Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Angelegenheit'

Kabbala ist die Wissenschaft über die Korrektur der Welt


Frage: Vor zwei Monaten sprach mein Rabbi mich bezüglich meiner Rede vor der Gemeinde über die Kabbala in unseren wöchentlichen Gottesdiensten an. Normalerweise sind 10 bis 15 Personen in unseren Gottesdiensten. Wir sind eine sehr kleine reformierte Gemeinde in Nordost-Pennsylvania. Können Sie mir bitte in dieser Angelegenheit ein wenig Anleitung geben?

Antwort: Sie sollten ihnen erklären, dass die Kabbala die Wissenschaft von der Korrektur der Welt ist. Heute ist die Welt dabei, zu entdecken, wie verkehrt sie ist und deshalb wird die Kabbala der Welt zum ersten Mal in der Geschichte enthüllt. Alles, was in der Vergangenheit über die Kabbala gesagt wurde, war eine Lüge, aber niemand wusste davon, da die Kabbalisten darüber geschwiegen haben.

Der erste, der diese Tatsache enthüllte, war Baal HaSulam. Vor ihm sprachen die Chassidut über die persönliche Korrektur, aber sie sagten wenig und in einer verhüllten Form. Anstatt die innere Korrektur durchzuführen, fingen die Menschen an, sich auf die äußeren Handlungen und Rituale zu konzentrieren.

Die Kabbala wurde im alten Babylon von Abraham enthüllt, um die Menschheit zu korrigieren. Damals erkannte die Menschheit, dass sie an einem Ort vereint war, doch dann trennten die Menschen sich und zerbrachen die Verbindung. Heutzutage wird diese Verbindung abermals in globalem Maßstab enthüllt und darum werden die Menschen es zwangsläufig verstehen – entweder bewusst oder durch Leiden. Dann werden sie die Kabbala nutzen, um den Egoismus der Menschheit zu korrigieren.

Kabbala Akademie

 

Gegner der Kabbala


Es gibt drei Arten von Kabbalagegnern:
1. Jene, die sagen, es gäbe keine Notwendigkeit für den verborgenen Teil der Tora.
2. Jene, die sagen, Kabbala sei so mächtig, dass es verboten sei, sie zu studieren.
3. Jene, die sagen, es sei schlimm, in solch einer verherrlichten Angelegenheit einen Fehler zu machen.
Rabbi Moshe Cordevero (der Ramak) „Da Et Elokey Avicha“, 118 – 132

Wenn ein Mensch aus dem Volke Israel die Wichtigkeit der Kabbala erniedrigt, erniedrigt er die Gerechten der Völker der Welt niedriger als die Sünder und verursacht dadurch Verachtung Israels selbst sogar bis hin zur Vernichtung. Der Fall Israels vollzog sich, da die Menschen die Kabbala verließen.
Baal HaSulam, „Einführung zum Buch Sohar“, Punkt 69

Wehe denen, die der Grund dafür sind, dass der Geist des Messias schwinden und vielleicht nie wieder in die Welt zurückkehren können wird, weil sie die Tora trocken machen, ohne jegliche Zugabe von Verstand und Wissen, da sie sich nur auf den ausführenden Teil der Tora beschränken und nicht versuchen wollen, die Wissenschaft der Kabbala zu verstehen, die Geheimnisse der Tora sowie den Sinn der Gebote zu erkennen und zu studieren. Wehe ihnen, die durch ihre Taten Hunger, Armut, Grausamkeit, Erniedrigung, Morde und Raub in der Welt entfesseln.
Baal HaSulam, „Einführung zum Buch Sohar“, Punkt 70

Jene, die nur den Babylonischen Talmud studieren sind wie der blinde Käfer an der Wand.
Rav Chaim Vital, „Einführung zum Buch Ez Chaim„, Teil 1, 9 – 10

