Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Adam HaRishon'

Sich von der Lehre Baal HaSulams und Rabasch „ernähren“

Eine Frage, die ich erhielt: Was hat Baal HaSulam zur Korrektur der Seele, welche ARI begonnen hat, beigesteuert?

Meine Antwort: АRI schrieb nichts selbst. Für ihn schrieb sein Schüler Marchu (Chaim Vital), und seine Aufschreibungen wurden nach dem Tod von ARI im Laufe der drei Generationen veröffentlicht. Baal HaSulam erklärte und systematisierte die ganze Lehre von ARI. Davor war die Lehre von ARI nicht strukturiert und deshalb war es unmöglich, sie zu studieren. Und viele, die mit dem Studium von ARI begannen, gingen zum Studium der Werke von Ramak über. Ich selbst studierte auch Ramak, bis ich Baal HaSulam für mich entdeckte. Ich sah viele Kabbalisten, die Ramak anstelle von ARI studierten, weil in seinen Büchern alles klar und geordnet war.

Während die Werke von Ari nicht geordnet waren, systematisierte, kommentierte, und ordnete sie Baal HaSulam und versah sie mit Erklärungen: Drei Linien; die Erste und Zweite Einschränkung, (Zimzumim), der Schöpfer und Aelan, der Schöpfer und das Geschöpf, Definitionen der Welten, Sfirot, Parzufim, NaRaNCHaY, КaCHaB, SoN, er erstellte die Sammlung der Zeichnungen von höheren Welten – das Buch Aelan. Und obwohl einige Teile fehlen, die er noch systematisieren könnte (Adam Rischon, die dunklen Welten BYA), wollte er offenbar nicht sich damit beschäftigen. Ohne Baal HaSulam hätten wir keine Lehre von ARI. Ohne ihn wäre es unmöglich, ARI zu verstehen. Wenn du jetzt die anderen Кabbalisten liest, dann verstehst du sie, weil dir die Werke von Baal HaSulam bekannt sind. Ohne ihn würdest du verwirrt werden.

Egal, was man nimmt – die Bücher über Chasidut, von Ramak oder Agra – man versteht sie nur deshalb, weil man Baal HaSulam vorher studiert hat. Und ohne Artikel von Rabasch könnten wir nicht verstehen, was die Arbeit des Schöpfers ist. Ohne diese zwei Kabbalisten, die einander ergänzen – Rabasch ergänzte seinen Vater bis zur Vollkommenheit – hätten wir keinen richtigen Ansatz für die Methode der Korrektur.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „das Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 08.08.2010

Kabbala Akademie

Hilft mir geboren zu werden.

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet „Neugeburt der Seele eines Gerechten“ (Ibur Neschamat Tzadik)?

Meine Antwort: Das heißt, wenn der Mensch, der sein Ziel erreichen möchte und sucht, wie er das am besten machen kann, plötzlich Hilfe und Unterstützung von oben spuert, dass sich eine höhere Seele in ihm einkleidet.

So wie NeCHI de-IMA sich in Z“A einkleidet,oder in unserer Welt ein kleiner Mesnsch geboren wird, es gibt immer erwachsene Verwandte, die ihn lieben und unterstützen.

Sie nehmen die Sorge um ihn auf sich, und er zahlt dies mit Treue und Liebe zurück. Darin wird das Gesetz: „Wendet euch an mich und ich gebe euch zurück“, das heißt der Mensch nimmt Hilfe und Sorge an, und gibt danach zurück – wenn nicht denselben, dann anderen Seelen – verwirklicht. So läuft dieser Kreislauf ab.

So wie in dieser Welt der Mensch bei seinen Eltern, die sich um ihn kümmern, geboren wird und, wenn sie älter werden, er sich um sie und um seine eigenen Kinder kuemmert, so verwirklicht sich die Verbindung aller Generationen zwischen vorigen und nachfolgenden Stufen.

