Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der Beginn der Erleuchtung


Nachrichtenbericht (von Press Room und SvobodaNews): Während einer Pressekonferenz sagte Henry Paulson: „Es ist bedenklich für Regierungen fortgesetzt einzelne und kollektive Massnahmen zu ergreifen, um die dringend benötigte Liquidität bereitzustellen, Finanzinstitute zu stützen, Marktstabilität zu verbessern und eine umfassende regulative Antwort zu entwickeln …

Wir müssen damit fortfahren, unsere Aktionen eng miteinander abzustimmen und innerhalb eines gemeinsamen Rahmens arbeiten, so dass die Massnahme eines Staates nicht auf Kosten eines anderen geschieht oder auf Kosten der Stabilität des gesamten Systems. Ausserdem, in Absprache mit Brasilien, die G-20 präsidierend, rufe ich zu einem speziellen Treffen der G-20 auf, um darüber zu diskutieren, wie wir zusammenarbeiten können, um die globalen Auswirkungen der Finanzkrise und den ökonomischen Rückgang für alle unsere Länder dämpfen zu können …

Täglich erhalten wir den Nachweis, dass die Ökonomien der Welt und die Finanzmärkte stärker miteinander verknüpft sind als jemals in der Geschichte zuvor … Das ist wirklich ein globaler Markt und eine globale Ökonomie. Die ökonomische Stärke eines Landes macht die anderen stärker, während Schwäche alle von uns schwächer macht. Daher müssen wir zusammenarbeiten. Diese Pressekonferenz ist sehr bedeutend.“

Mein Kommentar: Ich war glücklich,diese Nachrichten zu lesen und ich bin glücklich, dass die Leute die Notwendigkeit der Zusammenarbeit und gemeinsamen Anstrengungen anerkennen. Die vorgeschlagenen Lösungen sind jedoch immer noch veraltet, so als ob man eine Prothese impft.

Wir müssen die menschliche Gesellschaft als einen unabhängigen, lebenden Organismus behandeln, der nach seinen eigenen Gesetzen lebt, anstatt nach den Gesetzen, die wir erfinden. Sie lebt nach dem Gesetz: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“

Wieder einmal treten wir in „biblische“ Zeiten und deren Forderungen an den Menschen ein. Wir sind zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Fürs Erste ist es sogar noch lächerlich, über die Einhaltung dieses Gesetzes zu reden. Aber nichtsdestotrotz werden gerade unsere Gedanken darüber bereits damit anfangen, die Bedingungen der Welt zu verändern.

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Bericht vom Kongress 2008 in Großbritannien


Der Kongress, der in Großbritannien stattgefunden hat, ist der erste kabbalistische Kongress, der nach der Enthüllung der Krise der Menschheit stattfand. Noch vor zwei Monaten hielten wir einen Kongress in Odessa am Schwarzen Meer und wir konnten damals über die Zukunft noch nichts Genaues sagen so wie jetzt, da sie jetzt exakte Bedingungen hat. Wir sind dabei in die Zeit einzutreten, für welche die Kabbala bestimmt war, der Grund aus dem sie dem Menschen enthüllt wird, weil ihre Anwendung die Welt zu ihrem einzigen Ziel bringen kann, jedoch auf einem vollständig anderen Weg – einem Weg, der angenehm und schnell ist, durch die Anerkennung der Naturgesetze, die erklären: „Die Menschheit muss sich zu einem Ganzen vereinen, gemäß dem Gesetz von ‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst‘.“

Dies geht gegen unsere Natur, wir hassen es. Es erscheint uns unrealistisch und abstoßend, doch es ist notwendig, denn es ist ein Naturgesetz. Daher kann dieser Zustand entweder durch großes Leiden erreicht werden oder indem wir das Höhere Licht auf uns ziehen. Die Kabbala ist die Methode, die das Höhere Licht zu unserer Korrektur auf uns zieht. Gebrauche also dieses Mittel, gib es an andere weiter – und dann wird die gesamte Menschheit allmählich und leicht zu einem anderen Zustand wechseln, der sich mit der Natur in Harmonie befindet – dem Zustand der Ruhe, des Vertrauens und des Glücks.

