Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Durch Noachs Arche in einer neuen Welt auftauchen

Wenn unsere egoistischen Verlangen sich schlecht fühlen, dann treibt uns dies wie mit einer Peitsche auf der Suche nach dem Glück von hinten an. Allerdings ist dies nicht genug, um in die richtige Richtung zu gehen, denn das Ziel der Schöpfung ist nicht, vor dem Egoismus zu fliehen. Dies ist lediglich eine Art von Hilfskraft, die uns voran treibt.

Um in die richtige Richtung zu zielen, brauchen wir ein Verlangen von Oben – einen Funken oder Punkt im Herzen, der uns zur spirituellen Entwicklung hin zieht. Dieser Funke bringt uns zu einer kabbalistischen Gruppe und einem Lehrer, so dass wir wachsen und uns darin entfalten können.

Mit diesen Komponenten müssen wir für uns eine „Arche“ bauen, wohin wir all dem Schlechten, was uns verwirrt und unser spirituelles Wachstum verhindert, entkommen können. Gleichzeitig müssen wir jedoch verstehen, dass wir nichts, weder äußerlich noch innerlich, gegen diese Störungen unternehmen können. Diese enthüllen sich in uns und um uns herum, um dadurch gezielt unsere Kräfte und unsere Entschlossenheit dagegen stärken zu lassen. So wie das tosende Wasser der Sintflut alles zerstört, was schädlich ist, und nur das Notwendige übrig lässt.

In der Tat sind wir hier zusammen gekommen, um in uns eine Arche zu bauen, welche die Eigenschaft des Schöpfers, das Geben, darstellt. Diese Arche wird unsere Zuflucht sein.

Aus dem Sohar: Gehe du und dein ganzes Haus in die Arche, …denn alle, die nicht Zuflucht nehmen in der Arche, werde ich tilgen hinweg von der Fläche des Erdbodens.

Wir müssen alles, was wir können, in Bina legen, der Eigenschaft des Gebens, dem Schöpfer. Wir können dies tun, indem wir uns Ihm vollständig hingeben und uns an Ihn wie ein Same in der Gebärmutter anheften. Alles was wir dieser Eigenschaft beifügen können, wird geschützt und kann sich in Spiritualität entwickeln.

Alle Eigenschaften, welche sich nicht an Bina anschließen können, werden von den Wassermassen der Sintflut zerstört. Noach ist das einzige Verlangen in uns, das uns zur Spiritualität führen kann, vorausgesetzt, wir schneiden es von den restlichen Verlangen, welche sich nicht spirituell entwickeln können, ab. Deshalb ist unser Streben nach Spiritualität nur von unserer Verbindung mit diesem Verlangen abhängig. Dies ist das einzige Verlangen, das wir heranbilden sollten.

Wir müssen die übrigen Verlangen abschneiden und sie in der Sintflut ertrinken lassen, weil wir nur mit dem einen Verlangen, das durch Noach symbolisiert wird, voran kommen können. Mit diesem Verlangen können wir eine neue Welt aufbauen – die Welt nach der Flut.

Wir wissen nicht, wie die neue Welt aussehen wird. Wir entwickeln uns in Bina wie in einer Gebärmutter und wenn wir wieder auftauchen, wird es eine neue Welt geben!

Der unwahrnehmbare Einfluss des Umgebenden Lichts

Eine Frage, die ich erhielt: Ist das Studium der Kabbala das Einzige, was uns das Licht bringt?

Meine Antwort: Es ist das einzige Mittel mit dem man sich mit dem System verbinden kann, welches das Licht enthält. Du existierst unterhalb all diesen Stufen, die von der Ewigkeit bis in unsere Welt herabsteigen, unterhalb der 125 Stufen der Abschwächung des Lichts. Auch die absolut niedrigste Stufe, welche noch über dir ist, hat bereits eine Portion Licht, aber deine Stufe, genannt „deine Welt“, hat noch keine.

Darum wird das Licht, welches von einer höheren Stufe kommt, in Bezug zu dir das „Umgebende Licht“ genannt. Es dringt nicht in dich als „Inneres Licht“, sondern es scheint nur von außen auf dich. Darum wird es „umgebend“ genannt. Sein Einfluss ist unwahrnehmbar und von den Resultaten bestimmt, die es hervorbringt.

