Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Arbeitsplatz'

Haben Städte eine Zukunft (Quora)


Michael Laitman, in Quora: „Haben Städte eine Zukunft?“

Dank der technologischen Entwicklung wird sich die Menschheit nicht in den Großstädten konzentrieren, sondern sich vielmehr nach außen hin ausbreiten. Die Menschen werden von zu Hause aus arbeiten, und sie werden sich auch Konsumgüter nach Hause liefern lassen. Das Haus wird sowohl das Schlafzimmer als auch der Arbeitsplatz sein, und generell der Ort, an dem wir den größten Teil unseres Lebens verbringen. Die Begriffe „Stadtzentrum“ und “ Innenstadt“ werden aus der Welt verschwinden, und unsere Städte werden eine ausgedehnte und ausgewogene Form annehmen.

Außerdem hoffe ich sehr, dass, sobald die Menschheit begreift, dass menschliche Beziehungen altruistisch und von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt sein müssen, sich auch die Städte entsprechend reformieren werden: Alles wird dem Menschen zugute kommen, damit der Mensch sich um die Gesellschaft und die Gesellschaft sich um den einzelnen Menschen kümmert. Dies wird zu sehr großen Veränderungen in den Stadtstrukturen führen.

Basierend auf einer Frage und Antwort mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman am 9. September 2006. Geschrieben/bearbeitet von Studenten des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.

Einzelfahrtkarte

Wenn ich zum Kongress fahre, lasse ich alles zu Hause, was ich in dieser Welt habe, um an den Ort der Verbindung zu kommen und dort in das neue Leben geboren zu werden. Es gibt keinen Fluchtweg, die Wege zurück sind abgeschnitten; es existiert keine Verbindung mit der Außenwelt und keine Empfindung der Außenwelt.

Zu solch einem Zustand muss man sich vorbereiten. Genauso und nur so will ich diese Tage verbringen. Nur daran denke ich.

Zuhause, am Arbeitsplatz, in der Bank, im Geschäft – bereite ich alles vor, so dass ich an nichts anderes denken muss während diese drei Tage. So, als ob ich zum Mars fliegen würde, ohne Rückfahrkarte. Nichts hält mich hier auf. Alle Brücken sind verbrannt.

Aus einem Gespräch über die Bürgschaft, 29.10.2010

Das Zauberpulver

Ein Gleichnis (aus dem Brief 26 von Baal HaSulam): Ein großer und gutmütiger König hatte ein einziges Ziel – den Bewohnern seines Landes Genuss zu bereiten…

Er erteilte allen die Anweisung, ein ganzes Jahr für ihn zu arbeiten und wies dafür einen Platz in seinem Palast zu.

Und ihre Belohnung befand sich an ihrem Arbeitsplatz, wo er für sie Tische mit allerlei Köstlichkeiten decken ließ.

Alle begannen gemeinsam zu arbeiten. Alle dachten, dass der König Wachen aufstellen würde, um ihre Arbeit zu überwachen, doch der König zog sich zurück – jeder konnte machen, was er für richtig hielt.

Sie wussten nichts von seiner Erfindung, dem Heilpulver als Gewürz, welches die gesamten Speisen, Köstlichkeiten und Süßigkeiten mit einer schlecht schmeckenden Schicht bedeckte. Und an dem Ort, wo sie arbeiteten, ließ dieses Gewürz einen göttlichen Geschmack entfalten!

Diejenigen, die dem König treu ergeben waren, erfüllten die Anweisungen des Königs ohne jegliche Bewachung und erledigten alles, was ihnen auferlegt wurde, und das Heilpulver zog in ihre Körper ein.

Und als es an der Zeit war, von dem Mahl zu kosten, spürten sie darin Tausende verschiedene Geschmacksrichtungen – noch nie zuvor kannten sie eine solche Süße. Darum lobten und priesen sie den König!

Doch diejenigen Niederen, die nicht verstanden, wie groß der König ist und dass sie ihn treu und ergeben lieben müssen, sahen, dass sie nicht bewacht werden, und missachteten den ihnen für die Arbeit zugewiesenen Platz, und jeder arbeitete dort, wo es ihm am Besten erschien.

Doch als es Zeit für das Mahl wurde, schmeckten sie den bitteren Geschmack aufgrund des Pulvers. Und sie begannen, den König und seinen Tisch zu beschimpfen und zu erniedrigen, weil er eine solche Belohnung für ihre Anstrengungen vorbereitete.