Nur das gibt uns die Möglichkeit, voranzukommen, denn es ist unmöglich, von Stufe zu Stufe, ohne jegliche Hilfe von außen, hochzusteigen.

Jedes Mal, wo ich auf eine neue Stufe gelange, bin ich wie ein Neugeborenes, und brauche Hilfe: von der Gruppe (gegenseitige Bürgschaft), vom Schöpfer (der auf uns durch die Gruppe wirkt), von besonderen Seelen unserer Lehrer und Helfer, wobei es unwichtig ist, ob sie sich in unserer Welt befinden, oder uns direkt aus dem System der Seelen helfen.

Wir bekommen Hilfe von allen Kabbalisten, die sich korrigiert haben. Ihre korrigierten Seelen befinden sich in dem gemeinsamen System Adam Rischon in der Welt der Unendlichkeit und helfen uns. So steigen wir hoch.

Das alles nennt sich „Eseltreiber“, die gemeinsame Seele, die gemeinsame Hilfe, um unseren „Esel“ (Material, Materie) zu korrigieren.

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Das Prinzip der höheren Gleichheit

Einige Seelen müssen sich einer größeren Korrektur unterziehen, andere einer kleineren, doch wenn sie zu der Wurzel ihrer Seele zurückkehren, erreicht jede von ihnen Vollkommenheit.

Es gibt Seelen, die den Hauptsystemen von Adam haRishon angehören: dem Gehirn, dem Herzen, der Leber, den Nieren, sprich den wichtigen Teilen der Gesamtseele.

Andererseits ist in einer Vollkommenheit auch eine beliebige Zelle an der Ferse genauso wichtig, wie eine Gehirnzelle.

Nur in unserer materiellen Welt kann ein Mensch ohne ein Arm oder ein Bein oder ohne einen Teil der Organe überleben.

Doch die spirituelle Welt ist vollkommen, darum ist der eine in ihr gleich wichtig wie der andere.

Selbst wenn ein Einziger seine Korrektur auch nur zu einem Prozent nicht abgeschlossen hat, gibt es keine Gesamtkorrektur. Selbst wenn alle anderen bereits korrigiert sind, wird es seinetwegen nicht zum Ende der Korrektur kommen.

Wir verstehen dieses spirituelle Prinzip nicht, bei dem alle wichtig sind, sich aber in der Wurzel ihrer Seelen unterscheiden.

Doch wenn wir zu der Welt der Unendlichkeit zurückkehren, wird keiner von uns einen Unterschied zu den anderen spüren.

Wenn er alles erfüllt hat, wozu er entsprechend seinen Parametern verpflichtet war, bedeutet das, dass er sich vollständig verwirklicht hat.

Aus diesem Grund, obwohl die meisten Seelen der Stufe Nefesh angehören, eine kleinere Anzahl der Stufe Ruach, eine noch kleinere Anzahl der Stufe Neshama und nur einige wenige der vollen Stufe NaRaNCHaY, scheint gemeinsames Licht für alle!

Das gesamte Licht der Unendlichkeit erfüllt alle in der korrigierten Gesamtseele.

Wir in unserer Welt mit unseren unkorrigierten Eigenschaften können das nicht begreifen, weil wir uns in einer solchen Unvollkommenheit befinden, dass wir uns den korrigierten Zustand der Seele noch nicht einmal vorstellen können.

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Wie man den „Verdienst der Väter“ erben kann

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet „Verdienst der Väter“?

Meine Antwort: In dem Gesamtsystem der Seelen gibt es einen Teil, der seine Korrektur bereits durchlaufen hat. Das sind die Stammväter.

Dieser Teil befindet sich bereits in dem korrigierten Zustand, der mit Licht erfüllt ist. Diese Seelen waren sehr hell, deshalb konnten sie ihre Teile in dem Gesamtsystem des Adam HaRishon vollständig korrigieren. Doch wie können wir uns jetzt korrigieren?

