Der Mensch muss den Weg vor ihm durchschauen können!
Von jetzt ab ist es nicht mehr möglich, auf die alte Art vorzugehen: mit geschlossenen Augen in die Ungewissheit, ohne das Begreifen, Verstehen und exaktes Wissen – wie die Tiere, welche in Panik durch die Flucht in eine unbekannte Richtung ihr Leben retten, das ihnen besser scheint.
So war die Form unserer Entwicklung im Laufe der ganzer Geschichte; heute aber sollen wir anfangen, so vorzugehen,wie es der menschlichen Stufe entspricht“. Der Mensch ist derjenige, der die „Augen“ besitzt und den Weg vor ihm erkennen kann, der weiß, wohin es weitergeht. Seinen kommenden Zustand kann er in seiner „Potenziellen Form“ erkennen, welchen er danach in der Praxis verwirklicht.
Die Formen, zu welchen wir jetzt übergehen müssen, sind die Formen der Angleichung an den Schöpfer. Deswegen müssen wir dies zuallererst in der Verbindung zwischen uns realisieren, und Dank dieser Handlung werden wir die neuen Eigenschaften erlangen.
Und dann schaffen wir es gemeinsam, in der Realität einen neuen Zustand zu verwirklichen – eine stärkere und engere Verbindung zu einander, welche auf dem „Geben“ gegründet wird; darin wird der Schöpfer offenbart – unser nächster Zustand.
So werden wir Stufe für Stufe vorgehen, insgesamt alle 125 Stufen.) Das wird der Ausgang aus dem Exil hin zu der vollkommenen Befreiung sein. Beginnend vom heutigen Tag und weiter muss unser Aufstieg überschaubar und bewusst sein, ohne die Fehler der Vergangenheit, welche wir permanent und systematisch gemacht haben, immer und immer wieder in allen Etappen der Entwicklung der Menschheit.
Denn jedes Mal haben wir uns bemüht, ohne das Wissen über die Zukunft etwas zu unternehmen, und derjenige, der am lautesten geschrien hat, bekam die Möglichkeit, die Natur und die menschliche Gesellschaft zu verändern. Seine Ideen hat er verwirklicht, solange er nicht niedergeworfen wurde oder starb. Danach hatte man festgestellt, dass alles falsch gemacht wurde. Und es begann alles wieder von vorne, von einem Fehler zum nächsten.
Heute ist unter anderem durch die Regierung eine besondere Lage entstanden; sie herrscht über die Welt und muss sich mit dieser Situation auseinandersetzen. Wir werden das noch sehen, welch ein großes Hindernis dies auf unserem Weg ist, was all diese Herrscher wert sind. Bis sie endlich durch eine andere, würdige Regierung ersetzt werden nach dem Beispiel des antiken Synedrion eine wahrhaft spirituelle Führung, welche an der Spitze der ganzen Menschheit stehen wird.
Auszug aus einem Unterricht nach dem Artikel „Die Kabbala und die Philosophie“, 29.12.2010





Eine Frage, die ich erhielt:
Am Anfang erschuf das Licht das Verlangen, entwickelte es und entfernte es von sich, um ihm die Selbständigkeit zu geben und die Möglichkeit zu bieten, sich selbst zu kontrollieren – dem Licht ähnlich zu werden. In diesem Prozess war das Licht primär, die Ursache, und das Verlangen sekundär, die Folge.
Der Schöpfer füllt die Verbindung zwischen unseren Seelen aus. Und je näher du an die anderen Seelen herankommst, desto näher kommst du an den Schöpfer heran und kannst beginnen, Ihn (das Licht, das Geben, die Liebe) als denjenigen wahrzunehmen, der die Verbindung zwischen uns ausfüllt.
Vorwort zum Sulam Kommentar: Die Rechte Linie kämpft gegen die Linke und will das Licht Chochma der Linken Linie aufheben, um allein das Licht Chassadim herrschen zu lassen. Umgekehrt will die Linke Linie das Licht Chassadim der Rechten Linie aufheben und allein das Licht Chochma herrschen lassen. Aufgrund dieses Streites leuchtet keine von beiden, da dem Licht Chassadim der Rechten Linie das Licht Chochma fehlt, und es ist wie ein Körper ohne Kopf. Und das Licht Chochma der linken Linie ist völlige Dunkelheit, weil es ohne das Licht Chassadim nicht leuchten kann. Für diesen Streit gibt es keine Korrektur, außer durch die Mittlere Linie, die durch den Menschen geschaffen wird, welcher mittels des Gebets dorthin aufsteigt und sich mit dem höheren Licht verbindet… und die Linke Linie zwingt, sich mit der Rechten zu verbinden.


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