Die Völker der Welt sagen zu Israel: „Worin unterscheidet sich eure Tora von unseren Lehren, besteht sie doch auch aus nichts anderem als Geschichten?“ Sie werden für die derartige Herabwürdigung der Tora bestraft werden. Und ihre Tora verursacht Exil und Leiden in der Welt. Aber … unsere Weisen sind zufrieden mit dem was sie haben und sie beteuern, es gäbe außer der einfachen Tora keine andere Tora. Offensichtlich sind sie in der kommenden Welt nicht vorgesehen.
Rav Chaim Vital, „Einführung zum Buch Ez Chaim„, Teil 1, 11 – 12

Moses Maimonides (der Rambam): Wer keine Ähnlichkeit mit dem Schöpfer erlangt wird nicht als Mensch bezeichnet, sondern er ist lediglich ein Tier in der Form eines menschlichen Wesens. Allerdings kann er Schaden anrichten, wie es einem Tier nicht möglich ist, wenn nämlich der ihm zur Erlangung des Schöpfers gegebene Verstand zur Schädigung anderer verwendet wird, und dies wird ihn tiefer erniedrigen als ein Tier.
Rav Shim’on Lavi, „Katem Paz

Dies ist eine Antwort an alle „weisen“ Menschen, die gegen ein Studium der Kabbala sind: Lasst jene, die Kabbala studieren, Fehler machen und fragt sie nach dem richtigen Weg, wenn sie ihre Fehler aufdecken. Aus diesem Grund werden ihre Bemühungen vom Schöpfer gut geschrieben und belohnt. Und diejenigen, die Kabbala Studierende demütigen, werden vom Schöpfer gerichtet.
Rav Shim’on Lavi, „Katem Paz

Der Kranz der Tora ist die Kabbala, was jeder zurück weist. Aber du, strecke deine Hand aus und nimm ihn (den Kranz), denn jene, die es nie versucht haben, haben nie das Licht der Tora gekostet und leben in Dunkelheit. Groß ist die Sünde jener, die verschiedene Entschuldigungen verwenden, um das Studium der Kabbala zu vermeiden. Und es ist nicht der Fehler der Massen, sondern der ihrer Führer, die das Studium der Kabbala außer Acht lassen und stolz darauf sind, nur den enthüllten Teil der Tora zu studieren und nichts anderes außer dem einfachen Verständnis der Tora zu brauchen.
Vilnaer Rabbi Pincus Eliyahu, Sefer HaBrit, Teil 2, Artikel 12, Kapitel 5

Es gibt viele ignorante Menschen, die es ablehnen, Kabbala zu studieren. Aber wenn sie auf mich hören würden, würden Übel und Unglück aufhören, in unsere Welt zu kommen, denn der Mensch ist einzig von seinen Bemühungen im Studium der Kabbala abhängig.
Safrin, Yitzhak Yehudah Yehiel, Notzer Hesed al Pirkei Avot, Kapitel 4, Studie 20

Ach, diese Menschen, die die Tora trocken machen und die es nicht danach verlangt, die Weisheit der Kabbala zu studieren; sie verursachen durch ihre Taten die Armut, den Ruin und die Räuberei, die Plünderei, die Morde und die Zerstörung in der Welt.
Rabbi Shimon Bar Yochai (Rashbi), Tikunej Sohar, Kapitel 30

Rashbi bezeichnet jene, die die einfache Tora studieren, als „schlafend“, da sie ihre Augen nicht öffnen, um die Liebe des Schöpfers für sie zu sehen, als ob sie es verschmähten und nicht den Weg zur Perfektion und Anhaftung an den Schöpfer wüssten.
Rabbi Moshe Chaim Luzzatto (Ramchal), Shaarei Ramchal, Einführung zum Artikel Vikuah, Seite 97

Kabbala Akademie

Es lässt sich nicht verbergen

Eine Frage, die ich erhielt: Ist der Bund mit den Freunden unauflösbar oder kann der Mensch aus dem gemeinsamen Kreis herausfallen?

Meine Antwort: Ich sehe noch keinen, dessen Taten vom Schließen eines Bundes zeugen würden… Hier gibt es klare Prinzipien.