Wir können die Korrektur dadurch erreichen, dass wir uns ihnen anschließen. Wenn ich versuche, das zu tun, dann bin ich ein Gerechter. Denn ich will den gleichen Zustand wie sie erlangen und den Schöpfer sowie die Schöpfung rechtfertigen.

Dann beginnt der „Verdienst der Väter“ auf mich zu wirken (anders wirkt er nicht), und ich empfange von ihnen das Licht, das zur Quelle zurückführt.

Dafür brauche ich ein System, das sich kabbalistische Gruppe nennt, um innerhalb dessen die Empfehlungen umzusetzen, die mir diese Kabbalisten (Väter) gegeben haben.

Sie erzählen mir, was ich mit mir machen muss, um mich in ihren korrigierten Teil im Gesamtsystem der Seelen einordnen zu können.

Das bedeutet, „von dem Verdienst der Väter Gebrauch zu machen“. Sie haben mir die Kabbala (die Tora) gegeben, haben erzählt, wie die Korrektur zu erreichen ist sowie wie die von ihnen im Gesamtsystem bereits durchgeführte Korrektur benutzt werden soll.

Ich muss meinen Körper nicht mehr quälen, es reicht, lediglich das umgebende Licht durch ihr korrigiertes System anzuziehen.

Meine Wahl besteht nur darin, mich in die Gruppe einzuordnen, durch die ich mich auf das korrigierte System, das sich „Väter“ nennt, ausrichten kann.

Die „Väter“ haben Korrekturen im zerbrochenen System von Adam HaRishon durchgeführt, mit deren Hilfe alle, jederzeit und in jeder Situation, sich durch die richtige Umgebung den Vätern angleichen und sich somit ihnen anschließen und von ihnen Licht, das zur Quelle zurückführt, empfangen können, – die Kraft des von ihnen erfassten Lichtes kann genutzt werden.

Wir in unserer kabbalistischen Gruppe wollen uns jener korrigierten Gruppe der Seelen angleichen, die sich „Väter“ nennt.

Deshalb muss jeder fragen: „Wann werden meine Taten den Taten der Väter gleich sein?“ Auf diese Weise haben wir ein Beispiel, wie wir uns mit unserer Gruppe in ihre Gruppe einordnen können. Darin besteht unsere ganze Wahl und die Nachfolge der Verdienste der Väter.

Wenn unsere Gruppe sich in den korrigierten Teil des Adam haRishon, der sich „Väter“ nennt, einordnet, sich ihren Eigenschaften angleicht und sich mit ihnen vereint, dann machen wir von ihrem „Verdienst“ Gebrauch und kehren zu jenem korrigierten Zustand zurück, der dort existiert.

Aus einem Unterricht nach Artikel von RaBaSH „Verdienst der Väter“, 03.06.2010

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Bis zu welcher Stufe soll der Mensch hinaufsteigen?

Jede Seele verbessert den Zustand der gemeinsamen Seele, indem sie sich korrigiert und den übrigen Seelen dabei hilft, sich zu korrigieren und die Korrekturen in die gemeinsame Seele einzubringen.

1. Jeder Mensch soll die Wurzel seiner Seele realisieren, bzw. sein geistiges Gen (Reshimo) zur persönlichen endgültigen Korrektur (Gmar Tikun prati) zu führen.

2. Unser persönlicher, endgültig korrigierter Zustand ist unser vollständiger Einschluss in die gemeinsame Seele Adam Ha Rishon.

Was heißt die gemeinsame Seele Adam Ha Rishon – ist sie das gesamte Ich, oder bin ich nur ein Teil von ihr? Die gemeinsame Seele ist ich alleine, denn alle anderen sind schon korrigiert. Ich nehme deren Wünsche, die ich erfüllen soll. Ich bin wie ein Körperorgan, das dem ganzen Organismus, seinen Anteil, seine Funktion gewährleisten soll. Deshalb verhält sich der gesamte Organismus zu mir, je nach Maß meiner Funktion darin.

