Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der Eseltreiber

Kommentar: Auf allen Stufen, bis zum Ende der Korrektur, offenbart sich uns eine besondere Kraft von der höheren Stufe, die den Menschen immer begleitet und ihm hilft, von einer Stufe zur nächsten Stufe aufzusteigen.

Denn ein Mensch, der sich auf einer bestimmten Stufe befindet, ist niemals in der Lage, aus eigener Kraft zur höheren Stufe aufzusteigen, da er nur über die Kraft jener Stufe verfügt, auf der er sich befindet. Hätte er schon die Kraft der höheren Stufe, befände er sich bereits dort.

Zwischen den einzelnen Stufen gibt es immer eine Art Zwischenglied, einen Vermittler auf dem Weg. Zwischen Tier und Mensch ist ein solcher Vermittler der Affe, zwischen Pflanze und Tier ein Seestern und so weiter“, so gibt es auch im Spirituellen solche Übergangsformen.

Der Mittler zwischen den Stufen im Spirituellen ist der „Eseltreiber“. Neben ihm gibt es andere „Engel“, also Kräfte, die uns auf unterschiedliche Weise helfen, von einem Zustand in einen anderen aufzusteigen.

Auch jetzt, wenn wir bestimmte Handlungen ausführen wollen, kommt immer eine höhere Kraft zu uns und hilft uns. Es spielt keine Rolle, wie wir sie nennen – umgebendes Licht oder Engel. Gerade diese Kraft führt uns voran und hilft uns, von einer Stufe zur nächsten aufzusteigen. Vom Untersten hängt nur der Wunsch, das dringende Bedürfnis ab, mit seinem „Esel“ danach zu streben, aufzusteigen, beinahe bereit zu sein und gleichzeitig klar erkennen, dass er aus eigener Kraft es nicht schafft. Deshalb nehmen die zwei Weisen, die sich auf den Weg machen, im Voraus einen Führer – einen „Eseltreiber”. Sie haben ihre Esel, sie tragen ihre Lasten, sie kennen ihr Ziel, sie brauchen jemanden, der sie leitet.

In der Regel kommt diese Hilfe von oben von Rabbi Hamnuna Saba (siehe „Einleitung zum Buch Sohar“ / Die Buchstaben des Rabbi Hamnuna Saba). Das ist eine sehr hohe Stufe, von der das höhere Licht kommt, um uns zu helfen – und sie wird „Eseltreiber” genannt.

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Aus dem Unterricht zum Buch Sohar

 

Die ganze Wahrheit über das „umgebende Licht“

Frage: Was ist das „umgebende Licht“, das wir versuchen anzuziehen?

Antwort: Licht – das ist die höhere Kraft, die Eine, Einzige und allein im Universum existierende. Neben ihr gibt es nur das Verlangen, das sich in uns als Empfangende offenbart. Aber durch die Kraft des Lichts können wir dieses Verlangen in das Verlangen zu geben verwandeln.

Es gibt nichts außer dem Licht (dem Schöpfer) und dem Verlangen – wir geben Ihm unterschiedliche Namen (umgebendes Licht, inneres Licht, „das Licht, das zur Quelle zurückführt“), um es präziser zu beschreiben.

Das umgebende Licht beeinflusst mich, wenn ich nach meiner nächsten Form strebe. Auch wenn ich nicht genau weiß, wie diese aussieht, studiere ich sie in den Büchern, in denen verschiedene Partzufim, Welten und Sefirot beschrieben sind. Damit bringe ich mein Verlangen zum Ausdruck, dorthin aufzusteigen und zu erkennen – und deshalb ziehe ich diesen Zustand an, den ich erreichen will. Dieser beginnt dann, auf mich einzuwirken – im Maße meines Strebens danach.

Ich öffne mich diesem Einfluss und mache mich empfindsamer gegenüber diesem nächsten Zustand, dem ich entgegentrete. Ich beschleunige einfach meine Entwicklung, indem ich der natürlichen, mich entwickelnden Kraft ein wenig eigenes Verlangen hinzufüge.

Dieses zusätzliche Verlangen erhalte ich aus der Umgebung. So realisiere ich meinen freien Willen und bekomme von ihr ein Gefühl dafür, wie wichtig es ist, in den nächsten Zustand zu gelangen. Denn sich im nächsten Zustand zu befinden bedeutet: stärker mit anderen verbunden zu sein, sich mehr zu annullieren, mehr zu geben.

