Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Augenblick'

Übernimm die Kontrolle über deine Zukunft

Niemand von uns weiß, was mit uns im nächsten Augenblick geschehen wird. Doch diesem Argument stimme ich nicht zu!

Mehr noch, ich will nicht nur die Zukunft wissen, ich will sie auch kontrollieren. Ich bin nicht daran interessiert, die Zukunft vorherzusagen. Ich will die Zukunft enthüllen, sodass ich sie beeinflussen kann.

Deshalb brauche ich eine höhere spirituelle Kraft, die mir einen Hinweis darüber gibt, was meine zukünftige Form sein wird.

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Öffne die Tür zur spirituellen Welt


In der physischen Welt kann man immer noch sehen, dass es eine Tür gibt, selbst wenn sie verschlossen ist. Jedoch in der spirituellen Welt kann man die Tür nicht sehen, bis sie sich öffnet. Die Tür selbst ist unsichtbar: Sie ist eine feste Mauer. Ein Mensch kann nur durch die Tür gehen, wenn er sich selbst ausreichend korrigiert.

Der Eingang zur spirituellen Welt wird einem Menschen enthüllt, sobald er seine Eigenschaften der nächsten Stufe angleicht. Doch er wird die Tür oder die Öffnung nicht eine Sekunde vorher sehen.

Sobald ein Mensch seine Eigenschaften der nächsten Stufe angleicht, indem er die Eigenschaft des Gebens erlangt, die für ihn erforderlich ist, dann sieht er im gleichen Augenblick die Tür, die sich für ihn öffnet. Dann vereinen sich das Kli und das Licht.
(Aus dem 1. Teil des täglichen Unterrichts)

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In der spirituellen Welt sind Handlungen schneller als Lichtgeschwindigkeit


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ein Mensch sich auf dem Weg der spirituellen Entwicklung befindet und durch die Zeit der Verhüllung geht, fühlt er sich verloren und ist verwirrt. Er versteht, dass der Egoismus böse ist, aber er kann sich nicht von ihm trennen. Wo findet er die Kraft, dies zu tun?

Meine Antwort: Während unseres gesamten Lebens gehen wir durch viele unterschiedliche Zustände und die Zustände sind für jede Altersgruppe anders. In jedem Augenblick der Zeit finden in unserm Innern alle Arten von Veränderungen mit der Geschwindigkeit von Atomen, die sich in unserm Innern immer schneller drehen, statt. Diese Veränderungen geschehen unbewusst innerhalb unserer Verlangen.

Für etliche Milliarden dieser inneren Handlungen findet eine augenblicklich statt, wenn in unserm Innern eine „Zahl wechselt“, wie in einem Zählwerk mit vielen Zahnrädern, die sich drehen. Plötzlich springt das Zählwerk von „0″ auf „1″. Danach dreht sich im Innern wieder lange Zeit alles und dann springt die Zahl von „1″ auf „2″. Dies findet in uns genauso statt.

Darum müssen wir diesen Handlungen einige Zeit bewilligen, damit sie passieren. Das Gleiche geschieht normalerweise in unserem täglichen Leben: wir befinden uns oft in einem Zustand, der sich dahinschleppt, bis er plötzlich vorbei ist – ganz von selbst. Und wenn man sich in diesem Zustand befindet, weiß man, dass man sich verändern muss, doch man kann einfach nicht.

Dinge brauchen Zeit, um sich zu verändern. In der Zwischenzeit müssen wir handeln, wie ein „Ochse im Joch“, weil wir nicht genau sagen können, was mit uns passiert. Wir verstehen die Handlungen nicht, die geschehen.

Später wenn ein Mensch in die spirituelle Welt eintritt, beginnt er alles zu verstehen. Er erhält neue Verlangen des Gebens und durch diese kann er Milliarden Handlungen in einem Augenblick unterscheiden. Das wird einfach, wie die Handlungen mit seinem Körper.