Angenommen, ich bin ein Teil des Blut-, Lymphen- oder Nervensystems, und deshalb enthülle ich nur die dazu relevanten Teile des Organismus. Auf diese Weise enthülle ich das gesamte System Adams Ha Rishon bezüglich meiner Seele. Ich schließe diesen riesigen Wunsch der gemeinsamen Seele in mich ein und verhalte mich den anderen gegenüber wie eine Mutter, SaТ de – Bina, wie „die Kuh, die Milch geben will“. Denn ich bin dazu verpflichtet, sie mit den Früchten meiner Arbeit zu erfüllen.

Ich beginne das gesamte System Adam Ha Rishon zu fühlen, wenn ich alle Wünsche an mich anbinde, die wegen mir unerfüllt sind, weil ich meine Arbeit vernachlässigt habe, und dadurch leere Stellen entstanden sind. Denn dies ist mein geistiges Gefäß, mein Wunsch. Er befindet sich in den anderen, ist aber trotzdem meins!

Folglich arbeite ich wie der Schöpfer, der seine Schöpfung erfüllen will. In Bezug auf diesen fremden Wunsch bin ich der Gebende, und er ist der Nehmende.

Und ich verbinde mich mit den anderen und zeige ihnen meine Liebe, wie sich der Schöpfer zur gemeinsamen Seele verhält. Ich verbinde mich aber nur mit jenem Teil der Seele, der für mich relevant ist, mit jenem System, das ich erfüllen soll. So erreiche ich den Zustand, in welchem ich mich wie der ganze Adam Ha Rishon fühle, und dadurch enthülle ich den Schöpfer.

Indem ich mich mit dem gesamten System Adam Ha Rishon assoziiere, mit welchem ich mich verbinden kann, um den Teil meiner Arbeit beizutragen, verbinde ich mich mit seinen Teilen in der korrigierten Form. Denn alle anderen, außer mir, sind korrigiert. Folglich enthülle ich Adam Ha Rishon in seiner wahren Form und gewinne das Leben innerhalb dieser gemeinsamen Seele, Malchut der Welt der Unendlichkeit. Auf diesem Wege soll sich jeder Mensch realisieren: seine persönliche Einstellung und seinen Egoismus korrigieren, die Wünsche der anderen einschließen, sowie erfüllen und empfinden, dass sie seine eigenen sind, um dadurch das gesamte System Adam Ha Rishon zu erreichen, und darin den Schöpfer zu enthüllen.

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Das ewige Bündnis des Ganzen und Seiner Teile

Der Sohar, Abschnitt Wajikra, Punkt 20:… Und ein Gesandter wurde von außen an der Türe eingesetzt, und sein Name ist Gabriel. Mit ihm sind zwölf Gesandte, die ihn umgeben – drei auf jeder Seite, von vier Seiten.Der untere gemeinsame Kriegswagen (Merkawa), ist zwölf: Michael – Gabriel – Uriel -Rafael, wobei jeder aus drei Linien besteht, ChaGaT, also insgesamt – zwölf.

Folglich beinhaltet jeder von ihnen auch zwölf…

Jedes spirituelle Geschöpf besteht aus zwölf Teilen. Ein beliebiges, das kleinste Element und die gesamte geistige Realität weisen eine und dieselbe Struktur auf, sowie gleiche Eigenschaften.

Wenn man einen winzigen Teil abtrennt, dann wird er alle Eigenschaften des Ganzen beinhalten.

Deshalb gibt es in der Spiritualität keinen Unterschied zwischen dem Ganzen und seinem Teil, nicht wie in unserer Welt, wo sich die einzelnen Teile zusammenaddieren, um ein Ganzes zu bilden.

In der Höheren Welt zählt also die Qualität und nicht die Quantität, und das Ganze entsteht nicht aus der Summe einzelner Teile – jeder Teil repräsentiert das Ganze, das im qualitativ neuem Maß enthüllt wird.

