Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Anhaltspunkte'

Es ist eine Tatsache, dass die Menschen Tatsachen nicht akzeptieren!

In den Nachrichten (aus University at Buffalo): „Studie demonstriert, wie wir unsere falschen Auffassungen unterstützen“ – In einer Studie, die in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Sociological Inquiry veröffentlicht wurde, fokussierten sich Soziologen von vier führenden Forschungsinstituten auf einen der merkwürdigsten Aspekte der Präsidentschaftswahlen von 2004: Die Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit der Überzeugung vieler Amerikaner, dass Saddam Hussein mit den Terrorattacken vom11. September in Verbindung stand. Das Forscherteam wandte eine Technik an, die „Challenge Interview“ genannt wird, und zwar mit einer Stichprobe von Wählern, die berichteten, dass sie an einen Zusammenhang zwischen Saddam Hussein und den Ereignissen vom 11. September glauben.

Die Forscher präsentierten die vorhandenen Anhaltspunkte einer Verbindung, zusammen mit jenen, dass kein Zusammenhang besteht, und drängten dann die Antwortenden dazu, ihre Meinung in der Sache zu rechtfertigen. Für alle, außer einem Antwortenden, hatte der überwältigende Beweis, dass es keinen Zusammenhang gibt, keinen Einfluss auf deren Argumente, die den Zusammenhang stützten.

Mein Kommentar: Wir müssen durch viele Herausforderungen und Erfahrungen im Leben hindurchgehen, bevor wir unsere vorhergehenden, falschen Überzeugungen aufgeben, an die wir uns gewöhnt haben. Genauso müssen wir aufhören, an oder nicht an Gegebenheiten zu glauben, sondern diese als Tatsachen anzunehmen, da Glauben keine Rolle spielt!

In meiner Verbreitung der Weisheit der Kabbala begegne ich ständig dem Problem der Nichtanerkennung. Das ist deshalb so, weil es für die Leute unangenehm ist, mit Stereotypen zu brechen, da die Annahme von Fakten die Leute zum Handeln verpflichtet.

Demzufolge erwartet uns ein Aufbrechen von Lebensmustern und dies wird uns die Stärke verleihen, uns über Trägheit und Stereotypen zu erheben und Tatsachen zu akzeptieren, ohne an sie zu glauben, das heißt, sie nicht an unseren alten Glauben anzupassen.

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Homosexualität ist keine Krankheit

In den Nachrichten: (aus BBC News): Ärzte kritisieren ´Homosexuellen-Behandlung´“. Pläne, die medizinische Behandlung für Homosexuelle zu fördern, die während einer religiösen Konferenz geäußert wurden, wurden von Ärzten kritisiert. Das Ereignis wird vom prominenten amerikanischen Psychologen Dr. Joseph Nicolosi hören, der sagt, er habe vielen Menschen dazu verholfen, heterosexuell zu werden.

Das Royal College of Psychiatrists jedoch sagt, dass es keine stützenden Anhaltspunkte dafür gibt und dass eine derartige Behandlung schädlich sein könnte. Das Royal College sagte, dass die Amerikanische Psychiatrische Vereinigung zum Schluss gekommen ist, dass es keine wissenschaftliche Belege gibt, dass Homosexualität eine Krankheit sei und sie daher im Jahre 1973 von der diagnostischen Liste der geistigen Störungen gestrichen hat. Die Weltgesundheitsorganisation folgte in ihrer internationalen Klassifikation der Krankheiten diesem Argument im Jahre 1992.

Mein Kommentar: Diese Entscheidung zeigt uns, dass letztendlich die Menschen begriffen haben (zumindest teilweise), dass man nicht in die Natur eingreifen sollte, selbst wenn es uns erscheint, dass sich die Natur in einer „bizarren“ Art und Weise ausdrückt.

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