Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Berg Sinai'

Das Fest der Gabe der Tora gibt es jeden Tag!

Frage: Wenn wir die Tora bereits am Berg Sinai erhalten haben, warum müssen wir sie dann jedes Jahr am Schawuot erneut empfangen?

Antwort: Es geht hier nicht um eine materielle Handlung, nicht darum, dass wir tatsächlich physisch am Berg Sinai waren.

Es heißt, dass der Mensch sich jeden Tag vorstellen soll, wie er aus Ägypten auszieht. Er muss jeden Tag die Zehn Gebote hören, als würde er sie immer wieder neu empfangen.

Und das ist tatsächlich so. Denn unser Ego, unser Verlangen nach Genuss, erneuert sich jedes Mal, und als Gegengewicht dazu müssen wir ständig das Verlangen nach Geben, nach Liebe und die Kraft der Liebe wecken. Deshalb wird uns jeden Tag die Tora geschenkt.

Aber jetzt befinden wir uns im Exil, d. h. in einem Zustand, in dem wir diese gute Kraft, die vor uns verborgen ist, nicht fühlen. Und wir können sie nur mit Hilfe der Wissenschaft der Kabbala offenbaren, die bis vor kurzem ebenfalls absichtlich verborgen war.

Frage: Was ist der Zusammenhang zwischen der Tora und der Wissenschaft der Kabbala?

Antwort: Die Kabbala wird als die wahre Tora oder als Wissenschaft des Lichts bezeichnet, denn genau sie ist dazu bestimmt, aus der Tora, aus unserem Leben und aus der Natur die gute Kraft, die Kraft des Gebens und der Liebe, zu entnehmen und die Bürgschaft, die Einheit zwischen uns, zu verwirklichen.

Ohne sie können wir das nicht umsetzen, wir haben keine Methode, die uns helfen könnte, uns auf eine gute Art und Weise mit anderen zu vereinen. Seit Jahrzehnten versuchen wir das in Israel, und es wird nur noch schlimmer. Wir sind bereits an einem Punkt angelangt, den man nicht länger ertragen kann.

Die Kabbala offenbart uns jedoch die Kraft des Guten, die verbindende Kraft der Liebe, und gibt uns die Möglichkeit, sie zu nutzen. Überall dort, wo sich das Böse zeigt, beginnen wir zu spüren, wie wir es mit der Kraft des Guten ausgleichen können.

Dann haben wir bereits zwei Kräfte, mit deren Hilfe wir uns in die richtige Richtung bewegen können – hin zu Vereinigung, Liebe, Vollkommenheit und einer guten Entwicklung.

Aus der Sendung beim Rundfunksender 103FM

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Das Fest Schawuot naht

Und siehe, das Schawuot-Fest naht – die Zeit der Gabe unserer Tora. Das bedeutet, dass der Schöpfer sich im Herzen des Menschen kleidet, das heißt, dass sich die Tora im Herzen jedes Einzelnen aus dem Volk Israel kleidet.Rabash, Brief 52

Die Tora kleidet sich ins Herz des Menschen, das heißt, der Mensch spürt in diesen Tagen eine Verbindung mit dem Schöpfer, wie er sie an keinem anderen Tag, zu keiner anderen Zeit, gespürt hat. In diesen Tagen nähert sich der Schöpfer Seinem Volk, und alle empfinden, dass dies ein Feiertag ist.

Und wenn wir diesen Feiertag nicht empfinden, dann sollten wir unser Herz öffnen und in es hineinlassen, was in diesen Tagen erfassbar ist – um zu spüren, dass der Schöpfer innerhalb Seines Volkes weilt. Wenn das Fest nur schwach empfunden wird, sollte man überprüfen, was uns in der Vorbereitung darauf fehlt – also in der Bereitschaft, die Tora zu empfangen.