Heute jedoch geschehen die gleichen Handlungen in unserm Innern unendlich schnell. Wir müssen geduldig sein und warten, was bedeutet, dass wir auf unserem Weg weitergehen müssen. Der gegenwärtige Zustand wird an einem Punkt zu Ende sein, die „Zahl wird umspringen“ und wir werden bereit sein, zu geben.
(Aus dem 1. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts)

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Wir haben alle die Grippe


Von Norma Levine – ehemalige CNN – Weltberichterstatterin, TV Moderatorin und Mitglied bei Bnei Baruch (übersetzt aus Die Kabbala in Mexiko):

Großartig – das ist genau das, was wir gebraucht haben! Die Welt begann sich gerade von einer „Lungenentzündung“ der Wirtschaft zu erholen, die sie erwischt hatte, nachdem die USA zu niesen begonnen hatte, und nun erwischt uns eine neue Krankheit. Die Schweinegrippe erinnert uns wieder einmal daran, wie abhängig und vernetzt wir alle voneinander und miteinander sind.

Die Direktorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, sagte kürzlich: „Die ganze Menschheit ist der Gefahr einer Pandemie ausgesetzt“. Was heute in Mexiko geschieht, betrifft all seine Nachbarn, sei es Europa oder Asien. Die Grenzen zwischen Freud und Leid sind buchstäblich verschwunden. Wir sind alle Teile eines Ganzen. Das Problem ist nur, dass wir es nicht erkennen.

Die Pandemie hat in Wirklichkeit schon begonnen- es ist das Fehlen der Richtigen Verbindung zwischen uns, während unsere Vernetztheit auf globale Ausmaße angewachsen ist. Die Wörterbuch-Definition des Wortes Pandemie lautet: „ Eine Epidemie oder infektiöse Krankheit, die sich durch große Bevölkerungsschichten verbreitet und sich über ein großes Gebiet erstreckt, z.B. einen Kontinent oder sogar die ganze Welt“. Heutzutage haben sich Hass und Gleichgültigkeit auf der ganzen Welt verbreitet und wir erleiden eine Epidemie der Trennung zwischen den Menschen.

Der Egoismus der Menschen verleitet sie dazu die eigenen selbstsüchtigen Bedürfnisse über die anderer zu stellen und dies hat uns in die Krisen der Umwelt, der Wirtschaft, der Gesellschaft und nun auch zu einer Krise auf der gesundheitlichen Ebene geführt. Vielleicht will uns die Natur mit Absicht wachrütteln? Oder genügt die derzeitige Lage vielleicht nicht, um uns zu zeigen, dass wir einen anderen Weg einschlagen müssen?

Wir möchten daran glauben, dass es eine Lösung für alle unsere Probleme gibt. Vielleicht müssten wir jedoch einen Augenblick innehalten, um uns selbst aus dem Inneren zu betrachten. Gewiss werden wir hier den heilenden Balsam finden, den wir alle suchen. Wir werden dann erkennen, dass eine „Heilung“ der gesamten Menschheit davon abhängt, wie schnell wir beginnen werden, als ein vollständiges Ganzes zu handeln.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir müssen uns auf eine höhere Bewusstseinsebene erheben, um unsere Probleme zu lösen
Blog-post: Ein weiterer Schritt in Richtung globales Bewusstsein

„Gott wird helfen“ ist nicht unsere Lösung


Eine Frage, die ich erhielt: Gordon Brown sagte beinahe dasselbe, was wir sagen: dass die Menschen die Liebe zu ihren Nächsten erreichen müssen. Also was ist der Unterschied?

Meine Antwort: Aber ist er in der Lage, dies auszuführen? Nein, „Gott wird helfen“ ist nicht unsere Lösung. Wir „glauben“ nicht an irgendetwas, sondern eher im Gegenteil, wir wissen, dass wir es erfüllen müssen. Alles wurde uns absichtlich gegeben: Die Himmel sind für den Schöpfer und die Erde (das Verlangen) ist dem Menschen gegeben.

