Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Mein Treffen in New York mit Neale Donald Walsch


Während ich in New York war, hatte ich ein Gespräch mit Neale Donald Walsch – einem amerikanische Schriftsteller und dem Autor der Bestsellerreihe Conversations with God (Gespräche mit Gott).

Jedes der fünf Bücher der Gespräche mit Gott Reihe wurde ein New York Times Bestseller, bei dem das erste Buch für zweieinhalb Jahre bei Amazon.com seine Position als eines der populärsten Bücher unter der Kategorie „Spiritualität“ auf der Bestsellerliste hielt. Im Jahr 2006 wurde ein Film herausgebracht, der auf diesem Buch basiert.

Bis heute hat er 15 Bücher geschrieben, die von der spirituellen Entwicklung des Menschen handeln und in 37 Sprachen übersetzt wurden. Zusammen mit seiner Frau hat er Re-Creation (Conversations with God-Stiftung), eine gemeinnützige Organisation gegründet, die den Menschen helfen soll, durch den Weg ihrer inneren Entwicklung, zu sich selbst zu finden.

Karl Marx gewinnt an Popularität in Europa


Aus den Nachrichten (von Times Online): „Kapital gewinnt„. Nach den demütigenden Erlebnissen vieler großer Weltbanken, hat sich die Welt auf mysteriöse Art und Weise vorwärts bewegt. Doch dies ist weniger geheimnisvoll als der momentane Aufstieg in der deutschen Bestsellerliste von Karl Marx´s „Das Kapital“ – ein Buch, welches mehr gekauft als gelesen wird. … Die deutschen Verleger sagen, dass die Buchverkäufe emporgeschnellt sind.

Mein Kommentar: Es ist offensichtlich, dass unsere Generation noch nicht moralisch reif genug ist, ein System von gleicher und gerechter Verteilung nach der Regel „von jedem nach seinem Können und für jeden nach seinen Bedürfnissen“ anzunehmen.

Marx erkennt auch, dass nur „…auf fortgeschrittenen Stufen der kollektiven Gesellschaft, wenn die primitive Hierarchie der Arbeitsverteilung verschwindet und damit einhergehend der Gegensatz zwischen körperlicher und geistiger Arbeit, wenn die Arbeit selbst zum Hauptbedarf wird anstatt eine Existenzgrundlage, und wenn zusammen mit der ausgedehnten persönlichen Entwicklung die Produktionskräfte blühen und alle Quellen des öffentlichen Glücks in all ihrem Reichtum überschwappen – dann werden ein für alle Mal die engstirnigen bürgerlichen Meinungen zurückgewiesen werden, und die Gesellschaft wird auf ihr Banner schreiben: „Von jedem nach seiner Fähigkeit und für jeden nach seinem Bedarf.“

Marx behauptete, dass sich die Gesellschaft mit Hilfe von zusammenstoßenden Kräften entwickelt und von einem Zustand in den anderen durch die Kausalkette vorankommt. Wenn die negativen Kräfte wachsen, zerstören sie den gegenwärtigen Zustand und die positiven Kräfte bilden einen besseren Zustand heran. Und so geht es weiter, bis die positive Kraft in all ihrer Vervollkommnung enthüllt wird.

Nun kommt eine Frage auf: Sollen wir dann einfach auf die negative Kraft warten, bis sie unsere Gesellschaft in einen bestmöglichen Zustand bringt? Das Problem ist, dass die Entwicklung mithilfe der negativen Kräften langwierig und voller Leiden ist. Menschen jedoch, im Gegensatz zu den Tieren (die die Natur nicht beeinflussen können), können die Kraft der Gedanken (den Verstand) verwenden, um von der Natur zu lernen, wie man selbstständig handeln kann. Wir können daher den negativen Kräften ausweichen und unsere Entwicklung lenken.

Wenn zum Beispiel jemand viele Hühner „produzieren“ muss, dann sitzt er nicht herum und wartet, bis sie die notwendige Menge Eier legen, sondern er benutzt den Brutkasten, der die Hühner in benötigter Menge, Zeit und Qualität produziert.

Das Gleiche geschieht auf dem Gebiet der allgemeinen menschlichen Entwicklung: Der Mensch kann die Handlungen der Natur beobachten und verfolgen, indem er auf den Verlauf der gesellschaftlichen Entwicklung schaut. Er kann dann eine wirksame, passende Methode finden, die es ihm ermöglicht, ein glückliches Endziel in kürzester Zeit zu erreichen, mit einem Mindestmaß an Leiden.

Genau dies versuchte Marx mit seinen Theorien zu erreichen.

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