Wenn die Tora sich ins Herz kleidet und der Mensch das Licht der Tora im Herzen spürt, beginnt er, die Tora entsprechend diesem „Kleid“ auszuführen. Das heißt, der Wille des Schöpfers tritt ins Herz des Menschen ein, und nun verpflichtet ihn das Herz selbst, die Tora mit Liebe und Freude zu erfüllen.

Wenn wir uns an allen Tagen von Pessach bis Schawuot auf den Empfang der Tora vorbereiten, dann werden wir an diesem Feiertag bereit sein, sie zu empfangen. Anfänglich ist das Herz des Menschen egoistisch, doch es verändert sich durch die Zustände, die man durchläuft, und nähert sich schließlich dem an, was der Schöpfer von ihm verlangt. Und das bedeutet, dass sich die Tora im Herzen des Menschen kleidet.

Ein Zeichen dafür, dass der Mensch bereit ist, die Tora zu empfangen, ist seine Zustimmung, sein Herz zu öffnen und all das Licht, das zu ihm kommt, in sich aufzunehmen – um zu empfinden, dass der Schöpfer in seinem Herzen Wohnung genommen hat.

Es heißt, dass als das Volk sich am Fuße des Berges Sinai versammelte, der Schöpfer ihnen eine Bedingung stellte: Entweder ihr empfangt die Tora, oder dies wird euer Grab. Das heißt, es wird eine Bedingung gestellt: Entweder man haftet sich an den Schöpfer an – oder man verbleibt in Trennung. Die Zeit der Wahl ist gekommen. Und wir wählen die Einheit, die Verbindung – und durch diese Entscheidung beginnt das Fest!

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Aus dem Unterricht über den Artikel „Die Gabe der Tora“, 01.06.2025

Ohnmacht gegenüber dem Egoismus

Frage: Am fünfzigsten Tag nach dem Auszug aus Ägypten kam das Volk zum Berg Sinai. „Sinai“ bedeutet auf hebräisch „Hass“. Berg kommt von dem Wort „ar“, „irurim“, das bedeutet Zweifel. Was sind das für Zweifel? Zweifeln Sie an Ihrem Hass.

Antwort: Wenn man den Hass, der den Menschen erfüllt, in Hinsicht auf die Eigenschaft des Gebens und Liebens, auf die Eigenschaft, die „Schöpfer“ genannt wird betrachtet, dann kann niemand glauben, dass es überhaupt möglich ist, diesen Berg zu erklimmen. Es erscheint unmöglich, den Egoismus in all seinen Erscheinungsformen zu überwinden.

Am Fuße des Berges zu stehen heißt zu spüren, dass man nichts tun kann. Man hebt die Hände und lässt es geschehen. Man hat keine Macht über den eigenen Egoismus, über seine Natur, die einen vollständig einnimmt und macht, was sie will.

Frage: Ist der Berg Sinai der Hass auf die Eigenschaft des Schöpfers, die Eigenschaft des Gebens, der Liebe? Oder ist es Hass auf die Menschen um einen herum?

Antwort: Das ist das Gleiche. Wir übertragen in unserer Welt die menschlichen Eigenschaften der Menschen auf ihr äußeres Erscheinungsbild. So lieben wir die einen und die anderen nicht. Wir definieren unsere Haltung nicht über das „Fleisch“, sondern über die Eigenschaft, welche die Person verwirklicht. Als würde sie uns ein Theater vorspielen. Das ist der Grund, warum wir einen Menschen lieben oder nicht, ihm näher sind oder auch nicht.

Aus der Fernsehsendung, „Spirituelle Zustände“, 09.04.2021

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Wie geht es jetzt weiter?

Wir haben uns noch nicht einmal von Covid-19 erholt, und schon befinden wir uns im Krieg mit unseren Nachbarn. Und dieses Mal ist es nicht nur mit unseren Nachbarn jenseits der Grenze zum Gazastreifen, sondern buchstäblich mit unseren Nachbarn von nebenan, Israelischen Arabern, die seit mehr als fünf Jahrzehnten friedlich mit Israelis zusammenleben.

