Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Aufschwung'

Der Aufschwung der Börsen ist eine komplette Lüge

Eine Frage, die ich erhielt: In der heutigen Welt erhalten die Leiter von großen Finanzgruppen Milliarden an Boni. Sie verwenden dieses Geld zu ihrem Vorteil – indem sie ihren persönlichen Reichtum vergrößern und es sich an nichts fehlen lassen, während der Normalbürger für ihre Fehler bezahlen muss.

Meine Antwort: Das ist richtig! Und es wird noch schlimmer werden, bis wir merken, dass unser Egoismus schlecht ist, und ohne diese Erkenntnis werden wir nicht vorwärtskommen. Darum werden wir sehen, dass alles noch schlimmer wird: Die „Großen“ werden versuchen, uns komplett auszusaugen und uns nur das Mindestmaß für unsere Existenz überlassen.

Jeder glaubt, dass diese Firmen unter den jetzigen Bedingungen weiter existieren können, solange sie hier und dort ein bisschen mithilfe der Regierung – einer gesponserten und bestochenen – zusammenflicken. Wir werden weiterhin viele Milliarden an Dollars dort hineinpumpen, bis sich jedes Land am Rande des Abgrundes und Bankrotts befindet.

Letztendlich werden wir dieses enorm große Übel aufdecken, welches in dieser egoistischen Berechnung liegt und die Menschheit wird dann zugeben, dass diese Art von Steuerung ausgemerzt werden muss. Daher liegt es an uns, das Übel des Egoismus schneller zu enthüllen.

In der Zwischenzeit wird das globale Finanzspiel weitergehen, während wir den Börsenanstieg weiter beobachten. Hat die Industrie nun ihren gewöhnlichen Betrieb wieder aufgenommen? Alles ist geschlossen. Wird mehr Öl verkauft? Nein – denn die Herstellerindustrie, der Hauptabnehmer, funktioniert nicht mehr richtig. Alles ist am Zusammenkrachen, doch ist die Börse noch aus irgendeinem Grund am Steigen. Was ist hier los?

Die Menschen schauen blind auf alles, was ihnen über den Weg läuft: Egal was, ich muss einen Vorteil daraus ziehen! Aber morgen müssen sie wahrscheinlich ihre Millionen wegwerfen, da sie nichts mehr wert sein werden! Doch wer kümmert sich um morgen – heute bedeutet mir dieses Geld alles!

Es gibt keine Möglichkeit für die Menschen, die Dinge zu erkennen, denn der Egoismus sieht oder fühlt nicht, was morgen geschehen wird. Und so geht das Spiel weiter.

Weiters müssen wir begreifen, dass die Finanzwelt einfach kein Mittel hat, mit diesem Problem fertig zu werden. Sie versteht nicht die vor sich gehenden Veränderungen. Sie wissen nur, dass der Profit, den sie heute machen, ihr Profit ist. Und wenn sie keinen Profit machen, wird ihn ein anderer machen. Dies ist das Wettbewerbsgesetz: Entweder gewinne ich oder du. Und da weder die Regierung, noch die Gesellschaft, noch das gesamte Wirtschaftssystem eine Lösung haben, spielen sie dieses Spiel weiter. Nicht weiter zu machen, ist auch keine Lösung. Man kann die Börsen nicht schließen, wenigstens nicht jetzt, wo es einen Schimmer von Aufholen gibt. Doch in Wahrheit geht der Abstieg weiter: Statistiken zeigen, dass es einen Abschwung in der Produktion gibt. Was ist nun der Grund des Börsenanstiegs? Er geschieht aufgrund reiner Spekulation.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Müssen Regierungen mehr Geld drucken, um ihre Schulden zurückzuzahlen!?
Leben aus der Kabbala, Kapitel 4: Die persönlichen Interessen ausschalten
Kabbalablog Artikel: Wie können wir aufhören, wie „Scrooge“, der Geizhals zu sein?

