Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Kabbala und die sieben externen Wissenschaften

Die Wissenschaft der Kabbala spricht über die spirituelle Welt und die Kräfte, die in der Natur arbeiten. Diese Kräfte wirken auf die Materie unserer Welt, erschaffen verschiedene Bilder in ihr, woraus ein ganzes Universum folgt, mit allem, womit es gefüllt ist: unbelebte Objekte, Vegetation, Tiere und Menschen. Doch all das sehen wir auf dem Schrim im hinteren Teil unseres Gehirns und darum erscheint es uns, als ob es vor uns ist. Auf diese Weise stellen wir uns die Wirklichkeit vor.

Darum ist die Wissenschaft der Kabbala von diesem falschen Bild völlig getrennt, obwohl dieses Bild uns hilft, die Tiefe der Schöpfung zu erreichen, ihre Absicht und den Charakter des Schöpfers. Doch im Wesentlichen lehrt uns die Wissenschaft der Kabbala, wie wir von diesem äußeren Bild zum inneren, wahren Zustand gelangen können, wo nur zwei Kräfte verbleiben – die Kraft des Schöpfers und die Kraft der Schöpfung.

Natürlich teilt sich jede von ihnen in viel mehr Teile, in bestimmte Kräfte und Handlungen. Doch im Wesentlichen spricht sie nur über Kräfte: den Willen zu Empfangen, den Willen zu geniessen und was zwischen ihnen geschieht. Daraus besteht jede Wissenschaft.

Wenn eine Wissenschaft über die Wechselwirkung zwischen diesen beiden fundamentalen Kräften spricht, dann haben wir die Wissenschaft der Kabbala. Und wenn sie über verschiedene Folgen dieser Wechselwirkung auf verschiedenen Stufen der Materie spricht – unbelebt, pflanzlich, tierisch und menschlich – dann haben wir die Wissenschaften dieser Welt.

Natürlich sind diese Wissenschaften wahr, denn sie geben uns Wissen über das äußere Verhalten, durch das diese zwei inneren Kräfte ausgedrückt werden. Aber diese Wissenschaften sind sehr limitiert und wir können ihnen nur innerhalb der Grenzen unserer engen Welt vertrauen.

Es stellt sich heraus, dass die Wissenschaft der Kabbala, welche die zwei in der Natur wirkenden Kräfte erklärt, die Basis für alle anderen Wissenschaften ist. Und das schließt nicht nur die Naturwissenschaften ein, welche die Natur und die äußere Welt studieren, wie Physik, Chemie, Biologie und Zoologie, sondern ebenfalls solche, die zum Menschen direkt gehören, wie Musik, Tanz, und die Kunst.

All diese sind ebenfalls Teile der „sieben fundamentalen äußeren Wissenschaften“, denn sie geben uns Kenntnis über die Fähigkeiten des Menschen, seine Welt wahrzunehmen und zu empfinden.

Aus dem 4. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 21.02.2011, „Einführung zum Buch ‘Panim Meirot uMasbirot'“

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Hochschulabschluß mit zwölf

Frage: Was genau gibt die Weisheit der Kabbala Kindern, das eine gute Privatschule ihnen nicht bieten kann?

Meine Antwort: Die Kabbala entwickelt einen Menschen. Sie gibt ihm Werkzeuge, die ihm dann das Leben erleichtern. Sie ermöglicht, alles auf eine leichte Weise wahrzunehmen und zu lernen, denn sie enthüllt in einem Menschen Fähigkeiten, die ihn befähigen, alles zu verstehen. Es werden ihm keine Schwierigkeiten begegnen, bei denen er sich unfähig fühlt, sie zu überwinden. Der Mensch wird alles aus der Sicht von oben betrachten und es als etwas anschauen, das er lernen kann. Er wird keine Schwierigkeiten damit haben, Erkenntnis zu erwerben.

Durch das Studium der Kabbala entwickelt das Kind Werkzeuge, die ihm helfen, sich auf eine höhere Ebene zu begeben. Folglich wird es keine Probleme mit normalen Wissenschaften wie Physik, Chemie oder Biologie haben. Es wird sie als Wissenschaft der niederen Stufen der Natur betrachten: unbelebt, pflanzlich und tierisch.

Die Kabbala beginnt sofort, die menschliche Stufe in einem Kind zu entwickeln. Die anderen Stufen entwickeln sich für das Kind erstaunlich schnell. Innerhalb von zwei oder drei Jahren kann es mit 12 oder 15 Jahren auf einer Hochschule den Abschluss machen.

Doch bis jetzt haben wir uns noch nicht solch ein Ziel gesetzt. Doch wir können so eine Gruppe organisieren und beim Amt für Erziehung einen Antrag stellen, ihnen qualifizierte Examen zu ermöglichen. Lasst sie sehen, wie entwickelt diese Kinder und wie reif ihre Gedanken sind. Sie verdienen wirklich ein Diplom entsprechend ihrer menschlichen Stufe.

Aus dem 4. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 28.12.2010, „Die Weisheit der Kabbala und Philosophie

Universelle Formel der Natur

Viele Menschen verstehen, dass in der Welt nur eine Kraft am Werk ist – wir bezeichnen sie als die Macht der Natur. Die Menschen nennen Sie unterschiedlich: eine Kraft, ein Gott.
Aber diese Kraft ist keine Persönlichkeit, sondern ein Gesetz, eine universelle Formel der gesamten Natur, schon Einstein wollte diese Formel ableiten, um all die anderen Gesetze in sie einschließen zu könnten, all die anderen Formeln, auf allen Ebenen.
Diese universelle Formel hat die Kabbala schon vor langer Zeit aufgedeckt: auf einer Seite das Licht (y) – auf der anderen Seite das Verlangen (x), und in der Mitte die Funktion (f), welche diese beiden Seiten vereint, der antiegoistische Schirm. Hier ist die gesamte Formel, sehr einfach!

Unser Verlagen „multipliziert“ mit dem Schirm ist proportional dem Licht, welches wir entsprechend dieser Formel, empfangen können. Es gibt nichts außer diesen drei Komponenten!
Das Licht ist eine Konstante. Es ist immer unveränderbar. Das Verlangen, verändert sich ständig, allerdings unabhängig von unserem Willen. Unsere Aufgabe ist es, während der ganzen Zeit den Schirm aufrecht zu erhalten, das Gleichgewicht zwischen dem Licht und dem Verlangen!
Das ist die einzige Formel, die in der Natur existiert. Daraus können wir alle Gesetze der Chemie, Physik (auf der nicht lebenden Ebene des Verlangens), alle Gesetze der Pflanzenkunde und der Biologie (auf der pflanzlichen Ebene), Zoologie und Medizin (auf der tierischen Ebene), Psychologie (auf der Ebene der menschlichen Empfindungen), und auf der Ebene „Mensch“ und die Gesetze der höheren Ebene (höheren Welten) ableiten.
Überall wirkt ein und dieselbe einfache Formel. Es ist traurig, dass der Einstein nicht hier sein kann, er hätte sich letztendlich beruhigt! Obwohl er in der richtigen Richtung suchte, er wollte eine Abhängigkeit zwischen Licht (Leben) und der Masse (Verlangen / Materie) finden.

Aus einem Unterricht über den Artikel „Eine Dienerin, die zur Erbin ihrer Herrin wird“, 13.12.2010