Die Menschheit ist ein einziger integraler, ineinandergreifender Organismus


Gegenseitige Bürgschaft (Arwut) ist die Bedingung für das Leben, für die Existenz eines jeden lebenden Organismus. Wenn alle Kräfte und Aktionen des Organismus koordiniert und auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet sind, dann treten die negativen korrigierenden Kräfte (Krisen und Krankheiten) nicht im Organismus auf und das System existiert in einer permanenten Balance (Homöostase).

Die gegenwärtigen Ereignisse (die finanzielle Krise, allgemeine Depression, Drogen, Zusammenbruch der familiären Einheit, Leere, Ziellosigkeit, die globale Krise, die ökologische Krise) enthüllen uns den individuellen und allgemeinen Grund für alles, was stattfindet – dass wir alle ein integraler Teil der Natur sind, dass alle Teile der Natur miteinander verbunden sind und sie sich deshalb dementsprechend verhalten müssen. Wir – die Menschheit – verhalten uns jedoch nicht auf diese Weise. Wir ähneln einem Krebsgeschwür in einem einzigen Wesen, einem harmonischen Organismus.

Die Menschheit muss realisieren, dass sie einen vollständigen Organismus darstellt und das Gesetz der allgemeinen gegenseitigen Bürgschaft – der Fürsorge für jeden Menschen und umgehend für jedermann – die entscheidende Bedingung für unser kollektives Überleben ist. Die biblischen Grundgesetze „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge auch keinem anderen zu“ und „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ sind Gesetze, die die allgemeine Balance der Natur und unserer Gesellschaft bedingen. Wenn wir sie nicht einhalten, werden wir zugrunde gehen.

Baal Ha Sulams Artikel „Arwut“ (Gegenseitige Bürgschaft) beschreibt, wie wir die Balance mit der Natur erlangen können, indem wir die kabbalistischen Quellentexte verwenden. Das Buch Quantum-Kabbala spricht über meine Treffen mit amerikanischen Wissenschaftlern, die die an die Höhere Welt angrenzenden wissenschaftlichen Felder erforschen.

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In den Nachrichten: Das bisher größte Physikexperiment, ein Schwarzes Loch und das Ende der Welt


Eine Nachrichtenmeldung (übersetzt von cursorinfo.co.il): Am Mittwoch, 10. September, an der Grenze von der Schweiz und Frankreich, führten Wissenschaftler das größte Physikexperiment der Geschichte durch. Sie schickten einen Protonenstrahl mit einer Energie von 450 Gigavolt durch die gesamte Länge des Large Hadron Collider (LHC – der weltgrößte Hochleistungsenergie-Teilchenbeschleuniger) in Umlauf, der einen 27 km langen Beschleunigerring hat.

Das Ziel des Experimentes war, die Bedingungen, die im Bruchteil einer Sekunde nach dem Urknall bestanden haben, zu reproduzieren. Aber was sind die möglichen Folgen, wenn Protonen mit so hoher Energie aufeinanderprallen? Es besteht die Möglichkeit, dass ein ständiges schwarzes Loch entsteht und die Welt darin ausgelöscht wird.

Mein Kommentar: Kann es sein, dass sogar Wissenschaftler sich in die Reihen all derer begeben, die das Ende der Welt prophezeien? Das Ende der Welt (dieser Welt) wird erst nach der vollständigen Korrektur aller Seelen geschehen. Das Datum hängt von uns ab, von unserer Korrektur:

1. Wir können es beschleunigen, indem wir das Licht der Korrektur (Or Makif) anziehen, und dann wird es früher als erst nach 6000 Jahren geschehen (jetzt sind wir im Jahr 5768).
2. Oder wir können es durch den Weg des Leidens tun, aber nicht erst nach dem September 2240, d.h. 6000 Jahre nachdem zum ersten mal ein Mensch, Adam, den Schöpfer enthüllte.

Unsere Welt (das Universum) ist unter der vollständigen und absoluten Herrschaft einer höheren Welt, der Welt von Azilut, die darauf programmiert ist, die allgemeine Korrektur der Seelen von allen Menschen, die in unserer Welt existieren, herbeizuführen. Unsere Welt ist nur ein Resultat der Höheren Herrschaft.

Beeinflussen können wir die Welt von Azilut nur durch unser Verlangen (MAN), mit unseren korrigierten Seelen (den Verlangen des Schenkens und der Liebe) zu ihr aufzusteigen. Jeder von uns hat Zugang zu den Mitteln, die unser Schicksal kontrollieren – Kabbala.