Diese Inspiration empfange ich von der Gruppe, gehe mit ihr zum Unterricht und strebe nach einer zukünftigen, gebenderen Form. Und dann wirkt das Licht auf mich ein, weil es die gleiche gebende Natur hat, die ich mir aneignen möchte. Wir haben denselben Wunsch, dieselbe Ausrichtung, und deshalb sind wir uns gemäß dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften nahe.

Ich selbst hatte kein Verlangen zu geben, keinen Wunsch nach spirituellem Fortschritt – „Null“. Doch ich wende mich an die Gruppe, nehme von ihr „10 kg“ Verlangen zum Geben, zur Verbindung untereinander, und komme damit zum Studium. Ich will mit dieser Kraft von „10 kg“ den nächsten Zustand erreichen. Meine Ähnlichkeit mit dem Licht wird durch diese Kraft von „10 kg“ gemessen – und in genau diesem Maße wirkt das Licht auf mein Verlangen ein und formt es dem Licht ähnlich.

Das ist genau das Licht, das meinen nächsten Zustand erfüllt – denn dieser existiert bereits. Wenn ich mich auf diesen zukünftigen Zustand ausrichte, beginnt er auf mich zu leuchten. Noch wird er „umgebend“ genannt, weil er mich zunächst korrigieren und erst danach in mich hineinkleiden muss. Er wirkt in zwei Etappen, führt zwei Handlungen aus.

In der Physik gibt es dieselben Erscheinungen: Wenn ich mich einem Magneten nähere, gerate ich in sein Anziehungsfeld, seinen Wirkungsbereich. Selbst wir Menschen wirken aufeinander ein, jeder ist von einem gewissen Feld umgeben. Es gibt keinen physikalischen Körper, der nicht von einem Feld umgeben wäre – selbst ein gewöhnlicher Stein nicht.

Alles funktioniert nach demselben Prinzip. Und genau dieses nahe Feld (dein nächster Zustand), dem du zustrebst, beginnt auf dich einzuwirken. Doch es gibt viele Felder um dich herum, mit denen du bisher nichts zu tun hast, nach denen du dich nicht sehnst und über die du nichts weißt. Wenn du später die spirituelle Welt entdeckst, wirst du sehen, wie viel darin geschieht und wie viele unterschiedliche Dimensionen es gibt.

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Aus dem Unterricht über einen Artikel von Rabash

Der Lautsprecher des Schöpfers

Kongress in Arava. Gespräch beim Essen.

Ihr versteht nicht, wie sehr wir alle von oben gesteuert werden. Der Lehrer ist hier wie ein Lautsprecher, Teil eines höheren Systems, der euch Wissen vermittelt, und nichts weiter. Ihr verehrt doch auch nicht den Lautsprecher dafür, dass er euch etwas Interessantes erzählt. Genauso solltet ihr auch den Lehrer betrachten – ihr solltet das Gerät respektieren, über das euch von oben etwas vermittelt wird, aber mehr auch nicht.

Ich möchte euch warnen, denn genau darin liegt der Unterschied zwischen blinder Verehrung und der Wahrheit. Ich spüre mehr als alle anderen, dass ich von oben gesteuert werde und nichts von mir selbst habe. Ich spiele euch nichts vor, ich führe wirklich nur Befehle von oben aus. Und die ganze Arbeit des Menschen besteht darin, gesteuert zu werden. Je höher er steht, desto mehr wird er gesteuert. Das nennt man ein Sklave des Schöpfers sein, die Stufe Mosche.

Deshalb dürfen wir nicht vergessen, dass wir sensibel dafür sein müssen, was der Schöpfer uns sagt – in uns sagt! Und dann müssen wir entsprechend handeln. Ich spüre, dass dies bereits näher rückt. Und dann steigen wir bereits auf die Stufe von  Bina – wir können hören, was der Schöpfer sagt, das ist bereits die Stufe von Bina. Und danach erlangen wir „das Sehen“.