Als erstes: Macht sich der Mensch ständig Gedanken über die Stärkung der Gruppe? Sorgt er sich um die Stimmung der Freunde? Will er, dass sie sich im Aufstieg befinden und Gewissheit über die Erreichung des Ziels verspüren? Kämpft er mit sich selbst darum?

Und als zweites: Hebt er in der Tat die Stimmung der Freunde? Gibt er ihnen die Gewissheit und die Erkenntnis der Wichtigkeit des Ziels?

Es lässt sich an einem Menschen nicht nur erkennen, wenn es ihm gut geht, sondern in jedem Zustand, selbst wenn er müde und entkräftet ist. Wenn er seine Schwäche sieht, wendet er sich dennoch an die Gruppe und versucht, Kraft von ihr zu schöpfen.

Und es geht nicht darum, dass es ihm schlecht geht und er wieder aufleben möchte, sondern darum, dass seine schlechte Stimmung ihn die Gruppe nicht stärken und den Bund nicht einhalten lässt. Also wendet er sich auch in Schwäche nicht für sich selbst an die Freunde. Es tut ihm weh, dass er ihnen in diesem Zustand nicht dienen kann.

Es gibt auch andere, deutlichere Anzeichen: Wie sehr sorgt der Mensch für einen für die Gruppe bequemen Ablauf beim Studium und beim Regeln von Angelegenheiten, damit sie leichter und schneller auf dem spirituellen Weg voranschreitet?

Liegt ihm das am Herzen oder verhält er sich formell dem gegenüber, selbst innerhalb seines Aufgabenbereiches?

Es lässt sich nicht verbergen. An einem Menschen lässt sich erkennen, wie wichtig für ihn die Gruppe und das Ziel sind.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 24.10.2010

Zum Kabbalalernzentrum–>

Eine Wunderheilung für die Seele

Egal was wir tun, wir handeln stets im Interesse unseres Egoismus und nie gegen ihn. Um unserem Egoismus zu entfliehen und in die Höhere Welt einzutreten, wurde uns das Licht der Korrektur gegeben. Dieses Licht wirkt auf uns, selbst wenn wir uns für ein egoistisches Ziel bemühen, als ob wir davor Angst haben, unser Leben zu beenden, ohne auch nur etwas Höheres erreicht zu haben, wenn wir uns wünschen, die Ewigkeit und Vollkommenheit zu spüren und in die ewige spirituelle Welt einzutreten.

Der Mensch erkennt, dass er nichts von seinem physischen Leben erhält. Es ist kurz und leer und es bleibt nichts davon übrig, sobald es vorbei ist. Wir als Menschheit, mussten durch Jahrtausende der egoistischen Entwicklung gehen, nur um zu eben dieser Erkenntnis zu kommen. Die Mehrheit der Menschen hört immer noch nicht auf so zu denken und ist nur mit den weltlichen Angelegenheiten des täglichen Lebens beschäftigt.

Im Moment denken sie noch nicht viel über den Sinn des Lebens nach, wie darüber, wie man am meisten im Leben bekommen können. Ihre inneren Verlangen sind noch nicht reif genug, um nach dem Sinn des Lebens zu fragen.

Aber sobald der Punkt im Herzen des Menschen erwacht, beginnt er, sich Sorgen über sein Leben nach dem Tod zu machen. Später versteht er dann, dass er bereits in dieser Welt ein Gefühl für ewiges Leben erreichen kann.

So beginnt er kabbalistische Bücher zu studieren, obwohl seine Ziele immer noch egoistisch sind: Er will Herr über die Welt der Unendlichkeit werden, diese fühlen, verstehen und alles kontrollieren. Aber allmählich verändert das Licht in diesen Büchern ihn und flößt ihm neue Werte ein. Er lernt, wie man seinen eigenen Körper verleugnet und ihn zwingt auf das spirituelle Ziel hin zu arbeiten. Schließlich akzeptiert er den Weg, den der Schöpfer für ihn vorgesehen hat.

Das Licht erhebt ihn dann über sein Ego und bringt ihn zur Eigenschaft des Gebens. Er erwirbt dadurch einen neuen Verstand und ein Verständnis für das gesamte System der Realität, der Höheren Welt und des Schöpfungsgedankens.