Wir müssen unsere Verlangen verändern und um dies zu tun, müssen wir studieren.
Wir müssen jeden zu seinem Arbeitsplatz zurückbringen und Fernsehschirme an allen Arbeitsstätten aufstellen. Und jeder sollte ein Viertel, Drittel oder sogar die Hälfte seines Arbeitstages dafür aufbringen zu studieren, abhängig von den Anforderungen seines Jobs. Menschen haben heute zu viel Zeit. Wir brauchen nicht noch mehr von allem produzieren, da die Menschheit nicht mehr benötigt. Wir wissen einfach nicht, wie wir mit dem, was wir gegenwärtig produzieren, umgehen und es verteilen sollen. Deshalb sollte jeder bei der Arbeit sitzen und studieren. Und dieser Plan sollte für die ganze Welt in Kraft treten!

Eine Familie sollte keine Unterstützung für ihre Lebenserhaltungskosten bekommen und eine Mutter keine öffentliche Hilfe, wenn sie nicht studieren. Sie müssen studieren! Sie müssen lernen! Im Augenblick müssen wir alle Menschen wie kleine Kinder behandeln, die in den Kindergarten gehen, dann zur Schule und danach zur Hochschule, um ein Diplom für die neue Welt zu erhalten.

Das ist genau das, was Baal HaSulam sagt. Er sagt: „Leute, dies ist eine neue Welt, wo wir mit jedem verbunden sein müssen.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel „Ein Gebot“ am 05.03.2009)

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Die ganze Welt kann sich in einem Augenblick verändern

Ein Mensch in dieser Welt ist nur Eiweißmaterie, eingesetzt von der Höheren Kraft, welche ihn jederzeit verändern kann. Es gibt nichts Besonderes an unserem Äußeren, weil die Äußerlichkeit nur von der Einwirkung des Lichts auf uns abhängt. Das Licht, das auf uns einwirkt, verändert das Geschöpf, welches Mensch genannt wird, von Anfang bis Ende vollständig. Wenn wir daher heute etwas nicht erkennen oder verstehen – gut, wir werden es morgen zu erkennen und zu verstehen beginnen. Alles kann sich in einem Augenblick verändern.

Ein Mensch ist das Ergebnis der Handlungen des Schöpfers. Er hat aus sich selbst heraus keine eigenen Handlungen oder irgendein Verständnis. Sobald in ihm eine Veränderung erscheint, verändert er sich äußerlich sofort, wie eine Handpuppe, die die Bewegungen der Hand des Puppenspielers darin nachbildet. Deshalb sollten wir nicht versuchen vorherzubestimmen, wie viel Zeit die Menschheit braucht, um ihre gesamte Einstellung zur Welt zu verändern. Das kann sehr schnell geschehen, anstatt auf dem Weg der natürlichen Entwicklung und Evolution, die Tausende oder Millionen von Jahren braucht.

(Aus dem Unterricht über Rabashs Artikel „Die Handlung der Größten der Nation“ am 17.03.2009)

Die gesamte Evolution ist darauf ausgerichtet, uns dazu zu bringen, die Höhere Bewusstseinsebene zu erlangen

Wir erfüllen einfach die Befehle der Natur und das Ziel der Natur ist es, uns auf die Höhere Entwicklungsstufe zu bringen. Die Natur arbeitet nach einem Programm, das dazu bestimmt ist, ihre höchste Ebene, den Menschen, zur höchsten Stufe der Entwicklung zu bringen.

Der Mensch, der ein Stück Eiweißmaterie ist, ist die Endstufe der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Stufen der Entwicklung. Das bedeutet, dass dieses „Tier“ das Verständnis und die Empfindung dafür bekommt, wer er ist, was er ist, warum er existiert und woher er kommt. Unsere gesamte Evolution ist darauf ausgerichtet.

Darum streben wir durch die ganze menschliche Geschichte hindurch, angefangen mit dem Urknall bis zum Ende dieser Welt, unbewusst danach, die richtige Wahrnehmung der Wirklichkeit zu erlangen, das richtige Verständnis und Wissen, um die gesamte Natur und ihr Programm zu erfassen.