Die geistige Realität wird nur in der Wahrnehmung des Menschen, innerhalb seines Wunsches enthüllt, das heißt wir begreifen die Formen des eigenen Wunsches, die als „Seele“ und „Licht“ bezeichnet werden, folglich gelten sie innerhalb des Wunsches und geben ihm solche Formen.

Daraus folgt, dass die gesamte Realität eine Seele (Adam Rishon) ist. Alle Welten, alle spirituellen Objekte (Parzufim), die Engel, die Formen – stellen vier Stufen eines Wunsches dar (unbelebt, pflanzlich, tierisch, menschlich).

Die gesamte Schöpfung weist eine und dieselbe Struktur auf, und außer ihr gibt es nur Azmuto – das Wesen des Schöpfers, das für uns unbegreiflich ist.

Man kann nur erraten, dass es die Wurzel für alles ist, was wir offenbaren werden, aber wir können sie nicht begreifen.

Aus dem Abendunterricht zum Buch Sohar, 13.05.2010

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Bücher über die Kabbala sind ein Puffer zwischen der materiellen und der spirituellen Welt

Wir müssen uns über die Welt, in der wir existieren hinaus, zur Höheren Welt erheben. Dies ist der einzige Zweck für unsere Welt. Menschen, die den Weg in die Höhere Welt enthüllt haben, beginnend mit Adam HaRishon, werden Kabbalisten genannt. Sie haben entdeckt, dass nur das Höhere Licht uns in die spirituelle Welt ziehen und uns helfen kann, die Korrektur zu erlangen. Allein das Höhere Licht besitzt die Fähigkeit uns zu korrigieren und uns die spirituellen Stufen hinaufzuführen.

Wir können dieses Licht dadurch auf uns ziehen, dass wir zu seinem System gehören. Derzeit sind wir diesem System nicht zugehörig, weil unsere Natur der des Lichtes entgegengesetzt ist. Unsere Natur ist empfangend, die des Lichtes hingegen gebend

Um das Licht der Korrektur anzuziehen, wurde ein „Adapter“, eine Art Puffer zwischen den zwei Systemen geschaffen. Dieser Puffer sind die Bücher der Kabbala , die uns mit den Seelen der Kabbalisten verbinden, die sie geschrieben haben. Wenn wir diese Bücher mit unseren physischen Augen lesen, so verbinden wir unsere Seelen (oder das noch Ungeborene unserer Seele, die in uns existiert) auf einer unbewussten Ebene mit der Seele des Verfassers und erfahren durch seine Seele Erleuchtung.

Manche Kabbalisten haben füreinander Bücher geschrieben, und darin die Höheren Systeme beschrieben um ihre Verwirklichung zu vervollkommnen und dem Schöpfer Freude zu bereiten. Oder um die Höhere Welt darauf vorzubereiten Seelen anzunehmen, die später in sie aufsteigen werden. Andere Kabbalisten haben für uns geschrieben, diejenigen, die in dieser Welt existieren, aber sie haben vier verschiedene Sprachen benutzt.

Drei der Sprachen- die Mikra, die Halacha und die Hagaddah ermöglichen es uns nicht, uns an die Höhere Ebene zu heften. Sie können nur von Menschen mit einer besonders geläuterten Seele genutzt werden. Außerdem benötigen wir in der besonderen Zeit, in der wir leben eine andere Art der Sprache. Die einzig für unsere Generation geeignete Sprache, ist die der Kabbala. Nur sie kann uns helfen, das Umgebende Licht anzuziehen und aufzusteigen.

Von allen Kabbalisten, die in der Sprache der Kabbala geschrieben haben, ragen der Ari und Baal HaSulam heraus. Ihre Sprache ist am geeignetsten bei der Suche nach einer Verbindung zur Höheren Ebene.

Ihre Texte haben auf uns die stärkste Wirkung, da das Umgebende Licht, das aus ihren Büchern kommt, für unsere Seelen am geeignetsten ist. So sind von allen heiligen Büchern, die einzigen für uns geeigneten die des Baal HaSulam, der die Kabbala für unsere Seelen angepasst hat.

