Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Amerikaner'

Ein Gespräch mit Don Miguel Ruiz


Vor kurzem hatte ich in New York ein Gespräch mit Don Miguel Ruiz.

Er ist ein mexikanischer Schriftsteller, Schamane und Lehrer, der Chirurg war, bis ein Nahtod-Erlebnis ihn dazu trieb, in den Ahnentraditionen der Tolteken nach Antworten zu suchen. Seine Mutter war im Stamm der Tolteken eine Curandera (Heilerin) und sein Großvater ein Nagual (Schamane), der nach seinem Tod weiterhin Ruiz in seinen Träumen lehrte.

Sein bedeutendstes und einflussreichstes Werk, The Four Agreements (Die vier Versprechen), wurde 1997 veröffentlicht und hat sich ungefähr 4 Millionen Mal verkauft. Es wurde in der Oprah Television Show vorgestellt und setzt sich für die persönliche Freiheit von den Abmachungen und Glaubensüberzeugungen ein, die wir mit uns selbst und anderen gemacht haben, die jedoch Einschränkungen und Unzufriedenheit in unserem Leben verursachen. Schlussendlich geht es darin um das Finden der eigenen Integrität, Selbstliebe und den Frieden innerhalb dieser Realität.

Zusammen mit einem begleitenden Arbeitsbuch zu The Four Agreements, schrieb Ruiz noch etliche andere Bücher, wie The Voice of Knowledge, Prayers und The Mastery of Love.

Er hält oft Vorträge und leitet Tagungen in den Vereinigten Staaten, da viele seiner Studenten Amerikaner sind.

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Die alles verzehrende Krise!


In den Nachrichten (übersetzt aus MIGnews): „Fixierung auf die Krise“ – In letzter Zeit werden alle Ereignisse in Verbindung mit der Krise betrachtet. Es sieht so aus, als ob die Krise eine Basis unseres Lebens wird. In anderen Ländern, wie Russland, versuchen die Menschen, nicht viel über die Krise zu sprechen. Sicher fordert niemand, eine Zensur für krisenbezogene Inhalte einzuführen, doch es sieht so aus, als ob die gesamte Welt auf die Krise fixiert ist.

Nebenbei bemerkt, haben die Amerikaner eine sogenannte „Theorie des positiven Denkens“. Sie besagt, dass man ohne positive Gedanken nicht vorankommen und mit Sicherheit nicht aus der Krise herauskommen kann, egal ob persönlich, national oder global.

Mein Kommentar: Der Grund liegt nicht in der Krise selbst, sondern in dem Zustand der Menschheit, vollkommen miteinander verbunden zu sein. Daher wird sich unsere Situation weiter verschlechtern, bis wir unsere Verbindung untereinander, der Natur angleichen (d.h. gegenseitig und gütig). Außerdem ist es unmöglich, mit den Kräften unserer Welt den Egoismus in Altruismus umzuwandeln! Nur die Kraft, welche den Egoismus erschaffen hat, kann ihn verändern. Diese Kraft wird durch das Studium der Kabbala auf uns herangezogen, denn die Kabbala studiert die Eigenschaften dieser Kraft und wie man ihren Einfluss auf einen Menschen heranziehen kann.

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Michael Moore über die Ursache für die Finanzkrise


In den Nachrichten(Reuters): „Filmemacher Michael Moore prangert die Wirtschaftskrise an.“ Der unversöhnliche Filmemacher Michael Moore, der in seinem Film “ Fahrenheit 9/11″ bereits die Bush-Regierung und in seinem Film „Sicko“ die Pharma-Industrie attackiert hatte, hat nun die globale Wirtschaftskrise in sein Blickfeld gerückt. Der Oskar-Gewinner wird seinen bis dato noch unbetitelten Dokumentarfilm quer durch Nordamerika, am 2. Oktober 2009 veröffentlichen.