Tatsächlich haben die meisten der jungen Leute, die jetzt randalieren, nie etwas anderes als ein friedliches Leben an der Seite von Israelis gekannt. Sie arbeiten in Israel, mit israelischen Juden, gehen mit israelischen Juden auf israelische Universitäten und schicken ihre Vertreter in das israelische Parlament, die Knesset.

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Unsere eigenen schlimmsten Feinde

Vor etwa einer Woche interviewte Amit Segal, ein politischer Kommentator für Israels Channel 12 News, den ehemaligen israelischen Botschafter in Washington Ron Dermer, der von 2013 bis 2021 amtierte. Für mich war der wichtigste Punkt, den Dermer vermittelte, dass die Unterstützung für den Staat Israel unter den amerikanischen Juden abnimmt. Außerdem betonte Dermer, dass einige der lautstärksten und giftigsten Kritiker Israels Juden sind. Wenn ich mir diese Kritiker anschaue, dann scheint es mir, dass sie nicht nur hasserfüllt gegenüber Israel sind, sondern dass sie stolz auf ihren Hass sind.

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“Liebe deinen Nächsten” ist die Bedingung, die uns die Natur stellt


Frage: Es gibt Menschen, Gruppen und Organisationen, die sich selbst als ein Ganzes und der Natur nahe ansehen. Sie sagen, sie würden einander, die Pflanzen und die Tiere lieben. Bedeutet dies „liebe deinen Nächsten“?

Antwort: „Liebe deinen Nächsten“ ist ein Gesetz der Natur, eine Bedingung der uns umgebenden Welt. Diese Bedingung wird uns nun plötzlich enthüllt, weil wir uns zu ihr hin entwickelt haben, ähnlich einem Kind, das zu einem Erwachsenen heranreift, und so fortan die Gesetze der Gesellschaft befolgen muss.

Man stelle sich vor, alle Medien würden plötzlich ankündigen, dass jeder bis Jahresende nach dem Gesetz „liebe Deinen Nächsten“ leben müsste und jeder, der dazu nicht in der Lage sei, würde hingerichtet werden. Das ist überhaupt nicht lustig – das ist die Bedingung, die die Natur uns gestellt hat. Wir sind jedoch unfähig dies zu sehen.

Was sollen wir also tun? Wir müssen lernen, wie wir “ liebe deinen Nächsten“ erreichen können. Wir müssen herausfinden, was dieses Gesetz bedeutet und was die Natur von uns will. Wir können dieses Gesetz nicht umgehen – wir müssen es lernen. Aber wie?

Indem wir lernen. Das ist das einzige Mittel, um die Menschen begreifen zu lassen, dass ein Weglaufen unmöglich ist und die einzige Lösung, die eigene Korrektur mittels einer besonderen Kraft der Natur ist. Diese besondere Kraft nimmt Einfluss auf eine Person, die den Wunsch nach Korrektur hegt, damit sie die Stufe des „liebe deinen Nächsten“ erreichen kann.

Es ist so wie eine Wellenfrequenz unter Millionen von Frequenzen. Du wirst sie nur erfahren, wenn Du den Wunsch nach ihr hast. Die Natur verlangt von dir, dass du dich auf diese Frequenz einstellst, in der du fühlen wirst, dass „liebe deinen Nächsten“ das einzige ist, was du möchtest! Dann wird diese Kraft kommen und dich korrigieren.

Alle anderen Versuche werden uns in Krisen führen, damit wir diesen Weg zum Ziel finden. Andere Wege um uns herum, verschwinden gerade nach und nach. Das wird die „ägyptischen Plagen“ genannt, und sie werden uns schließlich erkennen lassen, dass wir keine andere Wahl haben. Wenn wir uns in völliger Dunkelheit wiederfinden, werden wir mehr als bereit sein wegzulaufen, um nur eines zu erreichen – „liebe deinen Nächsten“. Wo sind die Menschen von Ägypten aus hin gelaufen? Nur zur Liebe, wie die Verbindung bewies, die später auf dem Berge Sinai stattfand.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir werden uns entwickeln, um Macht über die ganze Natur zu erlangen
Blog-post: Der Schöpfer und die Natur sind dasselbe
 
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Die Quelle von Pessach

Wir sind in den besonderen 7 Tagen der Pessachfeiertage. In diesen Tagen müssen wir eine korrekte, ununterbrochene Absicht erhalten, da dies eine sehr spezielle Zeit ist.