Es gibt keinen Weg, sich mit einer höheren Stufe zu verbinden, weil du in deinen Eigenschaften anders bist und darum keinen Kontaktpunkt besitzt, da die höheren Stufen in der Eigenschaft des Gebens funktionieren, während deine jetzige Stufe im Willen zu empfangen arbeitet. Darum hast du nicht einmal die kleinste gebende Eigenschaft, die du dazu benutzen könntest, um einen Kontakt mit einer höheren Stufe herzustellen oder irgendwie zu beeinflussen.

Wenn wir jedoch die höhere Stufe studieren und Teil davon sein wollen, obwohl wir ihr noch gänzlich entgegengesetzt sind, dann ändert das Licht deine Eigenschaften, um den seinen gleich zu werden. Dieses wundersame Heilmittel (Segula) erlaubt dir, dich zu ändern, obwohl du nicht verstehst, wofür du bittest oder wohin dich diese Veränderungen bringen werden. Es macht nichts, dass du als Egoist „unrichtige“ Bitten äußerst, denn die höhere Stufe wird deine Bemühungen akzeptieren, als ob du ihr wirklich gleich werden möchtest.

Dies wird durch das System ermöglicht, in dem die Höhere Stufe auf deine Stufe herabsteigt, mit dessen Mechanismus du nach Oben steigen kannst. Er wird ACHaP genannt und ist eine Art Zwischenstück, eine Gebärmutter (Rekhem). Diese Art von Verbindungen ist vor dir verhüllt, aber auch der Grund, warum du nicht gänzlich von der spirituellen Welt abgeschnitten bist und ebenfalls dafür, warum du deine Verbindung dazu nicht fühlst.

So wie ein Embryo in der Gebärmutter nicht weiß, wo er ist, und seine Mutter nicht kennt.

Die Mutter aber sorgt sich trotzdem um ihn.

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Buchstaben sind Verlangen

„Vorwort zum Buch Sohar„, Punkt 9: Wie im Buch Sohar bezüglich der Zweiten Einschränkung geschrieben steht, spricht der Sohar nicht von der Welt Azilut als solcher, weil diese als der weiße Hintergrund im Buch betrachtet wird. Untersucht wird vielmehr nur deren Leuchten in den drei Welten BYA, welche die Farben, die Buchstaben und deren Kombinationen im Buch darstellen, auf dem Hintergrund der Welt Azilut.

Alles geschieht innerhalb des Verlangens zu empfangen. Alle Buchstaben sind Gefäße der Wahrnehmung (Kelim), sie sind verschiedene Formen des Verlangens zu empfangen, die sie unter dem Einfluss des Lichts annehmen.

Wenn das Licht das Verlangen beeinflusst, führt es dieses durch alle Phasen der Entwicklung – Schoresch (O), Alef (1), Bet (2), Gimel (3) und Dalet (4). Das Ergebnis ist Malchut, das sogenannte „Kli“ – das Gefäß der Wahrnehmung.

Eine andere Möglichkeit dies auszudrücken ist, dass es Keter – Rosh (Kopf) gibt, und von dort „Taamim“ (Geschmäcker), „Nekudot“ (die Punkte bei den Buchstaben, welche für die Vokale stehen), „Tagin“ (die Kronen über den Buchstaben) und „Otiot“ (Buchstaben) sich nach unten ausbreiten. Die Buchstaben sind die letzten Reshimot (Erinnerungen) der Nekudot (des Verschwindens des Lichtes).

In jedem Fall sprechen wir ausschließlich über das Verlangen; dies ist das Einzige, wovon das Buch Sohar spricht. Wir müssen uns genau auf diese Art von Wahrnehmung ausrichten – darauf, dass alles, worüber wir sprechen, nur von unserem Verlangen handelt, und was darin geschieht.

