Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Bilder'

Der sicherste Ort wird es sein, am Boden zu liegen


Wir haben es immer nur mit dem Schöpfer zu tun. Vor uns gibt es niemanden außer Ihm. Alle unbelebten, pflanzlichen und tierischen Stufen der Natur, wie auch die Menschen, die uns in dieser Welt umgeben, sind lediglich Wahrnehmungen innerhalb unserer Verlangen. Alle Bilder, Handlungen und Situationen werden in unseren Verlangen wahrgenommen. Tatsächlich sind das Wahrnehmungen vom Schöpfer, der wünscht, uns in Form dieser materiellen Wirklichkeit zu erscheinen, anstatt uns Ihn spüren zu lassen.

Wenn ein Mensch, während er diese Realität wahrnimmt, spürt, dass alles vom Schöpfer kommt, sollte dies allein ihm schon genug sein. Es ist egal, was man spürt. Das Allerwichtigste ist es, dass man spürt, dass man eine Verbindung zur Quelle seiner Wahrnehmung hat, der Quelle der gesamten Realität – dem Schöpfer. Das nimm mir bloß nicht weg! Doch die tatsächlichen Zustände, durch die ich gehe, spielen keine Rolle.

Das können meiner Ansicht nach die schlimmsten Zustände in meinen Empfindungen sein und Zustände, die mich am meisten verwirren. Aber es ist egal, was ich in meinem Verstand und Herzen spüre, weil das meine egoistischen Sinne sind und es keine Rolle spielt, was darin geschieht. Ich sorge mich nur um eines: Ich muss dafür sorgen, dass ich nicht von meiner Quelle getrennt bin, der Quelle meiner Wahrnehmung und Empfindungen.

Dies bedeutet, dass ein Mensch „auf dem Boden liegt“ und deshalb kann er nirgends hinfallen. Letzten Endes muss er nur für eines sorgen und braucht nichts anderes. Das ist der Anfang seiner spirituellen Arbeit: Wenn ein Mensch über die gesamte Körperlichkeit aufgestiegen ist und einen ständigen minimalen Kontakt mit der Spiritualität hat.

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Nachsinnen über den Schöpfer wird Glauben und Bräuche ersetzen


In den Nachrichten (übersetzt aus ISRUS): „Pilgerschaft in die Ukraine: Fallen die Juden dem Heidentum anheim?“ – Die alljährliche „Wanderung“ der chassidischen Pilger in die Ukraine bezeugt, dass deren innere Welt leer ist. Indem sie Frau und Kinder zuhause lassen und mit den anderen Männern wohin auch immer weglaufen, um einen Feiertag zu verbringen – das ist wirklich ein Abenteuer! Diese trügerische Brücke verbirgt die Leere, welche in einer Verpackung eingewickelt ist, die man „Glauben“ nennt.

Mein Kommentar: Die Kabbala spricht über den unkörperlichen und abstrakten Schöpfer, der den Platz aller Ikonen und Bilder einnehmen wird und übertriebene Bräuche durch innere Betrachtung des Schöpfers im korrigierten Selbst ersetzen wird.

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Blog-post: Im modernen Zeitalter reicht die psychologische Unterstützung der Religion nicht mehr aus
Leben aus der Kabbala, Seite 192: Vereinigung mit dem Schöpfer
Baal HaSulam Artikel: Verhüllung von einem Teil und Verhüllung von zwei Teilen

Egal was geschieht – hör niemals auf

Eine Frage, die ich erhielt: Ich war nie sehr kontaktfreudig und nicht gerade ein gesprächiger Mensch. In der Tat ist es für mich eine große Qual, unter einer großen Menge lebendiger Menschen zu sein. Ich verliere mein ganzes Verlangen zu sprechen, ich drehe noch durch. Ich spüre, dass ich fehlerhaft bin, etc.. Sie lehren uns: „Schaffe dir deine eigene Umgebung.“ Ich spüre, dass ich dazu niemals in der Lage sein werde. Aber ich kann mir ein Leben ohne Kabbala-Studium nicht vorstellen und ich mache alleine weiter, Bücher zu lesen und via Internet zu studieren.

