Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Armut'

Das Glück ist nicht Geld

Meinung: (R. Skidelsky, Mitglied der Lordkammer, Professor der politischen Ökonomie, Quelle Aljazeera): Die westliche Zivilisation hat sich in ihrem Bestreben abgekühlt, ein Vermögen anzuhäufen. Sie hat festgestellt, dass dadurch die Möglichkeit, das Vermögen zu genießen, abgetötet wird. Der Kapitalismus hat sich in den reichen Ländern ausgeschöpft. Die Erfahrung zeigt, dass der Gewinn die Menschen nicht mehr glücklich macht.

Der Kapitalismus ist ein wunderbares System zur Überwindung von Defiziten. Bei einer effektiven Gestaltung der Produktion hat er viele Länder aus der Armut herausgeholt. Aber wenn sich das Warendefizit in einen Warenüberschuss verwandelt, dann entwickelt das System neue Waren und produziert sie. Wie lange?

Es ist ein amerikanischer Lebensstil, in dem Geld und Waren sprechen. Das Ende vom Kapitalismus bedeutet auch das Ende der Notwendigkeit, ihnen zuzuhören. Die Menschen würden damit beginnen, das zu schätzen, was sie bereits haben, statt ständig nach etwas Größerem zu verlangen; und die Reichen hören damit auf, nach mehr Reichtum zu streben.

Solch ein Wertewandel ist nicht nur in Ländern möglich, deren Bürger bereits über mehr verfügen, als sie benötigen, sondern auch in Ländern, in denen Menschen weniger als das Notwendige haben,. Die Erfahrung zeigt, dass die Wirtschaften stabiler und die Bürger glücklicher wären, wenn sich die Einkommen gleichmäßiger verteilen ließen.

Kommentar: Niemand hat voraussehen können, dass unsere Natur, der Egoismus, sich nicht endlos entwickeln wird; und plötzlich, erstmals in der Geschichte, beginnt er sich zu wandeln, und sich aus einem individuellen Egoismus zu einem gemeinschaftlichen, integralen, global abhängigen Egoismus zu verwandeln; – und die Menschen werden in ihren vergangenen individuellen egoistischen Auffüllungen eine Leere fühlen.

Und wer sich dennoch in die Richtung „Geld – Glück“ begibt, wird schnell feststellen , dass die alten Methoden, dieses „Glück“ zu erreichen, nicht mehr funktionieren, weil die Welt integral und global geworden ist.

Alles kommt vom Schöpfer

Rabash, Shlavey haSulam, 1990, Artikel 7, „Mensch und Tier“: Der Schöpfer schickt dem Menschen ein Geschenk – einen „Armen“, d.h., Armut des Verstandes, wenn der Körper nicht versteht, wie er zum Wohl des Schöpfers arbeiten kann. Denn das ist gegen die Natur.

Dann erkennt der Mensch, dass er nicht nur im Verstand, sondern auch in den Taten arm ist: keine einzige Tat führt er zum Wohl des Schöpfers aus, sondern alles nur zu seinem eigenen Nutzen.

Frage: Bleibt das Gefühl der Armut für immer, bis zum Ende der Korrektur, bestehen?

Meine Antwort: Offensichtlich wächst es auch noch jedes Mal.

Hier gibt es aber folgendes Problem. Nehmen wir an, ich fühle mich leer und habe zu nichts Lust. Ich gebe mich zufrieden mit diesem Zustand, ich bin in ihm „begraben“ und finde keine Kraft zum Vorankommen. Und eigentlich tut es mir auch nicht so sehr weh.

Vielleicht „schmerzt“ es aber bereits ein wenig und ich versuche, etwas dagegen zu unternehmen.

Es kann aber auch sein, dass ich die Situation nicht als Bestrafung von oben, als Hindernis, welches ich überwinden muss, wahrnehme, sondern nehme diese Dinge als neue Kelim an.

Das ist ein sehr wichtiger Moment. Wenn ich diesen Zustand als eine „Belastung des Herzens“ ansehe, fällt es mir schwer, aus ihm herauszukommen, ich weiß nicht, was ich tun soll und warum es mich überhaupt trifft.