Heute ist eigentlich „die Ruhe vor dem wirklichen Sturm“


In den Nachrichten (aus Prlog Organization): „Die Große Depression vor uns: Ein Interview mit Harry S. Dent“ Der Autor Harry S. Dent jr., der den Crash des Herbstes 2008 vor Jahren erfolgreich vorhergesagt hatte, war auch der Autor des Buches The Great Boom Ahead (Der große Boom vor uns), das 1992 veröffentlicht wurde, als er gewissermaßen alleine den unvorhergesehen Boom der 1990er prognostizierte. Und jetzt sagt er, dass die Party vorbei ist …

Unter den hier gemachten Prognosen wird behauptet, dass wir uns am Ende eines historischen Boom-Zyklus befinden, und während die Wirtschaft sich von der Bankenkrise und der „geringfügigen Rezession“ bis Mitte/Ende 2009 zu erholen scheint (unter Berücksichtigung von Obamas Defizitausgaben, um der Infrastruktur und der Arbeitsplatzschaffung zu helfen), so ist das eigentlich erst „die Ruhe vor dem eigentlichen Sturm.“

Mein Kommentar: Jegliche Analyse zieht unsere Wechselwirkung mit der Natur schlechthin in Betracht, welche die Voraussagen über eine tiefere Krise unterstützen oder sogar das Ende der Zeiten. Es gibt trotzdem die Möglichkeit, den Weg des Leidens zu vermeiden, indem man den Weg der Erkenntnis vom Übel unseres Egos und seine Korrektur durch eine äußere Kraft wählt.

Schließlich betrachten all unsere Methoden Veränderung als etwas, was wir selbst tun können. Aber unsere eigenen Kräfte sind egoistisch und können unsere Beschaffenheit nicht verändern.

Wenn wir allerdings beschließen, dass die notwendige Korrektur nur mit Hilfe einer äußeren Kraft möglich ist, dann kann uns die Kabbala behilflich sein, zu verstehen, wie diese zu aktivieren ist. Dann wird die Lösung kommen.

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Verwandtes Material:
Blog-Post: Gedanken zur Krise
Blog-Post: Die Lösung- Auszüge aus den Schriften der zukunftigen Generation (Baal HaSulam)

Die Folgen des Spiels mit der Finanzblase


In den Nachrichten (The New York Times): „Die Arbeitslosigkeit erreicht 9,5 %; Hoffnungen auf einen Aufschwung vernichtet“ – Im Juni verloren in den USA weitere 467 000 Menschen ihren Job und die Arbeitslosenrate stieg auf 9,5 %. Ein Hinweis darauf, dass die größte Rezession seit 1930 noch kein Ende gefunden hat. Vielmehr deuten die Zahlen auf das Andauern einer sehr ernsten Rezession und nichts auf eine derzeitige Erholung der Wirtschaft und der Märkte.

Mein Kommentar: Weltweit will keiner auf die Stimme der Vernunft hören, dass die Krise weiterhin andauert, dass zu ihrer Überwindung die Beziehungen in der Gesellschaft verändert werden müssen, dass sich die sozialen Beziehungen in einer neuen Entwicklungsphase befinden. Das liegt daran, dass das Geld durch die Hände von Menschen fließt, deren Wohlhaben nur von der Entwicklung von Finanzblasen abhängig ist. So werden diese ihr Spiel nicht eher beenden, bis die Welt den totalen Kollaps erreicht.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Statistiken zeigen: Die Kirse ist weit davon entfernt, vorüber zu sein
Blog-post: Wenn gute Nachrichten alles andere als gut sind
Shamati #69: Zuerst wird die ganze Welt korrigiert werden

Deutschland warnt vor der Krise nach der Krise, aber die Kabbala sagt, dass es keine Krise gibt!


