Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wie wird die Menschheit in Zukunft sein?

Zwei Fragen, die ich über die Menschheit während der letzten Generation erhielt:

Frage: Wie wird die neue Menschheit leben?

Antwort: Die neue Menschheit wird entsprechend der Entwicklung der Menschen organisiert sein, anstatt gemäß von Regeln. Baal HaSulam beschreibt das im Buch, „Die letzte Generation. „Ferner wird dies letztendlich nur bis zur vollständigen Korrektur der Menschheit andauern, bis sie das Geben auf dem Niveau des Schöpfers erreicht hat. Dann wird die physische Welt, die wir heute sehen, verschwinden.

Frage: Wenn eine Person in ihrem physischen Körper verbleibt, dann müssen alle ihre Verlangen auch bleiben, einschließlich der tierischen Verlangen.

Antwort: Jedes Verlangen hat einen Nutzen. Unsere Verlangen werden nicht als egoistisch betrachtet, wenn sie für unsere Existenz notwendig sind.

Wenn sie für diesen Zweck verwendet werden, fangen wir an, sie spirituell wahrzunehmen.

Denn Essen, Sex und jedes andere Verlangen sind die Mittel, die uns dazu führen, dem Schöpfer ähnlich zu werden. Sie sind die Mittel, durch die wir im Stande sind, ein Teil der allgemeinen Harmonie der Natur zu werden.

Die Menschen werden einen Zustand erreichen, wo das Ziel der Versorgung des physischen und spirituellen Körpers darin besteht, in der Realität des Gebens und der Liebe zu existieren.

 

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Die Psychologie der spirituellen Welt

Bekannterweise respektierte Baal HaSulam die materialistische Psychologie, denn mit ihrem Verständnis erleichterte sich der Eingang in die Wissenschaft der Kabbala. Die Psychologie spricht über die Kräfte der Seele eines lebendigen Wesens, das sich in dieser Welt auf dem tierischen Niveau befindet.

Und die Wissenschaft der Kabbala spricht über die Entwicklung dieser Kräfte im Menschen: wenn er sich aufgrund der aufwachenden Funken und unter der Einwirkung des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, entwickelt. Dieses Licht wirkt von außen auf den Menschen ein und wacht gleichzeitig nach der Bitte des Menschen in seinem Inneren auf.

Dann beginnt der Mensch, sich zu entwickeln und zu sehen, welche Kräfte der Schöpferischen Seele, welche Formen des Gebens, sich in seinem Inneren entwickeln. Im Laufe ihrer Entwicklung offenbart er sie in Form der Gematrien (der Zahlenbedeutungen), in Form der Namen, und empfindet, welche Kräfte von der rechten Seite und welche Kräfte von der linken Seite ankommen. Es sind nicht die Seiten aus unserer Welt, sondern die rechte und die linke Linie in der spirituellen Wurzel. Das alles verbindet den Menschen sofort mit der Sprache der Zweige. Aber es sind schon die inneren Kräfte der Seele, die spirituelle Psychologie – die Wissenschaft der Kabbala.

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Die Wurzel der Seele

Infolge der Erreichung einer neuen spirituellen Stufe, kleidet sich der Kabbalist in dieselbe Form ein, die „Abraham“ oder „Moses“ heißt und „hört“, was die beiden einander sagen.

Im Sohar trifft man die Erzählungen, in welchen sich die Menschen miteinander unterhalten, die in verschiedenen Jahrhunderten lebten. Man fragt sich deshalb, wie das möglich ist? Aber die Rede ist nur über die spirituelle Welt, und es wird nicht über die Menschen, sondern über die Wünsche und Eigenschaften gesprochen, die solche Namen tragen!

Und dein Name ist auch dort. Denn auch Deine Seele hat eine Wurzel! Aber man bezeichnet sie nicht mit deinem heutigen Namen. Wenn du dorthin aufsteigen und diesen Zustand korrigieren wirst, dann wirst du diesen Namen bekommen. Du musst die Wurzel deiner Seele enthüllen.

Und wenn du diesen Punkt, deine wichtigste und charakteristischste spirituelle Eigenschaft begreifen wirst, dann wirst du dich aus diesem Punkt in alle übrigen Kelim der Welt der Unendlichkeit einreihen. Es wird bedeuten, dass du die Seele Adams Rishon geöffnet hast, und sie zu deiner wurde, ausgehend von deinem Punkt!