Der Sohar spricht nicht darüber, wie das Licht sein Handeln plant, wie es zu uns herabsteigt, uns kontrolliert und im Hintergrund arbeitet. Dies ist nicht unsere Angelegenheit, denn wir können nicht die abstrakte Form und das Wesen begreifen. Wir befinden uns in einem Raum, genannt „das Verlangen zu empfangen“, in dem wir leben. Dieser gehört uns und wir gehören ihm.

Dies sollte uns dabei helfen, den richtigen Ansatz für das Studium der gesamten Wissenschaft der Kabbala zu finden, einschließlich des Buches Sohar. Die Kabbala spricht nie über etwas anderes, als über die Seele.

Das Einzige, wovon in der Kabbala gesprochen wird, ist, wie die Kabbalisten dieses Verlangen zu empfangen enthüllen, welches vom Schöpfer geschaffen wurde und als Seele bezeichnet wird und was in diesem Verlangen geschieht. Unser gesamtes Studium dient nur diesem Zweck: den Schöpfer in dem erschaffenen Geschöpf zu enthüllen, in der Seele.

Wenn ein Mensch jedoch die Tora oder die Kabbala aus irgendeinem anderen Grund außer der Enthüllung der Eigenschaft des Gebens im Verlangen zu empfangen studiert, ist dies kein wirkliches Studium der Tora. Mehr noch, er verwandelt es in einen „Todestrank“ und entfernt sich immer weiter von der Wahrheit.

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Organisiere dein Leben in einer sich verändernden Welt

Frage: Es wird zunehmend klar, dass der Bevölkerungsüberschuss nicht länger nur ein Problem der Dritten Welt, sondern auch der entwickelten Länder Europas und Nordamerikas wird. Es gibt nicht genug Arbeitsplätze für alle. Was denken Sie, wie der Arbeitsmarkt in Zukunft aussehen wird?

Antwort: Die Krise wirft ein neues Licht auf die Art unserer übertriebenen Produktion. Wir müssen zu einem Zustand kommen, in dem wir nur das Wesentliche für ein normales Leben produzieren, aber nicht mehr als das. Wenn dies geschieht, wird der Großteil der Bevölkerung der Erde nichts mehr zu tun haben.

Wir sind bereits Zeuge geworden, dass in allen entwickelten Ländern die Arbeitszeit reduziert wird, wobei viele Unternehmen schon auf vier Tage Arbeit pro Woche zurück gegangen sind.

Der Grund dafür ist, dass damit die Unterhaltungskosten gesenkt werden, da die Arbeitnehmer weniger Urlaubs- und Krankentage nehmen und somit motivierter sind, härter zu arbeiten.

Erinnern wir uns, dass die Weltwirtschaftskrise von 1929 zur Entstehung der Fünf-Tage-Woche geführt hat. Davor arbeiteten die Menschen sechs Tage die Woche und bis zu 12-14 Stunden am Tag.

Durch die Reduzierung der Arbeitstage und -stunden werden wir in der Lage sein, Arbeit für doppelt so viele Menschen zu bieten.

Frage (Fortsetzung): Wie auch immer, eine Frage bleibt: Was wird man mit seiner Freizeit anfangen? Werden wir nicht durch die zunehmende Freizeit der Menschen das Gleichgewicht der Natur noch mehr stören? Schließlich ist dieses Ungleichgewicht der Grund für diese Krise.

Antwort: Die Natur befreit uns nicht einfach so, damit wir eine gute Zeit haben werden, sondern damit wir zum Gleichgewicht mit ihr kommen, indem wir die Eigenschaft der Liebe und das Geben erlangen.

Deshalb müssen wir die freie Zeit, die wir erhalten, verwenden, um die Natur des Menschen und unsere Welt zu studieren und ihre Eigenschaften anzugleichen.

Darin liegt das Wesen der Wissenschaft der Kabbala. Wir müssen Universitäten und andere derartige Ausbildungszentren errichten, die den Menschen in seiner freien Zeit über seine Ähnlichkeit mit der Natur erziehen.

Wir müssen der Menschheit erklären, dass diese freie Zeit Teil des Plans der Natur ist und speziell dazu beitragen soll, damit die Menschheit zur Verwirklichung dieses Plans kommen kann.

