Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'das Virus'

Was wird uns durch das Virus offenbart?

Frage: Der israelische Künstler und Musiker Arkady Dukhin sagte in einem Interview: „Wir Künstler wurden durch die Krise buchstäblich auseinandergerissen. Und jetzt, wo wir uns wieder auf zwei Meter nähern dürfen, wird etwas Neues geschehen, es wird eine neue Musik und eine neue Kunst entstehen; wir werden einen Durchbruch im Leben spüren“.
Warum gibt uns die Natur diesen neuen Impuls, wo jeder Mensch die Distanz auf unterschiedliche Weise wahrnimmt?

Antwort: Das Virus zeigt uns, wie wir miteinander umgehen. „Ihr liebt euch nicht! Dann kommt euch nicht näher, sonst wird es euch schlecht gehen“. Es ist eine Manifestation unseres fortgeschrittenen Egoismus. Das Wort „Virus“ stammt vom Wort „avira“ – es bedeutet die Unterbrechung der guten Kommunikation zwischen den Menschen. Das ist es, was das Virus bewirkt.

Ich hoffe, dass die Menschen verstehen werden, wie unsere Verbindung zueinander wiederaufgebaut werden kann. Dann werden wir im Nachhinein vielleicht erkennen, dass das Virus etwas Gutes war. Denn es gibt nichts Böses auf der Welt. Alles hängt davon ab, wie wir die Dinge anwenden. Das ist im Prinzip vergleichbar mit der Atomenergie oder jeder anderen Energieform, die uns einerseits nützt, andererseits aber auch Risiken birgt.

Wenn wir uns korrigieren und dieses Virus als eine positive Kraft wahrnehmen, die uns bei der Korrektur hilft, werden wir uns so nahekommen können, dass zwischen uns ein Gefühl der Höheren Welt entsteht. Das ist der nächste Zustand, in dem wir bereits außerhalb der körperlichen Welt existieren können. Darauf weist das Virus im Prinzip hin.

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Aus dem russischen Unterricht, 22.03.2020

Die Einstellung eines Kabbalisten zum Coronavirus

Frage: Sie haben Verwandte, die im Ausland leben. Sprechen Sie mit ihnen über das Coronavirus?  Müssen Sie sich ihretwegen Sorgen machen.

Antwort: Mein Sohn, seine Frau und seine drei Kinder leben seit mehr als 30 Jahren in Kanada. Natürlich mache ich mir Sorgen um sie.

Frage: Geben Sie ihnen irgendwelche Ratschläge aus kabbalistischer Sicht?

Antwort: Als Kabbalist gebe ich niemandem irgendwelche Ratschläge. Alle Ratschläge eines Kabbalisten sind Anregungen: Man kann sie befolgen oder nicht.

Was immer ich sage, sage ich für alle. Mein Sohn hört sich unsere Unterrichte an, nimmt an allen unseren Veranstaltungen teil und vertreibt, da er einen Verlag hat, auch unsere Bücher.  Er weiß, was zu tun ist. Warum sollte ich ihm irgendetwas sagen?

Frage: Was würden Sie einer Person raten, die COVID-19 hat?

Antwort: Als einfacher Mensch kann ich es nicht so genau beantworten. Nach meinem Wissen verträgt dieses Virus keine hohen Temperaturen.

Als Kabbalist würde ich dazu raten, so zu denken und zu handeln, dass alle Menschen der Welt einander näher kommen, denn dieses Virus, das uns trennt, zeigt genau, wo wir krank sind: in der Verbindung zwischen uns. Und so trennt es uns.

Frage: Welche Vorkehrungen treffen Sie persönlich, um sich vor dem Coronavirus zu schützen? Beispielsweise: Quarantäne, Vitamine, Bewegung, häufiges Händewaschen und so weiter.

Antwort: Ich wasche meine Hände sogar mit einem speziellen Desinfektionsmittel. Auch komme ich, wie vom Gesundheitsministerium vorgeschrieben, nicht mit anderen Menschen in Kontakt, wenn es nicht notwendig ist. Alles, was getan werden muss, mache ich als gewöhnlicher Bürger.

Ob ich es glaube oder nicht, ob ich mich dabei schlecht oder gut fühle, spielt keine Rolle. Ein Kabbalist macht immer das, was die Regierung oder Experten dem Volk sagt, nach dem Grundsatz “ Sei mit deiner Nation“.der

Frage: Nehmen wir an, Sie wären aufgrund der Quarantäne isoliert und ein mysteriöser Computervirus würde das Internet befallen, so dass Sie, wie alle anderen auch, nicht mehr in der Lage wären, mit irgendjemandem über das Internet zu kommunizieren. Sie wären 14 Tage lang sich selbst überlassen. Was würden Sie tun? Worüber würden Sie nachdenken?

Antwort: Solange ich Bücher habe, ist es mir egal, ob es zwei Wochen oder 20 Jahre sind. Allerdings wäre ich dann nicht in der Lage, den Menschen die Methode zu vermitteln, sich selbst und die Welt zu korrigieren, d.h. die Methode, alle Viren auszurotten, um einen guten, höheren Zustand der Menschlichkeit zu erlangen. Das wäre ein Problem. Aber was mich selbst betrifft, bin ich autark.

Frage: Wenn es jedoch keine Bücher gäbe, was würden Sie tun?

Antwort: Ich habe alle diese Gedanken vor Augen.Ich befinde mich mit anderen Menschen in Verbindung und das ist nicht von der Verbindung über Internet-Netzwerke abhängig. Ich fühle Menschlichkeit, ich fühle Seelen, ich fühle andere Menschen. Ich bin mit meinem Lehrer und mit anderen Kabbalisten der vergangenen Jahrhunderte verbunden. Ich habe diesbezüglich keine Probleme. Keine Viren schränken mich ein.

Es wäre nur schade, dass ich in Ermangelung konventioneller Informationsmittel nicht in der Lage wäre, allen Menschen über die herkömmlichen Kommunikationswege zu vermitteln, was getan werden muss, um alle Viren loszuwerden und zur Korrektur zu gelangen.

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Aus KabTVs „Coronavirus verändert die Realität“, 26.03.2020