Dein geistiges Gefäß mit dem Licht hat deinen Namen. Du kennst ihn nur nicht, weil dir dein geistiges Gen nicht bekannt ist, das in deinem Inneren gilt, der Funke, der Punkt im Herzen – du weißt noch nicht, woher er stammt.

Er zieht dich zu deiner Wurzel heran, die dir unbekannt ist, zu der Stufe der Leiter und dem Zustand in dem Du Dich befindest, damit du darin enthüllen kannst, dass du es bist?

Es bedeutet nicht, dass du durch diese Wurzel eingegrenzt bist. Du wirst noch höher steigen können! Aber schon an diesem Punkt wirst du alles begreifen. Deshalb ist jede Seele verpflichtet, die eigene Wurzel zu erreichen.

Es gibt „die Urväter“, die als Stufenleiter „der Generationen“ bezeichnet werden: Abraham, Isaak, Jakob … Sie sind nicht die Wurzeln der einzelnen Seelen, sondern die Haupteigenschaften, die Eigenschaften des Schöpfers.

Somit hat jeder von uns den eigenen wurzelständigen Punkt, den man erreichen und korrigieren soll, wonach die Verbindung mit allen übrigen Seelen zu korrigieren ist. Es bedeutet die volle, persönliche Korrektur eben, die jeder Mensch machen soll.

 

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Каbbalisten über das Ziel der Schöpfung, Teil 13

Anmerkungen in Klammern sind von mir.

Warum musste der Schöpfer uns diese Last der Schöpfung aufbürden?

Folglich besteht das Ziel der ganzen Schöpfung darin, dass die niederen Geschöpfe (die sich im Egoismus aufhalten, und deshalb beschränkt, vorübergehend sind), indem sie sich durch Erfüllung von Tora und Geboten allmählich entwickeln (die Enthüllung des Egoismus, als das einzige Übel und seine Korrektur mittels des Studiums der Kabbala), immer höher steigen können (weil sie die Kraft des Gebens und der Liebe anstelle der Kraft des Empfangens und des Hasses bekommen), bis sie schließlich würdig werden, mit ihrem Schöpfer zu verschmelzen (durch die Ähnlichkeit der Eigenschaften).

Doch hier machten die Weisen der Tora halt und stellten die Frage: „Warum wurden wir nicht von Beginn an in der ganzen erwünschten Erhabenheit erschaffen, um mit dem Schöpfer verschmelzen zu können? Warum musste er uns diese Last der Schöpfung, der Tora und der Gebote aufbürden?“

Und sie antworteten darauf: „Bitter ist das Brot der Scham.“ Das bedeutet, dass derjenige, der isst und die Früchte der harten Arbeit eines Anderen genießt, sich davor fürchtet, diesem ins Gesicht zu schauen, da es ihn beschämt (er empfindet sich, als nicht in dieser Welt existierend); und derjenige, der diesen Weg beschreitet, verliert allmählich jegliche Menschengestalt (er verliert die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer).

Und es ist unmöglich, dass in dem, was Seiner Vollkommenheit entspringen würde, irgendein Mangel enthalten wäre (der Schöpfer kann den Geschöpfen keine Unvollkommenheit zeigen), und daher stellte Er uns die Möglichkeit zur Verfügung, selbst die Erhabenheit (die Ähnlichkeit mit ihm zu erreichen), durch unser Studium der Tora und der Gebote zu verdienen (vom Entdecken des Egoismus bis zu seiner Korrektur).

Baal haSulam, „Gabe der Tora„, Punkt 6-7

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Zeit der Freude

Nach allen Berechnungen kommt die Zeit für die Freude der Freundesliebe. Dann sollte sich jeder glücklich fühlen, als hätte er gerade ein gutes Geschäft gemacht, dank dem er viel Geld verdient hat und deshalb seine Freunde zu einem Getränk einlädt. (Rabash,“ Die Ordnung einer Gruppenversammlung“)

Wenn der Mensch ernsthaft in die spirituelle Arbeit investiert hat, wird er zufrieden sein, dass alles gut beendet wurde.

Wenn man auf besondere Zustände wartet, bedeutet dies, dass man weder im Geben noch im Gebet ist, sondern lediglich in seinem Egoismus.

Frage: Wie soll ich mich fühlen, wenn ich die Freundesversammlung verlasse?

Antwort: Als ob du auf der gleichen Stufe bleibst und jetzt weitermachst. Die Freunde gaben dir einen Schub und du hast die Kraft um weiterzukommen.