Und der König wurde in ihren Augen zum größten Lügner. Denn anstelle von Süßigkeiten und Köstlichkeiten bereitete er nur Bitteres und Salziges für sie vor.

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam vom 09.07.2010

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Organisiere dein Leben in einer sich verändernden Welt

Frage: Es wird zunehmend klar, dass der Bevölkerungsüberschuss nicht länger nur ein Problem der Dritten Welt, sondern auch der entwickelten Länder Europas und Nordamerikas wird. Es gibt nicht genug Arbeitsplätze für alle. Was denken Sie, wie der Arbeitsmarkt in Zukunft aussehen wird?

Antwort: Die Krise wirft ein neues Licht auf die Art unserer übertriebenen Produktion. Wir müssen zu einem Zustand kommen, in dem wir nur das Wesentliche für ein normales Leben produzieren, aber nicht mehr als das. Wenn dies geschieht, wird der Großteil der Bevölkerung der Erde nichts mehr zu tun haben.

Wir sind bereits Zeuge geworden, dass in allen entwickelten Ländern die Arbeitszeit reduziert wird, wobei viele Unternehmen schon auf vier Tage Arbeit pro Woche zurück gegangen sind.

Der Grund dafür ist, dass damit die Unterhaltungskosten gesenkt werden, da die Arbeitnehmer weniger Urlaubs- und Krankentage nehmen und somit motivierter sind, härter zu arbeiten.

Erinnern wir uns, dass die Weltwirtschaftskrise von 1929 zur Entstehung der Fünf-Tage-Woche geführt hat. Davor arbeiteten die Menschen sechs Tage die Woche und bis zu 12-14 Stunden am Tag.

Durch die Reduzierung der Arbeitstage und -stunden werden wir in der Lage sein, Arbeit für doppelt so viele Menschen zu bieten.

Frage (Fortsetzung): Wie auch immer, eine Frage bleibt: Was wird man mit seiner Freizeit anfangen? Werden wir nicht durch die zunehmende Freizeit der Menschen das Gleichgewicht der Natur noch mehr stören? Schließlich ist dieses Ungleichgewicht der Grund für diese Krise.

Antwort: Die Natur befreit uns nicht einfach so, damit wir eine gute Zeit haben werden, sondern damit wir zum Gleichgewicht mit ihr kommen, indem wir die Eigenschaft der Liebe und das Geben erlangen.

Deshalb müssen wir die freie Zeit, die wir erhalten, verwenden, um die Natur des Menschen und unsere Welt zu studieren und ihre Eigenschaften anzugleichen.

Darin liegt das Wesen der Wissenschaft der Kabbala. Wir müssen Universitäten und andere derartige Ausbildungszentren errichten, die den Menschen in seiner freien Zeit über seine Ähnlichkeit mit der Natur erziehen.

Wir müssen der Menschheit erklären, dass diese freie Zeit Teil des Plans der Natur ist und speziell dazu beitragen soll, damit die Menschheit zur Verwirklichung dieses Plans kommen kann.

Kabbala Akademie

Verwandtes Material:
Blog-post: In der neuen Gesellschaft werden wir keinen Überfluss benötigen
Blog-post: Nur die Korrektur der Menschheit wird der gesamten Natur Fülle bringen
 

Die gesamte Welt fühlt beständig die Auswirkungen der Krise


Zu allen Fragen über die Krise antworte ich, dass ich meine Meinung nicht geändert habe: Immer noch bin ich davon überzeugt, dass die Krise andauern wird und dass sie nur dann aufhören wird, wenn die Menschen ihr Wesen korrigieren. Die Krise ereignet sich aufgrund des Missverhältnisses zwischen dem globalen, integralen Egoismus der Menschheit und der Natur (dem Schöpfer). Die folgenden Nachrichten demonstrieren das Fortdauern der weltweiten Krise:

Der Himmel ist nicht klar in Spanien
In den Nachrichten (aus The Financial Times): „Spanische Arbeitslosigkeit steigt an, während der Tourismus leidet“ Das Arbeits- und Zuwanderungsministerium sagte, dass die Zahl der Antragsteller auf Arbeitslosengeld um fast 85.000 auf 3,63 Millionen angestiegen ist, 1,1 Millionen mehr als im August letzten Jahres, in den Bereichen Dienstleistungen und Bauarbeiter, die die größten Arbeitsplatzverluste registrierten.