Andererseits kann ich diesen Zustand mit Freude enthüllen, als ein Sprungbrett zu einer neuen Erkenntnis. In die mich bedrückende Schwere hat der Schöpfer sich selbst eingebracht: „Du willst Mich erkennen? Bitte schön“. Selbstverständliche stehe ich vor etwas mir noch Unbekanntem – ich nehme aber bereits einen Durchbruch vorweg.

Die Wissenschaft der Kabbala unterscheidet sich sehr von allen Herangehensweisen, die der Mensch für sich ausgearbeitet hat. In der Kabbala lernen wir uns gegenüber zwei Seiten einer Medaille richtig, also gleich zu verhalten: gegenüber dem „Engel des Lebens“ und dem „Todesengel“, dem Schöpfer und dem Satan, dem Licht und der Finsternis. Denn alles kommt vom Schöpfer, es gibt nichts außer Ihm.

In keiner einzigen Handlung kann eine direkte oder eine indirekter Einwirkung erkannt werden – alles kommt von Ihm, und alles ist auf die Korrektur gerichtet. Allein unsere Wahrnehmung verleiht diesem „Strom“ eine direkte oder eine indirekte Form. Jedoch muss der Mensch in jedem Zustand zu sich selbst sagen, dass dieser eindeutig vom Schöpfer kommt.

Die Menschheit, die von der Finsternis umgeben ist, hat einige Informationen der Wissenschaft der Kabbala entnommen und angefangen, die Einheit in „Gut“ und „Böse“ aufzuteilen, eine Grenze zwischen der Finsternis und dem Licht, dem Schöpfer und dem Satan zu ziehen. Auf diese Weise sind Mythen über den Kampf zwischen den „guten“ und den „bösen“ Kräften entstanden. Hier muss der Mensch in erster Linie begreifen, dass es außen nichts gibt – alles geschieht in seinem Inneren.

Und zweitens, dass es keinen Unterschied zwischen „Gut“ und „Böse“ gibt. Das Gesamtbild wird nur im Zerrspiegel meines Egoismus gebrochen und zweigeteilt. Doch in Wirklichkeit kann das, was mir als Böse vorkommt, was ich als „Schmutz“ bezeichne, Licht sein.

Auf welcher Grundlage bilde ich meine Meinung? Wenn ich mich bereits im Licht befinde und die herannahende Finsternis erkenne, dann kann ich das behaupten.

Doch eigentlich gibt es in der spirituellen Arbeit eines Menschen keine Situationen, in denen er irgendwelche Eigenschaften, Kräfte oder Handlungen nicht auf den Schöpfer beziehen sollte.

Uns obliegt nur eins: die Details unseres unausgeglichenen Bildes richtig zusammenzusuchen und zusammenzusetzen, um die Einheit zwischen Israel, der Tora und dem Schöpfer und das Prinzip „Es gibt nichts außer Ihm“ zu erreichen. Dadurch ergänzen wir uns selbst in jedem Augenblick und in jedem Zustand zu dem, was wir diesmal vom Schöpfer erhalten haben.

Auszug aus dem Unterricht über einen Artikel von Rabash, 09.02.2011

Ändere dich selbst und du wirst eine glänzende Welt voll von Licht sehen

Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagten, dass die Menschen nicht die Welt, sondern sich selbst korrigieren müssten. Aber was soll ich tun, wenn ich sehe, dass die Hälfte der Menschen, die ich kenne, sich nicht korrigieren wollen, sondern sich nur wünschen, das Leben eines Tieres zu führen? Wie kann ich mich selbst richtig korrigieren?