Lasst uns also versuchen, nicht vom Lehrer abhängig zu sein (er ist begrenzt und vergänglich), sondern alle zusammen zu einem „Gefäß“ (Kli) zu werden, das, wenn es verbunden ist, sehen und auf das reagieren kann, was der Schöpfer ihm sagt. Das ist das Wichtigste. Lechaim! Dieses Hören, dieses Empfinden, das ist das Leben.

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Aus einem Gespräch bei einem Essen vor dem Kongress in der Arava-Wüste

Exil – ein Aufruf zur Befreiung

Wie können wir aus unserem Zustand, in dem wir von der höheren spirituellen Welt, der wahren Realität getrennt sind, herauskommen? Wir leben in einer Art Kapsel, gefangen in unserem egoistischen Verlangen, unfähig, etwas anderes zu sehen als unsere eigenen Bedürfnisse – ähnlich einem Wurm, der in einem faulen Apfel lebt.

Doch jeder Zustand, der weniger ist als die vollständige Offenbarung des Schöpfers, der die gesamte Realität durchdringt, wird uns gegeben, damit wir die Möglichkeit erhalten, zu wachsen und zur Stufe der vollständigen Offenbarung der Höheren Kraft in uns und um uns herum aufzusteigen.

Deshalb ist Exil ein Aufruf zur Befreiung. Der Schöpfer gibt uns absichtlich solche Zustände, in denen wir nichts Gutes empfinden, sondern sie als dunkel, unangenehm, unverständlich und verworren, also negativ erleben. Und all dies geschieht, um uns voranzubringen, denn sonst würden wir uns nicht bewegen.

Denn wir befinden uns auf der tierischen Stufe, und solange sich das Tier in uns wohlfühlt, hat es kein Verlangen nach mehr. Es ist nicht in der Lage, über seine eigenen Grenzen hinaus zu wünschen; die ganze Welt dreht sich um Bedürfnisse wie Nahrung, Sexualität, Familie, Geld, Ehre und Wissen. Diese Wünsche gehören zur tierischen Existenz. Auf der menschlichen Stufe jedoch sehnen wir uns danach, dem Schöpfer ähnlich zu werden.

Daher müssen wir die Kraft aufbringen, über die tierische Ebene hinauszuwachsen. Wenn der Mensch den bitteren Geschmack des Exils in seiner spirituellen Arbeit verspürt – das Gefühl, von dem Schöpfer getrennt zu sein und Ihn offenbaren zu wollen, aber nicht in der Lage zu sein, dies zu tun – dann entsteht der Wunsch, aus diesem Exil herauszukommen. In diesem Moment ist es wichtig zu glauben, dass die Shechina, das heißt der Schöpfer, immer bei ihm ist, egal wo er sich befindet.

Die Shechina lässt uns den Geschmack des Exils empfinden. Wenn der Mensch das Gefühl hat, im Abstieg und vom Schöpfer entfernt zu sein, ist es so als würde der Schöpfer zu ihm sagen: „Sieh, wo du bist! Du kannst dich Mir nähern.“ Der Schöpfer gibt den Geschmack des Exils gerade denjenigen, die Er näherbringen möchte.

Deshalb darf man das Gefühl des Exils nicht mit Verachtung betrachten und nicht auf den Schöpfer wütend sein wegen solcher Zustände. Ganz im Gegenteil, man sollte dem Schöpfer danken, dass Er uns gerade jetzt erweckt, indem Er uns zeigt, welche Distanz uns von Ihm trennt.

Es ist notwendig, das Exil vor der Befreiung zu schmecken. Bevor der Schöpfer offenbart wird, muss das Gefühl Seiner Abwesenheit vorhanden sein. In jedem Moment unseres Lebens sollten wir darauf ausgerichtet sein, die höhere Kraft zu suchen: „Wo ist der Schöpfer in der Verhüllung, die ich gerade empfinde? Wo kann Er sich in meinem Leben und in meiner Welt offenbaren?“ Denn der Schöpfer ist nahe, jedoch vor uns verborgen.

Es stellt sich heraus, dass es keine Auf- und Abstiege gibt, sondern all das ist ein Spiel des Schöpfers. So verfahren wir mit Kleinkindern, wenn wir ihnen das Laufen beibringen: Wir stellen sie auf den Boden und weichen einen Schritt zurück. Und das Kind weint vor Angst, bis es einen Schritt nach vorne macht. Doch dann weichen wir wieder zurück, und es weint noch mehr. Denn es scheint ihm, als würde es gleich in unsere Arme fallen, während wir uns immer weiter entfernen. Und es denkt, wir wären grausam und hätten es verlassen.

