Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Amerika'

Wo befindest Du Dich in der menschlichen Pyramide?


Wir müssen die Menschen insbesondere von Amerika, Russland und Europa informieren, dass es eine Lösung für all unsere Probleme gibt. Warum?

Wie alles in der Natur hat auch die Menschheit die Struktur einer Pyramide mit einer leblosen, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Stufe. Die menschliche Stufe befindet sich an der Spitze der Pyramide und beeinflusst alle Stufen darunter. „Menschlich“ zu sein jedoch bedeutet, dass man den Schöpfungsgedanken und den Entwicklungsprozess versteht. Nur solch ein Mensch kann die gesamte Pyramide von oben nach unten beeinflussen.

Obwohl ein Mensch sich durch sein Erlangen und seine Wahrnehmung der Wirklichkeit bereits oben auf der Pyramide befindet, wird die Pyramide selbst durch diejenigen gesteuert, die sich noch ganz unten auf der leblosen Stufe befinden. Sie bringen die Pyramide durch ihre Reaktion von Unten nach Oben in Bewegung (durch die Erhebung von MAN). Doch werden diese Menschen allein durch das Leiden, dass sie in ihrem Leben verspüren beeinflusst, anstatt durch das Bewusstsein vom Zweck der Schöpfung oder einer Vision von der Zukunft.

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Mein Treffen mit Mark Jacobson in New York


Ich hatte vor kurzem ein Treffen mit Mark Jacobson, einem Autor und Journalisten, der in Brooklyn lebt.

Mark ist sehr bekannt für seine Recherchen über die „nicht-so-schöne“ Seite des Lebens in Amerika, sowie das Leben außerhalb der Städte und für seinen einzigartigen und genialen Durchblick bezüglich der Volkskultur. Mark schreibt für das New York Magazine und beteiligt sich regelmäßig an Village Voice, National Geographic, Natural History Magazine, Men’s Journal und anderen Publikationen mit hoher Auflage.

Mark hat ein paar Artikel über Verbrecherbanden geschrieben. Im Jahr 2000 schrieb er eine Kurzbiographie über Frank Lucas, „dem größten Heroin-König der Geschichte“, die später zur Grundlage für Ridley Scott’s American Gangster wurde, in dem Denzel Washington und Russell Crow die Hauptrollen spielten.

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Die Welt wird nie wieder dieselbe sein


Als eine Konsequenz der Krise beginnen wir zu fühlen, dass „unser bisheriges Leben stirbt“ und wir eine neue Welt betreten. Wir enthüllen eine neue Art der Lenkung namens Globalisierung und Integration, wo alle Menschen verbunden und voneinander abhängig sind.

Alles wird von dieser integrierenden Kraft gelenkt, die uns miteinander verbindet. Ich möchte nicht von China, Amerika oder Russland oder von irgendjemand abhängig sein, aber mir wird gesagt, „Es spielt keine Rolle, was man möchte oder nicht möchte, denn alle sind miteinander verbunden! Sie wissen nur einfach nicht, wie die richtige Form der Verbindung aussieht, die jeden erfüllt.“

Wir sehen heute, das ein Mangel an Wissen darüber, wie man sich verbindet, all die Katastrophen auslöst. Aber was können wir dagegen tun? Das weiß niemand. Wie dem auch sei, die Welt wird bald erkennen, dass es keinen Ausweg gibt.

In der Vergangenheit haben wir uns unter dem Einfluss eines wachsenden Egoismus weiter entwickelt und unsere Welt verstanden. Sogar wenn wir uns schlecht fühlten, haben wir es verstanden. Doch heute müssen wir uns anders entwickeln. Unter unserem eigenen Einfluss und nicht unter dem unseres Egoismus. Bisher wissen wir noch nicht, wie wir das tun sollen.
Vielleicht werden sich die Dinge für ein paar Wochen oder sogar länger aufhellen; und dann werden die Menschen denken, dass sich die Krise bereits aufgelöst hat. Dies ist das Gleiche wie mit den Ägyptischen Plagen, wo sich die Umstände nur zum Besseren wenden, um wieder schlechter zu werden. Wir werden zurück und vorwärts geworfen, um unsere gesamte, logische Grundlage zu zerstören, um uns komplett zu verwirren.