“ Zu einem bestimmten Zeitpunkt haben die Reichen entschieden, dass sie nicht reich genug seien“, so Moore. „Sie wollten mehr – viel mehr. Und so setzten sie systematisch alles daran, die Amerikaner um deren hartverdientes Geld zu bringen. Warum sollten sie so etwas tun? Das ist es, was ich mit diesem Film versuche herauszufinden.“

Mein Kommentar: Das zeigt wieder einmal, dass der Egoismus die Welt in die Krise bringt, statt dass er, wie in der Vergangenheit, Fortschritt verursacht. Daher sollten wir den Egoismus bekämpfen, anstatt ihn, wie gewohnt, zu unterstützen.

Die Menschen sind nun „in einem kleinen Dorf“ miteinander verbunden. Daher sollte jeder Mensch auf eine Weise wollen, denken und handeln, die der Gesellschaft als Ganzes gut tut, nicht nur ihm selbst. Herr Moore erklärt die Ursache der Krise, eine Lösung dafür hat er jedoch nicht – die Kabbala schon.

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Die Finanzkrise könnte die Amerikaner ohne Rente zurücklassen


In den Nachrichten (übersetzt aus CNN): „Rentenbürgschaft: beispielloses Defizit“ Die Pension Benefit Guaranty Corp., die private Rentenzahlungen für 44 Millionen Amerikaner garantiert, sagte am Mittwoch, dass sie mit einem beispiellosen Defizit rechnet.

Mein Kommentar: Es sieht so aus, als ob wir von der Pike auf eine neue Gesellschaft aufbauen müssen. Die Menschen werden alle existierenden Fonds aufbrauchen und nur wenn es nichts mehr gibt, das sie ausgeben können, werden sie innehalten und über das nachdenken, was geschieht.

Es gibt in unserer Welt kein Mittel, um die derzeitige Krise zu korrigieren! Das ist deshalb so, weil wir von der Höheren Kraft (dem Schöpfer, der Kraft des Altruismus) geschaffen wurden und Sie uns mit einer egoistischen Natur ausgestattet hat. Der Schöpfer wartet darauf, dass wir danach verlangen, unsere Natur zu ändern und sobald wir danach verlangen, wird Er uns ändern.

Die Kabbala lehrt uns, wie wir diese Erkenntnis und die Lösung zur Krise schneller erlangen können.

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Antisemitismus und die Wirtschaftskrise


In den Nachrichten (übersetzt aus Boston Review): Um Vorurteile gegenüber Juden eindeutig feststellen zu können, fragten wir Personen direkt danach: „Wie viel Schuld haben die Juden an der Finanzkrise?“ Unter den nicht-jüdischen Befragten gaben auffallend hohe 24,6 Prozent der Amerikaner „den Juden“ einen moderat großen Umfang an Schuld oder mehr und 38,4 Prozent schrieben ihnen zumindest etwas Schuld zu.

Mein Kommentar: Sie haben recht, doch andererseits lest die Punkte 70-71 der „Einführung zum Buch Sohar“

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Der Egoismus der Welt kann von Amerika gelernt werden

Eine Frage, die ich erhielt: Viele der Studenten, die in unserem virtuellen Lernzentrum studieren, leben in Nordamerika – dem Ort, der durch die Krise am meisten getroffen worden ist. Wie sollten sie die Krise betrachten? Wie kann ihre Situation erleichtert werden und was können sie tun?

Meine Antwort: Im Unterschied zu anderen Ländern hat Amerika mehrere einzigartige Eigenschaften. Zuallererst ist es ein Schmelztiegel, der das ganze „Babylon“ – alle 70 Nationen der Welt enthält, und das ist vorteilhaft. Andererseits sind Amerikaner an der äußersten Spitze des Egoismus: Jede Person hat den Wunsch, alles nur für sich selbst zu erhalten und fordert persönliche Freiheit. Aus diesem Grund erhält Amerika solch enorme Schläge. Somit sind sie einerseits in einer schwierigen Lage, aber andererseits kann es für sie leichter sein, die Konzepte der Gemeinschaft und Gegenseitigkeit zu akzeptieren.