So bringen wir dem Kind bei, seine ersten Schritte zu machen, bis es schließlich lernt zu laufen und fröhlich auf uns zuläuft. Dasselbe geschieht bei uns und dem Schöpfer, gemäß demselben Prinzip.

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Aus der Lektion “Der Shechina folgen”

 

Sich helfen um spirituell geboren zu werden

Frage: Wenn man den Vorhang öffnet und den ganzen Glitzer auf dem die Menschen stehen wegnimmt, was bleibt dann in ihrem Leben übrig? Wenn man all die Dinge entfernt, denen wir unser ganzes Leben lang hinterherjagen? Man muss doch den Menschen ein Ziel geben.

Antwort: Dann müsste man die ganze Welt aufräumen. Man belässt nur die unbelebte, pflanzliche, tierische Natur und die Menschen. Man gibt den Menschen die Möglichkeit in Frieden zu leben, eine Existenz in ihrem Körper aufrechtzuerhalten und alles andere auf die Verbindung zwischen den Menschen zu richten, damit man beginnt, die Höhere Welt wahrzunehmen – die wahre Natur, die wahren Kräfte.

Nachdem man die Wahrnehmung der Höheren Welt erlangt hat, verliert man die Wahrnehmung der niederen Stufen: unbelebt, pflanzlich und tierisch. Diese Welt, dieser Kosmos wird verschwinden, denn all das ist nur in dem noch unreifen Bewusstsein.

Der Mensch wird sich auf die Stufe der Kraft erheben – das Einzige was existiert, nicht das, was ihm in Form von Bildern gezeigt wird: hier ist eine Wand, hier ist ein Tisch und so weiter. Er wird sehen, dass all dies nicht existiert, da es in der Welt der Kräfte nicht existiert.

Es ist alles ein Zusammenspiel von Kräften im Verhältnis zu unseren tierischen Sinnen. Wenn man sich auf die Stufe anderer, mächtiger Sinnesorgane erhebt, verschwindet das alles. Deshalb kommt „olam“ (Welt) von dem Wort „neelam“ (verschwinden).

Warum sollten wir auf dieser Stufe stagnieren, wenn wir bereits auf die nächste Stufe aufsteigen können? Es gibt schließlich keine schlechtere Welt als diese! Warum bleiben?

Wenn man über die Zeit hinaus bleibt, die man braucht um zu reifen und aufzusteigen, wird man eine schreckliche Zeit haben. Die Frucht wird überreif, wie bei einem Baby das über seinen Geburtstermin hinaus im Mutterleib bleibt. Das ist sehr gefährlich für alle.

Wir werden uns festhalten müssen, denn schon jetzt beginnen wir solche Kräfte zu erleben. Der Druck auf uns wird so groß sein, dass er uns hinausdrängt, um uns auf der nächsten  Stufe zu gebären. Wir müssen den Kräften unserseits nachhelfen!

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Aus einem Vortrag „Mein Telefon klingelte“

Wozu sind Probleme da?

Frage: In einem Ihrer  Vorträge sagten Sie, dass der Mensch die Höhere Welt braucht- nicht um Probleme dieser Welt, mitsamt der Familie zu lösen, sondern im Gegenteil man braucht Probleme in der Welt und der Familie, um in die Höhere Welt aufsteigen zu können.

Stellt sich also heraus, dass nicht alle Probleme unserer Welt dazu bestimmt sind, gelöst zu werden?

Antwort: Ja, natürlich. Man braucht sie, um das Bedürfnis zu verspüren, dass der Schöpfer sie löst. Auf diese Weise offenbaren wir Ihn.

Wenn wir die Höhere Kraft, die uns regiert, begreifen und sie zu beherrschen beginnen, dann beginnen wir selbst unsere Welt, unser Leben, unser Schicksal, alles zu regieren. Wir werden Ihm gleich, wir sehen das gesamte Universum von Anfang bis Ende, wir erheben uns über diese Existenz, über unseren Körper. Das nennt man Offenbarung des Schöpfers.

