Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Arvut'

Internationaler Kongress “Arvut”, 07.12.2011, Lektion 4

Lektion 4-Die Umgebung und die Gruppe

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Internationaler Kongress “Arvut”, 06.12.2011, Lektion 3

Lektion 3-Der Blick auf die derzeitige Situation aus der Perspektive der Bürgschaft (Arvut)

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Internationaler Kongress “Arvut”, 06.12.2011, Lektion 2

Lektion 2- Neue Prinzipien, die sich in der neuen Welt offenbaren

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Internationaler Kongress “Arvut”, 06.12.2011 – Eröffnungszeremonie

Eröffungszeremonie

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Internationaler Kongress “Arvut”, 06.12.2011, Lektion 1

Lektion 1 – Gemeinsam eine neue Welt erschaffen

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Internationaler Kongress “Arvut”, Vorbereitungslektion, 05.12.11

Vorbereitungslektion, 05.12.2011

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Internationaler Kongress „Arvut“, Vorbereitungslektion, 04.12.11

Vorbereitungslektion, 04.12.2011

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Kongress: nicht auf das Glockenzeichen, sondern auf das Verlangen hin

Frage: Wir biegen in die Zielgerade vor dem Kongress ein. Wie können wir die Absicht bis Dienstag aufrechterhalten?

Meine Antwort: Zuallererst trennen wir uns nicht, wir bleiben zusammen. Ab heute müssen wir uns maximal auf die Vereinigung vorbereiten, die Vereinigung hervorbringen, bereits jetzt von ihr leben.

Ein Kongress beginnt im Gegensatz zum Schulunterricht nicht auf das Glockenzeichen hin. Er weht bereits jetzt über uns, und unsere Freunde weltweit atmen ihn bereits ein. Wir müssen uns mehr und mehr vorbereiten, Anstrengungen zur Einheit unternehmen, und jeder Tag soll für uns zur Errungenschaft werden, so wie in der Arava-Wüste.

Natürlich wird es auch Abstiege geben. Noch nie hatten wir auf unseren Kongressen einen erfolgreichen ersten Tag. Selbst nach dem Höhepunkt des Kulturprogramms wollten manche am nächsten Morgen nicht wieder kommen. Und das ist gut so. Anders geht es nicht.

Wollen wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen die nötige Vorbereitung komplett durchlaufen werden, inklusive Verwirrung, Abstoßung und Ablehnung, damit die drei Kongresstage uns mit Begeisterung und Einheit füllen können. Lasst uns die Zeit sparen – wir haben dafür alle Voraussetzungen. Diesmal haben wir eine nie dagewesene, besonders tiefgehende Vorbereitung durchgemacht.

Das Wichtigste ist die Zuversicht. Jeder soll den Freund stützen – anderenfalls wird das gemeinsame Kli auseinanderfallen. Wir müssen einander greifen und nicht loslassen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Der Frieden“, 02.12.2011

Der Abend des 8. Dezember

Frage: Es ist gesagt, dass das Ende einer Handlung in ihrem ursprünglichen Vorhaben liegt. Können Sie uns das Bild des letzten Tages des Kongresses zeichnen? Das vollkommene, absolute Bild. Mit Machsom.

Meine Antwort: ARVUT. Mehr kann ich nicht dazu sagen.

Es ist die Bürgschaft, die zwischen uns vollständig realisiert wird, wenn wir zwischen uns das System der Wechselbeziehung zwischen den Seelen enthüllen werden. Dieses System ist bereits in uns enthalten, man muss es nur offenbaren. Es wird genügen, um auf die erste spirituelle Stufe aufzusteigen und das Licht an die Welt weiterzugeben. Dank diesem Licht werden auch die Menschen beginnen, untereinander die Fäden der Wechselbeziehung zu offenbaren, und dadurch werden wir die ganze Welt heilen. Die Menschheit wird ihren mühsamen, tiefen Fall unterbrechen und wird sofort erkennen, dass es eine Lösung gibt.

Denn in Wirklichkeit gewährt jetzige Krise eine einzigartige Möglichkeit für den Aufstieg, und die Menschen werden das sofort fühlen. In ihnen wird das System der allgemeinen Wechselbeziehung offenbart, und sie werden verstehen, wo der Ausgang liegt und wofür das alles geschieht.