Ihre enorme Kraft wird ihnen helfen, schnell zu begreifen, dass selbst dies sie nicht retten kann. Eine Person ohne Geld denkt, dass, wenn sie Geld hätte, sie vor der Krise gerettet werden würde. Jedoch wird derjenige, der Geld und eine Gelegenheit hat, Dollars zu drucken, schnell herausfinden, dass er überhaupt keine Macht hat, selbst wenn er die Bank von Amerika besitzt.

Amerikaner wollten als das Land des Konsums ein Beispiel für die ganze Welt setzen. Aber dieses Konzept ist bereits überholt und sie begreifen ihren Fehler. Amerika ist der richtige Platz, den Egoismus in der Welt zu studieren. Es ist der einzige Platz in der Welt, wo Egoismus offen vorherrscht, in einer Form die von jedem verstanden und ohne irgendwelche Kompromisse oder Vorwände akzeptiert wird. Daher wird alles, was in Amerika geschieht, die ganze Welt beeinflussen. Wollen wir hoffen, dass das Verständnis schnell kommen wird.

 

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Wird “Mein Haus ist meine Burg” die neue Ideologie der Amerikaner?


Ich bekam gerade einen Brief von einem meiner Studenten in Amerika, der schreibt, dass er und seine Frau zu einem Geschäft unterwegs waren und dort eine Menge Leute sahen, die in einer Reihe anstanden, um Waffen zu kaufen. Es gab verschiedene Arten von Waffen, sogar ein Maschinengewehr. Der Verkäufer sagte, dass einige Waffen ausverkauft waren und sie auf eine weitere Bestellung warten würden. Er erklärte, dass die Leute wie verrückt Waffen gekauft hätten! In der Vergangenheit haben die Menschen vor einer Hungersnot üblicherweise Nahrungsmittel gelagert und auf ähnliche Weise würden sie jetzt Waffen lagern. Aber für wen werden diese Waffen gebraucht?

Haben sie Angst, dass jemand Amerika angreifen will? Oder haben sie Angst, dass Hunger sie in eine Lage bringen wird, in der sie sich gegenseitig angreifen und voneinander stehlen müssen? Es wird überall auf der Welt das Gleiche sein und genau davon wird die Erkenntnis des Bösen kommen!

Heute will sich jeder in seinem Haus (oder Bunker)einschließen, wo er Nahrung, Medizin und andere Notwendigkeiten für den Rest seiner Tage haben wird. Und er will, dass der Bunker dem Rest der Welt widerstehen kann. Das ist es, was unser Ego instinktiv will.

Die Menschen müssen über das Morgen nachdenken und für sich selbst sorgen. Doch gleichzeitig sollten sie auch darüber nachdenken, wie sie morgen mit anderen eine Verbindung eingehen können, weil sie dann andere nicht mehr benutzen müssen, um das Notwendige zu erhalten.

Heute isolieren sich die Amerikaner mehr und mehr voneinander und das bringt sie näher zur Erkenntnis des Bösen. Aber dies ist das Erwachen eines guten Zustandes. Die Amerikaner werden erkennen, dass es der falsche Weg ist, nur nachdem sie ihn für eine Weile gegangen sind.

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Es spielt keine Rolle, wo Sie arbeiten


In den Nachrichten (aus The Wall-Street-Journal): „Arbeitslose verlieren altbewährte Alternativen“ Die wachsenden Zahlen arbeitsloser Amerikaner wenden sich den altbewährten Alternativen zu – Einzelhandel, Restaurants, Kundenbetreuung – um die stürmische Wirtschaft heil zu überstehen. In vielen Fällen heißt das, dass durch die Verzweiflung viele geschulte Arbeiter Berufe weit unter ihrem Potenzial mit geringerem Einkommen annehmen.

Mein Kommentar: Das erinnert mich an etwas, was der russische Poet M.V. Issakovsky einmal schrieb:

„Jetzt ist jeder Beruf geachtet, es ist vollkommen egal welcher – ein Mann ist einfach dadurch geehrt, indem er eine Arbeit hat.“

Wenn sich jemand harmonisch in das globale System einfügt, wo wir alle miteinander als Teile eines Körpers verbunden sind, und er seine Funktion ausführt, dann ist es ein Segen für jedermann. Und er sollte dann die Anerkennung der ganzen Menschheit erhalten!

