Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Absichten'

Globale Abhängigkeit… von sich selbst

Frage: Wie sehr hängen wir in unseren Gedanken und Absichten, in der Fähigkeit, uns während des Unterrichts zu konzentrieren, von allen, die zusammen mit uns weltweit studieren, ab? Existiert eine solche globale gegenseitige Abhängigkeit?

Meine Antwort: Was bedeutet die gegenseitige Abhängigkeit? Wenn ich die gesamte Realität als Teile meiner Seele betrachte, dann hänge ich von niemandem ab. Nur in dem Maße meiner Einstellung ihnen gegenüber mit dem Wunsch, sie zu erwecken, erwachen diese Teile von mir.

Ich achte nicht auf ihr äußeres Verhalten, sondern erwecke sie von innen und bekomme von der gleichen Stufe der inneren Verbindung ihrerseits ebenfalls die Erweckung. Alles hängt von meiner Sicht auf die Welt ab – entweder als auf eine materielle Realität mit einer Vielzahl an Körpern oder als auf die irdischen Eigenschaften von Menschen oder aber als auf den Körper meiner Seele, ihres Parzuf/ihres Aufbaus.

Dann sehe ich keine äußeren Gestalten, die angeblich hier existieren, sondern Teile meiner Seele, die ich korrigieren muss. Ich bin jener Punkt, in dem der Gedanke, die Absicht konzentriert ist. Ich bin die Absicht, die ich all diesen Verlangen und Eigenschaften verleihen muss, um ihnen die richtige Ausrichtung zu geben.

Und was bedeutet, dass ich von ihnen abhänge und mit ihrer Hilfe erweckt werde? Ich erwecke sie – und werde dadurch selbst erweckt. Dieser Reiz kommt scheinbar durch das äußere System, doch dieses ganze System ist meins.

Auszug aus dem Sohar-Unterricht, Das Vorwort, 08.03.2011

Das weibliche Verlangen und die männliche Absicht

Ich würde sagen, dass praktisch alle Materialien der Wissenschaft der Kabbala der Frau gewidmet sind. Denn wir lernen, wie wir unser empfangendes Verlangen, genannt „Frau“, mit Hilfe des Schöpfers, sprich der „männlichen“ Kraft, korrigieren können.

Es gibt zwei Kräfte in der Realität: den Schöpfer und die Schöpfung, die männliche gebende und die weibliche empfangende Kraft. Genauer gesagt, zwei Verlangen – das gebende und das empfangende – vereinen sich in uns und bilden zwei Hälften: die männliche und die weibliche.

„Mann“ (Gewer – גבר) bedeutet Überwindung (Igrabrut – התגברות), Schirm. Wir unterteilen das Kli in eine männliche, gebende Seite (Überwindung, Schirme, Absichten) und eine empfangende, schwache, zum Geben unfähige Seite, über die geschrieben steht: „Ihre Kraft ist in der weiblichen Eigenschaft versiegt“.

In unserem Leben als einer Projektion der Spiritualität gibt es ebenfalls eine Aufteilung in einen männlichen und einen weiblichen Teil. In der Spiritualität vereinen sich diese beiden Teile der Gefäße miteinander, und in ihrer Einheit stellt das Verlagen (Awiut) den weiblichen Teil und der Schirm und das reflektierte Licht den männlichen Teil dar. Aus ihrer Verbindung wird das Kli geboren, und die Folge davon ist die Geburt des neuen Parzuf, das Empfangen des Lichts um des Gebens willen, mit anderen Worten, die Geburt der Söhne und der Erkenntnisse (Awanot – הבנות). Denn neben den Söhnen gibt es immer auch die Töchter (Banot – בנות).

Aus der Rollenverteilung in unserer Welt sehen wir ganz genau, wozu der Mann und wozu die Frau bestimmt sind.

