Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Bruder'

Das Leben ist ein Aufstieg zum Schöpfer

Drei Fragen, die ich zu schwierigen familiären Situationen erhielt:

Frage: Wie kann man sich mit seiner Vergangenheit versöhnen? Es ist eine Vergangenheit, die lebenslang geprägt war von Krankheit und frühester „Kindesmisshandlung“, die bei einer Familienwiedervereinigung mit der Behauptung vor meinen Großeltern gipfelte, dass meine Mutter wünschte, dass ich gestorben wäre und mein Bruder dafür lebte. Wie befreit man sich oder reinigt seine Gedanken davon? Nehme ich die Information nicht richtig auf oder sehe ich nicht, was vor mir ist?

Meine Antwort: Sie müssen ihnen verzeihen! Das ist die Art des Schöpfers, noch ein anderes Problem durch Sie zu beheben. Das wird Ihnen bald klar werden.

Frage: Mein Vater hinterließ den größten Teil seines Geldes einem Sohn und dem Rest von uns überließ er gerade mal ein bisschen. Selbstverständlich hat das viel Reibung zwischen uns verursacht. Was schlagen Sie vor, das ich tun soll, weil meine Wut an dem Punkt angelangt ist, dass ich meinen Bruder ruinieren will und ich die Mittel habe, das sehr leicht zu tun? Ich sorge mich nicht so sehr wegen des Geldes; es geht jetzt mehr ums Prinzip.

Meine Antwort: Sie müssen dem Willen Ihres Vaters folgen und Ihr Bruder ist daran nicht schuld. Ändern Sie nichts, sondern akzeptieren Sie es. Der Schöpfer hat diese Situation für Sie durch Ihren Vater und andere Verwandte geschaffen. Anstatt sich auf alle anderen Gefühle zu konzentrieren, erfüllen Sie sich mit dem Streben zu Ihm.

Frage: Ich bin ein junger Mann, aber ich habe bereits zu viele Verluste meiner Verwandten erlitten, die wirklich gute Menschen waren. Und jetzt ist mein Vater im Krankenhaus und wartet auf eine Operation, nachdem er einen Herzanfall am Gedenktag meines Großvaters gehabt hat. Einerseits ist diese Operation vielleicht Fürsorge von Oben, damit nicht etwas noch Schrecklicheres mit ihm geschehen wird. Und doch frage ich mich: Warum wurde er nicht vor Schwierigkeiten geschützt? Wie kann ich mir jedes Mal Glauben und Vertrauen bewahren?

Meine Antwort: Unser Leben sollte nicht eine Flucht aus dem Leiden sein, sondern ein Aufstieg über das Leiden, um sich mit seiner Quelle zu verbinden: dem Schöpfer.

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Shamati#1: Es gibt nichts auser Ihm

Wie man Kabbala mit dem Universitätsstudium, dem christlichen Glauben und dem virtuellen Studium verknüpft


Fragen, die ich über Verlangen, virtuelles Studium und christlichen Glaubensüberzeugungen erhielt:

Frage: Ich bin erst 26 Jahre alt. Ich studiere an einer Universität in Berlin und stehe unter großem Druck. Seit einiger Zeit, beobachte ich an mir, dass meine Verlangen verschwinden. Es gibt Zeiten, da habe ich an nichts mehr Interesse. Wie sind diese Zustände zu erklären?

Meine Antwort: Viele Menschen entwickeln diese Einstellung zum Leben. Ich habe einen einfachen kleinen Rat für Sie: Teilen Sie sich in zwei Teile auf – ein Teil studiert an der Universität und der andere studiert die Kabbala in Ihrer Freizeit. Lassen Sie sich nicht von Ihren Launen und Verlangen beeinflussen. Und wenn Sie das nicht hinkriegen, dann hören Sie mit dem Kabbalastudium auf. Sie werden damit zu einem späteren Zeitpunkt weitermachen können.