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Wir müssen nur unsere Punkte im Herzen vereinen


Zwei Fragen, die ich über die innere Arbeit erhielt:

Frage: Als Teile einer Seele sind wir alle voneinander abhängig, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Allerdings ist in jedem einzelnen Menschen die gesamte Welt enthalten. Was ist nun das Maß der Abhängigkeit zwischen uns? Sollten wir es erhöhen oder sollten wir uns als Individuen betrachten und nur unsere Punkte im Herzen vereinigen?

Meine Antwort: Wir sollten nur unsere Punkte im Herzen vereinen, denn alle unsere anderen Wünsche sind nur für materielle Dinge da. Wenn wir unsere Bestrebungen nach Spiritualität vereinen, dann bilden wir ein Gefäß, in dem das Licht, der Schöpfer, sich enthüllen kann.

Frage: Wie kann dieses System der gemeinsamen Bürgschaft in unserem Welt Kli in Zeiten, zu denen man nicht in die Arbeit der Gruppe (Studium, Verbreitung, Kongresse, usw.) involviert, sondern mit den lebensnotwendigen Bedürfnissen (Arbeit, Familie, usw.) beschäftigt ist, ausgedrückt werden?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch sich in seiner freien Zeit angemessen um seinen spirituellen Fortschritt kümmert, dann versorgt er sich gleichzeitig mit der Unterstützung, die ihn in der restlichen Zeit auf dem rechten Weg hält. Unsere Welt wurde durch das Herabsteigen der Höheren Kräfte gebildet, und entspricht vollkommen dem Schöpfungsgedanken und seinem Zweck, vorausgesetzt, dass wir diesen korrekt einsetzen. Das heißt, wenn wir den Gedanken mit dem Ziel vereinen oder besser gesagt, das Ziel verwirklichen, indem wir vom Gedanken zum Ziel gehen.

Uns wurden alle Bedingungen dazu gegeben, d.h. der Körper und sein kurzes Leben, einschließlich aller Lebensbedingungen wie Familie und die Bemühungen, die wir anstellen müssen, um das körperliche Leben aufrechtzuerhalten, sowie alle störenden und uns bei der Entwicklung helfenden Kräfte. All das erscheint uns nur körperlich zu sein, doch entspricht es in Wirklichkeit dem, wie spirituelle Kräfte sich uns auf ihrem niedersten Niveau zeigen. Wir müssen uns dann nur noch korrekt in dieses Bild „einblenden“ und den „freien Platz“ darin mit unseren freien Handlungen vervollständigen. Schlußendlich hängt alles davon ab, wie wir unsere Bestreben nach dem Schöpfer vereinen – unserem Freund unsere Liebe zu geben. Wir versuchen es und stellen dann fest, dass es uns nicht möglich ist. Dann bitten wir um Hilfe und der Schöpfer korrigiert uns!

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Studiere Kabbala und die spirituellen Ängste werden deine momentanen Ängste überwiegen


Fragen, die ich darüber erhielt, wie sich unser Leben durch die Kabbala verbessert und was man studieren soll:

Frage: Wie verbessere ich meine Lebensqualität, wenn ich nicht einmal weiß, was ich mit meinem Leben anfangen will? Wie kann ich mein Interessengebiet finden?

Meine Antwort: Lies das Buch Leben aus der Kabbala, gehe in eine Gruppe und versuche den Sinn des Lebens von der Gruppe zu empfangen.

Frage: Ist es besser, die Lektionen der letzten Kongresse anzusehen oder mit der weltweiten Bnei Baruch Gruppe zu studieren?

Meine Antwort: Studiere was immer dich anzieht.

Frage: Warum kehren unsere Gedanken zu Dingen zurück, die in der Vergangenheit passiert sind?

Meine Antwort: Weil du nicht vorwärts strebst!

Frage: Wie kann ein Mensch, der Kabbala studiert, die Änderung der Bedingungen seines Vorankommens verhindern und was bewirken sie?

Meine Antwort: Das ist nicht unsere Angelegenheit. Die einzige Sache, die in unserer Kraft und Wahl liegt, ist den Einfluss des Höheren Lichtes auf uns zu intensivieren. Konzentriere dich darauf!

Frage: Wie kann das Studium der Kabbala helfen, Panik und Angstanfälle zu überwinden?

