Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Damit der Euro gerettet wird, soll sich die Krise weiter verschärfen.

Meinung: ( A. Kaletsky, Kommentator „The Times“): Es gibt nur zwei Möglichkeiten, die griechische Krise zu regeln: entweder erklärt Griechenland seinen Staatsbankrott und verlässt den Euro-Raum oder die EU übernimmt eine gesamtschuldnerische Verpflichtung über die Schulden von Athen.

Es ist notwendig, die zweite Variante vorzuziehen, da das Zerbrechen des Euro-Raums undenkbar ist, und der Staatsbankrott Griechenlands, sowie die Geldentwertung eine Kettenreaktion hervorrufen werden: Alle EU-Länder werden ihre Ersparnisse in deutsche Banken bringen, was ihre Nationalbanken zum Bankrott führen wird.

Für die Euro-Rettung sind die kreditwürdigen Staaten Europas gezwungen, die Verantwortung für die Schulden Griechenlands, Irlands, Portugals (500 Mrd. Euro) auf sich zu nehmen. Aber dafür wird die EU ein einigendes Finanzministerium für alle Länder der EU gründen müssen.

Aber der Egoismus stellt ein Hindernis dar: Die reichen Länder wollen nicht zahlen, und die armen wollen ihre Souveränität nicht verlieren. Deswegen werden sich sowohl die Kreditoren als auch die Schuldner der einzig möglichen Lösung der Euro-Krise widersetzen, bis sie alle sonstigen Möglichkeiten ausgeschöpft haben.

Paradox, aber Tatsache, dass die nicht schwächer werdende Gefahr der Krise – eine notwendige Bedingung der vorübergehenden Finanzstabilität Europas darstellt . Für den Übergang zum „fiskalen Föderalismus“, der von der Krise heilen wird, soll sich die Krise noch verschärfen.

Die europäischen Führungsspitzen hoffen, dass die Krise sich allmählich beilegt – aber die Zeit arbeitet gegen das Überleben des Euro. Die Schulden-Länder verstehen ihre Macht: Deutschland, Frankreich und die EU sind bereit, alles Mögliche zu zahlen, um Griechenland oder Irland zu besänftigen, wenn sie mit Default drohen werden.

Wenn europäische Politiker tatsächlich den Euro retten wollen, dann sollen sie einen qualitativen Sprung zur fiskalen Föderation machen, und das möglichst schnell.

Kommentar: Wie einfach sehen alle diese Pläne aus, wenn man alle Geschehnisse in zwei Kräfte überführt – die egoistischen Kräfte von Menschen, den Staaten, der Welt und die altruistische Kraft des Schöpfers/Natur. Sie befinden sich im Gegensatz – und die Natur lehrt die Menschen geduldig die Unumkehrbarkeit des Entwicklungsprozesses und die Notwendigkeit des gegenseitigen Nachgebens, Erreichen einer Übereinstimmung, Vereinigung, gegenseitige Bürgschaft, Liebe.

Nun, die zwei Lager, stark und schwach, lehren einander Zugeständnisse, zeigen, wie sehr sie einander brauchen – bis zu dem Maße, dass sie die Notwendigkeit erkennen werden, sich voll über alle Unterscheidungen zu verbinden. Die Natur wird sie zwingen!

Die neue Stufe der gleichen alten Krise

Eine Frage, die ich erhielt: Trotz aller Zahlen und Fakten glauben Sie nicht, dass die Weltwirtschaft aus der Krise ist. Und dies ist die Meinung der Kabbala?

Meine Antwort: Ich bin kein Ökonom und Kabbala dient nicht zu Marktprognosen. Aber hier ist meine persönliche Meinung:

Wir beobachten die steigenden Ölpreise und Aktienkurse. Dies ist der Grund, warum die Menschen über das Ende der Rezession und über den weltweiten Wirtschaftsaufschwung zu sprechen beginnen.

Dies ist jedoch kein Spiegelbild des realen Wirtschaftswachstums, sondern eine künstliche Anregung der Nachfrage und neuer Spekulationen, als ein Ergebnis der staatlichen Subventionen in die Wirtschaft. Die Spekulation auf dem Ölmarkt verursachte den Anstieg der Preise für Öl und andere Güter. So wurden neue Blasen geschaffen, die ebenso platzen werden und einen erneuten wirtschaftlichen Zusammenbruch mit sich bringen werden.

