Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Beruf'

Das unerträgliche Zusammenleben

Frage: Sie sagen, dass ein Ehepaar eine korrigierte Familie vorspielen soll. Doch was soll man tun, wenn das Böse sich ständig zwischen den Ehepartnern enthüllt, wenn sie sich oft streiten, einander nicht respektieren oder nicht verstehen?

Meine Antwort: Leider hat keiner von uns eine notwendige Erziehung genossen, keiner wurde auf das Familienleben vorbereitet. Wir müssen sowohl den Mann als auch die Frau erziehen und ihnen die Herstellung von einer richtigen gegenseitigen Beziehung miteinander und mit den Kindern beibringen.

Das ist das Problem der egoistischen Entwicklung: jeder meint, er wüsste, was zu tun ist. Keiner bereitet den Menschen auf das Leben vor. Anstatt den Menschen zu erziehen, bringen wir ihm mit Müh und Not irgendeinen Beruf bei. Das ist der Grund, warum wir heutzutage eine so tiefgehende Krise haben.

Die familiäre Krise wird unerträglich. Nach den Versuchen, zusammenzuleben, versinkt die Welt in einer allgemeinen und totalen Verzweiflung. Dabei ist uns nicht klar, dass die Familie die Grundlage allen Lebens ist. Ohne sie wird das Leben nicht fortgesetzt.

Der Mensch wird nach einer Antwort suchen müssen, und diese Antwort klingt folgendermaßen: „Mann und Frau – die Shechina zwischen ihnen“. Wir müssen begreifen: die egoistische Entwicklung hat uns in eine Sackgasse geführt: wir können einander nicht mehr ertragen.

Uns wird nur die Wichtigkeit des Ziels helfen, welches wir nur erreichen können, wenn wir eine korrigierte Familie haben, die die Kinder richtig erzieht. Nur unter diesen Bedingungen erlangen wir die Ähnlichkeit mit der Natur, mit dem Schöpfer, enthüllen Ihn, verschmelzen mit Ihm und erlangen das ewige Leben auf der spirituellen Stufe.

Nur das spirituelle Ziel wird den Menschen dazu verpflichten, eine richtige Familie zu gründen – mit Kindern und mit einer richtigen gegenseitigen Beziehung zwischen den Ehepartnern.

Auszug aus dem Gespräch über Frauen, 08.03.2011

Der Kummer ein kluger Esel zu sein

Frage: Warum misslingt es dem Menschen, sich an das Höhere zu orientieren und darin den Grund für alle Geschehnisse zu sehen, um voranzukommen?

Meine Antwort: Es heißt „Wehe dem Verstand“, denn es gibt in unserem Kopf einen solchen „Block“, der uns furchtbar stört. Wegen ihm können wir nichts machen. Jeder ist überzeugt, dass er besser versteht und sich auf seinen Verstand in allem verlassen kann. Der Mensch ist nicht fähig, seine irdische Vernunft, sein „Ich“ aufzuheben.

Das Gesetz des Wachsens und des stufenweisen Aufstiegs erfordert, dass die vorhergehende Stufe aufgehoben wird, um die Folgende zu erreichen. Sogar die Pflanzen entwickeln sich genauso aus den Samen. Eine beliebige Zelle, die aus einem Zustand in den anderen übergeht, geht solche Veränderungen durch. Wir müssen sie also bewusst, mit dem Verständnis, nach der eigenen Forderung machen!

In der Natur geschieht es automatisch, instinktiv – so wächt ein Embryo im Mutterleib und jedes beliebige Kind auf. Und wenn ich einen Beruf erlernen will, dann weiß ich, dass ich meine Vernunft vor dem Lehrer aufheben muss. Ich will, dass er mir erzählt und zeigt, wie etwas zu machen ist, und ich seine Ausführungen wiederhole.

Infolge dieser Wiederholung gelingt mir das Prinzip, die innere Grundlage zu verstehen. Weil ich es selbst mehrmals gemacht habe, verstehe ich jetzt, warum es gerade so und nicht anders funktioniert. Wenn unser egoistischer Wunsch dies unterstützt, dann gibt es kein Problem die Vernunft abzuschalten – und so lerne ich.

Und hier ist der egoistische Wunsch gegen eine solche Aufhebung, weshalb du nichts lernen kannst! Du stehst, wie der eigensinnige Esel (der Esel/Chamor klingt wie das Wort Material/Chomer), und bewegst dich nicht von der Stelle, auch wenn man dich töten würde!