Menschen, die um mich sind, mögen mich nicht. Ich hasse sie einfach und hasse auch mich selbst. In einem der Foren haben sie mir gesagt, dass ich mich mehr verbinden soll. Aber was kann ich tun, wenn mich das Wort „verbinden“ krank macht?

Meine Antwort: Es ist einfach wundervoll! Mach trotzdem weiter, so wie du kannst und das Licht wird dich zu einem neuen Zustand, einer Lösung und neuen Gegebenheiten führen – egal was geschieht, mach weiter mit deinem Studium.

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Blog-post: Kabbala ist nicht der Weg des „schnellen Geldverdienens“
Blog-post: Mit Kabbala ist es möglich, mit Verständnis und Liebe zu leiden
Blog-post: Was wir für Liebe halten, ist Egoismus in einer Verkleidung
Leben aus der Kabbala: Kabbalistische Zitaten, Kapitel 38

Die gesamte Schöpfung ist das Werk von zwei Kräften

Die gesamte Vielfalt in der Schöpfung wurde durch die Wechselwirkung zweier Kräfte erschaffen – geben und empfangen. Deren Wechselwirkung hat die Entstehung von Bildern zu Folge, die wir klar empfangen, denn diese zwei Kräfte vereinen sich in einem Menschen. Wir nehmen die Kraft des Empfangens oder die Kraft des Gebens getrennt war. Wir spüren immer ihre Wechselwirkung, die vielfältige Bilder in unserer inneren Welt darstellt.

Diese Bilder sind von der Dicke unseres Verlangens (0, 1, 2, 3 und 4) abhängig, welches das Gefäß ist, in dem die Kraft des Gebens diese Eigenschaften einem Menschen zeigt. Je nach dem spürt man die unbelebten, pflanzlichen und belebten Objekte in der Natur oder das menschliche Wesen (die Seele) und die Höhere Welt.

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts)

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Wie man einen spirituellen Blick erreicht

Eine Frage, die ich erhielt: Es gibt dreidimensionale Bilder, wo man zuerst das vordergründige Bild sieht, doch wenn man seinen Blick defokusiert, kann man die Tiefe des Bildes erkennen. Wie können wir unseren Fokus auf diese Welt auf die spirituelle Welt übertragen?

Meine Antwort: Man muss versuchen, die Eigenschaft des Gebens anstelle der Eigenschaft des Empfangens zu erwerben. Die Welt ist die Folge deines Blickes, deiner Vorstellung und wird in dir durch deine Eigenschaften erzeugt. Sobald du diese Eigenschaften veränderst, wirst du eine andere Welt entdecken.

Der Aufstieg auf den Stufen der spirituellen Welten findet durch die ständige Veränderung deiner inneren Eigenschaften statt.

(Auszug aus dem täglichen Kabbala Unterricht über den Artikel Baal HaSulams „Der Handelnde Verstand“)

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Warum sich die Stufen der spirituellen Entwicklung wie eine Achterbahnfahrt anfühlen können


Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin seit über sieben Monaten Student, und diese Zeit war eine emotionale Achterbahnfahrt für mich. Ich fühle mich gut und dann fühle ich mich schlecht. Ich will immer tiefer ins Studium und in die Verbreitung eintauchen und ich habe das Gefühl, eine andere Person zu werden, aber es scheint, dass all dies mich mehr und mehr auf negative Weise beeinflusst. Ich bewerte mich fortlaufend und sehe wie mein Ego ständig zu wachsen scheint. Ich fange an, andere Menschen zu beurteilen.

Ich sehe, wie sie vollkommen in ihren Handlungen vom Ego kontrolliert werden. Ich bin wütend auf mein Ego und auf das Ego der anderen, obwohl ich weiß, dass ich nicht das Recht habe, andere zu beurteilen, und stattdessen nur auf mich selbst achten sollte.