In den Nachrichten (aus Financial Times): „Deutschland warnt vor der Krise nach der Krise“ Die Welt könnte einer hohen Inflation und einer „Krise nach der Krise“ gegenüberstehen, sobald die globale Wirtschaft sich erholt hat, warnt Peer Steinbrück, deutscher Finanzminister. Kanzlerin Angela Merkel sagte der Financial Times letzten Monat, dass, wenn zu viel Geld in das sich erholende globale Wachstum gepumpt wird, es einen instabilen Aufschwung erzeugen würde.

Mein Kommentar: Liebe Leser, lasst uns zusammen überlegen, wie wir den Weltführern und allen Leuten in der Welt helfen können, damit sie verstehen, dass es keine Krise gibt. Stattdessen gibt es eine neue Realität und neue soziale Bedingungen, denen wir uns im Moment nicht anpassen. Das ist die Krise.

Sobald wir die Bedeutung einer „globalen und integralen Welt“ verstehen und realisieren, dass die neuen Bedingungen von uns liebenswürdige und rücksichtsvolle Beziehungen verlangen, wird die Krise verschwinden!

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Krise wird andauern, bis wir schreien: „Genug mit dem Egoismus!“
 
„Verbindung“  >  Kabbala Akademie

 

Großbritanniens Premier Gordon Brown legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor


In den Nachrichten (The Times Online): „Die besonderen Beziehungen“ werden global.

Historiker werden zurückschauen und feststellen, dass dies eine noch nie dagewesene Zeit globaler Veränderungen war. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der globalen Krise der Banken sind zeitweise fast überwältigend gewesen. Überall da, wo Menschen ihre Ersparnisse Banken anvertraut haben, fühlen sie sich machtlos und ängstlich.

Genau dann jedoch, wenn die Zeiten härter und die Herausforderungen grösser werden, müssen die Länder visionäre Fähigkeiten, Führungstalent und Mut beweisen – und … durch Zusammenarbeit auf internationaler Ebene, können wir sogar noch mehr tun. Daher ist es nun an der Zeit, dass die Regierenden aller Länder dieser Welt an den Lösungen zusammenarbeiten, die uns die Krise überwinden helfen und sicherstellen, dass wir gestärkt aus ihr hervorgehen.

Die Welt steht einer neuen Reihe von Herausforderungen gegenüber, die nach einer Zweckgemeinschaft verlangt, an der die ganze Welt beteiligt ist. Finanzielle Stabilität auf globaler Ebene wiederaufzubauen, ist eine globale Herausforderung, die globale Lösungen erfordert.

Finanzielle Instabilität ist jedoch nur eine der Herausforderungen, welche die Globalisierung mit sich bringt. Unsere Zusammenarbeit muss gewährleisten, dass die Erholung von der Krise mit großen Wachstum und niedrigem CO2-Ausstoss einhergeht. Die globale Aufgabe des Klimawandels muss ernst genommen werden und unsere Bemühungen müssen dahingehen, eine stabilere Welt zu schaffen, wo nicht nur der internationale Terrorismus, sondern auch der Hunger und Krankheiten in der Welt besiegt werden.

Die Globalisierung hat großen Fortschritt gebracht, hat im Zuge des Wirtschaftswachstum Millionen Menschen von der Armut befreit. Sie hat aber auch neue Unsicherheiten verursacht….
Die Globalisierung stellt sich uns nicht als Möglichkeit, sondern als Tatsache dar. Die Frage ist daher, ob wir gut oder schlecht mit ihr zu kommen.

Für mich beinhaltet dieses neue globale Abkommen, die Vereinbarung, dass jeder Kontinent finanzielle Mittel in seine Wirtschaft investiert. Im Mittelpunkt dieser neuen Investitionen muss, meiner Meinung nach, in jedem Land die Förderung einer nachhaltigen Umweltpolitik, und die Akzeptanz jedes Landes, das am internationalen Finanzsystem teilnehmen möchte, der gemeingültigen Prinzipien finanzieller Regulierung, die auf internationaler Ebene koordiniert werden.