Meine Antwort: Sie müssen sich selbst korrigieren, bis Sie sehen, dass die Menschen damit aufhören, dass Leben eines Tieres zu führen. Statt Mitleid für diese Leute zu empfinden, bemitleiden Sie sich selbst dafür, wie Sie die anderen sehen. In dem Moment in dem Sie Ihre Sicht korrigieren, werden Sie diese Leute glücklich und erfolgreich sehen. Wenn Sie sich selbst ändern, werden Sie sie auf völlig andere Art und Weise betrachten. Jemand der unglücklich erschienen ist, wird sich als fröhlich und glücklich entpuppen. Sie werden einen reichen Mann anstatt eines Bettlers sehen. Sie werden jemanden, dessen einziges Interesse es zuvor war, Fußball zu sehen und Bier zu trinken, als weisen Schüler erkennen, der alle Welten erreicht hat.

Sie können trauern und klagen über das Bild wie Sie diese sehen, da dies nichts anderes als ein Ergebnis Ihrer eigenen Verdorbenheit ist, die Sie mit Ihren unkorrigierten Augen erblicken. Die ganze Welt ist ein Spiegelbild Ihres Inneren. In sich tragen Sie all die Laster dieser Welt. Wenn Sie Arme, Kranke oder Verdorbene sehen, dann zeugt dies nur von Ihrer eigenen Verdorbenheit. Sonst würden Sie eine Welt voller Güte sehen.

Wenn der Schöpfer „gut und Gutes tuend“ ist, wie kann es dann in der Welt etwas Böses geben? Das kommt daher, da es nichts Gutes in Ihnen gibt, sonst würden Sie eine leuchtende Welt erkennen. Man muss nicht die Welt korrigieren, sondern nur die Sicht auf diese. Niemand außer man selbst muss korrigiert werden. Sobald Sie dies tun, werden Sie feststellen, dass die Welt voll von Licht ist. Es ist die Welt der Unendlichkeit, perfekt und vollendet. Wir können dies jedoch nicht sehen, weil wir verdorben sind. Dies ist hinter 125 Vorhängen verhüllt, die wir entfernen müssen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Was wird geschehen, wenn die Menschen beginnen die Idee der Verbundung zu begreifen?
Blog-post: Jeder von uns kann die Welt mit seinen Gedanken verändern
Blog-post: Die Wirklichkeit, die wir spüren, ist wie ein Traum
Shamati #43: „Wahrheit und Glaube“

Der Leitfaden für Erfolg in der Neuen Welt

Eine Frage, die ich erhielt: Reicht es aus, wenn jeder versteht, dass sein persönliches Ego global geworden ist, oder muss man auch wissen, dass dieser Prozess einen Zweck hat?

Meine Antwort: Das Ziel eines jeden ist es, ein gutes Leben zu führen und nichts weiter. So wie die Menschen bereits in der Vergangenheit darin Erfolg haben wollten, tun sie es auch heute und dies ist ganz normal. Wir müssen nur allen beibringen, wie man das erreicht. Wir wollen ihnen einen Leitfaden zum Erfolg in der neuen Welt bereitstellen.

Zuerst sollten wir erklären, dass diese Situation völlig neu ist. Wir sehen, dass niemand eine Lösung hat. Sind alle Menschen wirklich so dumm? Nein, natürlich nicht. Es ist nur etwas ganz Neues, was sich entwickelt, aber sobald alle dieses Gesetz verstehen, wird jeder sagen: „Aber was sollen wir nun tun? Wir wissen nicht, was wir tun sollen?“

Bisher haben die Menschen dieses Gesetz noch nicht akzeptiert. Aber wenn sie noch ein paar Schicksalsschläge erhalten, werden sie es tun. Sie werden die Erklärungen aus Hilflosigkeit anhören und um Anleitungen bitten. Das ist der Zeitpunkt, wo man ihnen die Methode geben kann und sie lehrt, wie man sich mit anderen und der Umwelt verbindet, mit Rücksicht auf jeden.

Wir sagen den Menschen nicht, dass sie sofort absolute Liebe für einander fühlen sollen.Wenn sie anfänglich den Nächsten nur bemerken, ist das schon genug. Wir sitzen immerhin im gleichen Boot, unter dem Einfluss einer gemeinsamen Kraft und einer gemeinsamen Natur. Wie können wir nun unsere Haltung anderen gegenüber ändern? Wir können Lieder darüber singen, von morgens bis abends im Radio darüber sprechen, in den Zeitungen darüber schreiben und Diskussionen führen.Und wir tun dies nicht, damit jemand Profit daraus schlägt, sondern weil wir sonst einfach nicht überleben würden.