Die Regierungen haben Mittel zur Verfügung gestellt, um die Nachfrage der Verbraucher zu fördern und damit ein wirtschaftliches Wachstum auszulösen. Allerdings sind diese Mittel bei den Banken gelandet und statt einem Wirtschaftswachstum geht es mit den Entlassungen weiter, was folglich einen weiteren Rückgang in der Nachfrage mit sich bringt.

Die Staatsverschuldungen der führenden Volkswirtschaften der Welt sind höher als deren jährliches Bruttoinlandsprodukt. Zudem sind die militärischen Ausgaben auf dem Vormarsch und das Drucken von Geld geht munter weiter.

Fazit: Wir sind in der nächsten Phase der gleichen Krise und wir steuern auf das Platzen einer noch größeren Blase zu.

1. Die Ursache der Krise liegt in der Tatsache, dass wir über viele Jahrhunderte hinweg die Grenzen unserer egoistischen Entwicklung erreicht und ein globales, integrales System gebildet haben.
2. Das Verhaltensgesetz eines solchen Systems basiert auf der gemeinsamen, gegenseitigen Verbundenheit seiner Elemente. Dies ist wie bei den Organen des Körpers, in welchem jedes Organ funktioniert und dadurch das ganze System unterstützt und dadurch die eigene Existenz absichert
3. Um eine solche Verbindung (den Nächsten zu lieben wie sich selbst) zu erschaffen, muss diese Verbundenheit deutlich offenbart werden. Nur unter diesen Umständen erreichen wir die Möglichkeit, unseren persönlichen Egoismus für die Fürsorge des gesamten Systems zu verwenden.

4. Von all den Lehren, Philosophien und Religionen spricht nur dien Kabbala über die Offenbarung der globalen Verbindung zwischen den Menschen – dies ist die Höhere Welt, und nicht über das Unterdrücken des Egos. Nur durch die Offenbarung der verhüllten Verbindung zwischen uns (was das Gleiche wie die Offenbarung des Schöpfers ist) werden wir es zu Wohlstand bringen, gemäß Seines Gedankens und unseres Verlangens!

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Die erforderliche Änderung in unserer globalen Welt


Eine Frage die ich erhielt: Wenn Sie an der Wall Street arbeiten würden, hätten Sie dann nicht dasselbe getan? Dort gab es die Möglichkeit, die Börsenpreise zu frisieren, die Welt zum Narren zu halten und einen Ertrag, der hundertmal größer als die Aktien waren, zu erhalten. Das Problem ist, dass die Lügen ans Tageslicht kamen und die Aktien fielen. Nun füttert die Regierung die Taschen der bankrotten Bankiers, nur um das gesamte System vor dem Zerfall zu bewahren. Was kommt als Nächstes?

Meine Antwort: Die Natur drängt uns, eine Lösung zu finden, indem sie uns zu einer Entwicklung hinführt. Die Kabbala bietet den Menschen einen Weg, wie sie die globale Welt kennenlernen können, in der wir uns befinden – eine Welt, die absolut und universell voneinander abhängig ist. Dann, wenn man dieses Wissen verwendet, wird es uns gelingen, eine neue Gesellschaft zu erbauen und ebenso neue persönliche und öffentliche Beziehungen.

Diese Weisheit ermöglicht den Menschen, das schreckliche Ende zu sehen – wie Kriege und Naturkatastrophen – welches wir nehmen werden, wenn wir uns weiterhin willkürlich entwickeln. Das Resultat ist das Gegenteil von der sozialen Veränderung, welche die Natur von uns in der globalen Welt verlangt. Diese notwendige Veränderung verlangt, mehr globale Verbindungen, ein gemeinsames Verstehen und gemeinschaftliche Teilnahme an allem
zu schaffen.

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Die Banken stehlen Geld, während die Regierung sie absichert


In den Nachrichten (aus The Washington Post): „USA erwägt eine einzige Behörde, um die Bankenindustrie zu regulieren“ Hochrangige Regierungsangestellte erwägen die Einrichtung einer einzigen Behörde, um die Bankenindustrie zu regulieren … Unter dem derzeitigen System können die Banken ihren Regulator wählen.

Da die OCC (Office of the Comptroller), OTS (Office of Thrift Supervision) und FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) durch Bankgebühren finanziert werden, erhalten die Regulatoren einen Anreiz, darum zu konkurrieren, indem sie eine nachsichtigere Aufsicht anbieten. Das System teilt sich auch die Kontrolle der größten Finanzkonzerne unter vielen Agenturen auf, jede verantwortlich für bestimmte Filialen, was Lücken in der Schutzabsicherung erzeugt, welche die Unternehmen ausgenutzt haben.