Nur ein neues globales Abkommen kann die Grundlagen, nicht nur für einen nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung schaffen, sondern auch für eine völlig neue Ära internationaler Partnerschaften in denen alle Länder eine Rolle spielen. Dieses Programm von international koordinierten Aktionen enthält sechs Punkte:

Erstens, globales Handeln, um eine Ausweitung der Krise zu verhindern, die Weltwirtschaft anzukurbeln und die Schwere und Länge der globalen Rezession zu verringern.

Zweitens, Aktionen, die Darlehen anregen, so dass Familien und Unternehmen wieder Kredite aufnehmen können.

Drittens, der Verzicht aller Länder auf Protektionismus, verbunden mit einem transparenten Instrument, das die Überwachung der Verpflichtungen ermöglicht.

Viertens, die Reform der internationalen Bestimmungen, um hier Lücken zu schließen und so die Entstehung eines parallelen Bankensystems zu vereiteln.

Fünftens, die Reform unserer internationalen Finanzinstitutionen, sowie die Schaffung eines internationalen Frühwarnsystems.

Und schließlich, koordiniertes internationales Handeln, um das Morgen heute schon zu schaffen und die Weltwirtschaft einen Weg betreten zu lassen, der sowohl in umweltpolitischer als auch in sozialer Hinsicht nachhaltig ist, und in der Zukunft Wachstum und Aufschwung bringt.

Ich wünsche mir, dass diese Hoffnung von uns allen erfüllt wird, und wir uns zusammensetzen, um das 21. Jahrhundert, als das Jahrhundert einer wirklich globalen Gesellschaft, zu gestalten.

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Ökologie und Ökonomie müssen im Einklang sein

Pressemeldung (von der BBC): „Die Mafia befindet sich durch die Kreditkrise im Aufschwung“. Die italienische Mafia, das Netz des organisierten Verbrechens des Landes, erzielt einen Gewinn aus der globalen Konjunktur. …Die Mafia macht insgesamt einen Umsatz von ungefähr €130 Milliarden pro Jahr.

Meine Kommentar: Während die Regierung und die Banken Angst vor Kreditvergaben haben, nutzt die Mafia diese Angst der Bevölkerung als Garantie für ihre eigenen Geschäfte.

Jedoch, unter den Bedingungen des verminderten Verbrauchs wird der Wirtschaft durch dubiose Kreditvergaben nicht geholfen, und folglich wird diese Art der Kreditvergabe schließlich aussterben.

Die Lösung: Die komplette Wirtschaft muss von einer Wirtschaft des Verbrauchs wieder zu einer ökologisch richtigen Wirtschaft aufgebaut werden – sie muss eine Wirtschaft des vernünftigen Verbrauchs werden. Die Wörter „Ökonomie (Wirtschaft)“ und „Ökologie“ kommen beide aus dem griechischen Wort „Ecos“, was „Haushalt“ bedeutet. Mit anderen Worten ist Ökologie die Wissenschaft darüber, wie man auf unserem Planeten vernünftig „haushaltet“, und die Wirtschaft führt die Regeln auf, wie dieser Haushalt funktionieren sollte. Deshalb sollten wir Ökologie und Wirtschaft nicht trennen.

Die Wirtschaft und die Ökologie haben beide ihre eigenen natürlichen Gesetze. Und wenn wir eine künstliche Wirtschaft bauen, beruht diese auf unseren eigenen erfundenen Regeln anstatt auf den in der Natur eingebetteten Regeln, dies führt uns unweigerlich zum Bankrott. Die Natur ist ein massiver, komplizierter, harmonisch entworfener, lebender Haushalt. Indem wir uns einmischen und seine Gesetze verletzen, verursachen wir die Krise.

Die Krise wird uns von allen Exzessen, einschließlich der Mafia befreien.

Verwandtes Material:
Blog-post: Gedanken zur Krise