Wir müssen uns ändern und uns der Natur angleichen. Gerade jetzt verbreitet sich die Angst, arbeitslos zu werden und die Angst vor Armut über die ganze Welt. So lasst uns ebenfalls etwas in der ganzen Welt verbreiten: Den Gedanken, dass wir uns in einem neuen Zustand befinden und wir neue Beziehungen brauchen, um damit fertig zu werden.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Welt wird nie wieder die Selbe sein
Baal-HaSulam Artikel: Die Bürgschaft

 

Großbritanniens Premier Gordon Brown legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor


In den Nachrichten (The Times Online): „Die besonderen Beziehungen“ werden global.

Historiker werden zurückschauen und feststellen, dass dies eine noch nie dagewesene Zeit globaler Veränderungen war. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der globalen Krise der Banken sind zeitweise fast überwältigend gewesen. Überall da, wo Menschen ihre Ersparnisse Banken anvertraut haben, fühlen sie sich machtlos und ängstlich.

Genau dann jedoch, wenn die Zeiten härter und die Herausforderungen grösser werden, müssen die Länder visionäre Fähigkeiten, Führungstalent und Mut beweisen – und … durch Zusammenarbeit auf internationaler Ebene, können wir sogar noch mehr tun. Daher ist es nun an der Zeit, dass die Regierenden aller Länder dieser Welt an den Lösungen zusammenarbeiten, die uns die Krise überwinden helfen und sicherstellen, dass wir gestärkt aus ihr hervorgehen.

Die Welt steht einer neuen Reihe von Herausforderungen gegenüber, die nach einer Zweckgemeinschaft verlangt, an der die ganze Welt beteiligt ist. Finanzielle Stabilität auf globaler Ebene wiederaufzubauen, ist eine globale Herausforderung, die globale Lösungen erfordert.

Finanzielle Instabilität ist jedoch nur eine der Herausforderungen, welche die Globalisierung mit sich bringt. Unsere Zusammenarbeit muss gewährleisten, dass die Erholung von der Krise mit großen Wachstum und niedrigem CO2-Ausstoss einhergeht. Die globale Aufgabe des Klimawandels muss ernst genommen werden und unsere Bemühungen müssen dahingehen, eine stabilere Welt zu schaffen, wo nicht nur der internationale Terrorismus, sondern auch der Hunger und Krankheiten in der Welt besiegt werden.

Die Globalisierung hat großen Fortschritt gebracht, hat im Zuge des Wirtschaftswachstum Millionen Menschen von der Armut befreit. Sie hat aber auch neue Unsicherheiten verursacht….
Die Globalisierung stellt sich uns nicht als Möglichkeit, sondern als Tatsache dar. Die Frage ist daher, ob wir gut oder schlecht mit ihr zu kommen.

Für mich beinhaltet dieses neue globale Abkommen, die Vereinbarung, dass jeder Kontinent finanzielle Mittel in seine Wirtschaft investiert. Im Mittelpunkt dieser neuen Investitionen muss, meiner Meinung nach, in jedem Land die Förderung einer nachhaltigen Umweltpolitik, und die Akzeptanz jedes Landes, das am internationalen Finanzsystem teilnehmen möchte, der gemeingültigen Prinzipien finanzieller Regulierung, die auf internationaler Ebene koordiniert werden.

Nur ein neues globales Abkommen kann die Grundlagen, nicht nur für einen nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung schaffen, sondern auch für eine völlig neue Ära internationaler Partnerschaften in denen alle Länder eine Rolle spielen. Dieses Programm von international koordinierten Aktionen enthält sechs Punkte:

Erstens, globales Handeln, um eine Ausweitung der Krise zu verhindern, die Weltwirtschaft anzukurbeln und die Schwere und Länge der globalen Rezession zu verringern.