Frage: Seit ungefähr einem Jahr lese ich Ihren Blog. Ich lebe weit weg und kann nur virtuell studieren und kann mir die Reisen zu Kongressen nicht leisten. Genügt es, die Kabbala per Computer zu studieren?

Meine Antwort: Ja!

Frage: Mein Bruder, der in einer christlichen Umgebung erzogen wurde, glaubt an den christlichen Messias und er versucht, mich auch wieder zum Christentum zurückzuholen. Ich selbst bin ebenfalls im Christentum aufgewachsen und dachte ebenfalls auf diese Art. Ich möchte nicht mit ihm argumentieren, weil diese Argumente zu nichts führen, aber ich fühle mich, als ob ich darauf etwas erwidern müsste.

Meine Antwort: Die Kabbala ist nicht gegen Glauben – man kann glauben, was immer man möchte. Die Kabbala ist eine Wissenschaft über den Teil der Welt, der gegenwärtig vor uns verhüllt ist. Er wird enthüllt, wenn ein Mensch aus seinen egoistischen Gedanken über sich selbst herauskommt und altruistische Gedanken über andere entwickelt. Das ist alles, worum es geht. Steht das im Gegensatz zum Christentum oder irgendeiner anderen Religion?

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Artikel: Die Notwendigkeit, Kabbala zu lernen
Baal HaSulam Artikel: Enthüllung von einer Handbreite und Verhüllung von zwei

Lassen Sie andere sich selbst entwickeln


Eine Frage, die ich erhielt ich: Seit ungefähr sechs Monaten sehe ich nun über das Internet Ihre Unterrichte an. Mein Bruder, der sich gerade in einem Prozess des Religiös-Werdens befindet, hat sich auch ein wenig mit Ihren Büchern befasst. Außerdem studiert er die Mischna von Rabbi Nachman und eine jüdische Interpretation des Yogas, die einmal wöchentlich von Or Aganuz unterrichtet wird. Wir haben interessante und tiefe Gespräche, aber es fällt mir schwer, einige Dinge zu akzeptieren, die er sagt, welche nichts mit dem zu tun haben, was Sie unterrichten. Würden Sie mir raten, offener zu sein für die Lehren aus Likkutei Moharan, der Breslaver Pamphlete und den Materialien, die bei Or Aganuz studiert werden? Und welchen Rat kann ich meinem Bruder geben?

Meine Antwort: Mein Rat an Sie ist: Studieren Sie nicht bei Or Aganuz, belehren Sie nicht Ihren Bruder und sprechen Sie mit ihm nicht über Ihre Studien, so als ob Sie Kabbala überhaupt nicht studieren würden. Ihr befindet euch auf absolut entgegengesetzten Wegen – er auf dem Weg von Chassidut und Sie auf dem der Kabbala. Kommt Euch nicht in die Quere.

Sie sollten ihn sich selbst entwickeln lassen. Bald wird er spüren, dass Yoga die Erreichung des Schöpfers nicht ergänzt, und dass die einzige studierenswerte Sache die Arbeiten von Baal HaSulam sind (vorausgesetzt, sie sind korrekt interpretiert – gemäß meinen Unterrichten).

Das Wichtige sind nicht die Bücher, die Sie studieren, sondern wie Sie diese studieren. Alle großen Weisen schrieben von ihrer spirituellen Errungenschaft. Sie lebten alle in der Erlangung der Oberen Welt, des Schöpfers, und nur darüber schrieben sie. Daher lesen Sie beide heilige Bücher. Aber sie sind heilig, weil sie von der Heiligkeit sprechen – der Eigenschaft des Schenkens und der Liebe, die sich jenseits von uns befindet. Der Zweck des Studiums dieser Bücher liegt darin, diese Eigenschaft in ihrem Inneren zu enthüllen oder anders gesagt, den Schöpfer zu offenbaren.

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