Meine Antwort: Du wirst anfangen vor anderen Dingen Angst zu haben, so wie „Warum liebe ich den Schöpfer und meinen Nächsten nicht? Ich bin so ein Egoist! Warum bin ich nicht mit meiner ganzen Kraft in der Gruppe?“ und so weiter. Diese Ängste werden deine jetzigen überwiegen.

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Das Buch „Leben aus der Kabbala“ kaufen

Warum wird die Spiritualität nicht individuell, sondern durch gegenseitige Garantie erreicht?


Eine Frage, die ich erhielt: Heute wird die Weisheit der Kabbala nicht so weitergegeben, wie dies früher war, von einem Rav an seinen Studenten. Stattdessen wird die Kabbala in einer großen Gruppe implementiert. Die Spiritualität wird in einer Gruppe erreicht, wo alle 600.000 Menschen die Erkenntnis gemeinsam erreichen, wie am Berg Sinai. Ist es wahr, dass es keine Individuen mehr gibt, welche die Spiritualität über die alte Methode erreichen können? Ist dies der Grund dafür, dass die gegenseitige Garantie – „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – in einer Gruppe jetzt die Methode zur Erreichung der Gleichheit der Form mit dem Schöpfer ist?

Meine Antwort: Die Kabbala wurde im alten Babylon von Abraham enthüllt. Sie ist eine Methode der Korrektur des Egoismus der gesamten Zivilisation, um diese zur Gleichheit der Form mit dem Schöpfer – zu ewiger und perfekter Existenz zu bringen. Doch seit die Menschen von Babylon ihren Egoismus nicht mehr korrigieren wollten, sondern sich egoistisch entwickeln wollten, haben wir jetzt die Sackgasse einer solchen Entwicklung erreicht, wie dies im Buch des Sohar vorausgesagt wurde.

Heute hat sich die gesamte babylonische Zivilisation über den ganzen Planeten ausgedehnt und sie erreicht die Schlussfolgerung, die dazu nötig ist, die Methode zur Korrektur anzuwenden. Es gibt einfach keinen begehbaren Weg, da wir uns ansonsten selbst zerstören werden. Der Weg der Anwendung der Methode zur Korrektur ist für jeden der, sich in einer Seele zu verbinden und „seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben.“ In der Tora wird dies als die Bedingung der Enthüllung des Schöpfers am Berg Sinai erklärt.

Über die letzten 4000 Jahre wurde die Methode aufbewahrt und an die heutigen Zeiten angeglichen. Dies wurde von einer Abstammungslinie von einzelnen Kabbalisten getan, die in jeder Generation lebten. Heute wird uns die Kabbala durch die Kompositionen des Baal HaSulam präsentiert, in einer Form, die bereit für den Gebrauch ist. Ich bin ein treuer Student des ältesten Sohnes des Baal HaSulam, des Rabash (wie im Nachruf an Rabash, in der Zeitung „HaModia“ vom 15. September 1991 zu lesen ist). Und meine Rolle ist es, den Menschen zu helfen, diese Materialien zu verstehen.

 

Die Voraussetzung für den Eintritt in die Höhere Welt ist gegenseitige Bürgschaft


Eine Frage, die ich erhielt: Baal HaSulam schreibt in seinem Artikel „Aufbau der Gesellschaft der Zukunft“, dass altruistische Taten nur dann zu einer besseren Gesellschaft führen, wenn sie „um des Schöpfers willen“ getan werden. Bitte geben Sie ein Beispiel für eine altruistische Handlung und erklären Sie, wie man die Gedanken ausrichten muss oder welche geistige Vorstellung man haben muss, um mit seinen Taten und Absichten für den Schöpfer zu handeln. Ihre Erklärung wird für meine Arbeit wichtig sein, die ich mit einer Gruppe Kindern mache.

Meine Antwort: Um wirklich die Absicht des Schenkens zu erreichen, mit der Ausrichtung „nicht für sich selbst“, damit wir aus uns selbst heraus treten und Ziele haben, die anderen dienen, brauchen wir ein Arbeitsfeld, einen Platz und ein Modell, welche wir nutzen können, um uns zu korrigieren. Wir müssen uns dem Schöpfer angleichen, auch wenn Er vor uns verhüllt ist. Das heißt, der Schöpfer kann dieses Modell nicht sein, weil Er vor uns verborgen ist. Doch zerbrach Er die einzige Schöpfung, die Er geschaffen hat, in viele Teile – in einzelne Seelen. In jedem dieser Teile schuf Er eine Wahrnehmung des Selbst, des „Ich“, und des Gegensatzes zu den anderen. Das ist unser Egoismus.