Immerhin bist du glücklich, da du willst, dass sich deine Freunde gut fühlen. Nach der Versammlung soll das Gefühl der Freude, eine Steigerung der Spiritualität sein.

Freude ist ein Zeichen dafür, dass das Treffen der Freunde richtig abgelaufen ist. Du bist froh, dass du auf diese Weise eine bestimmte spirituelle Handlung in der Praxis durchgeführt hast.

Es ist ein Fortschritt, wenn man sich in einem Zustand der Aufregung halten kann.

Aus dem Fernsehprogramm „Die letzte Generation“ 13.06.2018

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Kabbalisten über das Ziel der Schöpfung, Teil 10

Das Schöpfungsziel bezieht sich auf das gesamte Menschengeschlecht

Das Ende der Korrektur der Welt wird erfolgen, wenn sich alle Völker dieser Welt dieser – seiner (des Schöpfers) – Arbeit stellen.

Baal haSulam „Die Bürgschaft“, Punkt 20

Jeder Mensch ist verpflichtet, die Wurzel seiner Seele zu erreichen.

Baal haSulam „Der die Vernunft erschafft“

Jedem Menschen von Israel ist es garantiert, am Ende alle wunderbaren Erkenntnisse zu erlangen, mit welchen der Schöpfer im Schöpfungsplan jedes Geschöpf zu beschenken beabsichtigte. Und derjenige, der dessen nicht in dieser Reinkarnation gewürdigt wurde, wird dessen in der zweiten gewürdigt usw., bis er endlich würdig wird, den Plan des Schöpfers zu vollenden, wie es im Buch Sohar geschrieben steht.

Baal haSulam „Einführung zu Talmud Esser HaSefirot“, Punkt 155

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Kabbalisten über das Ziel der Schöpfung, Teil 9

Das Schöpfungsziel bezieht sich auf das gesamte Menschengeschlecht

Der Schöpfer wünscht, dass die ganze Welt korrigiert wird. Darum sagten die Weisen, dass jedes Wort, das die Lippen des Schöpfers verlässt, sich in 70 Sprachen teilt, was von der Bereitschaft zeugt, die in der Tora zur Korrektur aller Völker existiert.
Rav Abraham Isaak Kook, Meorot Arija zu Chanukka, 88

Die ganze Menschheit muss am Ende ihrer Entwicklung unvermeidlich zur Offenbarung des Schöpfers kommen und, einen langen Entwicklungsweg zum Abschluss bringend, das erreichen, wovon die Weisen schrieben: „Und es füllte sich die Erde mit dem Wissen vom Schöpfer, wie die Wasser das Meer bedecken.“

„Und es wird nicht mehr ein Mensch seinen Nächsten und seine Brüder die Erkenntnis des Schöpfers lehren, weil alle Mich kennen werden, von jung bis alt“.

Und es steht geschrieben: „Und dein Lehrer wird sich nicht mehr verbergen, und deine Augen werden deinen Lehrer erblicken“. Und alle Völker werden zu Ihm strömen.
Baal HaSulam „Das Wesen der Wissenschaft Kabbala“

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Das Prinzip mit dem man in die höhere Welt eintritt.

(Rabash, „Die Ordnung einer Gruppenversammlung“ -1, Artikel Nr. 17, Teil 2:

Jeder sollte sich selbst prüfen, wie viel Einsatz er für die Gruppe leistet. Wenn man in Folge erkennt, wie wenig man in die Gruppe einbringen kann, gibt es Platz für ein Gebet: Der Schöpfer möge ihm helfen und ihm Kraft und das Verlangen geben, sich mit der Nächstenliebe zu beschäftigen.

Frage: Rabash empfiehlt, sich ständig um die Gesellschaft zu kümmern. Bringt er uns absichtlich an den Rand der Verzweiflung?

Antwort: Rabash weist auf die Notwendigkeit hin, alle menschlichen Kräfte zugunsten der Gesellschaft einzusetzen und führt uns dazu, die Unmöglichkeit eines selbstlosen Dienstes an der Gesellschaft zu erkennen. Wenn wir mit anderen Menschen darüber reden, sagen sie: „Warum nicht? Das ist das, was wir tun.“ Aber im Endeffekt ist es unmöglich.

Wir müssen uns daran gewöhnen, dieses Hindernis zu überwinden, welches man nicht überwinden kann. Wir müssen trotz dieser Unfähigkeit danach streben.