Mein Kommentar: Es gibt keine andere Lösung, als eine internationale Koalition der Finanzanzkörperschaften zu bilden. Allerdings wird das engstirnige menschliche Ego, es den Leuten nicht erlauben, diese realistische Alternative als Weg aus der Krise zu akzeptieren.

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Stanley Fischer: Israel wurde durch die globale Banken- und Kreditkrise kaum angekratzt


In den Nachrichten (aus Matzav): „Fischer: Israel eines der sichersten Orte der Welt für Investoren“ „Israel wurde kaum durch die globale Banken- und Kreditkrise angekratzt“ … In einem exklusiven Interview im Hauptgeschäftssitz der Bank von Israel in Jerusalem sagte der Präsident der Bank von Israel, dass Vorausschau und „einiges Glück“ der winzigen Nation im Mittleren Osten nicht nur geholfen habe, die Kreditkrise zu umgehen, sondern nachträglich die eigene Währung im Prozess stabilisiert und gestärkt habe.

Mein Kommentar: Er mag recht haben, jedoch wie das Sprichwort sagt: Die Nacht ist noch jung.

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Alles Unnötige wird verschwinden!


In den Nachrichten (übersetzt aus Bloomberg): „Fünf Banken gepfändet – Anzahl in den USA dieses Jahr auf 45 angestiegen“ – Fünf US Banken mit einem Gesamtvermögen von 1,04 Milliarden US Dollar, wurden von den Behörden gepfändet, was in diesem Jahr die Konkurse auf 45 ansteigen ließ, während die Rezession die Arbeitslosigkeit und die Pfändung von Eigenheimen hochtreibt.

Mein Kommentar: Finanzinstitute sind dabei, ihre Struktur zu verändern und einige werden verschwinden. Nicht notwendige Sondergesellschaften werden schließen müssen. Die Rettung liegt in der Bildung der Bevölkerung!

 

Das wachsende Monopol der Bankenindustrie


In den Nachrichten (aus Project Syndicate): „Amerikas Sozialismus für die Reichen“ Nach all dem Gerede über „grüne Knospen“ wirtschaftlichen Aufschwungs, drängen Amerikas Banken die Reglementierungsbemühungen zurück. Das alte System hat gut für die Banker gearbeitet (wenn schon nicht für die Kapitaleigner), also warum sollten sie Veränderungen begrüßen? In der Tat, die Anstrengungen sie zu retten, ließen so wenige Gedanken über die Natur des angestrebten Finanzsystems nach der Krise zu, dass wir zu einem weniger wettbewerbsfähigen Bankensystem gelangen werden, mitsamt den großen Banken, welche zu groß waren, um noch mehr Bankrott zu sein.

Mein Kommentar: Das System wird sogar noch schlimmer werden, denn es hat dem stets wachsenden Egoismus zu dienen. Die Banken werden größer werden und ihr Monopol wird den gewöhnlichen Kunden ausbeuten und die Regierung wird nicht in der Lage sein, ihnen ihre Bedingungen vorzuschreiben. Als Folge davon werden die Konflikte zunehmen!

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Sogar die Wohlhabenden und die Elite der Welt können der Krise nicht entfliehen


In den Nachrichten: Die Bilderberger (eine inoffizielle Gruppe, der nur Personen mit Einfluss aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Banken mit einer Einladung angehören und die sich einmal jährlich trifft) haben ein weiteres ihrer Treffen in Griechenland veranstaltet. Diesmal war die Atmosphäre bedrückt: die Weltsituation verschlimmert sich in einem solchen Ausmaß, dass sie droht, außer Kontrolle zu geraten.

Im Lauf der Jahre betrieben sie eine bewusste Demontage der Weltwirtschaft. Die gegenwärtige Krise könnte Hungersnöte oder Pandemien mit sich bringen, die zu einer Reduzierung der Weltbevölkerung von zwei Dritteln führen könnte. Es genügt zu sagen, dass die Konsequenzen sogar für die Wohlhabenden und die Elite unvorhersehbar sind.