Darüber hinaus gibt es Das Buch des Sohar, das absolut einzigartig ist. Es ist noch nicht einmal ein Buch, sondern ein Werkzeug, das wir zusammen mit dem Kommentar des Baal HaSulam nutzen können, der ihn speziell für uns geschrieben hat. Außer zu diesen Büchern können wir keine Verbindung zu irgendeinem der anderen Heiligen Bücher herstellen. Denn obgleich sie heilig sind (was bedeutet, dass sie über die Höhere Welt sprechen), können sie uns nicht helfen unsere Seelen zu korrigieren und den Zweck unserer Existenz zu erfüllen.

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Das Leben, das Ziel und die Seele


Fragen, die ich über das Schicksal, Wahrnehmungen während des Lesens, Adam HaRishon und Verbindungen erhielt:

Frage: Wie finden wir den wahren Zweck unseres Schicksals heraus? Gibt es einen Weg herauszufinden, ob die Handlungen eines Menschen richtig ausgerichtet sind und zu dem Ziel führen, für das er auf diese Welt gekommen ist?

Meine Antwort: Die immerwährende Arbeit im Lauf des Lebens eines Menschen besteht darin, sich das Ziel klar zu machen – den Schöpfer, die Eigenschaft des Gebens und die Liebe, und diese Eigenschaft zu erwerben, indem er sich fortwährend dem Ziel annähert.

Frage: Seit langem lese ich Ihre Bücher und es scheint, als ob mich etwas in meinem Innern erfüllt. Ich erlange ein Band von Hoffnung und Zugehörigkeit. Ich spüre meine Existenz, dass ich hier bin und wenn ich mich auf dieses Gefühl konzentriere, spüre ich eine gewisse Heiterkeit und Erfüllung. Ist diese Empfindung der Existenz mein eigenes Ego oder ist es universal und allgemein?

Meine Antwort: Dies ist das Hervortreten Ihrer persönlichen Erlangung des allgemeinen Universums.

Frage: Zu welchem Organ Adam HaRishons gehört meine Seele?

Meine Antwort: Nur Sie können das enthüllen, wenn Sie den Schöpfer enthüllen, weil diese Enthüllung allgemein in der gemeinsamen Seele und individuell in Ihrer Seele stattfindet.

Frage: Wenn Sie sagen, dass „es eine Verbindung zwischen den Menschen geben muss“, welche Art von Verbindung meinen Sie?

Antwort: Ich beziehe mich auf das Erfordernis, positive Beziehungen zu haben, mit der Anteilnahme eines jeden in Bezug auf alle anderen, da unsere Verbindung in einem einzigen Mechanismus uns dazu verpflichtet.

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Blog-post: Die Absicht, uns zu vereinen, korrigiert unsere Verlangen

Auf einem wunderbaren Weg mit der Natur verschmelzen


Eine Frage, die ich erhielt: Wir wissen, dass der Weg der spirituellen Entwicklung nicht einfach ist und ein Individuum ständig zwischen links und rechts hin und her geworfen wird. Wenn die ganze Menschheit beginnt, spirituell aufzusteigen, wie wird sie durch diesen Prozess gehen, wenn wir davon ausgehen, dass es nicht ein einfacher Weg ist?

Meine Antwort: Zuerst einmal sind diejenigen, die sich mit der spirituellen Entwicklung befassen, nicht die einzigen Menschen, die im Leben in verschiedene Richtungen geworfen werden. Wenn sich jedoch die ganze Menschheit auf den Weg des spirituellen Aufstiegs aufmacht, wird sie nicht von Zustand zu Zustand geworfen, sondern wird ruhig und planmäßig aufsteigen.

Tatsache ist, die ganze Welt wird anfangen, sich wie ein einziger Mensch zu erheben, eine große Masse, die eine bessere Wertschätzung der Natur haben wird. Dies wird die Gedanken der Menschen dazu veranlassen, sich zu ändern, und Schritt für Schritt werden sich ihre Verlangen in Richtung gegenseitiger Annäherung verändern.