Die Frau bedeutet „Zuhause“, sie ist dazu berufen, es zu hüten und zu führen, die Kinder zur Welt zu bringen und sich um das Familienwohl zu kümmern. Und der Mann ist dazu berufen, aus dem Haus zu gehen und das Geld zu verdienen. Das ist eine genaue Kopie der Spiritualität, wo das empfangende Verlangen die weibliche Eigenschaft und der Schirm darauf die männliche Eigenschaft darstellt. Indem sie in Einklang miteinander handeln, erreichen sie die Einheit mit dem höheren Licht, dem Schöpfer, und als Folge davon entstehen neue Parzufim, die um des Gebens willen empfangen – die „Söhne“.

Es steht geschrieben: „Mann und Frau – die Shechina zwischen ihnen“. Die Rede ist von der spirituellen Welt, in der gerade zwischen dem Verlangen zu empfangen und der Kraft des Schirms die Shechina, sprich das höhere Licht platziert wird.

Auszug aus dem Gespräch über Frauen, 06.03.2011

Der Schirm ist dein Beitrag zur spirituellen Realität

Frage: Was ist ein Schirm (Massach)?

Meine Antwort: Der Schirm bringt das Licht und die Wünsche in Übereinstimmung. Denn wir alle unterliegen dem zwischen dem Geschöpf und dem Schöpfer bestehenden Gesetz der Übereinstimmung der Eigenschaften, welches erreicht werden muss.

Seitens des Schöpfers bleiben Seine natürlichen Eigenschaften erhalten, und seitens des Geschöpfs – die Eigenschaften, die es vom Schöpfer empfangen hat, die äußerlichen gebenden Absichten über seinem Naturwunsch des Empfangens.

Beide sollen dank dieser Eigenschaften gleich, identisch werden. Der Mensch soll die Form des Schöpfers erreichen, weshalb er als Mensch (Adam, dem Schöpfer „ähnlich“) bezeichnet wird.

Im folgenden Zustand (Reschimo) befindet sich das infomative Gen mit einem Paar: das Licht und den Wunsch, was das Bild des beliebigen spirituellen Zustandes darstellen, der noch nicht realisiert ist. Dieser Zustand ist dazu vorbestimmt, dass du ihn in den realen Zustand umwandelst.

Nehmen wir z.B. ein Restaurant und einen hungrigen Gast. Folglich muss man diesen hungrigen Menschen (sich selbst) ins Restaurant gehen lassen, die Rechnung bezahlen und sich das Essen servieren lassen, um den Hunger zu stillen. Das heißt,  Handlungen sind notwendig: die Bemühung, die Bezahlung und das Empfangen der Füllung.

Und diese Bedingung, die einerseits den Hunger und andererseits die Füllung verbindet, heißt „Reschimо“. Und meine übrige Arbeit für seine Realisation – heißt  „der Schirm“.

Der Schirm macht aus der potentiellen Reschimo den realen spirituellen Zustand. Reschimo gleicht sich den Ausgangsdaten im Computer an, die irgendwo „auf meinem CD“ gespeichert sind. Und wenn ich auf den Knopf drücke und es in Form eines Bildes am Bildschirm sehe, dann ist es schon die Realisation.

Auszug aus dem Unterricht über den Artikel „das Vorwort zu Panim Meirot“, 28.02.2011

Mach weiter und es wird enthüllt

Frage: Ich verstehe, dass meine Absichten sehr wichtig sind, während wir das Buch Sohar lesen, aber ich spüre nicht, dass mir das hilft. Was soll ich tun?

Meine Antwort: Du must weitermachen. Das passiert nicht sofort. Kabbalisten sagen, dass es drei bis fünf Jahre dauert, bis die Spiritualität enthüllt wird, wenn die Absichten eines Menschen in Quantität und Qualität richtig sind. Doch wenn sie qualitativ und quantitativ nicht so perfekt sind, dauert es eben länger.