Unsere ganze Entwicklung und jeder Augenblick unseres Lebens ist diesem Ziel gewidmet. Sei es essen, trinken, arbeiten, sich mit jemand unterhalten oder etwas tun – was immer ich mache, bewusst oder unbewusst, alle Abläufe in meinem Körper, seine ganze Substanz, alle seine Elektronen, Moleküle, Partikel und Organe, all seine Stufen – unbelebt, pflanzlich und tierisch – alles ist darauf ausgerichtet, lebt und existiert nur für dieses Ziel: die Höhere Bewusstseinsebene zu erlangen. Deshalb ist die ganze Evolution und der gesamte Weg unserer natürlichen Entwicklung dazu bestimmt, den Menschen dazu zu bringen, die höchste Entwicklungsstufe der Natur zu erlangen.

Erlangung bedeutet, dass ein Mensch alles in der Natur erkennt, sich an Ihr Programm bindet und beginnt, es selbst auszuführen, und erkennt, dass es seine Bestimmung ist, genauso zu werden, wie die Kraft, welche die gesamte Natur erfüllt, integriert und miteinbezieht.

Darum ist die Krise, die wir gerade durchmachen, global. Sie kommt von diesem Höheren Zustand zu uns, den wir erreichen müssen und der uns die entgegengesetzte Seite dieses Zustandes offenbart. Die Krise lässt uns den Zerbruch des korrekten künftigen Zustandes erkennen und zeigt uns, welch großartige Perfektion wir erreichen können, wenn wir diese globale Krise korrigieren.
(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ am 10.03.2009)

Hindernisse mit der richtigen Absicht zu überwinden, bringt Sie dem Schöpfer näher


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man Hindernisse entlang des Weges überwindet:

Frage: Sie haben gesagt, „Alle Hindernisse, die man erhält oder erhalten wird, sollten sich intensivieren und man sollte sie nicht ausschalten, sondern bewältigen.“ Was bedeutet das?

Meine Antwort: Alle Hindernisse im Leben sind uns gleichermaßen gegeben wie Aufgaben, die wir in der Schule erhalten. Indem wir sie mit der Absicht bewältigen, die Eigenschaften des Schöpfers zu erlangen, kommen wir Ihm näher. Wenn wir das wissen und das Leben in dieser Weise auffassen, würden wir unser Leben als einzigartige Gelegenheit wahrnehmen und dem Käfig dieser Welt entrinnen und in die Welt der Unendlichkeit eintreten.

Frage weitergeführt: Danach sagten Sie: „Man sollte die empfangenen Eindrücke – die Reshimot – nehmen und sie mit Hilfe von Hindernissen multiplizieren. Indem man so vorgeht, wird man den Berg Sinai erreichen und höher und höher aufsteigen.“ Bitte erklären Sie: Wie kann ich die Reshimot und die Hindernisse vervielfältigen?

Meine Antwort: Je mehr man durch seine Korrektur aufsteigt, umso mehr Hindernissen begegnet man. Siehe Artikel 133 von der „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“:

Das gleicht einem König, der im Land alle seine treuesten Untergebenen versammeln und sie in die Arbeit im Inneren seines Schlosses einführen wollte. Was tat er also: Er verschickte im ganzen Land einen offenen Befehl, dass jeder, der wollte, jung oder alt, in seinen Palast kommen und sich mit inneren Arbeiten im Palast beschäftigen möge. Er stellte aber viele Bedienstete zur Wache am Eingang zum Schloss und auf alle Wege, die zu ihm führen, auf, und befahl ihnen, mit List alle in die Irre zu führen, die sich dem Schloss näherten, und sie von dem Weg abzudrängen, der dorthin führt.

Natürlich strömten alle Bewohner des Landes zum Palast des Königs, wurden aber von der List eifriger Wachmänner in die Irre geführt. Und viele von ihnen überwältigten die Wachmänner soweit, dass sie sich dem Eingang in das Schloss nähern konnten. Die Wachmänner am Eingang waren aber die Eifrigsten. Und jeden, der sich dem Eingang näherte, lenkten sie ab und drängten ihn ab mit großer Beflissenheit, bis er verzweifelt wegging.

Sie kamen wieder und gingen wieder und bestärkten sich erneut, und kamen wieder und gingen wieder. So wiederholte es sich einige Tage oder Jahre, bis sie endlich ihrer Versuche müde wurden. Und nur die Helden unter ihnen, deren Maß an Geduld ausreichte, überwältigten jene Wachmänner, öffneten das Tor und wurden sogleich des Antlitzes des Königs gewürdigt, der jeden auf den ihm passenden Posten einsetzte.