Alle Probleme unserer Welt sind dazu da, uns das Bedürfnis nach Seinem Verständnis zu vermitteln. Damit wir uns auf seine Stufe erheben, wird unser Leben immer unerträglicher. Es geht nicht darum, Ihn in unsere Welt zu ziehen und unser materielles Dasein angenehmer zu machen.

In der Familie funktioniert es auch so. Unsere Ablehnung zwischen uns sollte unser Bedürfnis nach dem Schöpfer offenbaren, um gemeinsam zu Ihm aufzusteigen – nicht um Ihn zu uns zu ziehen.

Frage: Was geschieht, wenn ein Partner dieses Bedürfnis bereits hat und versteht, dass die Familie nur auf einer spirituellen Ebene aufgebaut werden kann und der andere dieses Bedürfnis noch nicht hat?

Antwort: Dann wird nichts funktionieren. Wir müssen einen Zustand erreichen, in dem sich beide Partner dessen bewusst sind und es umsetzen.

Aus dem Fernsehprogramm „Nahaufnahme. Emanzipation“.

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Sich der Schar der korrigierten Seelen anschließen

In der Stunde, in der ein Mensch stirbt, wird es ihm gestattet zu sehen und er sieht seine Nächsten und Freunde aus der Welt der Wahrheit neben sich und erkennt sie wieder. Sie sind alle in der Form geschnitzt, wie sie in dieser Welt waren. Wenn ein Mensch ein Gerechter ist, freuen sie sich alle und heißen ihn willkommen (Buch Sohar).

Frage: Was bedeutet es „sie waren geschnitzt, wie sie in dieser Welt waren“?

Antwort: Während man die spirituellen Stufen hinaufsteigt, verändert man sich nicht. Er ändert nur die Verwendung seiner Eigenschaften.

Frage: Warum freuen sich alle und heißen ihn willkommen?

Antwort: Da eine ganze Seele zu ihnen aufsteigt, die sich nun der Schar ihrer Seelen anschließt, die auf dieser Stufe korrigiert wurde. Es ist eine große Bereicherung, ein großes Ereignis in der spirituellen Welt.

Stellen Sie sich vor, es gibt sieben Milliarden Seelen, oder besser gesagt schwarze Punkte, auf der Stufe dieser Welt, jede von ihnen muss aufsteigen und die Stufe der Welt der Unendlichkeit erreichen. In der Zwischenzeit stagnieren sie auf der Ebene der Punkte.

Natürlich ist es wünschenswert, dass sie sich alle korrigieren. Deshalb freuen sich die hohen Seelen, die uns helfen, erheben, aufrütteln, damit wir endlich über jede korrigierte Seele die spirituelle Stufe, die Vollkommenheit, die Harmonie erreichen.

Systemisches Leiden beginnt nun in unserer Welt aufzutauchen, es zwingt die Menschen, systemisch zu denken. Wir sind miteinander verbunden, voneinander abhängig, und wir können nichts mit Gewalt ändern.

Ich hoffe, dass dieses systemische Leiden alle dazu bringt, sich zu verbinden. Wir werden dann anfangen, nicht nur durch die Qualität einer kleinen Gruppe, sondern durch die Quantität der gesamten Menschheit aufzusteigen. Es wird für jeden sehr leicht, einfach, verständlich und natürlich sein.

Die Zeitungen werden darüber schreiben, das Fernsehen wird darüber berichten und überall wird darüber diskutiert werden. Die Menschen werden ständig daran denken und es wird für sie zum Lebensinhalt werden.

Ich bin mir absolut sicher, dass wir auf eine gute und freundliche Art und Weise zur Einigung kommen werden. Die Tatsache, dass das Buch Sohar jetzt offenbart wird, ist ein sehr gutes Omen. Wir müssen es öffnen und Tropfen für Tropfen, wie eine Infusion einnehmen, dann wird es wirken.

Aus der Fernsehsendung „Die Kraft des Buches Sohar Nr. 20)

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„Was sind die drei wichtigsten Werte, die wir unseren Kindern beibringen sollten?“ (Quora)


Michael Laitman, in Quora: „Was sind die drei wichtigsten Werte, die wir unseren Kindern beibringen sollten?“

Wir sollten unseren Kindern Wissen über die Struktur der Welt vermitteln, über die Tatsache, dass die Welt ein integrales System ist, wie die Menschen miteinander verbunden und voneinander abhängig sind, und darauf aufbauend, wie wir uns entsprechend verhalten sollten.