Kabbala Akademie

Verwandtes Material:
Blog-post: In der neuen Gesellschaft werden wir keinen Überfluss benötigen
Blog-post: Nur die Korrektur der Menschheit wird der gesamten Natur Fülle bringen
 

Unser größtes Kapital ist: Alles was wir durchlebt haben

Um eine neue Natur zu erlangen, muss ein Mensch seinen Egoismus als schlecht erkennen. Er muss dazu gelangen, ihn wie einen Feind zu hassen, der es ihm nicht erlaubt, zu erreichen, was er am meisten begehrt. Diese Erkenntnis des Egoismus als schlecht kann unter dem Einfluss der geeigneten Umgebung (Gruppe) und des Lichts erreicht werden. Damit einher enthüllt man, dass nur das Höhere Licht imstande ist, ihn zu korrigieren, denn es hat ihn auf diese Art geschaffen.

Ein Mensch muss seine Veranlagung nicht zerstören. Er muss sie als ein Werkzeug benutzen, um über sie aufzusteigen. Wir besitzen nichts außer Egoismus, er macht uns allesamt aus! Wir haben ihn durch viele Inkarnationen entwickelt, die für uns sehr aufwändig waren. Uns wurde beständig mehr Egoismus gegeben, und jedesmal wenn wir versuchten, ihn zu nutzen, erhielten wir als Folge Schläge. Jedoch benötigten wir alle diese Leiden und Anstrengungen, die wir während all unserer Leben angesammelt haben. Das ist das Kapital eines Menschen und die einzige Sache, die er hat. Alles, was nun für uns zu tun übrigbleibt, ist, das Licht zu bitten, uns zu helfen, unsere Natur korrekt zu gebrauchen.

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Dinge, die gleich klingen, können gegensätzlich sein

Eine Frage, die ich erhielt: Kabbala spricht über Geben und Einheit. Ist das nicht gleich den kommunistischen Ideen, die Leute abschrecken?

Meine Antwort: Die Idee des Kommunismus war in sich selbst nicht schlecht, aber dessen Problem war, dass er keine Mittel hatte, die menschliche Natur zu ändern. Das geschah im sozialistischen Russland und in den israelischen Kibbuzim. Sie hatten nicht die richtige Methode.

Kabbalisten scheinen die gleichen Worte zu benutzen und das gleiche Ziel zu verfolgen. Allerdings waren Kommunisten säkular, wohingegen Kabbalisten über den Schöpfer sprechen. Dennoch ist auch dies irrelevant, da der Schöpfer eine altruistische Wesensart ist, und die Schöpfung eine Person, die Erfüllung verlangt. Das ist alles. Der grundlegende Unterschied zwischen Kabbala und Kommunismus besteht in etwas anderem: Wie kann die menschliche Natur des vollendeten Egoismus geändert werden, so dass die Menschen beginnen, ihre Nächsten zu lieben?

Wenn die Sozialisten doch nur eine Möglichkeit hätten, ihre egoistische Art zu ändern! Dennoch, keine Macht in unserer Welt ist in der Lage, die Natur des Menschen zu verändern, da unsere ganze Welt egoistisch ist. Alle menschlichen Verlangen, Taten und Gedanken sind absolut egoistisch und demzufolge besitzt unsere Welt keine geeignete Kraft, die fähig ist, uns zu korrigieren.

Wenn „ein Punkt im Herzen“, ein Embryo der Eigenschaft des Gebens (Bina), sich in einem Menschen bildet, dann kann er sich selbst ändern und die Eigenschaft des Gebens durch die Methode der Korrektur, die Kabbala, erlangen. Dies wird ihm erlauben, sich mit anderen Seelen zu verbinden und innerhalb der Vereinigung wird er die Höhere Kraft, die ihn geschaffen hat, offenbaren – den Schöpfer.

Sozialismus, Kommunismus und andere Methoden sprechen über etwas, das ähnlich klingt wie Kabbala. Dennoch, der einzige Weg, um die Vereinigung zu verwirklichen und die Höhere Form des Lebens zu offenbaren (die spirituell und ewig ist), geschieht mit der Hilfe einer äußeren Kraft – dem Schöpfer.