Die Menschheit als Ganzes wird keine spirituellen Aufstiege und Abstiege erfahren und wird keinen inneren Widerstand der Kraft des Gebens gegenüber der Kraft des Empfangens fühlen, wohingegen ein einzelner Mensch entweder seinen Eigenschaften des Gebens oder den egoistischen Verlangen seines Herzens anhaftet. Der Widerstand der Kräfte ist der Grund für das Erfahren der Aufstiege und der Abstiege.

Umgekehrt wird die Menschheit als Ganzes ein gemeinsames Verlangen haben, mit der Natur in Einklang sein und mit ihr mehr und mehr verschmelzen, indem sie sich auf die Natur einstimmt und sich einfügt. Dies wird ein schönes und gleichmäßiges Vorwärtskommen und eine Offenbarung sein – ein wunderschöner Weg!

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Blog-post: Es ist nicht das Ende der Welt, sondern der Anfang

Warum ist es leichter, Sushi zu lieben als seinen Nächsten zu lieben?


Eine Frage, die ich erhielt: Man muss keine Anstrengung unternehmen, um Sushi oder sein Kind zu lieben. Warum ist es so, dass man, um seinen Nächsten zu lieben, durch einen so schwierigen, aufwendigen und langen Prozess gehen muss?

Meine Antwort: Wenn wir unser egoistisches Verlangen befriedigen, funktionieren wir instinktiv: wir lieben uns selbst und alles was uns gehört, und wir lehnen alles ab, was fremd ist, weil wir spüren, dass es fern von uns ist und nicht zu uns gehört. Diese Empfindung des Unterschieds zwischen „mein“ und „dem Rest“ wurde in uns erschaffen, um uns erkennen zu lassen, dass wir zur ganzen Welt und zum Schöpfer entgegengesetzt sind. Die Offenbarung dieser Tatsache wird die Offenbarung der „zerbrochenen gemeinsamen Seele“ genannt.

Wenn der Schöpfer für eine Person klar offenbart wäre, würde die Person ihrer Entscheidungsfreiheit, jeglicher freier Verlangen, Gedanken und Handlungen beraubt sein. Sie würde vor dem Schöpfer vollständig annulliert sein. Damit der Mensch Gleichheit mit dem Schöpfer erlangt, der die Eigenschaft des Gebens ist, muss er in einem Zustand beginnen, in dem der Schöpfer für die Person verborgen ist. Allerdings benötigt man dann anstelle des Schöpfers ein anderes Vorbild oder Modell der Eigenschaft des Gebens und der Liebe.

Um diese Gelegenheit für uns zu erschaffen, um zur Gleichheit mit dem Schöpfer zu gelangen, während Er verborgen ist, zerbrach die einzelne Seele von Adam HaRishon in individuelle Seelen. Als Resultat dieses Auseinanderbrechens bildet sich jetzt jede Seele ein, außerhalb der anderen zu sein und fühlt sich durch ihren Egoismus von ihnen abgestoßen. Und wenn eine Seele ihren Egoismus korrigiert – ihr Getrenntsein von den anderen Seelen, erreicht sie die Eigenschaft von Geben und Geichheit mit dem Schöpfer. Das ist das Ziel der Schöpfung.

Demzufolge sollten wir nicht danach streben irgendeine unserer Handlungen zu korrigieren, sondern lediglich unsere Einstellung zu den anderen. Es steht geschrieben, „Man kommt von der Liebe zum Nächsten zur Liebe zum Schöpfer.“ Auf diese Weise korrigieren wir unsere Seele und erreichen das Ziel der Schöpfung. Folglich ist „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ das allgemeine Gesetz der Welt (der Tora), und die anderen Gesetze sind besondere Fassungen dieses Gesetzes.

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Rabash-Shlavey HaSulam: Das Ziel der Gemeinschaft 1