Wenn wir das Ausmaß unserer Ganzheitlichkeit verstanden haben, sollten wir unsere Einstellungen und Verhaltensweisen darauf ausrichten, andere Menschen genauso zu lieben und zu umsorgen, wie wir uns selbst lieben und umsorgen.

Solche Wechselbeziehungen sind notwendig, damit wir mit der Natur ins Gleichgewicht kommen und Harmonie herstellen können. Wenn es uns nicht gelingt, das Gleichgewicht mit der Natur zu erreichen, wenn wir losgelöst bleiben und uns selbst nicht als ein einziges System wahrnehmen und empfinden, dann werden wir Leid über uns bringen.

Umgekehrt aber, in dem Maße, in dem wir uns mit der Natur in Einklang bringen, also eine globale und ausgewogene Vereinigung mit der Natur erreichen, werden wir ein sicheres, friedliches und harmonisches Leben auf einer anderen spirituellen, ewigen und vollkommenen Ebene führen. Denn dies hebt uns von der belebten physischen Existenzebene, die wir jetzt empfinden, auf die Ebene der spirituellen Existenz, die wir empfinden werden, sobald wir beginnen, von der Ebene der negativen egoistischen Verbindungen auf die Ebene der positiven altruistischen Bindungen aufzusteigen.

Basierend auf einer Frage und Antwort mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman am 9. September 2006. Geschrieben/editiert von Schülern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.

Familie und Ehe, Teil 11

Die Anzeichen der Offenbarung des Schöpfers 

Frage: Woher wissen wir, dass sich der Schöpfer uns offenbart hat? Gibt es irgendwelche Anzeichen?

Antwort: Wenn du anfängst, sehr starke gegensätzliche Stöße in dir zu spüren, wenn du von einer Seite zur anderen geworfen wirst und nicht verstehst, was mit dir passiert und du deine Zustände nicht realisierst – dann ist das ein Signal des Fortschritts. Das Wichtigste sind die Abstiege- wenn ein Mensch fühlt, dass er keine Hoffnung mehr hat, nichts versteht und sich in eine Art Nebel befindet. Er geht geduldig durch diese Zustände, nimmt systematisch am Lernprozess teil, schließt sich in die Gruppe und in alles, was die Kabbala vorschreibt ein. Nach ein paar Tagen ist die Welt wie neu.

Frage: Wenn sich diese Kraft in uns manifestiert, welche Änderungen erleben wir dann in der Familie?

Antwort: Dort passiert das Gleiche, sogar noch ärger. Der Mensch fällt in diese Welt, die absolut entgegengesetzt zu der spirituellen Welt ist zurück. Er konnte sich kaum vorstellen, dass er in solche Zustände geraten könnte. Er steht wieder auf, dann steigt er wieder ab und steht wieder auf.

Indem er fällt, schöpft er eine weitere Portion Egoismus aus unserer Welt, um sie zur Korrektur zu bringen.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV-Sendung „Grundlagen der Kabbala“, 01.01.2019

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Zu der Wurzel deiner Seele aufsteigen

Frage: Welchen Weg bietet die Kabbala an, um das eigene Schicksal kontrollieren zu können?

Antwort: Wir müssen zuerst zur Wurzel unserer Seele aufsteigen, zumindest auf die minimalste Stufe. Von dort aus kann man irgendwie verstehen, was mit einem geschieht. Um diesen Weg zu gehen, muss man mindestens drei Stufen aufsteigen: „ibur“ (Fötuszustand), „yenika“ (Fütterung), „mohin“ (Erwachsenerzustand).

Wenn der Schüler die erste Stufe erlangt, bekommt er eine Vorstellung, wie die Steuersignale funktionieren und wie sie ihn bewegen. Er beginnt zu verstehen, woher er das Wissen, Wünsche und Einstellungen bekommt, von wo aus Entscheidungen getroffen werden und er bereits davon Ergebnisse erhält.

Ansonsten kommt es ihm so vor, als würde das alles in seinem Inneren geschehen. Aus dem mangelnden Verständnis heraus, wo diese Signale entstehen, denkt er, dass alles in seinem Inneren geschieht.

Aus dem russischen Unterricht 27.10.2019

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