Arbeitslose Chinesen wissen nicht, wo sie hingehen sollen
In den Nachrichten (aus SecretChina): „Über 24 Millionen Menschen in China sind arbeitslos!“ Die chinesische Regierung deutete am 23. August an, dass die Arbeitslosenzahl im Land in 2009 die 24- Millionengrenze überschreiten wird. In 2008 wurden viele Fabriken geschlossen, die ungefähr 30 Millionen Wanderarbeiter arbeitslos werden ließen.

Amerikaner begehen Selbstmord am Arbeitsplatz
In den Nachrichten (aus BusinessInsurance): „Arbeitgeber ringen mit einem Anstieg von Suiziden am Arbeitsplatz“ Im vergangen Jahr gab es, verglichen zum Vorjahr, einen 28%igen Anstieg der Selbstmorde am Arbeitsplatz – insgesamt 251- gemäß einer Umfrage des U.S. Arbeitsministeriums. Jene, die in der Arbeit Selbstmord begingen, könnten sowohl erheblichen Stress von ihrer vermehrten Arbeitsbelastung als auch Sorgen über ihren sicheren Arbeitsplatz verspürt haben …

Ist es das Ende der Krise oder einfach das Ende?
In den Nachrichten (aus TruthOut.org): „Arbeitslosigkeit steigt auf 9,7 Prozent an, während die Wirtschaft weitere 216.000 Arbeitsplätze verliert“ Die 10,1 prozentige Arbeitslosenrate für erwachsene Männer ist gleich hoch wie die frühe Nachkriegsrate. Die Zahl der entmutigten Arbeiter hat sich seit dem August 2008 fast verdoppelt. Und die U-6 Messung der Arbeitsmarktflaute stieg auf 16,8%. Arbeitszeiten für Produktionsarbeiter wurden im Verlaufe dieser Rezession um 8,5% reduziert. Das ist die größte prozentuale Stundenreduzierung während einer Rezession seit der Großen Depression.

Asiatische Länder arbeiten für sich selbst
In den Nachrichten (aus VOA): „Nobelpreis-Wirtschaftswissenschaftler sagt, Asiens Wirtschaft ist in ‚bemerkenswertem‘ Aufschwung“ Joseph Stiglitz sagt, Asiens Wirtschaften sind in einer guten Position, um ihre Abhängigkeit von Exportwaren aus den Vereinigten Staaten und Europa zu reduzieren. Er sagte, „Sie haben hier in Asien eine robuste, große Wirtschaft und damit haben sie die Basis, eine regionale Wirtschaft zu entwickeln.“

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Welt zu verändern beginnt damit, dass wir uns selbst ändern
Blog-post: Eine Welt ohne Geld
Blog-post: Anstatt unser Wirtschaftssystem zu ändern, sollten wir uns vielmehr bemühen, das Höhere Korrigierende Licht anzuziehen
Rabash Artikel: Die Wichtigkeit der Gruppe

Bis auf das Notwendige sollte alles dem Geben gewidmet sein

Eine Frage, die ich erhielt: Wie können die Menschen ermitteln, was heutzutage eine Notwendigkeit ist?

Meine Antwort: Das Niveau des Notwendigen ist ein mittleres Niveau des Wohlergehens an dem Ort, wo ein Mensch lebt. Es gibt viele Methoden, das tatsächliche mittlere Niveau zu ermitteln. Baal HaSulam behandelt das im Detail im Artikel „Die zukünftige Generation“. Er bezieht sich auf allerlei Arten von Gremien, die die tatsächlichen Bedürfnisse jedes Menschen untersuchen und erfüllen könnten.

All das wird nach den Bedürfnissen eines Durchschnittsmenschen bemessen. Sagen wir, dass jede Familie einen Raum für jedes Familienmitglied haben muss. Jeder Mensch muss eine Arbeitsstelle haben. Die Familie muss ein Auto haben, um zur Arbeit und zurück zu kommen und für andere Notwendigkeiten. All das wird in Übereinstimmung mit Veränderungen, die in der Welt geschehen, bestimmt. Gleichwohl muss eine Familie alles haben, was sie braucht, um normal existieren zu können.

Tatsache ist, dass das Problem nicht das ist, was man besitzt, sondern die Einstellung dazu. Letztendlich möchte der Schöpfer nicht, dass man leidet. Das Ziel der Schöpfung ist, die Geschöpfe zu erfreuen. Deshalb beschränke dein irdisches Leben auf die Bedürfnisse deines physischen Körpers – nicht mehr und nicht weniger.