(Aus der Vorbereitung zum Morgenunterricht)

Zum Kabbalalernzentrum–>

Die Religion der Zukunft: “Liebe Deinen Mitmenschen”


Eine Frage, die ich erhielt: Welche Verbindung sollte zwischen der jüdischen Religion und dem Staate Israel bestehen?

Meine Antwort: Religion und Staat sollten vollkommen getrennt sein. Jeder Mensch sollte ein Leben nach Wunsch, ohne Zwang, führen dürfen. Die Kabbala sagt: „Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität!“

Die Menschen sollten nur durch die richtige Bildung beeinflusst werden. Sicherlich sollte die Erziehung im Geist der jüdischen Tradition und Kultur erfolgen, mit allem, was wir von unseren Vorfahren erhalten haben. Dies sollte jedoch auf eine sanfte, freundliche Art geschehen, den Geist der Tratidionen der Nationalitäten respektierend.

Durch die Verbreitung der Kabbala wird die heutige Religion – eine Anzahl von Pflichthandlungen- in eine wahre Religion verwandelt werden. Dies wird von Baal HaSulam im Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“ beschrieben. Wie wird dies geschehen?

Die Höhere Kraft, die sich uns gerade enthüllt, wird uns verändern und die Menschen werden beginnen den Schöpfer zu fühlen und zu verstehen. Seine Enthüllung wird das Bedürfnis nach den heutigen religiösen Handlungen und nach Vermittlern zwischen den Menschen und dem Schöpfer, wie der Religion und ihren Anführern beseitigen. Es steht geschrieben, „Und die Menschen werden nicht mehr über den Schöpfer lehren, denn alle werden Mich kennen, von den Kleinen zu den Großen.“

Die Enthüllung des Schöpfers wird allen das grundlegende Gesetz der gesamten Tora zeigen: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“, was derzeit unter religiösen Menschen nicht geschieht. In „Die zukünftige Generation“ schreibt Baal HaSulam:

Die religiöse (ethische) Form, die das Leben aller Nationen bestimmt, muss zuallererst ihre Repräsentanten dazu bringen sich zu verpflichten gemäß dem Gesetz „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“ den Mitmenschen zu geben. Und dies wird das soziale Bewusstsein aller Nationen sein… Mit dieser Ausnahme jedoch, sollte jede Nation frei ihrer eigenen Religion und ihren eigenen Traditionen folgen können und kein Land sollte sich in die Angelegenheiten eines anderen mischen.

Die Wissenschaft der Kabbala erklärt, dass das wichtigste Gesetz der Tora, „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“ darauf hinweist, dass die Befolgung der „Mizwot“ (Regeln) und der Tora die Korrektur des eigenen Egoismus bedeutet, durch die man die Ebene der Liebe zum Mitmenschen erreicht. Die Regeln zu befolgen bedeutet daher, die eigenen egoistischen Wünsche zu korrigieren.

Wenn ein Mensch die Selbstkorrektur mit dem Ziel vorantreibt, eine Haltung des Gebens seinen Mitmenschen gegenüber zu entwickeln, bedeutet dies, dass er alle Regeln der Tora befolgt. Dies ist es was Rabbi Akiva sagte, als er gebeten wurde die gesamte Tora zu erklären, während er metaphorisch gesprochen „auf einem Bein stand“. Er zitierte das Hauptgesetz der Tora: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Ein anderer Weiser namens Hillel der zu Zeiten des Talmud (dem Beginn der heutigen Zeit) lebte, stellte das Gesetz folgendermaßen dar: “ Was Du nicht willst, das man dir tu‘ das füg‘ auch keinem andern zu.“

Daher wird die gesamte Einrichtung der Religion große Veränderungen durchlaufen, denn sie hält sich nicht an diese Gesetze.