Das ist genau das, was im Moment passiert. Desweiteren werden die Schläge mehr Qualität bekommen. Das wird zu noch mehr Verwirrung führen und die Menschheit wird sich noch ängstlicher und unsicherer fühlen, während sie absolut keine Ahnung hat, was eigentlich los ist. Und all dies geschieht, um uns dabei zu helfen, zu erkennen, dass wir eine neue Einstellung uns selbst, der Natur und der ganzen Welt gegenüber finden müssen.

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Der Egoismus der Welt kann von Amerika gelernt werden

Eine Frage, die ich erhielt: Viele der Studenten, die in unserem virtuellen Lernzentrum studieren, leben in Nordamerika – dem Ort, der durch die Krise am meisten getroffen worden ist. Wie sollten sie die Krise betrachten? Wie kann ihre Situation erleichtert werden und was können sie tun?

Meine Antwort: Im Unterschied zu anderen Ländern hat Amerika mehrere einzigartige Eigenschaften. Zuallererst ist es ein Schmelztiegel, der das ganze „Babylon“ – alle 70 Nationen der Welt enthält, und das ist vorteilhaft. Andererseits sind Amerikaner an der äußersten Spitze des Egoismus: Jede Person hat den Wunsch, alles nur für sich selbst zu erhalten und fordert persönliche Freiheit. Aus diesem Grund erhält Amerika solch enorme Schläge. Somit sind sie einerseits in einer schwierigen Lage, aber andererseits kann es für sie leichter sein, die Konzepte der Gemeinschaft und Gegenseitigkeit zu akzeptieren.

Ihre enorme Kraft wird ihnen helfen, schnell zu begreifen, dass selbst dies sie nicht retten kann. Eine Person ohne Geld denkt, dass, wenn sie Geld hätte, sie vor der Krise gerettet werden würde. Jedoch wird derjenige, der Geld und eine Gelegenheit hat, Dollars zu drucken, schnell herausfinden, dass er überhaupt keine Macht hat, selbst wenn er die Bank von Amerika besitzt.

Amerikaner wollten als das Land des Konsums ein Beispiel für die ganze Welt setzen. Aber dieses Konzept ist bereits überholt und sie begreifen ihren Fehler. Amerika ist der richtige Platz, den Egoismus in der Welt zu studieren. Es ist der einzige Platz in der Welt, wo Egoismus offen vorherrscht, in einer Form die von jedem verstanden und ohne irgendwelche Kompromisse oder Vorwände akzeptiert wird. Daher wird alles, was in Amerika geschieht, die ganze Welt beeinflussen. Wollen wir hoffen, dass das Verständnis schnell kommen wird.

 

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Wird “Mein Haus ist meine Burg” die neue Ideologie der Amerikaner?


Ich bekam gerade einen Brief von einem meiner Studenten in Amerika, der schreibt, dass er und seine Frau zu einem Geschäft unterwegs waren und dort eine Menge Leute sahen, die in einer Reihe anstanden, um Waffen zu kaufen. Es gab verschiedene Arten von Waffen, sogar ein Maschinengewehr. Der Verkäufer sagte, dass einige Waffen ausverkauft waren und sie auf eine weitere Bestellung warten würden. Er erklärte, dass die Leute wie verrückt Waffen gekauft hätten! In der Vergangenheit haben die Menschen vor einer Hungersnot üblicherweise Nahrungsmittel gelagert und auf ähnliche Weise würden sie jetzt Waffen lagern. Aber für wen werden diese Waffen gebraucht?

Haben sie Angst, dass jemand Amerika angreifen will? Oder haben sie Angst, dass Hunger sie in eine Lage bringen wird, in der sie sich gegenseitig angreifen und voneinander stehlen müssen? Es wird überall auf der Welt das Gleiche sein und genau davon wird die Erkenntnis des Bösen kommen!