Und man tötet uns in Wirklichkeit! Wir beenden unser Leben, ohne das Begreifen zu erreichen. Und es stimmt auch, dass je klüger der Mensch ist, desto problematischer seine Wahrnehmung ist.

Auszug aus dem Unterricht über den Artikel „Die Kabbala und die Philosophie“, 03.01.2011

Werde ein Weiser an einem Tag durch den Besuch eines Kabbala Kongresses

Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagten, dass ich für mein Vorwärtskommen die Unterstützung meiner Freunde brauche. Aber was soll ich machen, wenn ich virtuell studiere und physisch nicht in Verbindung mit den Freunden treten kann?

Meine Antwort: Sie können jeden unserer Kongresse besuchen. Auf diese Weise können Sie mindestens einmal alle 6 Monate mit den Freunden physisch in Verbindung treten. Dafür gibt es tatsächlich auch Beispiele aus der früheren Geschichte. Vor einigen tausend Jahren lebte eine Person in der Wüste Negev. Diese konnte nur einmal im Jahr für einen Tag nach Jerusalem kommen, um dort die Toraschule zu besuchen. Da er Bauer von Beruf war, konnte er nicht länger bleiben, da er auf seinem Feld arbeiten musste. Zwischen den Erntezeiten kam er immer nach Jerusalem auf einem Esel geritten, studierte dort für einen Tag und am Abend brach er wieder nach Hause auf.

Man nannte ihn Bar BiYoma – einen Schüler für einen Tag, oder genauer, ein Meister für einen Tag, weil er an einem einzigen Tag durch seine Verlangen eine solch kraftvolle Verbindung mit dem Studium, seinen Freunden, der Quelle und Spiritualität erreichte, dass er zu einem großen Weisen wurde.

Wenn Sie daher einen in Ihrer Nähe stattfindenden Kongress einmal im Jahr besuchen, wird es das Gleiche sein, wie wenn Sie das ganze Jahr über mit allen studieren und zusammen sitzen.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Amerikanische Gesundheitsreform: Sein oder Nichtsein?

Symptome: Amerika befindet sich in Agonie. Alles woran die Menschen denken können, ist die Gesundheitreform.

Krankengeschichte: Alles begann mit dem Faktor Geld, der in die Arzt-Patient Beziehung eingeführt wurde, was die Geldgier zum vollen Antrieb brachte. Jetzt versucht jeder Mitwirkende des Gesundheitssytems, Geld einzusparen. So entstand das Versicherungspflichtgesetz.

Das System ist erprobt und getestet: Die ersten paar tausend Dollar müssen aus der eigenen Tasche gezahlt werden, und dann zusätzliche 20-30 Dollar für jeden Besuch (neben der Versicherung). Arzneimittel sind sündhaft teuer und Ärzte verschreiben sie im Dutzend.

Ärzte zahlen ein Drittel ihres Einkommens für Versicherungen, für den Fall, dass ihre Patienten sich entschließen, sie zu verklagen. Und warum sollten die Patienten dies nicht tun, wenn dabei gutes Geld zu machen ist? Man benötigt nicht einmal ein Startkapital, um einen Arzt zu verklagen. Alles was man benötigt, ist ein Rechtsanwalt, der klagen wird und 30-50% der zugesprochenen Summe als seine Gebühren einbehält. Und so bleiben die Räder jener gut geschmierten Maschinerie am laufen, bekannt als „das Gesundheitssystem“.

Verschreibung: Wir müssen unsere Beziehungen untereinander ändern. Wenn die pharmazeutischen Firmen daran interessiert wären, die Leute zu heilen, anstatt den Profit zu maximieren, indem sie Arzneimittel forcieren, wenn die Versicherungen daran interessiert wären, die öffentliche Gesundheit aufrecht zu erhalten, anstatt das Geschäft mit der Krankheit auszubreiten, wenn die Ärzte sich vor Versicherungsgesellschaften und ihren Patienten nicht mehr fürchten würden, und diese gemäß dem angesammelten Wissen und der Erfahrung ihres Berufes zu behandeln anfangen würden, und wenn die Patienten das Vertrauen in ihre Ärzte wiedergewinnen würden … gut, dann gäbe es keinen Bedarf für Reformen!