Unser Problem liegt darin, dass wir mit diesem Hindernis nicht in Berührung kommen wollen. Unsere Lehrer, die Kabbalisten, schieben uns voran: „Los, streng dich an. Gehe durch diese Tür, als ob du in der Lage wärst, aus dir selbst herauszutreten, in die Gesellschaft einzutauchen und dich um sie zu kümmern – nicht dich selbst, sondern sie zu lieben, nicht im Empfangen, sondern im Geben zu sein.“

Wofür? Um die Grenze die dein Egoismus klar definiert hat, zu erkennen? Dann kannst du handeln, ansonsten hast du keine Kraft und Fähigkeit dazu. Du entdeckst gleichzeitig die Notwendigkeit diese Grenze zu übertreten. Du hast keinen Plan, wie. An dieser Stelle fängst du zu bitten an. So wird ein Gebet geboren.

Das Prinzip ist einfach: Um die spirituelle Welt betreten zu können, brauchst du die Hilfe des Schöpfers. Der Schöpfer steht dir nur dann zur Seite, wenn du Ihn darum bittest. Du kannst beten, wenn du ein wahres Verlangen danach hast. Du kommst zum wahren Verlangen, wenn du es oft versucht und sichergestellt hast das du es willst, aber nicht kannst. Das ist der Anfang.

Das sind alles folgerichtige Handlungen, die wir, bevor wir die Höhere Welt betreten, durchführen müssen.

 

Aus der TV-Sendung „Die letzte Generation“, 13.06.2018

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Von den eigenen Empfindungen lernen

Frage: Sie sagen immer wieder, dass die innere Verbindung, der Punkte im Herzen dazu führt, dass die Menschen das höhere Licht anziehen. Wie kommt man zu diesem Schrei? Was ist die innere Verbindung der Punkte im Herzen?

Antwort: Es ist eine konsequente Arbeit, welches das Licht durch große Anstrengung anzieht. Du wirst erniedrigt, hochgehoben und wieder zusammengedrückt, wieder erniedrigt, hochgehoben und zusammengedrückt. Das geschieht so oft, bis du es in dir, durch diese Experimente des höheren Lichtes zu spüren beginnst.

In den Kabbala-Büchern steht viel über die innere Verbindung. Wenn du es fühlst, erinnerst du dich daran, dass der Autor es genau so beschrieben hat und wahrscheinlich das Gleiche empfunden hat. Du kommst ihm näher und beginnst von ihm zu lernen, nicht aus dem Buch, sondern aus dem, wie du versuchst, seine Gefühle wahrzunehmen und das bringt dich voran.

Aus der TV-Sendung „Die letzte Generation“, 06.06.2018

(238061)

Kabbalisten über das Ziel der Schöpfung, Teil 4

Anmerkungen in Klammern sind von mir.

Was ist das Ziel der Schöpfung?

Das Ziel (der Schöpfung) ist uns (unsere Seelen) am Ende (unserer Korrektur) zu einer Verschmelzung (Ähnlichkeit) mit Ihm zu führen, damit Er in uns wohnt (in unseren korrigierten Verlangen in der vollkommenen Ähnlichkeit gab es die Eigenschaft des Gebens und der Liebe, die sich Schöpfer nennt).

Baal haSulam „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“

Das Ziel des Einzuges der Seele (der Eigenschaft des Gebens) in den Körper (das Verlangen zu empfangen) besteht darin, dass diese, in einen Körper gehüllt (Empfangen um zu geben), zu ihrer wahren Wurzel (dem Schöpfer) zurückkehrt und mit dem Schöpfer (durch die vollkommenen Angleichung) verschmilzt; denn es steht geschrieben: „Schließt euren Schöpfer in eure Herzen ein, geht Seine Wege, bewahrt Seine Gebote, verschmelzt mit Ihm.“

Baal haSulam, Brief 17

Jeder Mensch (auf der Welt) ist verpflichtet, die Wurzel seiner Seele zu erreichen.

Baal haSulam „Der die Vernunft erschafft“

Das Ziel der ganzen Schöpfung besteht darin, dass die niederen Geschöpfe, indem sie sich durch Erfüllung von Tora und Geboten allmählich entwickeln (Tora bedeutet das Licht der Korrektur, Gebote bedeuten Korrektur von 613 egoistischen Eigenschaften der menschlichen Seele durch das Licht, Seele bedeutet Verlangen zu geben, Eigenschaften des Gebens von einer Seele an die anderen Seelen), immer höher steigen können, bis sie schließlich würdig werden, mit ihrem Schöpfer zu verschmelzen.

Baal haSulam „Gabe der Tora“, Punkt 6

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