Wenn wir uns vereinen, und wenn jeder von uns seinen Egoismus in sich bekämpft, dann werden wir fähig sein zu erkennen, ob wir Spiritualität erreichen – die Qualität der gegenseitigen Bürgschaft und Liebe. Wir werden dann entdecken, dass wir dies nicht erreichen, und werden uns an den Schöpfer wenden. Wir werden Ihn und Seine Bereitschaft, unsere Verlangen zu korrigieren, enthüllen, vorausgesetzt, dass wir uns gegenseitig füreinander verantwortlich fühlen und uns diesbezüglich gegenseitig unterstützen – und uns Ihm genau durch diese Kraft der „gegenseitigen Bürgschaft“ zuwenden.

Baal HaSulam schreibt, dass dies in unserer Zeit eine notwendige Bedingung ist, um die Höhere Welt oder die Eigenschaft des Gebens zu erreichen. Daher können alle altruistischen Handlungen nur innerhalb der Gruppe oder der virtuellen Gemeinschaft stattfinden, unter Freunden, die ein Verlangen haben, gegenseitiges Streben und Beistand zu erreichen – die gegenseitige Bürgschaft.

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Blog-post: Wie machst du aus einer Fledermaus einen Hahn?
Baal HaSulam Artikel: „Die Bürgschaft (Arvut)“
Baal HaSulam Artikel: Die Liebe Gottes und die Liebe der Geschöpfe
Kabbala Heute Artikel: Rabbi Chiyas Vision

Treten Sie nicht in Hungerstreik – nehmen Sie stattdessen das Höhere Licht in Anspruch


Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe eine Frage über die Weisen der Vergangenheit. Sie erwähnten, dass sie gewöhnlich auf dem Boden schliefen und sich auf viele Arten einschränkten. Ich wunderte mich, warum dies so war, weil wir lernen, dass nur das Licht uns ändern kann, und auch, dass uns die Kabbala verbietet, zu hungern, uns in einem Kloster zu verkriechen usw. So wie sie sich in der Vergangenheit verhielten, sieht das fast nach östlichen Lehren aus.

Meine Antwort: Das kommt daher, weil die Entwicklung des Egoismus (welche die gesamte menschliche Entwicklung festlegt) ein Prozess ist und damals war der Egoismus nur auf einem kleinen Niveau entwickelt . Um Korrektur zu erhalten, reichte es aus, sich körperlich einzuschränken und die Tora zu studieren, so wie Baal HaSulam in seiner Einführung zum Talmud Esser HaSefirot schrieb „Iss Brot mit Salz, trink ein wenig Wasser, schlafe auf dem Boden und arbeite mit der Tora. Wenn Du das tust, wirst Du zufrieden sein; glücklich in dieser Welt und glücklich in der zukünftigen Welt.“ Dies zeigt, dass niemand die Korrektur, die das Höhere Licht erteilt hat, zurücknehmen kann, da anfänglich geschrieben steht: „Ich erschuf den Egoismus und ich erschuf die Tora zu seiner Korrektur, weil deren Licht den Menschen zu Mir zurückbringt.“

Später jedoch, während der Zerstörung des Tempels vor ungefähr 2000 Jahren, gab es einen plötzlichen Anstieg in der Entwicklung des Egoismus und die Menschen gaben sich dem Egoismus hin (der Tempel wurde zerstört). Kabbalisten führten dann eine spezielle Korrektur im System der uns lenkenden Höheren Welten durch, damit wir, anstelle von Einschränkungen, das Höhere Licht (Or Makif) nutzen würden.