Um dies jedoch eintreten zu lassen, müssen wir das Übel und die Gier unseres hochentwickelten Egoismus erkennen. 51 Millionen Dollar wurden bereits nur für die Werbekampagne dieser Reform ausgegeben. Die Habgier verdunkelt unsere Sicht und verhindert Gedanken über unseren Nächsten. Jedoch allmählich werden wir beginnen zu verstehen, dass, wenn wir nicht unser Verhalten zu anderen verändern, wir uns näher und näher zu unserem kollektiven Untergang bringen.

(Von Dr. A. Angelov übersandt, von der Bnei Baruch Gruppe aus Boston, Massachusetts)

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Ein Wertewandel ist notwendig, um den Arztberuf wiederzubeleben
Blog-post: Wie wurde die Medizin zum Geschäft?
Blog-post: Können wir die Krankheiten ausmerzen, die uns peinigen?

Bildung muss das Verlangen nach Entdeckung einflößen


Die Menschheit hat ihr Bildungssystem über Tausende von Jahren entwickelt und es besteht aus zwei Teilen:

• Bildung (Geist, Intellekt, Gehirn): Einem Kind wird sein zukünftiger Beruf gelehrt, weil es ohne ihn im Leben nicht vorwärts kommt.
• Erziehung (Sinne, Herz): Bei Abwesenheit eines Prozesses, der das Kind in ein menschliches Wesen formt, hat Bildung das Potential Schaden statt Gutes anzurichten.

Auch während es einen Beruf lernt, sollt man einem Kind nicht vorgefertigte Erklärungen, Formeln, Lösungen oder Ähnliches geben. Es sollte nichts in seiner finalen Form erhalten. Zuerst muss es den Gegenstand diskutieren, testen und analysieren, um auf seine eigene Weise die Wahrheit zu offenbaren und den Nervenkitzel bei der Entdeckung zu fühlen. Ein solcher Ansatz wird es inspirieren; es erlangt eigenständig die Lösung, zu welcher der Lehrer es bringen möchte.

Das Studium der Tora hat immer in Form von Diskussionen stattgefunden und erlaubte den Austausch von Meinungen. Ein Student wird absichtlich verwirrt, wenn er in eine zu untersuchende Aufgabe miteinbezogen wird. Das zwingt ihn, eine Lösung zu suchen, und schärft seine unabhängigen Argumente. Schlussendlich meistert er im Prozess seiner Entwicklung das Problem, indem er für sich „das Buch öffnete“ und auf einmal versteht, was darin geschrieben ist.

Ein Buch muss ein Kind dazu bringen, sich zu entwickeln. Es muss die Formel entdecken, indem es den Schritten des Entdeckers folgt.

Man muss Wissen erlangen, und es nicht einfach nur erhalten, wie es in der herkömmlichen Ausbildung geschieht.

In diesem Sinne dient der Talmud als exzellentes Beispiel für ein wahres Lehrbuch. Schließlich studieren wir ihn, um uns zu entwickeln und nicht um Daten zu speichern.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Amerikanische Schulen erschaffen Arbeitsroboter – keine Menschen
Blog-post: Was können wir unsere Kinder lehren?
Artikel: Erziehung
Interview: Die neue Kindergeneration weiß viel mehr als die heutigen 20-Jährigen

Bildung durch Dialog und Diskussion


Eine Frage, die ich erhielt: Wie können wir die neue Bildungsmethode mit dem Streben nach guten Noten seitens der Studenten in Einklang bringen, damit sie ihre Ausbildung an der Universität weiterführen können? Immerhin basiert unsere gesamte Gesellschaft auf Wettbewerb.

Meine Antwort: Um im Leben erfolgreich zu sein, muss sich ein Mensch auf eine wirklich freie Art und Weise entwickeln können.
Wir erleben gerade eine Krise in Wissenschaft, Ausbildung und Kultur, weil wir den Menschen nicht richtig formen.

Heutige Menschen machen keine Entdeckungen mehr in der Natur; sie können nichts mehr aufdecken, weil wir sie eingeengt haben, indem wir ihnen zu enge Grenzen gesetzt haben. Wir haben jeden Menschen zu einer einzelnen Schraube gemacht und nichts anderem. Er weiß nun, welchen Beruf er ergreifen soll, damit er mehr Geld verdienen kann, welche Studienfächer er aussuchen soll, damit er das umsetzten kann, und das ist sein einziges Ziel. Das macht ihn jedoch nicht glücklich, sondern nur wohlhabend.