Natürlich hatten sie von dem Augenblick an nichts mehr mit jenen Wachmännern zu tun, die sie ablenkten und abdrängten und ihr Leben mehrere Tage oder Jahre bitter machten, als sie zum Eingang kamen und wieder gingen. Denn sie wurden dessen gewürdigt, vor der Herrlichkeit des Lichtes des Antlitzes des Königs im Inneren seines Schlosses zu arbeiten und zu dienen.

Frage: Während des Tages erfahre ich etwa zwei Aufstiege und zwei Abstiege, manchmal drei. Ich steige auf, indem ich meine Absicht entwickle und die authentischen Quellen lese. Wie wird das später sein? So wie ich das verstanden habe, wird die Zeit zwischen den Abstiegen kürzer und kürzer werden. Ist das wahr? Und idealerweise sollten diese Zustände von Minute zu Minute wechseln?

Meine Antwort: Nein, noch viel öfter!

Frage: Sie haben gesagt, dass Reshimot zu jeder Sekunde in uns auftauchen. Passiert das auch während wir schlafen?

Meine Antwort: Ja.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Alle Hindernisse sind überwindbar

Kabbala für Kinder


Ein Baby beginnt in dem Augenblick, in dem es geboren wird, etwas über die Welt zu lernen. Der Zweck, zu dem wir in diese Welt kommen, ist es, die Höhere Welt zu erlangen, in beiden Welten zu leben – physisch und spirituell. Dann erhält man Kontrolle über sich selbst und das eigene Leben und sieht alles aus einer unendlichen Perspektive. Kinder können Spiele, Lieder und Unterricht benutzen, um den Schöpfer und die unermessliche Höhere Welt zu enthüllen.

Hier wird gezeigt, was unsere Kinder auf dem Internationalen Kabbala Kongress 2009 gemacht haben

Die Kultur ist eine Flucht vor der Frage nach dem Sinn des Lebens


News Report (übersetzt aus MIGnews.com): Millionen von Menschen auf der ganzen Welt tauchen in Second Life ab – dem neuen virtuellen Wahnsinn, der alle Bereiche des menschlichen Lebens umfasst. Allein in der vergangenen Woche tauchten 1,4 Millionen neue Mitglieder in diese Besessenheit ab. Dort gestalten sie sich selbst und suchen in dieser neuen, exotischen Realität nach Abenteuern.

Mein Kommentar: Eigentlich taten wir dies während der gesamten Menschheitsgeschichte. Es war nur nicht so offenkundig, wie es jetzt mit einem Bildschirm ist. Unsere Kultur ist nur eine Ablenkung vom Schöpfungsziel, so wie es die ganze „spannende“ Unterhaltung ist, mit der wir unser Leben füllen. Alle haben sie die gleiche Wurzel – vor der Frage über den Sinn des Lebens wegzurennen.

Das Problem ist, dass die alten Methoden „die Zeit totzuschlagen“ uns nicht mehr anziehen. Sie sind zu schwach. In der virtuellen Welt können wir unsere Vorstellung jedoch fliegen lassen und erhalten zusätzlich die Illusion, dass alles was wir uns wünschen, im gleichen Augenblick zu bekommen sei. Unser Egoismus wird allerdings schon bald darüber hinauswachsen und wir werden uns nach der wahren Erfüllung umschauen müssen – dem Licht, dem Schöpfer.

Das ist so, weil Er uns geschaffen hat und unsere egoistische Entwicklung uns zu Ihm führen wird. Deshalb bezieht sich die Tora auf unseren Egoismus (wenn sie über die geschaffene Frau spricht) mit: „Ezer Ke Negdo“ – dein Helfer, der gegen dich ist.

Verwandtes Material:
Blog-post: Es ist an der Zeit, den Traum Baal HaSulams zu verwirklichen – Im virtuellen Raum!
Blog-post: Jetzt kann man sich via Internet an Wahrnehmungen beteiligen
Kabbala Heute: Besser als die virtuelle Welt?