Wenn dann ein Mensch mit großem Egoismus fastet (sich einschränkt), dann fängt er normalerweise an, stolz auf seine Handlungen zu werden und wendet sich somit noch mehr von dem Ziel ab. Er meint, dass er durch größere Einschränkungen und detaillierte Gebotseinhaltungen rechtschaffender wird. Darum haben die Kabbalisten jeglichen äußeren, körperlichen Bedingungen, Handlungen und Einschränkungen abgesagt und sich dadurch noch mehr von den Religionen entfert. Dies wurde angeordnet, weil ein Mensch sonst in Verwirrung geraten und glauben kann, dass körperliche Handlungen zur Korrektur führen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Trink Deinen Milchshake und srudiere Kabbala
Blog-post: Der Bau des Dritten Tempels
Leben aus der Kabbala, Kapitel 21: Die Korrektur des Egoismus
 

Es braucht Zeit, Anstrengung und Erfahrung um die Höhere Welt zu enthüllen

Drei Fragen, die ich über den Umgang mit Ängsten und Zweifeln auf dem Weg zur Enthüllung der Höheren Welt erhielt:

Frage: Ich fühle mich seit 2 Jahren zur Kabbala hingezogen. Mein Problem ist, dass ich den Eindruck habe, nichts zu verstehen, obwohl ich die von Ihnen empfohlenen Bücher lese und zu studieren versuche. Ich befürchte, dass der Schöpfer meinen Punkt im Herzen noch nicht geöffnet hat. Sobald ich zu fühlen beginne, dass etwas Reales in mir zu entstehen beginnt, wird meine Aufmerksamkeit durch äußerliche Einflüsse abgelenkt. Könnte dies bedeuten, dass für mich noch nicht die Zeit gekommen ist, mich dem Schöpfer anzunähern?

Meine Antwort: Nein. Machen Sie folgendes:

1. Bilden Sie in sich das Verlangen für das korrekte Ziel heran.
2. Realisieren Sie, dass Sie sich nicht selbst korrigieren können – nur das Licht kann Sie gemäß dem Ziel korrigieren.

Das ist der einzige Weg, die Höhere Welt zu offenbaren. Dies benötigt Zeit und eine bestimmte Menge an Anstrengung und Erfahrung. Hinsichtlich der Anstrengungen steht geschrieben, dass Sie sich„wie ein Ochse zur Bürde und ein Esel zur Last“ verhalten müssen, und „wisse, dass es nicht an dir liegt, die Arbeit zu vollenden, jedoch bist du auch nicht frei, sie zu verlassen.“

Wenn Sie diese Bedingungen zur Veränderung Ihrer Natur akzeptieren, werden Sie das Ziel erreichen. Sie werden die Höhere Welt in der Eigenschaft des Gebens offenbaren, und Sie werden entdecken, dass unsere gesamte Welt nur eine kleine, unbedeutende Dimension darstellt.

Frage: Ist die Überquerung des Machsom der schwierigste Teil beim spirituellen Aufstieg? Beschleunigt sich der Prozess nach dem Übertritt?

Meine Antwort: Ja, er beschleunigt sich um ein Vielfaches, und dies geschieht deutlich in Ihrer Wahrnehmung und Ihrem Bewusstsein.

Frage: Rav, ich habe gelesen, dass einem beim Studium der Kabbala die egoistische Seite enthüllt wird, und wenn der Schöpfer jemanden voranbringen will, Seine Schläge gegen denjenigen härter und härter werden.

In den letzten Monaten hat sich mein „Schicksal“ (ich weiß keinen besseren Begriff dafür) um einiges verschlechtert. Was will mir der Schöpfer damit sagen? Dass ich nicht genügend Anstrengung in die Kabbala investiere? Ich fühle mich niedergeschlagen. Mein einziger Trost ist, dass dies vielleicht – aber nur vielleicht – die Vorstufe der Korrektur meines Egoismus durch den Schöpfer ist. Aber was ist, wenn ich falsch liege? Ich denke, dass hier jeder Kabbala aufgrund des Versprechens einer Belohnung studiert. Aber irgendetwas mache ich falsch, da ich mich trotz des Versuchs, das Ziel der Korrektur zu erreichen, auf solch einem Leidensweg befinde.

Meine Antwort: Sie sollten umgehend die Shamati Artikel lesen. Gerade Ihr gegenwärtiger Zustand wird Ihnen helfen zu verstehen, was der Schöpfer von Ihnen will.

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Blog-post: Erlösung erfolgt durch die Hand des Schöpfers
Blog-post: In der Spiritualität gibt es keine Strafzettel wegen…
Blog-post: Was ist das Höhere Licht?
Artikel von Baal HaSulam: Matan Torah (Gabe der Tora)