Das größte Problem ist, dass wir dem Kind keine Möglichkeit bieten, sich eigenständig zu entwickeln: von ihm wird nicht verlangt, irgendetwas Neues zu erfinden oder sich auszudenken. Es wird schnell mit verschiedenem Wissen vollgepfropft, um gute Noten zu bekommen und seine Ausbildung fortzusetzen. Dabei zerstört man die Kreativität eines Kindes und das wird dann zu einem Problem – die Menschen werden zu Marionetten.

Wir meinen, dass ein Kind in separaten Bereichen und auf strikte Art und Weise ausgebildet werden muss: Klassen, Examen, Formeln usw. Das Problem ist nur, dass unsere Natur diese Art nicht ausstehen kann. Und wenn wir dieses verkehrte Ausbildungssystem nicht berichtigen, werden unsere Kinder es selbst zurückweisen. Man sieht doch, wie jede Generation immer mehr dieses System verachtet, je mehr wir unkorrigiert weitermachen und nicht mehr in der Lage sind, uns selbst zu finden.

Es ist möglich, Geographie, Geschichte, Mathematik und jedes andere Fach auf eine andere Art zu studieren – auf eine kreative Weise. Die Herangehensweise muss auf einer gesellschaftlichen Basis geschehen. Immerhin sagen wir, dass die Welt „rund“ ist, und so muss auch das Klassenzimmer „rund“ werden und alles enthalten. Und Kinder sollten sich selbst in Form von Diskussionen, Fragen und Antworten ausbilden. Der Job des Ausbilders ist, sie beim Übergang von einem Thema zum anderen zu unterstützen.

Eben durch die Ausbildung via Dialogen, Diskussionen und Argumenten wird die Entwicklung eines Menschen gefördert. Dies wird durch Tausenden von Jahren an Erfahrung bewiesen, die nicht nur aus der Wissenschaft der Kabbala herrühren, sondern auch aus vielen uralten Kulturen.

Zum Kabbalalernzentrum — >

Verwandtes Material:
Blog-post: Schulen sollten Kinder lehren, wie man zum Menschen wird
Blog-post: Wahre Erziehung bedeutet Kindern beizubringen, Wahrheit mehr zu schätzen als Süßes
Blog-post: So hilft man Lehrkräften und Etern!
Kabbala Blog: Tom, Jerry und unsere Kinder

Schulsackgasse: Wie man die Heranbildung eines Menschen fördert


Eine Frage, die ich erhielt: Heutzutage wird bereits den Schulkindern gelehrt, zu teilen und zu spenden, aber wenn sie ins Leben hinaus gehen, kommen sie unter den Einfluss anderer Wertvorstellungen. Was müssen wir dem bestehenden Bildungssystem beifügen, um einen Menschen heranzubilden und nicht nur eine Fachkraft?

Meine Antwort: Eine herkömmliche moderne Schule kann eine Person weder erziehen noch ihm oder ihr die richtige Einstellung gegenüber anderen beibringen. Das kann nur mit Hilfe der richtigen Umgebung (Gesellschaft) geschehen, welche wir zuerst für die Schüler erschaffen müssen.

Keine der Schulen, die derzeit auf der Welt existieren, setzt sich dieses Ziel. Kindern auf der ganzen Welt wird beigebracht, im Bestehen formaler Tests, im Wettkampf und im Überholen der anderen erfolgreich zu sein. Ihr Kompass ist auf Erfolg und dem Erreichen eines Berufs mit größtmöglichen Gewinnaussichten ausgerichtet.

Dies hat gewöhnlich in Zeiten der Wettbewerbsgesellschaften funktioniert. Jetzt finden wir uns aber in einer integralen Gesellschaft wieder, die gemäß dem Gesetz funktioniert: „Nicht der Stärkste herrscht (über andere); sondern es gewinnt derjenige, der mit dem Rest verbunden ist (mit allen gemeinsam).“ Daher ist es notwendig, eine andere Art von Mensch zu formen: keinen Gegenspieler für andere, sondern einen Freund für alle.

Solch eine Person heranzubilden geht gegen unseren Egoismus. Was wir daher brauchen, ist eine spezielle Methode (die Wissenschaft der Kabbala) und das Mittel (die korrigierende Kraft). Ansonsten werden die Menschen erneut die Idee der Einheit pervertieren und beginnen „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ zu rufen; sie werden wieder anfangen, den Sozialismus und Kibbuze aufzubauen. Unser Egoismus kann mit nichts Besserem aufwarten als damit.