Mein Kommentar: Die Besorgnis und Verwirrung der Weltelite sollte zu der einzig realistischen Lösung führen – die Akzeptanz der Wissenschaft der Kabbala als Methode zur Korrektur der Welt. Es spielt keine Rolle, wie absurd das auch klingen mag. In dem Augenblick, in dem wir uns in diese Methode vertiefen, werden wir entdecken, dass sie genau für unsere Zeit bestimmt ist!

Die Wissenschaft der Kabbala musste der Menschheit nur zweimal enthüllt werden: Im alten Babylon und in unserer Zeit, in der die globale wechselseitige Verbindung der Menschheit offenbar wird. Ihre gegenwärtige Enthüllung findet jetzt statt, um uns das Mittel zu geben, uns in Harmonie mit der Natur zu bringen. Wenn wir das nicht nutzen, ist die Menschheit verloren!

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Ben Bernanke´s Prognosen gelten nicht mehr


Eine Frage, die ich erhielt: Gestern sah ich in den Nachrichten die wirtschaftliche Prognose von Ben Bernanke, jener Person, welche die Entwicklung der gesamten US Wirtschaft lenkt. Er sagte, dass, wenn die Banken das von der amerikanischen Regierung ausgegebene Geld des Rettungsplans verwenden und an andere Geschäfte weiterleiten, dann wird innerhalb des nächsten Jahres das Land aus der Rezession heraus kommen.

Meine Antwort: Ich glaube, dass diese Voraussagen nicht wahr werden. Was er sagt, mag vielleicht für kurze Zeit wirken, weil den Menschen Milliarden an Dollars gegeben werden, mit denen sie dann einkaufen werden, was wiederum einen Mangel in den Geschäften hervorrufen wird. Das führt dann zu neuen Fabrikaufträgen, die die Produktion für kurze Zeit stimulieren, gefolgt von neuen Arbeitsplätzen und Geld im Portemonnaie der Leute. Doch wird dies nicht lange anhalten. Das Problem ist doch, dass die Menschen nicht miteinander verbunden sind und unser Verlust an Kontrolle über unsere menschlichen Beziehungen. Diese Dinge können nicht durch Geldzugaben oder Gewaltanwendung korrigiert werden.

Natürlich steht es jedem frei, seine Meinung zu sagen. Die Tatsache ist jedoch, dass wir unter einem neuen Gesetz leben, wo die alten Methoden nicht mehr wirken. Und jeder, der sie noch anwenden will, wird scheitern.

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Stanley Fischer sieht eine düstere Zukunft für die Weltwirtschaft


In den Nachrichten (aus Globes Online): „Die pessimistischen Prognosen für den Welthandel sind der wichtigste Faktor, denn der Export ist ein tragender Bestandteil unserer Produktion. Die Prognosen für das globale Wirtschaftswachstum in der zweiten Hälfte von 2009 sind sehr pessimistisch“, äußerte sich so der Chef der Bank of Israel, Professor Stanley Fischer heute vor dem Wirtschaftsausschuss der Knesset.

„Der Welthandel wird voraussichtlich um 9 % zurückgehen. Wenn sich dies bewahrheitet, bedeutet dies die schlimmste Wirtschaftslage seit dem Zweiten Weltkrieg. Natürlich wird sich ein drastischer Rückgang des Welthandels auch auf uns auswirken. Bis Mitte 2010 wird die Arbeitslosigkeit steigen. Mit anderen Worten, wir stehen vor einem schwierigen Jahr. Besonders wenn der große Optimismus die Finanzmärkte verlässt, müssen wir auf die Realwirtschaft achten.“

Mein Kommentar: Ich applaudiere Herrn Prof. Fischer für seine Direktheit und Ehrlichkeit. Da die Natur des Menschen aus „dem Willen zum Genuss“ besteht, löscht dieser negative Emotionen, die wir in der Vergangenheit erlebt haben. Wenn unser Leid also andauert, nehmen wir es nicht mehr wahr. Das geschieht gerade mit der Krise: obwohl sie nicht aufhört und sich in Wirklichkeit verschlimmert, scheint es uns als sei sie beinahe vorbei.

Die Kabbala warnt, dass die Menschheit an einer egoistischen Krankheit leidet und sie nicht behandelt. Deshalb geht sie, wie jede Krankheit tiefer in uns hinein und wird uns ernsthaft treffen. Wenn wir weiterhin die Augen vor den Tatsachen verschließen, werden wir bald alle schrecklichen Symptome der Krankheit zu spüren bekommen

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