Heute will sich jeder in seinem Haus (oder Bunker)einschließen, wo er Nahrung, Medizin und andere Notwendigkeiten für den Rest seiner Tage haben wird. Und er will, dass der Bunker dem Rest der Welt widerstehen kann. Das ist es, was unser Ego instinktiv will.

Die Menschen müssen über das Morgen nachdenken und für sich selbst sorgen. Doch gleichzeitig sollten sie auch darüber nachdenken, wie sie morgen mit anderen eine Verbindung eingehen können, weil sie dann andere nicht mehr benutzen müssen, um das Notwendige zu erhalten.

Heute isolieren sich die Amerikaner mehr und mehr voneinander und das bringt sie näher zur Erkenntnis des Bösen. Aber dies ist das Erwachen eines guten Zustandes. Die Amerikaner werden erkennen, dass es der falsche Weg ist, nur nachdem sie ihn für eine Weile gegangen sind.

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Unser Artikel über die Finanzkrise in Chinesisch


Die chinesische Zeitung „Nachrichten vom Leben in Amerika“, die in Toronto eine Auflage von 17.000 Stück hat, hat gerade unseren Artikel über die Krise „What Happened?“ (Was geschah?“) herausgebracht.

Drei weitere Artikel werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Außerdem halten wir Ausschau nach weiteren Gelegenheiten, Kabbala-Artikel in andere chinesische Zeitungen in Kanada einzustellen. Vielen Dank an Jang Weimin für ihre Mühe!

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Sollten wir uns davor fürchten, was die Finanzkrise uns bringen könnte?


Eine Frage, die ich erhielt: Viele Menschen fürchten sich vor der Krise. Sehen wir bald Kriegen, Konflikten und Gewalt entgegen?

Meine Antwort: Dies kann in jedem Land passieren. Wir sehen bereits viele verschiedene Erscheinungen davon – Störungen und Unruhen an vielen Orten. Menschen, die keinen Platz zum leben oder genug Essen haben, können sich nicht mehr in Zaum halten, denn sie haben nichts mehr zu verlieren. Sie würden alles tun, und wenn diese Menschen sich zusammentun und sich gegeneinander aufhetzen, könnten sie einen nationalen Ausbruch verursachen.

Was kann man dagegen tun? Dies ist kein Feind, den wir mit Waffen bekriegen können. Stellen Sie sich vor: tausende von Frauen und Kindern im Marsch durch die Stadt und keine Polizei wird sie aufhalten können.

Die Lage in Amerika ist vielleicht noch nicht so schlimm. Die Amerikaner wurden immer als Individuen angesehen: Wenn Individuen alles haben, ist alles in Ordnung, wenn nicht, dann sieht die Lage nicht gut aus. Doch keiner beklagt sich. Sie haben noch Geld, Güter und Essen, welches sie den Armen und Arbeitslosen geben können.

Doch bald werden auch ihnen diese Reserven ausgehen. Die Menschen fragen sich bereits: Wo endeten die Milliarden $ von Obama? Man hat nicht das Gefühl, dass dieses Geld gut ausgegeben wurde.

In Japan wurden jedem Bürger bereits $100 gegeben – zur Belebung der Wirtschaft. Doch die Menschen haben das Geld sofort versteckt im Glauben, dass sie es vielleicht später brauchen werden. Niemand ging damit shoppen, weil die Menschen Angst hatten, es für etwas anderes als für Essen auszugeben.

Man sieht, dass wir nicht die Hebel besitzen, die Welt zu kontrollieren. Heutzutage ist die Regierung nicht mehr in der Lage, irgendetwas zu kontrollieren. Früher konnte sie diese Vorgänge durch die Wirtschaft lenken, doch funktioniert dies heute nicht mehr.

 

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Wie kann eine neue Wirtschaft richtig funktionieren?

In den Nachrichten (The New York Times): „Jobverluste deuten auf eine umfassende Neuformung der Wirtschaft“ Die wachsende Arbeitslosigkeit könnte eine schmerzliche Neustrukturierung der amerikanischen Wirtschaft widerspiegeln. In den Schlüsselsektoren – der verarbeitenden Industrie, den Finanzdienstleistungen und dem Einzelhandel- verlassen viele Unternehmen ganze Geschäftsbereiche. „Die Unternehmen beschließen die Betriebe ganz aufzugeben oder Teilbereiche zu schließen, so Martin N. Baily, Vorsitzender im Rat der Wirtschaftsberater unter Präsident Clinton und nun Mitglied der Brookings Institution.