Wir belügen die Menschen nicht, wenn wir sagen, dass es jetzt jeden Tag geschehen kann. Wenn ein Mensch ein echtes Verlangen hat, lass ihn kommen. Und wer auch immer es noch nicht hat – wir werden warten, bis es auftaucht.

Aus dem 2. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 22.02.2011, Der Sohar

Flucht an Ort und Stelle

Frage: Aus Erfahrung wissen wir, dass es auf dem spirituellen Weg Auf- und Abstiege gibt. Was kann mir helfen, nicht vom Schlachtfeld zu fliehen?

Meine Antwort: „Fliehen“ bedeutet nicht nach Hause zu gehen. Nein, du sitzt weiterhin in den Unterrichten, du bist nett und freundlich zu den Freunden, befolgst alle Gesetze der Gruppe, beteiligst dich an den Diensten, bezahlst Maasser – doch im Grunde genommen bist du in deinen Gedanken und Gefühlen schon längst an einen anderen Ort entflohen. Oder vielleicht ist die Gewohnheit, in der Gruppe zu sein, sogar zu deiner zweiten Natur geworden. Genau das ist die Flucht.

Physisch bist du am gleichen Ort geblieben, doch wir bewerten keine Körper, sondern Verlangen und Absichten – und die sind bei dir wahrscheinlich bereits über alle Berge. Und das bedeutet, dass du nicht hier bist. Mit anderen Worten: du benutzt während des Studiums keinen Verstand und keine Gefühle, keine Verlangen und keine Gedanken, um des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, würdig zu werden. Also bist du geflohen.

Jahrelang sitzt du hier die Hosen durch und fragst anschließend: „Und wo ist meine Belohnung?“ Also haben sich deine egoistischen Vorstellungen von der Belohnung nicht im Geringsten verändert.

Der Mensch muss sich also selbst prüfen: flieht er oder flieht er nicht? Und diese Arbeit läuft ununterbrochen, jede Sekunde. Wie Baal HaSulam im Punkt 118 der Einführung zu TES schreibt, ist es wichtig, sich nicht von dem Wesentlichen – von dem in der Tora enthaltenen Licht, das zur Quelle zurückführt – ablenken zu lassen.

Und vor allem während des Studiums. Denn selbst wenn der Mensch sich vorbereitet hat, kann er sich während des Unterrichts in den Gedanken vom Ziel entfernen. Wenn du dich fünf Minuten lang an der Absicht festgehalten und sie später verloren hast, sind die ganzen drei Stunden umsonst gewesen.

Auszug aus dem Unterricht über einen Artikel von Rabash, 07.02.2011

Die Bitte ist nicht ehrlich, die Antwort aber echt

Wenn der Punkt im Herzen uns in die Gruppe geführt hat, beginnen wir, alle möglichen Handlungen auszuführen, noch ohne zu wissen, was, wie und wofür. Wir haben noch keine Absicht zu geben (liShma) und kein Bedürfnis danach.

Das ist die unbelebte Stufe der Umsetzung: wir haben uns bereits einem gewissen Prozess angeschlossen, eilen jedoch noch nicht dem Ziel entgegen, wir sind dazu noch nicht in der Lage. Wir entwickeln uns ähnlich der unbelebten Natur – unter der Einwirkung der Umgebung und ausschließlich in Übereinstimmung mit ihr, ohne unsere eigenen Kräfte einzusetzen.

Diese Phase in der Absicht lo liShma wird in Etappen unterteilt. Während sich der Mensch von der spirituell unbelebten Natur erhebt, beginnt er zu verstehen, dass alles anders sein soll: „Wo ist mein freier Wille? Was wird aus mir?“ Er macht einfache, überlegte, praktische Schritte und erkennt, dass er Teil eines besonderen Prozesses werden kann, der ihm erlauben wird, über das höhere System das Tempo und die Form seiner Entwicklung zu bestimmen.