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Öffnet Eure Augen für die gegenseitige Verbindung der Menschheit

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist das allgmeine Ego und wie kann man sich um sieben Milliarden Menschen kümmern? Was soll ich für sie tun und was soll ich fühlen, während ich es tue?

Meine Antwort: Es gibt kein besseres Beispiel als die Familie. Die Menschheit ist eine Familie, jedoch nicht von der modernen Art, wo jedes Mitglied bereit ist, dem anderen den Rücken zu kehren; sondern von der traditionellen Art, wo alle zusammenhalten durch starke Verbindungen untereinander. Jeder achtet auf die Gesundheit, den Lebensunterhalt, das Wohlbefinden und den Erfolg aller Familienmitglieder. Wenn ein Mitglied der Familie in Not gerät, leidet die ganze Familie. Genau so müssen wir uns um alle sieben Milliarden Menschen sorgen.

Eigentlich könnte nichts leichter sein. Sie müssen sich nur über Ihr egoistisches Verlangen erheben, und dann werden Sie entdecken, dass es keinen Unterschied in der Beziehung zu sieben Milliarden Menschen, einer Person, dem Schöpfer oder mehreren Freunden gibt. Der schwierige Teil ist, sich selbst vom Egoismus zu befreien. Um das zu erreichen, müssen Sie erfahren, wie wir miteinander verbunden sind. Kabbala hilft, für diese Verbindung „Ihre Augen zu öffnen“.

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Verwandtes Material:
Blog-post:  Die Erfolgsformel: Achte auf deine Bedürfnisse und auf deine Beziehungen mit der ganzen Welt
Blog-post: Du bist für sieben Milliarden Kinder verantwortlich

Das Leben ist ein Aufstieg zum Schöpfer

Drei Fragen, die ich zu schwierigen familiären Situationen erhielt:

Frage: Wie kann man sich mit seiner Vergangenheit versöhnen? Es ist eine Vergangenheit, die lebenslang geprägt war von Krankheit und frühester „Kindesmisshandlung“, die bei einer Familienwiedervereinigung mit der Behauptung vor meinen Großeltern gipfelte, dass meine Mutter wünschte, dass ich gestorben wäre und mein Bruder dafür lebte. Wie befreit man sich oder reinigt seine Gedanken davon? Nehme ich die Information nicht richtig auf oder sehe ich nicht, was vor mir ist?

Meine Antwort: Sie müssen ihnen verzeihen! Das ist die Art des Schöpfers, noch ein anderes Problem durch Sie zu beheben. Das wird Ihnen bald klar werden.

Frage: Mein Vater hinterließ den größten Teil seines Geldes einem Sohn und dem Rest von uns überließ er gerade mal ein bisschen. Selbstverständlich hat das viel Reibung zwischen uns verursacht. Was schlagen Sie vor, das ich tun soll, weil meine Wut an dem Punkt angelangt ist, dass ich meinen Bruder ruinieren will und ich die Mittel habe, das sehr leicht zu tun? Ich sorge mich nicht so sehr wegen des Geldes; es geht jetzt mehr ums Prinzip.

Meine Antwort: Sie müssen dem Willen Ihres Vaters folgen und Ihr Bruder ist daran nicht schuld. Ändern Sie nichts, sondern akzeptieren Sie es. Der Schöpfer hat diese Situation für Sie durch Ihren Vater und andere Verwandte geschaffen. Anstatt sich auf alle anderen Gefühle zu konzentrieren, erfüllen Sie sich mit dem Streben zu Ihm.

Frage: Ich bin ein junger Mann, aber ich habe bereits zu viele Verluste meiner Verwandten erlitten, die wirklich gute Menschen waren. Und jetzt ist mein Vater im Krankenhaus und wartet auf eine Operation, nachdem er einen Herzanfall am Gedenktag meines Großvaters gehabt hat. Einerseits ist diese Operation vielleicht Fürsorge von Oben, damit nicht etwas noch Schrecklicheres mit ihm geschehen wird. Und doch frage ich mich: Warum wurde er nicht vor Schwierigkeiten geschützt? Wie kann ich mir jedes Mal Glauben und Vertrauen bewahren?