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Der Augenblick der Wahrheit für das amerikanische Volk


Eine Frage, die ich erhielt: Mahmoud Ahmadinejad sagte letzte Woche, dass, soweit er es sehen kann, der Kapitalismus bankrott sei. Stimmt seine Prophezeiung gemäß der Kabbala?

Meine Antwort: In diesem Punkt hat er recht. Obwohl die Amerikaner Schwierigkeiten haben, die kapitalistische Wirtschaft hinter sich zu lassen, müssen sie beginnen, ob sie es wollen oder nicht, nach einer anderen Art von Wirtschaft zu leben. Ich kann nicht sagen, dass es Sozialismus sein wird, weil dieses Wort durch das, was in Russland oder Osteuropa geschehen ist, in Verruf geraten ist. Aber das Wort „Sozialismus“ ist das richtige Wort, denn in Griechisch bedeutet es „für das Wohl der Gesellschaft“.

Wie auch immer, die Lösung für die Welt ist, dass sich alle Nationen vereinen: Wenn die Amerikaner jetzt beginnen, sich so zu verhalten, würde sich ihr Leben gewaltig verbessern. Verträge müssen auf staatlicher Ebene gemacht werden, die verfügen, dass die Menschen in ihren Häusern bleiben dürfen, und dass Schulden zurückgestellt (wenn auch nicht erlassen) werden. Es ist nötig, den Menschen einen normalen Lebensstil zu ermöglichen, sonst wird das Land auseinander fallen und größere Probleme werden entstehen.

Das amerikanische Volk hat ein psychologisches Problem, weil die kapitalistische Gesinnung, die Sorge um sich selbst und der Wettbewerb untereinander so tief in ihnen verwurzelt sind, dass sie diese Ideen noch nicht akzeptieren können. Auf diese Weise sind sie anders als der Rest der Welt, wo sozialistische Tendenzen in der einen oder anderen Art schon existieren. Diese anderen Gesellschaften sorgen sich um ihre Individuen in einem hohen Maß.

Nichtsdestotrotz denke ich, dass die Amerikaner bald realisieren, dass ihr Lebensstil schlecht und gegensätzlich zur Natur ist. Ich sehe auch, dass sie beginnen zu erkennen, dass es ein Bedürfnis nach einer universalen, globalen Ausbildung, Erziehung und Pflege gibt.

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Die Krise ist eine der Gesellschaft, nicht nur der Wirtschaft

In den Nachrichten (aus CNN):Rekord von 31,8 Millionen Essensmarken.“ 31,8 Millionen Amerikaner erhielten Essensmarken laut der letzten Zählung, was ein Anstieg von 700.000 Menschen innerhalb eines Monats in den USA während der Rezession ist, wie Regierungszahlen am Donnerstag aufzeigten.

In den Nachrichten (aus Zogby Interactive): „Zogby Umfrage: 70% haben sich im Bereich Unterhaltung infolge der schwachen Wirtschaft eingeschränkt.“

Die Umfrage besagt, dass 39% ihre Urlaubspläne einschränkten, 40% größere Anschaffungen hinausschieben, 40% die Ausgaben beim Lebensmitteleinkauf kürzen, und 70% sagen, dass sie sich in den Bereichen Unterhaltung, Freizeit und Restaurantbesuchen einschränken. Dies findet nicht nur in ärmeren Haushalten statt, sondern mit 70% auch unter denjenigen mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 100.000 Dollar.

Mein Kommentar: Dieselbe Sache findet in der gesamten Welt statt. Natürlich verschlimmert das die Krise, dennoch ist es genau das, was das Erkennen der Krise unter den Menschen beschleunigen wird, indem sie bemerken, dass es eine Krise der Gesellschaft ist, nicht nur der Wirtschaft.

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