Ich hoffe sehr, dass es auf diese Weise geschehen wird. Wir sollen nur unsere Absicht vorbereiten – wir wollen das alles realisieren, um mit der Höheren Kraft zu verschmelzen, um an den Gastgeber das Wohlergehen zurückzugeben, das Er sich wünscht, uns zu geben.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“, 01.12.2011

Vor der Attacke

Arvut-Kongress. Lektion 1

Unsere Hauptarbeit besteht darin, uns über unsere Gedanken und Verlangen zu erheben, von ihnen abschalten zu können und zu jener Höhe aufzusteigen, wo wir alle zusammen sind, – dorthin, wo sich die Seele befindet. Es gibt nur eine einzige Seele auf der Welt.

Darum steht geschrieben, dass die Söhne Israel drei Tage vor dem Empfangen der Tora enthaltsam sein sollten – jeder versuchte, sich über seine irdischen Sorgen, Gedanken, Verlangen, Berechnungen zu erheben, um sich nur dem höheren Ziel widmen zu können.

Es ist alles andere als einfach und erfordert hartnäckige, peinlich genaue Arbeit, als würden wir winzige Körnchen aufsammeln, bis wir sie alle nach und nach zusammen haben und alle unsere egoistischen Berechnungen enden, bis keine nutzlosen Verlangen und Gedanken in dem Menschen mehr aufkommen, die ihn ablenken; dann wird er mehr oder weniger bereit sein, sich in die Gedanken und Verlangen der Umgebung einschließen zu lassen.

Diese Askese und Enthaltsamkeit, diese enorme Anstrengung, die er unternimmt, um sich vorzubereiten, ist keine einfache Sache. Der Mensch muss sein Ego zerbrechen und aus sich herauskommen, sich durch wahre physische Anstrengungen aus seiner Ecke lösen und sich physisch in die anderen einschließen lassen und dann versuchen, seinen Kopf zu beugen und von den anderen ihren Geist, der ihn beeinflussen wird, anzunehmen. Er darf seinen Gedanken keinen freien Lauf lassen, was ihn aus der Gemeinschaft, aus der Gruppe hinauswerfen könnte.

Der Mensch muss sich beugen und sich widerwillig, in materieller Form und innerlich, spirituell, in Gedanken und Verlangen, so konzentrieren, dass alles unter dem Einfluss der Umgebung steht. Er muss sich verlieren! Der Mensch soll von dem, was es in der Umgebung gibt, beeinflusst werden, damit er weder seinen eigenen Verstand noch sein eigenes Herz hat und nur von dem, was es in der Gemeinschaft gibt, gelenkt wird.

Das ist die erste Etappe der Vorbereitung auf den Einschluss ineinander. Wenn uns das gelingt, können wir bereits von dem Einfluss der höheren Kraft, der Kraft der Gruppe sprechen.

Die Gruppe ist nicht jenes physische Gebilde, welches wir uns vorstellen, es ist keine Gruppe von physischen Körpern. Wir werden von der inneren Kraft der Gruppe beeinflusst und von dem Licht in ihr, das zur Quelle zurückführt und das jedem die Heiligkeit, die Erhebung über sich selbst bringt. Und dann wird er in diesem Aufstieg damit anfangen können, die gemeinsame Kraft, die das Universum füllt, zu spüren, und wird begreifen, wovon die Rede war.

Deshalb ist das Wichtigste auf unserem Kongress, ja bereits wenigstens drei Tage davor (und man sollte jetzt schon damit beginnen, sich daran zu gewöhnen), über allen überflüssigen Gedanken und Berechnungen zu sein und sich auf das Nötigste zu beschränken. Und man sollte stets im Glauben über dem Verstand handeln.

Insbesondere die letzten drei Tage vor dem Kongress müssen wir mit der wahren Attacke, mit der Enthaltsamkeit, sowohl physisch als auch in Gedanken und Verlangen, beginnen, damit wir uns nur in einer Bestrebung befinden und möglichst wenige Hindernisse wahrnehmen.

Auszug aus der ersten Lektion des Arvut-Kongresses, 11.11.2011