Zur Kabbala Akademie

Verwandtes Material:
Blog-post: In der spirituellen Welt leben lernen
Blog-post: Warum sind die meisten Israelis gegen die traditionellen Bräuche ihres Landes?
Blog-post: Die wahre Bedeutung von „Tora und Mitzwot ausführen“
Baal HaSulam: Artikel zum Abschluss des Buches Sohar

Wie man den richtigen „Regulator für Beziehungen„ schafft


Eine Frage, die ich erhielt: Alle Länder scheinen über Einheit zu reden. Gleichzeitig erhöhen sie jedoch ihre Zölle. Wie können wir die Menschen wissen lassen, was zu tun ist, damit sie aufhören sich vom Rest der Welt zu isolieren.

Meine Antwort: Den Menschen fehlt das richtige Verständnis dessen, was gerade geschieht. Ihre frühere Art zu denken, basiert auf einem Rezept, das effektiv und verlässlich scheint: lasst uns von den anderen Ländern isolieren und unsere internen Angelegenheiten selbst regeln. Mit anderen Worten, lasst uns so wenig Geld wie möglich außerhalb des Landes ausgeben und gleichzeitig so viel, wie möglich, von außerhalb bekommen.

Diese Art von Verhalten ist typisch Jemanden, der in einer Krise steckt – er möchte sparen und so viel wie möglich horten und dabei so wenig, wie möglich verbrauchen oder ausgeben. Dasselbe Verhalten legen auch Regierungen an den Tag. Es ist eine egoistische, instinktive, selbsterhaltende Reaktion. Aber heutzutage tötet sie uns und wird uns nur zu nazistischen Regimes und Krieg führen.

Es ist jedoch möglich eine andere Haltung einzunehmen.
Sich der instinktiven, egoistischen Reaktion, die zur Isolation von den Anderen führt, zu enthalten und gemeinsam darüber nachzudenken, was zu tun ist. Wenn das einzige, was uns retten kann, die Verbindung aller ist – da wir ohnehin durch ein inneres Band bereits miteinander verbunden sind – dann lasst uns diese Verbindung auf richtige Weise herstellen.

Die Länder haben sich darauf geeinigt, dass es einen „Regulator für die Beziehungen„ geben muss. Die Vereinbarung müsste so aussehen, dass jedes Land die Menge an Ressourcen bekommt und verbraucht, die es benötigt und wenn ein Extra-Gewinn entsteht, wird dieser wieder einem Welt-Fonds zugeführt. Wenn die Weltgemeinschaft die Notwendigkeit einer solchen Vereinbarung versteht und mit ihr einverstanden ist, dann wird die Welt gerettet. Und Menschen sind bereits fähig dies zu verstehen.

 

Genieße deine Liebe für andere


Drei Fragen, die ich über Liebe für andere erhielt:

Frage: Manchmal spürt man während des Unterrichtes eine Wahrnehmung der Verbindung, der Einheit und des Genusses, als ob diese spirituellen Angelegenheiten tatsächlich die spirituellen Angelegenheiten der anderen im Kli sind und dass es diese kollektiven Mängel sind, die man anspricht. Ist es ratsam, diese Wahrnehmungen zu genießen oder sollten wir anstreben, diese einzuschränken, damit sie nicht zu egoistischem Genuss werden?

Meine Antwort: Du solltest Deine Liebe für andere genießen! Menschen können nur aus positiven Emotionen heraus wachsen; schließlich ist der Schöpfungszweck, die Geschöpfe zu erfreuen!

Frage: Letzte Nacht bekam ich ein starkes Verlangen, jedermann Gutes zu tun, ohne irgendetwas dafür zu bekommen und ich habe es genossen. Und heute wachte ich auf und spürte mein gewohntes egoistisches und melancholisches Selbst. Bitte sagen Sie mir, was war es, das ich gefühlt habe? War es ein höherer Zustand, der sich mir für eine Minute eröffnet hat?

Meine Antwort: Sie studieren Kabbala und das Licht wirkt auf Sie ein. Das Licht gab Ihnen diese innere Wahrnehmung, um Ihnen ein Beispiel dafür zu geben, wonach Sie streben sollen (das wird „erwecken von Oben“ – Itaruta de Leela – genannt). Jetzt sollten Sie in die gleiche Richtung, wie diese Wahrnehmung, weitermachen („erwecken von unten“ – Itaruta de Letata), bis Sie diese neuen Eigenschaften und Wahrnehmungen für immer erworben haben!