Zweitens, Aktionen, die Darlehen anregen, so dass Familien und Unternehmen wieder Kredite aufnehmen können.

Drittens, der Verzicht aller Länder auf Protektionismus, verbunden mit einem transparenten Instrument, das die Überwachung der Verpflichtungen ermöglicht.

Viertens, die Reform der internationalen Bestimmungen, um hier Lücken zu schließen und so die Entstehung eines parallelen Bankensystems zu vereiteln.

Fünftens, die Reform unserer internationalen Finanzinstitutionen, sowie die Schaffung eines internationalen Frühwarnsystems.

Und schließlich, koordiniertes internationales Handeln, um das Morgen heute schon zu schaffen und die Weltwirtschaft einen Weg betreten zu lassen, der sowohl in umweltpolitischer als auch in sozialer Hinsicht nachhaltig ist, und in der Zukunft Wachstum und Aufschwung bringt.

Ich wünsche mir, dass diese Hoffnung von uns allen erfüllt wird, und wir uns zusammensetzen, um das 21. Jahrhundert, als das Jahrhundert einer wirklich globalen Gesellschaft, zu gestalten.

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Die Struktur der Welt ist einfacher als Sie denken!


Die Struktur der Welt ist einfach, da sie perfekt ist und gleichzeitig ist sie aus genau demselben Grund äußerst komplex.

Ihre Einfachheit muss erlangt werden und solch eine Errungenschaft hängt von des Menschen Ähnlichkeit zur Welt und deren Verständnis ab.

Solange unser Bewusstsein jedoch unkorrigiert verharrt, werden wir weiterhin das Bild der Welt verkomplizieren, uns alle möglichen Theorien ausdenken (wie String-Theorie und Paralleluniversen, um nur zwei von diesen Tausenden zu nennen). Die Welt, wie sie vor uns erscheint, ist die Welt, die wir – und nur wir – uns vorstellen. Wir können niemals verstehen, wie es außerhalb von uns ist. Mit anderen Worten: Wir können die Welt außerhalb unserer Sinneseindrücke und unserem Verstand niemals verstehen .

Es gibt allerdings eine andere Welt – und wir können sie wahrnehmen, wenn wir andere Erkenntnisse oder Qualitäten erlangen.

In anderen Empfindungen , können wir uns die Welt, in Übereinstimmung mit einem anderen Verstand, vorstellen. Im Augenblick sind wir jedoch unfähig, so eine Empfindung in uns zu reproduzieren.

Das Ziel der Existenz und Entwicklung dieser Welt ist es, in eine andere Welt zu transformieren.

ms

Verwandtes Material:
Kabbala Heute Artikel: „Ich sah eine umgedrehte Welt“
Kabbalah Today Article: Baal HaSulam on the Perception of Reality

8 Fragen über das Leben, den Sinn, Evolution, UFOs, die globale Krise, Umweltkatastrophen und die Zukunft der Menschheit

Earth & Universe, ein in Russland gegründetes Portal zur Information über die globale Krise und fundamentale existenzielle Themen, sandten mir einen Fragebogen zu unterschiedlichen drängenden globalen Fragen – Teil einer Bemühung, von in bestimmten Bereichen anerkannten Menschen, Antworten zu erfassen. Hier der Fragebogen mit meinen Antworten:

Frage: Was ist für Sie das Wichtigste im Leben?

meine Antwort: Die Methode zur Korrektur des Egoismus weltweit zu verbreiten. Der menschliche Egoismus ist die Wurzel allen Übels in der Welt und nur seine Korrektur wird den Menschen Glück bringen.

Frage: Was ist Ihrer Meinung nach der Sinn des Lebens?

meine Antwort: Der Sinn des Lebens eines jeden Menschen ist, sich selbst zu korrigieren – um Liebe gegenüber allem was ihn umgibt, zu erlangen.