Man muss seine Verlangen nach Nahrung, Sex, Familie, Gesundheit, Ehre, Macht und Wissen erfüllen. Man sollte keinen Mangel in solchen Verlangen spüren und sie sollten in dem Maße erfüllt werden, indem sie eine wesentliche Notwendigkeit für das Leben des tierischen Körpers darstellen. Alles, was über das Notwendige hinausgeht, sollte zum Geben an seine Mitmenschen verwendet werden.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Geben kann uns mehr erfüllen als alles andere
Blog-post: Einheit ist der Weg, um vollständige Erfüllung zu erhalten
Blog-post: Die gesamte Schöpfung ist das Werk von zwei Kräften
Blog-post: Wir benötigen nur das Lebensnotwendige

Lasst uns eine Brücke über den Abgrund in der Wirtschaft bauen


In den Nachrichten (aus The Financial Times): „US nicht-landwirtschaftliche Gehaltsliste fällt um 467.000 im Juni“ … Die Wirtschaft baute im Durchschnitt 691.000 Arbeitsplätze während der ersten drei Monate dieses Jahres ab. Die monatlichen Arbeitsplatzverluste, wie vom Arbeitsministerium aufgezeichnet, erreichten im Januar mit 741.000 ihren Höchststand. Arbeitgeber haben seit dem offiziellen Beginn der Rezession im Dezember 2007 6,5 Millionen Arbeitsplätze gestrichen. Die durchschnittliche Arbeitswoche fiel auf 33 Stunden, der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnung in 1964, von 33,1 Stunden im Mai.

Mein Kommentar: Wird es dafür ein Ende geben oder ist dies ein bodenloser Abgrund? Die alten Methoden zur Wiederherstellung zu verwenden, greifen offensichtlich nicht. Das, was wir tun müssen, ist, die sozialen Beziehungen zu verbessern, anstatt die wirtschaftlichen oder industriellen. Wir müssen sie global machen. Dann werden sich alle anderen Beziehungen gleichermaßen verändern.

Es gibt drei Belange, in denen wir übereinkommen müssen:
1) Dass ein Gemeinwesen aller Menschen in einer globalen Zivilisation ein Muss ist;
2) Dass die Natur eine Kraft besitzt, die die Menschen vom Hass zur Nächstenliebe korrigieren kann;
3) Dass die Kabbala uns beschreibt, wie wir das tun können.

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Verwandtes Material:
Blog-Post: Gegenseitige Bürgschaft ist der einzige effektive Regulator.
Leben aus der Kabbala. Kapitel 29: Die Verwandlung unserer Anlagen.

Wir brauchen die Krise nicht zu verlängern


Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin immer ein zuverlässiger Arbeiter gewesen, wurde aber kürzlich aus meinem Job entlassen. Ich bin pleite und muss aber meine Familie ernähren. Wen kann ich dafür verantwortlich machen: Mein eigenes Ego? Und was soll ich nun tun?

Meine Antwort: Es gibt einen Grund für alle Situationen im Leben. Alles entwickelt sich zielgerichtet. Die Natur hat einen Plan und im Moment beeinflusst sie jeden auf der Welt, in jedem Land, durch Schläge. Diese kommen jedoch nicht zufällig auf uns, sondern gut durchdacht und beabsichtigt und auf jeden Menschen zugeschnitten. Wir sind alle in einem globalen Netzwerk miteinander verbunden, in dem es für jeden einen Platz und ein Programm gibt.

Darum genügt es nicht, nach einer Entlassung nur zu fragen, „was soll ich nun tun?“ Die Umstände verlangen vom Menschen, bewusster und verständiger zu werden. Darauf müssen wir uns konzentrieren und dann wird sich Ihre Situation auch bessern.

Sie sind jedoch nicht der einzige, der nicht versteht, was geschieht. Schauen Sie sich nur die gesamte Welt an, wie sie auf die jetzige Krise reagiert: Jeder läuft buchstäblich von einer unerfreulichen Situation in eine andere, die besser erscheint. Die erschaffenen „Blasen“ sind geplatzt, und so müssen nun neue geschaffen werden. Darum steigen und wachsen auch die Börsenmärkte weiter an. Wie anders könnten sie auch wachsen, wenn die Leute doch ihre Arbeitsplätze verlieren, die Industrien und die Produktion zu einem Stillstand kommen und der Handel schwächer wird.