Ich weiß an dieser Stelle nicht, was zu tun ist. Ich fühle mich wütend, emotional erschöpft und unglücklich, und das ist das Gegenteil von dem, wie ich sein sollte. Ich sollte doch im Geben mit dem Schöpfer sein.

Meine Antwort: Sie befinden sich in einer Periode des Wachstums ihres egoistischen Verlangens. Innerhalb dieses Verlangens werden Sie beginnen, neue Bilder von der Welt und den verschiedenen Verbindungen der Dinge wahrzunehmen. Seien Sie stark und unterbrechen Sie das kontinuierliche Studium und die Verbindung zur Gruppe nicht.

Dann werden Sie schnell durch diese Periode des anwachsenden egoistischen Verlangens gehen können. Jeder Schritt vorwärts besteht immer aus zwei Teilen: dem Wachstum des egoistischen Verlangens (das was Sie im Moment durchleben) und dann die Offenbarung einer neuen Verwirklichung in Ihrem Inneren.

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Verständnis fängt an, wenn man die Welt durch die Augen eines anderen betrachtet


Eine Frage, die ich erhielt: Glauben Sie wirklich, dass es möglich ist, den Massen kabbalistische Information zu vermitteln? Es scheint, als ob sie dafür noch immer taub sind!

Meine Antwort: Von Kindheit an nimmt ein Mensch diese Welt durch Beispiele, Modelle und Bilder wahr. Ein Mensch denkt mit Hilfe von Bildern, die in seinem Gedächtnis gespeichert werden und er nimmt diese Welt durch sie wahr. Er berechnet und begreift alles, trifft Entscheidungen und führt Handlungen durch, was auf dem begrifflichen Erfassen der Bilder basiert.

Das System der Bilder, Vorstellungen und Konzepte, das wir von Kindheit an erhalten, formt unser inneres Weltbild und das Bild von uns selbst. Im Laufe unseres Lebens erwerben wir ständig neue Bilder und benutzen sie, um die vorherigen zu ersetzen. Auch ist es möglich, dass die neuen Bilder verschwinden und die alten wiederkehren. Die Bilder und Vorstellungen formen sich aufgrund des wiederkehrenden Erscheinens in unserem Umfeld – zum Beispiel durch wiederholtes Darstellen durch die Massenmedien.

Wenn ein Mensch etwas hört oder sieht, das seinem Aufbau von Bildern widerspricht, dann versteht er es nicht oder er lehnt die Botschaft als Ganzes ab. Daher müssen wir wissen, wie die Menschen ihre Vorstellungen begrifflich erfassen und diese Vorstellungen in direkter Weise ansprechen, anstatt zu versuchen, an die menschliche Logik und Vernunft zu appellieren, damit sie verstehen, wovon wir sprechen.

Je gebildeter ein Mensch ist, umso flexibler sind seine Ansichten und Konzepte. Wir müssen die Massen durch ihre zugrundeliegenden Konzepte (Werte in ihrem Leben) ansprechen: Mitgefühl, Zusammenarbeit, Wohlstand, Gesundheit, Arbeit, Sicherheit und die Zukunft ihrer Kinder.

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Wie man seine Wahrnehmung erweitern kann

Unsere Welt ist etwas, das wir uns einbilden und in uns erschaffen, aus stofflichen Bildern und inneren Empfindungen (Gedanken und Wünschen). Ein Baby oder eine unentwickelte Person sind unter dem Einfluss physischer Bilder. Jedoch kann ein entwickelter Erwachsener durch ein Ereignis bewegt werden, das in Zeit und Raum von ihm entfernt ist.

Das lässt uns verstehen, warum die meisten Menschen, die die Natur schädigen, nicht fühlen, dass sie sich direkt selbst Schaden zufügen. Das liegt daran, weil die menschliche Wahrnehmung der Welt äußerst begrenzt und eingeschränkt ist.