Wir feiern keine religiösen Rituale oder Bräuche. Wir sind sehr weit von denjenigen entfernt, die all diese Handlungen nur durchführen, weil man es ihnen als Kindern so beigebracht hat, oder sie dies aus einem egoistischen Ziel heraus tun, um eine Belohnung in dieser oder der kommenden Welt zu erhalten.

Zuallererst wollen jene, die Kabbala studieren, die Höhere Welt und die spirituellen Handlungen enthüllen, und erst nachdem sie ihre Folgen (Zweige) sehen, sind sie darauf vorbereitet, sie auch zu respektieren und mit derselben Absicht zu beachten, wie die spirituellen Handlungen oben.

Abraham und seine Schüler waren die Ersten, die die Verbindung zwischen den Wurzeln und den Zweigen erreichten. Davor war Abraham ein Götzenbauer und Priester im alten Babylon. Doch nachdem sich ihm die spirituelle Welt offenbarte und er deren Abdrücke in unserer physischen Welt entdeckte, und somit all die Kräfte die von der spirituellen Welt zu uns herabsteigen und alles in Bewegung setzen, schuf er die Sprache der Zweige. Diese Sprache ist eine Beschreibung der Höheren Welt, der Wurzeln, in welcher Begriffe dieser Welt, der Zweige, benutzt werden,.

Dadurch enthüllte er die ganze Wirklichkeit, die physische und die spirituelle Realität, als ein Ganzes. Somit verschmolzen auch die physischen und die spirituellen Handlungen in ihm zu einem Ganzen, und dies lehrte er auch seinen Schülern.

Darüber steht geschrieben, dass unsere Vorväter (die ersten Kabbalisten) die gesamte Tora bereits befolgten, bevor sie diese am Berg Sinai empfingen. In der Tat enthüllte sich ihnen die Tora durch die Erreichung der spirituellen Welt mit ihren spirituellen Handlungen. Auf dieser Grundlage führten sie die gleichen Handlungen in unserer Welt aus und nahmen die gesamte Wirklichkeit als ein Ganzes wahr.

 

Kabbala Akademie

Zehn Gebote der Vereinigung

Frage: Am Feiertag „Schawuot“, der die Gabe der Tora symbolisiert, bitte erklären Sie den Sinn der zehn Gebote – welche am Berg Sinai ausgesprochen wurden und die man jeden Tag wiederholen muss?

Antwort: Für uns bedeuten die zehn Gebote vor allem die Prüfung unserer Verlangen bezüglich der Vereinigung. Es handelt sich nur um die Vereinigung.

Die Gabe der Tora erfolgt nachdem das Volk die Bedingungen der gegenseitigen Bürgschaft, wie ein Mensch mit einem Herzen am Fuß des Berges annimmt. Das heißt, wir verstehen, dass über uns der Berg unserer Selbstsucht erhöht wird, und wir können auf diesen Berg nur mit einem Punkt im Herzen hinaufsteigen. Dieser Punkt heißt Mosche, weil er uns aus unserem Ego herauszieht.

Der Berg Sinai ist riesig, wie der Babylonische Turm und sogar noch größer. Wir haben uns an seinem Fuß versammelt und sind bereit, an diesem Berg unserer Selbstsucht zu stehen. Das heißt, wir sind einverstanden, unsere private Selbstsucht an den Berg abzugeben, um sie nicht zu fürchten, um ungeachtet dieses Berges des Hasses, nach der Einheit zu streben. Obwohl das ganze Ziel unserer Selbstsucht darin besteht, gegen die Vereinigung zu protestieren.

