Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die richtige Art von Bedrängnis

Frage: Sollten Frauen auf die Männer in der Art Druck ausüben, wie eine Mutter Druck auf ein Kind ausübt, so dass die Männer an der Einigkeit arbeiten?

Meine Antwort: Ihr solltet die Männer wie Kinder behandeln – mit Liebe. Wenn sie sich jedoch nicht vereinigen, dann gibt es keinen Zweifel, dass ihr Druck auf sie ausüben sollt. Es steht geschrieben, dass „wir durch die Tugend rechtschaffener Frauen aus Ägypten herauskamen“, wobei „aus Ägypten herauskommen“ aus dieser in die spirituelle Welt überwechseln bedeutet und dies geschieht nur durch die Rechtschaffenheit der Frauen.

Wir lernen, dass der Aufstieg von MAN von Malchut aus geschieht und sich all die Verlangen in Malchut befinden. Folglich beginnt alles mit den Frauen. Wenn es nicht ihre Verlangen gäbe, gäbe es keine Familie und keine neue nachfolgende Generation.

Die treibende Kraft der Menschheit ist die Kraft der Frauen, die nach Geburt und danach verlangt, Leben weiter zu geben. Ein Mann steuert die ausführende Kraft hinzu, jedoch nur unter der Bedingung, dass Bedarf danach besteht. So ist die Natur beschaffen.

Mithin ist die bedeutendste Sache, die wir benötigen, die Empfindung der Bedürfnisse durch die Frauen. Wenn zu Rabash neue Studenten kamen, organisierte er unmittelbar eine Frauengruppe, die aus deren Frauen bestand. Diese Frauen versammelten sich einmal in der Woche, lasen einen Artikel und diskutierten ihn. Rabash interessierte sich sehr dafür, wie sie auffassten, was geschrieben ist und dafür, was mit ihnen geschah.

Es muss zweifellos eine starke Frauenorganisation geben, die von den Männern die Ausführung dessen verlangt, was sie in der Spiritualität benötigen. Allerdings sollten die Frauen dies nicht mit Gezeter, sondern durch den Bedarf des Herzens tun. Dann werden es die Männer spüren. Doch dies geschieht noch nicht.

Das heisst, dass die Frauen von Natur aus nicht wissen, wie man sich miteinander vereinigt und sind unfähig dazu. Jede Frau ist separat. Um jedoch Druck auf die Männer ausüben zu können-und nur um dieser Sache willen -sind sie imstande, sich zu vereinigen um ein einziges, gewaltiges Verlangen zu werden. Und dieses Verlangen ist für uns wesentlich.

Aus der 2.Lesung auf dem WE! Kongress, 01/01/2011

Die Krise ist der Wendepunkt von Versklavung zur Freiheit


Wenn wir zu einer echten Krise gelangen, werden wie erkennen, dass wir komplett beherrscht werden. Diese Tatsache ist bereits an die Oberfläche getreten. Wissenschaften, Kultur, Bildung, Familie und alle anderen Aspekte unseres Lebens werden einer schweren Prüfung und Neubewertung unterzogen werden.

Als Ergebnis werden wir zu dem Schluss kommen, dass wir nichts über unsere Welt wissen, dass wir keine Ahnung haben, was passiert, und wir komplett gesteuert werden. Damit einhergehend werden wir eine Einsicht für die Notwendigkeit bekommen, uns über diesen Zustand der Sklaverei erheben zu müssen. Dies ist genau der Zustand, den man die „Knechtschaft in Ägypten“ nennt. Dies ist tatsächlich Sklaverei, wo eine Person erkennen wird, dass sie ein Sklave ihrer egoistischen Natur ist, die sie in Bedrängnis bringt und mit ihr tut was sie will. Unter dieser Tatsache ist die Person verpflichtet, jeder Laune ihres Egoismus zu gehorchen.

Dadurch kommt sie zu dem Punkt, wo sie die Notwendigkeit spürt, aus dem Joch ihrer Natur auszutreten, und sie erhält dann eine spirituelle Kraft, um der materiellen Kraft entgegenzuwirken. Zwischen dem Einfluss dieser beiden Kräfte findet sie ihren freien Willen.

Die Krise ist ein Wendepunkt, an dem wir aufhören, wie Tiere zu sein, und frei sein werden. Denn die Tiere sind vollständig gesteuert, so wie auch wir immer noch Tiere sind, wo es weder Belohnung noch Bestrafung gibt. Die ganze Entwicklung war nur dazu beabsichtigt, damit wir unsere Sinnlosigkeit realisieren können, da wir Sklaven unserer eigenen Natur sind. Wenn wir dies erkennen, werden wir aufschreien und aus der Sklaverei zur Stufe des „Menschen“ gelangen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir enthüllen den Schöpfer, indem wir unserem Egoismus entfliehen – dem Pharao