Meine Antwort: Unser Leben sollte nicht eine Flucht aus dem Leiden sein, sondern ein Aufstieg über das Leiden, um sich mit seiner Quelle zu verbinden: dem Schöpfer.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wie Sie das Licht in sich hineinlassen
Shamati#1: Es gibt nichts auser Ihm

Beschränke nicht deine materiellen Vergnügen!

Eine Frage, die ich erhielt: Es gibt Bilder auf Ihrem Blog, die zeigen, wie Sie ebenfalls materielle Vergnügen genießen. Ich mag wirklich gerne Filme.

Bedeutet dies, dass das spirituelle Ziel noch nicht wichtig genug für mich ist? Ich arbeite an der Verbreitung der Kabbala im Internet mit und lerne, wie ich Material von Bnei Baruch editieren kann. Ich sehe täglich Ihre Morgenunterrichte und widme meiner inneren Arbeit sehr viel Zeit. Allerdings frage ich mich, ob meine Bemühungen genug sind, da ich immer noch genug Zeit finde, um jede Woche einmal ins Kino zu gehen?

Meine Antwort: Beschränke dich in keiner Weise! Studiere einfach weiter Kabbala und nach und nach wirst du dich unter dem Einfluss des Studiums verändern. Bis dahin, nimm alle Vergnügen, an denen du immer noch Freude hast, und betrachte sie eben als „kleine Schwächen“.

Askese, Unterdrückung und Einschränkung sind der spirituellen Entwicklung entgegengesetzt. All die richtigen inneren Veränderungen kommen in einer Person nur durch den Einfluss des Höheren Lichts (Or Makif) zustande, nach dem Sprichwort: „Ich habe den bösen Trieb geschaffen und die Tora als Gewürz (Heilmittel) zu seiner Korrektur, da die Tora das Licht birgt, welches zur Quelle zurück führt.“

Durch das Studium der Kabbala beginnst du mit der inneren Transformation, bis du schließlich die Angleichung der Form mit dem Schöpfer erreichst. Es gibt kein anderes Mittel, was dich wahrhaftig korrigieren wird. Dies ist der Grund, warum Kabbala gegen jede Art von Einschränkung neben dem Studium ist.

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Geben Sie Ihrem Kind die perfekte Erziehung

Wir können und müssen den Egoismus eines Kindes benutzen, um ihm zu helfen, sich zu entwickeln und voranzukommen. Kabbalisten sagen: „Die Schale schützt die Frucht“. Wir müssen die egoistischen Bestrebungen des Kindes fördern, denn sonst wird es nicht die Kraft haben, voranzukommen. Wir müssen es mit Belohnungen locken, die es erwarten werden und die ihm die Wissenschaft der Kabbala geben wird.

Lassen Sie das Kind Kabbala um seiner selbst willen zu studieren beginnen, um die Welt zu erobern, gemäß dem Prinzip, von ´für mich selbst´ hin ´zum Wohle der anderen´“ (Mi lo Lishma, Lishma). Wir müssen diese Kraft nur auf den richtigen Weg lenken.

Kinder lernen aus Beispielen und deshalb müssen wir ihnen die Botschaften der Kabbala lehren, indem wir ihnen die richtigen Beispiele geben. Um dem Kind etwas zu lehren, müssen wir es ihm zeigen. Dies ist die einzige Art, in der wir in der Lage sind, eine nützliche Saat in das Kind zu pflanzen – durch klare Beispiele, anstatt durch Worte.

Das Kind muss das Ideal durch Beziehungen undVerbindung ausgedrückt sehen, anstatt durch Lektionen, wie es sich zu benehmen hat. Die Beispiele müssen äußerlich und real sein, aber nicht direkt auf ihn bezogen. Andernfalls würde sein Egoismus dies nicht akzeptieren. Später während es das Verhalten bei anderen beobachtet, wird der Egoismus des Kindes, es dazu antreiben, dieses Verhalten zu imitieren. Alles was wir somit tun müssen, ist, die richtigen Beispiele für unsere Kinder zu geben.

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