Daher ist es offensichtlich, dass wir doppelt belogen wurden. So, als wenn wir eine Pille genommen hätten und dabei glauben, bereits geheilt zu sein. Wir sehen, dass die Börse steigt und denken, dass alles in Ordnung ist. Die Menschen haben sich selbst beruhigt, doch in Wirklichkeit ist es, als ob wir Drogen genommen hätten und alles scheint wieder in Ordnung zu sein.

Unser Zustand ist jedoch so, als wie wenn man gerade vom Dach fällt und jemand fragt: „Na, wie gehts?“ und wir antworten: „OK, ich lebe ja noch“.

Dennoch sind die Menschen voller Angst. Doch kann der Mensch nicht in ständiger Angst leben, er muss es irgendwie ausgleichen und bis man nicht herausgefunden hat, was der Grund für „die Krankheit ist“ und wie sie weitergeht, kann man nichts dagegen tun. Auf diese Weise werden sie den Weg für die Heilung finden.

Die Krankheit mag lange Jahre anhalten, wenn man sie nicht gleich behandelt. Doch wenn wir damit beginnen, dann wird alles sehr schnell und leicht geschehen. Das Heilmittel ist vorhanden, es ist die Methode der Korrektur der Natur des Menschen, bekannt als „Kabbala“.

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Blog-Post: Du denkst also, du wärst ein „guter Mensch“? – Denk nochmal darüber nach!
Blog-Post: Es liegt an uns, Gift in Medizin zu verwandeln
Blog-Post: Die Krise wird fortdauern, bis wir schreien: „Genug mit dem Egoismus!“

Ben Bernanke´s Prognosen gelten nicht mehr


Eine Frage, die ich erhielt: Gestern sah ich in den Nachrichten die wirtschaftliche Prognose von Ben Bernanke, jener Person, welche die Entwicklung der gesamten US Wirtschaft lenkt. Er sagte, dass, wenn die Banken das von der amerikanischen Regierung ausgegebene Geld des Rettungsplans verwenden und an andere Geschäfte weiterleiten, dann wird innerhalb des nächsten Jahres das Land aus der Rezession heraus kommen.

Meine Antwort: Ich glaube, dass diese Voraussagen nicht wahr werden. Was er sagt, mag vielleicht für kurze Zeit wirken, weil den Menschen Milliarden an Dollars gegeben werden, mit denen sie dann einkaufen werden, was wiederum einen Mangel in den Geschäften hervorrufen wird. Das führt dann zu neuen Fabrikaufträgen, die die Produktion für kurze Zeit stimulieren, gefolgt von neuen Arbeitsplätzen und Geld im Portemonnaie der Leute. Doch wird dies nicht lange anhalten. Das Problem ist doch, dass die Menschen nicht miteinander verbunden sind und unser Verlust an Kontrolle über unsere menschlichen Beziehungen. Diese Dinge können nicht durch Geldzugaben oder Gewaltanwendung korrigiert werden.

Natürlich steht es jedem frei, seine Meinung zu sagen. Die Tatsache ist jedoch, dass wir unter einem neuen Gesetz leben, wo die alten Methoden nicht mehr wirken. Und jeder, der sie noch anwenden will, wird scheitern.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Das Konjunkturprogramm ist wie eine Spritze in ein Holzbein
Blog-post: Die Staatsoberhäupter sollten aufhören, Geld in die Wirtschaft zu werfen

Statistiken zeigen: Die Krise ist weit davon entfernt, vorüber zu sein


In den Nachrichten (aus The US Department of Labor):
„Zusammenfassung der Beschäftigungssituation“ Nichtlandwirtschaftliche Beschäftigung setzte ihren Rückgang im April fort (-539.000) und die Arbeitslosenrate stieg von 8,5 auf 8,9 Prozent, berichtete das Amt für Arbeitsmarktstatistik des US Arbeitsministeriums. Seitdem die Rezession im Dezember 2007 begann, wurden 5,7 Millionen Arbeitsplätze gestrichen. Im April waren die Arbeitsplatzverluste umfangreich und ausgedehnt für nahezu alle bedeutenden privaten Wirtschaftsektoren.

Mein Kommentar: Dennoch wird uns erzählt, dass die Krise vorbei sei, dass wir bereits den Tiefpunkt überwunden haben und sich die Wirtschaft erholt …

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