Wenn sich diese Leute jedoch mit anderen vereinigen, die empfindsamer und entwickelter sind, werden sie im Stande sein, ihre Wahrnehmung der Welt anzunehmen und dem Schaden zuvorzukommen, den sie selbst verursachen. Außerdem hat die richtige Umgebung die Kraft, uns einander freundlich behandeln zu lassen, wenn auch unsere Natur und unsere Wahrnehmung der Welt dieser Einstellung entgegengesetzt sind.

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Blog-post: Die Wirklichkeit, die wir spüren, ist wie ein Traum
Blog-post: Seelen befinden sich immer außerhalb unseres Körpers
Artikel: „Ich und die Realität außerhalb von mir“

Die Welt, die wir sehen, ist ein Bild in unserem Gehirn


Ich erhielt folgende Frage: Sie sagten, dass alles, was wir wahrnehmen, ein Bild ist, das unser Gehirn auf dem Hintergrund aus weißem Licht darstellt, aus den Reshimot heraus, die ständig, wie Glieder einer Kette, aus unserem Gedächtnis in unser Bewusstsein dringen.

Deshalb sind die Dinge, die wir für äußere Ereignisse halten, eigentlich Bilder, die in unserem Geist entstehen.

Ich stimme dem zu, aber eine Sache verwirrt mich: Was geschieht im Falle eines Unfalls, wenn ein Auto (ein Bild in meinem Gehirn) das Gehirn selbst physisch beschädigt und sogar meinen ganzen Körper sterben lassen kann?

Meine Antwort: Ihr Problem besteht darin, dass Sie einen Teil des Bildes wahrnehmen, als würde er außerhalb von Ihnen stattfinden, und einen Teil davon, als würde er innerhalb von Ihnen geschehen. Das ist, was die Verwirrung verursacht.

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Blog-post: Alle Bilder, die wir sehen, werden im Innern unseres Gehirns erschaffen

Helm auf und rein in den Traumurlaub – Vom Wohnzimmersofa aus


In den Nachrichten (Daily Mail): „Die Kopfhörer, die alle fünf Sinne nachahmen und die virtuelle Welt so echt wirken lassen, wie das Leben.“ Britische Wissenschaftler haben einen Helm für virtuelle Realität entwickelt, Virtual Cocoon genannt, der die Bilder, Gerüche, Klänge und sogar den Geschmack fern liegender Orte erzeugt. Er stimuliert die Sinne auf so überzeugende Weise, dass man die Erfahrung „Real Virtuality“ (Echte Virtualität) nennt.“

Der Helm, der die virtuelle Realität erzeugt, regt alle fünf Sinne an, während der Beobachter auf dem Sofa sitzt. Das Gerät ermöglicht den Benutzern, vom Sofa aus, Orte wie die Masai Mara in Kenia lebensecht zu erfahren. Man kann auch den Duft einer blühenden Alpenwiese oder die Wärme der karibischen Sonne auf dem Gesicht erleben.

Kommentar: Der Kabbala zufolge, ist das Einzige außerhalb von uns Existierende, das direkte Höhere Licht. Es ist dieses Licht, das unsere fünf Sinne beeinflusst: Es dringt durch unsere Eigenschaften hindurch und erzeugt so ein Bild, das den Unterschied zwischen uns und dem Licht darstellt. Dieses Bild nehmen wir als „ich“ und „die Welt „ wahr.

Wir besitzen jedoch die Fähigkeit, die Eigenschaft zu Geben und der Liebe zu entwickeln, die dann dem Umgebenden Licht ähnlich sein wird. Dann werden wir, statt dem Licht entgegengesetzt zu sein, beginnen, unsere Gleichwertigkeit zu ihm zu fühlen. Dieses Bild wird „die Höhere Welt“ genannt. Die Kabbala ist die Methode, die uns befähigt, eine Eigenschaft zu erwerben, die der des Lichtes ähnlich ist. In dem Maße, wie jemand diese Eigenschaft erwirbt, wird er wie das Licht.

Kabbala Akademie

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