Frage: Wenn ein Mensch das Böse in seinem Innern erkennt und sich in einen Altruisten wandelt, wie kann er dann unter Egoisten überleben?

Meine Antwort: Indem er sie liebt! Dadurch wird er korrigiert und seine Haltung gegenüber allen anderen wird der Haltung des Schöpfers gleich sein.

Zum Kabbala Lernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Liebe versorgt die anderen mit den Mitteln, ihren Punkt im Herzen zu füllen
Blog-post: Ein Gespräch über Liebe
Blog-post: Es werde Licht!

Wer glaubt an Gott?


Eine Parabel: Es war einmal in einer kleinen Stadt in Amerika, wo ein Geschäftsmann sich entschloss, eine Bar zu eröffnen. Das Problem war, dass die Bar in der gleichen Straße war wie eine Kirche. Offenbar waren die Kirchenfunktionäre nicht sehr glücklich darüber und in jeder Predigt riefen sie die Bürger dazu auf, gegen die Eröffnung der Bar zu protestieren und Gott zu bitten, den unmoralischen Geschäftsmann zu strafen.

Am Tag vor der feierlichen Eröffnung gab es ein gewaltiges Gewitter. Plötzlich schlug ein Blitz in die Bar ein und sie brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Die Kirchenfunktionäre jubelten, jedoch hielt ihre Fröhlichkeit nicht lange an, denn der Barbesitzer verklagte sie und verlangte für seinen Verlust einen Schadensersatz. Natürlich wiesen die Kirchenfunktionäre jede Verantwortung in dieser Angelegenheit zurück.

Nachdem der Richter beide Seiten angehört hatte, bemerkte er: „Basierend auf den Aussagen glaubt der Barbesitzer an die Macht eines Gebetes, die Kirchenfunktionäre jedoch nicht!“

Studiere Kabbala und die spirituellen Ängste werden deine momentanen Ängste überwiegen


Fragen, die ich darüber erhielt, wie sich unser Leben durch die Kabbala verbessert und was man studieren soll:

Frage: Wie verbessere ich meine Lebensqualität, wenn ich nicht einmal weiß, was ich mit meinem Leben anfangen will? Wie kann ich mein Interessengebiet finden?

Meine Antwort: Lies das Buch Leben aus der Kabbala, gehe in eine Gruppe und versuche den Sinn des Lebens von der Gruppe zu empfangen.

Frage: Ist es besser, die Lektionen der letzten Kongresse anzusehen oder mit der weltweiten Bnei Baruch Gruppe zu studieren?

Meine Antwort: Studiere was immer dich anzieht.

Frage: Warum kehren unsere Gedanken zu Dingen zurück, die in der Vergangenheit passiert sind?

Meine Antwort: Weil du nicht vorwärts strebst!

Frage: Wie kann ein Mensch, der Kabbala studiert, die Änderung der Bedingungen seines Vorankommens verhindern und was bewirken sie?

Meine Antwort: Das ist nicht unsere Angelegenheit. Die einzige Sache, die in unserer Kraft und Wahl liegt, ist den Einfluss des Höheren Lichtes auf uns zu intensivieren. Konzentriere dich darauf!

Frage: Wie kann das Studium der Kabbala helfen, Panik und Angstanfälle zu überwinden?

Meine Antwort: Du wirst anfangen vor anderen Dingen Angst zu haben, so wie „Warum liebe ich den Schöpfer und meinen Nächsten nicht? Ich bin so ein Egoist! Warum bin ich nicht mit meiner ganzen Kraft in der Gruppe?“ und so weiter. Diese Ängste werden deine jetzigen überwiegen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Das umgebende Licht wirkt nur auf uns, wenn wir es erwecken
Blog-post: Nach vorne und Aufwärts!
Das Buch „Leben aus der Kabbala“ kaufen