Frage: Glauben Sie an die Evolution? Warum bzw. warum nicht?

meine Antwort: Ich glaube, dass menschliche Wesen sich aus Affen weiterentwickelten, wie es in uralten kabbalistischen Quellen erklärt wird, die lange vor Darwin geschrieben wurden. Allerdings wurde diese Evolution nicht durch spontane, natürliche Entwicklung der Affen ausgelöst, sondern vielmehr dadurch, dass diese Tierspezies ursprünglich Informationsdaten über die Spezies enthalten hatte, die sich zukünftig daraus entwickeln würde.

Frage: Glauben Sie an UFOs?

meine Antwort: Es ist möglich, dass es Leben außerhalb der Erde gibt, aber ich glaube so lange nicht daran, bis es als Tatsache entdeckt und bewiesen ist. Als Wissenschaftler verlasse ich mich nur auf Tatsachen.

Frage: Was oder wer ist Ihrer Meinung nach der Grund für die Existenz von Pädophilen, obdachlosen Kindern, Hunger, Hass, Krieg, Terrorismus, Korruption, Armut, nationaler und religiöser Extremismus und anderer Formen von Ungerechtigkeit? Und warum war niemand in der Lage, diese Übel zu vereiteln?

meine Antwort: Das ganze Übel, das in der Welt existiert, wird durch die menschliche Natur verursacht. Im Laufe der Geschichte hat der Egoismus des Menschen ständig zugenommen und sich entwickelt, den Menschen gedrängt, Gesellschaftsformen zu bilden und das umgebende Umfeld zu meistern und zu beherrschen. Wir haben nicht die Kraft oder die Mittel, unseren Egoismus selbst zu zähmen.

Frage: Was kann den Planeten vor einer Umweltkatastrophe bewahren?

meine Antwort: Unser Planet kann nur vor einer Umweltkatastrophe bewahrt werden, indem wir unsere Einstellung zu unserem Umfeld, zu den Menschen und zur Natur verändern – vom Hass und dem Verlangen, alles zu unserem eigenen begrenzten Vorteil zu nutzen, hin zu allgemeingültiger Schenkung und Liebe. Über zwei Millionen Menschen aus 57 Ländern studieren derzeit am Bnei Baruch Kabbala Akademie. Unsere täglichen Lektionen und Sendungen werden simultan in neun Sprachen übersetzt. Wir müssen so bald wie möglich ein Komitee zur Rettung des Planeten bilden und Zutritt zu den Massenmedien erhalten, um alle Menschen dieses Planeten mit der Möglichkeit zu versorgen, sich über die korrekte Methode, wie man nebeneinander bestehen kann, aufzuklären und sich entsprechend bilden zu können.

Frage: Wie sehen Sie die Zukunft der Welt und der Menschheit und was wünschen Sie sich diesbezüglich?

meine Antwort: Zukünftig werden alle Menschen eindeutig entdecken, dass sie vollkommen verbundene Elemente eines einzigen Systems sind, abhängig voneinander wie Zahnräder innerhalb einer Maschine. Folglich werden alle ihre Handlungen und Gedanken durch die gegenseitige Abhängigkeit bestimmt sein, die sie enthüllen werden. Dies wird jeden dazu zwingen, gemeinsam zu einer Meinung, Pläne und Handlungen, die Welt zu transformieren, zu gelangen.

Frage: Was ist Ihr liebstes Zitat?

meine Antwort: Leben ist nur unter der Bedingung der vollkommenen Harmonie zwischen all seinen Teilen möglich, genau wie in einem einfachen, ganzen Organismus. Dies wird definiert durch den Bibelvers: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Dieser Vers spricht nicht über ein hohes moralisches Niveau, sondern über das Gesetz des Bestehens des Lebens.

ms

Verwandtes Material:
Blog Post: 7 Wege zur korrekten Annäherung an die Globalisierung
Kabbalablog Post: Eine kabbalistische Interpretation der Wirtschaftskrise
Kabbalah Today Article: The Freedom to know – An interview with Michael Laitman
Vorträge von Rav Michael Laitman in Düsseldorf und Arosa
Article: Hope for Peace