Wenn wir uns so verbinden, dann fordern wir die Offenbarung der Kraft des Gebens innerhalb unserer Einheit. Denn das Streben zur Vereinigung symbolisiert das spirituelle Gefäß, das Verlangen zum gegenseitigen Geben, wie es gesagt wird: „Von der Liebe zu den Geschöpfen – zur Liebe zum Schöpfer“. So nehmen wir die Bedingung der Nächstenliebe, wie zu sich selbst wahr. [136553]

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel aus dem Buch „Shamati“, 03/06/14

Auf dem Weg zum Sinai

Wir sind noch nicht zu dem Gefühl gelangt, dass das ganze Problem in der Verbindung zwischen uns besteht. Doch jeder will selber „der Frucht vom Baum pflücken“.

Wir müssen den Zustand an dem Berg Sinai erreichen, um den Hass zu verstehen, von dem die Autoren des Buches Sohar erzählen. Dann wirst du diesen Berg von Hass enthüllen und beginnst, ihn zu korrigieren.

Und momentan ist dies nur das persönliche Ego in jedem Menschen, ohne seine Beziehung zu Anderen. Das ist kein Gegenabdruck des Schöpfers. Jeder Mensch ist zu der Verbindung zu den anderen noch nicht ausgerichtet.
Die Babys wachsen so heran. Bis zum Alter von 2-3 hat das Kind kein Bedarf an der Gesellschaft von anderen Kindern, es spielt mit sich selber, mit seinem Spielzeug. Erst später beginnt es zu erkennen, dass es auch mit jemanden anderen spielen kann, dass noch jemand existiert.

So sind auch wir in unserer Entwicklung, im Moment bedürfen wir noch der Verbindung mit den anderen, jedoch wollen wir mit den anderen noch nicht „spielen“. Wie viel wir auch darüber reden mögen, es sind alles nur Worte, aber nicht unser Verlangen.

Auszug aus dem Unterricht über das Buch Sohar. Das Vorwort, 04.01.2010

Dem Herzen zu folgen

Einerseits sagen wir, dass wir auf den Kongress vorbereitet sind, und andererseits denken wir, dass noch nicht alles fertig ist.

Ein solcher Zustand ist richtig. Denn die Tora erzählt uns auch darüber, so ist die Schwelle des Übergangs und des Auszuges.

Nichts ist einfach, glatt oder vorhersehbar – der Auszug aus Ägypten erfolgte in der Hast, auf dem Sprung zum Endlichen Meer. Der Mensch versteht die Mechanismen nicht, und im Endeffekt geschieht in seinen Augen ein Wunder.

Am Berg Sinai sagten wir: „Wir werden es tun und wir werden hören!“, als ob man genau im Voraus wüste, was zu machen ist.

Hier wird nur das prinzipielle Einverständnis gefordert: wir sind bereit, sich mit allen Kräften zu bemühen, aus der unteren Welt die Forderungen der höheren Welt zu verstehen. Diese Bemühung öffnet vor uns die Türen.

Die Vernunft ist hier kraftlos. Es ist egal, wie oft wir versuchen werden, die Situation mehr zu erkennen, oder zu verstehen, damit sie klarer und deutlicher wird, es wird uns sowieso nicht weiter helfen.

Wir brauchen einfach die innere Bestrebung zur Einheit, um dem Schöpfer – der allgemeinen Eigenschaft des Gebens und der Liebe gleich zu werden. Nur im Herzen sind wir fähig zu verstehen, dass sie unsere Rettung ist.

Ich hoffe, dass wir uns an der Schwelle des spirituellen Durchbruchs befinden, den es noch nicht in der Geschichte der Menschheit gegeben hat. Wir werden uns bemühen – und erreichen folglich alles, was wir möchten!

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 05.11.2010