Die richtige Erziehung ist daher das Problem Nummer Eins der Gesellschaft. Wenn es nicht gelöst wird, wird sich die Gesellschaft nicht gemäß den Forderungen der Natur erneuern können. Eine solche Reform kann nur durch die Anwendung der kabbalistischen Grundsätze erreicht werden.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Schulen sollten Kinder lehren, wie man zum Menschen wird
Artikel: Erziehung
Kabbala Blog: Generation Ich

Vom irdischen zum himmlischen Urteil


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn eine Person, die von Beruf Richter ist, beginnt Kabbala zu studieren, sollte er dann die Kriterien verändern, mit denen er an seinen Beruf herangeht?

Meine Antwort: Er sollte das Gesetz praktizieren, wie es in der Gesetzgebung und den gesellschaftlichen Grundwerten seines Landes verankert ist. Das irdische Gesetz wird bleiben wo es ist, bis die Gesellschaft auf die Ebene der himmlischen Beurteilung aufsteigen wird.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Jeden Tag bringt uns das Leben Gelegenheiten, in der Spiritualität aufzusteigen
Baal HaSulam Artikel: Frieden in der Welt

Der richtige Beruf für Träger des „Krieger-Gens“


In den Nachrichten (übersetzt aus Florida State University News): „Studie des Staates Florida bringt das ‚Krieger-Gen‘ mit Zugehörigkeit zu einer Bande und Waffengebrauch in Verbindung“ – Jungen, die Träger einer bestimmten Variation des Gens Monoamine Oxidase A (MAOA) sind, das manchmal das „Krieger-Gen“ genannt wird, schließen sich nicht nur eher Banden an, sondern sind auch eher unter den gewalttätigsten ihrer Mitglieder zu finden und benutzen Waffen, wie eine Studie der Florida State University zeigt, die erste, die eine MAOA-Verbindung zu Banden und Waffen bestätigt. Die Entdeckungen beziehen sich nur auf Männer…

„Außerdem fanden wir heraus, dass Varianten dieses Gens Bandenmitglieder, die eher zu gewalttätigem Verhalten und Waffengebrauch neigen, von anderen Mitgliedern unterscheiden konnten, die eine geringere Neigung dazu hatten.“

Mein Kommentar: Was haben wir also für einen Grund, die armseligen Träger dieses Gens anzuklagen? Tun wir das, weil wir die Natur oder den Schöpfer nicht richten können? Die Kabbala empfiehlt, diese Veranlagungen für Berufe in der Armee und bei der Polizei zu nutzen. Unterdessen ist Korrektur nur durch das Höhere Licht möglich, das diese Veranlagungen erschuf.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie können wir die Erziehung nachholen, die wir nicht bekommen haben?
Blog-post: Was ist nötig, um korrigiert zu werden?
Baal HaSulam Artikel: Die Freiheit

Sollten Arbeitslose im Bildungswesen eingesetzt werden?

In den Nachrichten (Sky News): „Union missbilligt sechsmonatige Lehrerausbildung“ Großbritanniens Premier Gordon Brown schlägt vor, Kurse für eine beschleunigte Umschulung einzurichten, um es Personen zu ermöglichen, ihren Beruf zu wechseln und innerhalb eines halben Jahres Schullehrer zu werden. Jedoch die amtierende Generalsekretärin der staatlichen Lehrervereinigung, Christine Blower, sagte, dass sechs Monate Ausbildung „bei weitem nicht genug sind.“

Mein Kommentar: Wir müssen globale Ausbildungskurse ohne Ausnahme für jeden einrichten – sowohl für Arbeitnehmer, als auch für Arbeitslose. Wir müssen jeden lehren, wie man in einer globalen, integral-verbundenen Welt existieren kann. Die Menschen müssen lernen, worin ihre Willensfreiheit besteht und welche Verhaltensweise die Natur in Bezug auf uns selbst, unsere Familien, unsere Angehörigen und Fremde und auf allen Ebenen – der wirtschaftlichen, politischen, kulturellen, religiösen und so weiter – von uns fordert. So, wie wir Kinder erziehen, um sie auf das Leben in dieser Welt vorzubereiten, so muss jetzt jedermann lernen, wie man in der neuen Welt lebt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Was können wir unsere Kinder lehren?
Blog-post: Die Änderung der durch Massenmedien verbreiteten Information ist von höchster Wichtigkeit
Blog-post: Die Medien müssen damit beginnen, freundliche Werte und Beziehungen zu fördern
Kabbalablog Artikel: „Wir wollen Veränderung“