Das Konjunkturpaket, das im vorigen Monat geschnürt wurde, beinhaltet 4,5 Millionen US-Dollar für Berufsweiterbildungsmaßnahmen. Das macht nur den Anfang bei der Berücksichtigung eines lang vernachlässigten Bereichs, so Andrew Stettner, stellvertretender Vorsitzender des National Employment Law Project in New York.“Diese Gelegenheit muss für Fortbildungsmaßnahmen genutzt werden.“ sagte Stettner.

Mein Kommentar: Das stimmt. Aber selbst ein neues Wirtschaftssystem wird nicht funktionieren, wenn sein Ziel nicht global und integral ist, wenn die Güter und Dienstleistungen nicht der ganzen Welt zugute kommen. Der Hersteller sollte nur das bekommen, was er wirklich braucht und den Rest in eine gemeinsame Kasse einzahlen. Menschen fortzubilden müsste das Umerziehen der Menschen im Sinne einer globalisierten Welt beinhalten. Sonst werden die Menschen die Gesetze der Natur nicht verstehen und daher unter den neuen Bedingungen keinen Erfolg haben.

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Die Krise ist eine der Gesellschaft, nicht nur der Wirtschaft

In den Nachrichten (aus CNN):Rekord von 31,8 Millionen Essensmarken.“ 31,8 Millionen Amerikaner erhielten Essensmarken laut der letzten Zählung, was ein Anstieg von 700.000 Menschen innerhalb eines Monats in den USA während der Rezession ist, wie Regierungszahlen am Donnerstag aufzeigten.

In den Nachrichten (aus Zogby Interactive): „Zogby Umfrage: 70% haben sich im Bereich Unterhaltung infolge der schwachen Wirtschaft eingeschränkt.“

Die Umfrage besagt, dass 39% ihre Urlaubspläne einschränkten, 40% größere Anschaffungen hinausschieben, 40% die Ausgaben beim Lebensmitteleinkauf kürzen, und 70% sagen, dass sie sich in den Bereichen Unterhaltung, Freizeit und Restaurantbesuchen einschränken. Dies findet nicht nur in ärmeren Haushalten statt, sondern mit 70% auch unter denjenigen mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 100.000 Dollar.

Mein Kommentar: Dieselbe Sache findet in der gesamten Welt statt. Natürlich verschlimmert das die Krise, dennoch ist es genau das, was das Erkennen der Krise unter den Menschen beschleunigen wird, indem sie bemerken, dass es eine Krise der Gesellschaft ist, nicht nur der Wirtschaft.

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Das modernde Russische Reich

Hier zwei Fragen, die ich zum gegenwärtigen Zustand der russischen Regierung erhielt:

Frage: Wie ist eine Einheit der russischen Regierung und des russischen Volkes möglich, wenn es nicht genügend Ressourcen gibt, um die ganze Bevölkerung zu versorgen?

Meine Antwort: Die Regierung sollte den Menschen das wahre System erklären, das in der Welt und in der Menschheit wirkt, die Globalität dieses Systems und die vollkommene gegenseitige Abhängigkeit aller Menschen. Sie muss dann über das allen Menschen gemeinsame Ziel sprechen – unserer gemeinsamen Aufgabe als menschliche Wesen. Sie muss auch erklären, dass wir dies nur gemeinsam erreichen können, indem wir den richtigen Weg gehen und an unserer eigenen Korrektur mitwirken; indem wir der Natur ähnlich werden, statt den Zustand der Liebe und des Gebens an den Nächsten auf dem Weg des Leidens zu erreichen.

Wenn Sie diese Botschaft an das russische Volk richten, werden Sie sehen, dass sie Sie besser verstehen werden als irgendjemand sonst. Das liegt daran, dass das russische Volk historisch gesehen, mehr gelitten hat, als jedes andere Volk.

Es sucht nach seinem Platz in der Welt, unter den anderen Nationen und hat ihn noch nicht gefunden. Deshalb wird das russische Volk Ihnen folgen. Sie müssen ihm aber die Wahrheit sagen, und ihr trotz aller Widrigkeiten treu bleiben. Sonst werden die Gegner dieser Idee Sie zerstören.

Eine Meinung eines Professors für internationale Angelegenheiten an der The New School, New York City.
Das modernde russische Reich“ (Auszüge):

Das Problem Russlands ist es, dass sich der Staat entwickelt, nicht aber die Gesellschaft. Die heutigen demokratischen Strukturen sind genauso unterentwickelt, wie sie es zur Zeit Peter des Großen waren. (…) Der Nutzen für die Menschen wird dem Nutzen des Landes geopfert. Und die Menschen selbst glauben, dass sie bereit sein müssen ihre Freiheiten für die Größe des Landes herzugeben.

Mit einer bemerkenswerten Beständigkeit, besteht (Russland) darauf seine globale Rolle, im Sinne einer einzigartigen und besonderen Nation, selbst zu definieren. Das Russland unter Putin fühlt, dass es sich Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen, ja Militanz leisten kann, weil es sich nach wie vor, vor dem trügerischen Westen schützen muss, der Russlands Niedergang anstrebt.

Das Symbol des „doppelten Adlers“, mit den nach Osten und Westen schauenden Köpfen – ursprünglich im Russland zur Zeit des byzantinischen Untergangs verwendet- wurde nach 1991erneut als Symbol des Staates eingesetzt.

Für Putin bleibt Moskau „das Dritte Rom“ für das es sich im Jahre 1472 erklärte. Die nicht so feinsinnige Idee hinter all dieser Byzanz – Nostalgie, ist die dass Russland nur im Gegensatz zum Westen existieren kann (und sollte), der einst das Byzantinische Reich hasste und heute Russland, den geistigen Erben, hasst. Wie Stalin glaubt jedoch auch Putin, dass Russland nur dann ein Mitglied im Club der mächtigsten Nationen der Welt sein kann, wenn es Härte zeigt. So folgt Putin tatsächlich der traditionellen Denkweise der meisten russischen Herrscher: Furcht ist Respekt gleichzustellen, oder übertrifft diesen sogar…. „ Ich beziehe mich auf Russlands Einschüchterung seiner unabhängigen Nachbarstaaten, auf die Benutzung von Öl und Gas als politisches Druckmittel,“ erklärt Condoleeza Rice.

„Das sich aus diesem Verhaltensmuster ergebende Bild ist das eines Russlands, das sich national immer autoritärer und auf internationaler Ebene immer aggressiver verhält,“ so Rice. (…) Wenn Moskaus Anti-Westen-Paranoia und die byzantinischen Fantasien die nächsten 15 bis 25 Jahre fortdauern, werden beide Kräfte China zugute kommen, der neuen globalen Supermacht, die den ganzen Fernen Osten und Sibirien vereinnahmt. Ein stark geschwächtes Russland wird dann auch den Nördlichen Kaukasus und die Wolga-Region an die wachsende muslimische Bevölkerung verlieren und Kaliningrad wird wieder einmal das deutsche Königsberg werden. Russland wird seine 11 Zeitzonen verlieren und keinerlei Anspruch mehr darauf haben, Großrussland zu sein.

Frage: Von welcher „guten alten Zeit „ sprechen Sie denn? Einer Welt ohne Selbstbestimmung, wo autokratische Regime bestimmen, was wir zu tun haben? Einer Welt in der die eigene Zukunft durch die Geburt bestimmt wird, ganz gleich wie hart man auch arbeitet? Es hat noch nie eine Welt gegeben, wo so viele Menschen die Freiheit der Wahl haben. Ist es eine perfekte Welt? Natürlich nicht. Wir müssen immer den menschlichen Faktor einkalkulieren, der per se nicht perfekt ist.

Meine Antwort: So sieht jeder heutzutage die Welt. Es ist unsere alte, vertraute und einfache Welt.

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