Wie? Der Mensch glaubt, dass er, indem er Anstrengungen während des Studiums unternimmt, das Licht, das zur Quelle zurückführt, anziehen wird. Er widmet sein Leben der Erreichung des spirituellen Ziels und arbeitet in der Gruppe, studiert, verbreitet und strebt dabei nach der Erlangung der Eigenschaft des Gebens, der Absicht liShma, der Nächstenliebe.

Selbst wenn es noch ein falsches, künstliches Verlangen sein soll, zieht der Mensch dennoch das Licht dadurch an. Das System der Verbindung ist so aufgebaut, dass selbst unechte Aufrufe und Absichten das Licht dennoch in Bewegung setzen.

Auszug aus dem Unterricht über einen Artikel von Rabash, 07.02.2011

Vom Mittel – zum Grund

Frage: Was ist die Hilfe des Schöpfers?

Meine Antwort: Wenn der Mensch sich darin bemüht, zur Liebe und zur Einheit über dem Hass und der Abtrennung zu kommen, dann wird er sehen, dass dies unmöglich ist. Alle gut gemeinten Absichten werden sich jedes Mal ins Gegenteil verwandeln.

Anfangs, wird der Mensch fühlen, dass die erfolglosen Bemühungen seine Schuld sind. Dann werden ihm dieselben Bemühungen zeigen, dass der Grund hierfür eine gewisse äußere Kraft ist.

Infolge der neuen Eindrücke wird der Mensch offenbaren, dass es nicht irgendwelche nebensächliche Kraft, sondern die Höhere Macht ist, die ihn auf diese Weise ausrichtet und seine schlechte Beziehung zur Umgebung mittels verschiedener wichtiger Situationen offenbart.

So beginnt der Mensch, den Schöpfer wie den kausalen Faktor des Negativs und des Positivs wahrzunehmen. Es ergibt sich folglich, dass der Schöpfer eine Macht ist, die für die Verbindung der entgegen gesetzten Wahrnehmungen notwendig ist. Ohne Seine Hilfe kann der Mensch in sich diese zwei Eigenschaften nicht vereinen.

Und später zeigt sich sogar das als ungenügend. Dem Menschen reicht es nicht, dass der Schöpfer ihm hilft die Empfindungen zu verbessern und das Leben einzurichten. Bis jetzt war ihm die schlechte Beziehung zu den Nächsten unangenehm, aber jetzt will er alles für die Verbindung mit dem Schöpfer benutzen. Die Verbindung der Gegenteile soll sich im Schöpfer verwirklichen und gerade darin enden.

So steigt der Mensch allmählich die für ihn bestimmte Treppe hinauf. Am Anfang will er seine Kelim ordnen, und später wendet er sich mit ihrer Hilfe an den Schöpfer und findet die richtige Verbindung mit Ihm. Etappenweise zeigt sich im Menschen eine richtige Beziehung zum Geschöpf: vom Mittel zum Grund, von den Bemühungen zur Korrektur der Wünsche, zum Begreifen, warum er gerade das macht, was er damit erreicht.

Denn das Ziel liegt nicht darin, mit der Füllung des Gefäßes zu liebäugeln, sondern darin, dank der Arbeit, die höhere Wurzel zu erreichen. Dann ändert sich deine Beziehung: hinter der Verbindung von Bina und Malchut offenbarst du Keter, die Spitze des Buchstabens Jud (‚), womit auch der Buchstabe Alef (א) anfängt, der unsere Arbeit und den Aufstieg nach der Diagonale symbolisiert.

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel von Rabasch „Was heißt, die Leiter ist diagonall, in der spirituellen Arbeit“, 6.01.2011

Kabbalisten zu Tora und Geboten, T.9

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu den Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das Wichtigste ist die Arbeit in der Tora und den Geboten!

Obwohl es bei allen Geboten, die in der Tora beschrieben oder durch unsere Vorväter ergänzt wurden scheint, dass es sich um physischen Handlungen (des Menschen in unserer Welt) oder um Wörter (die man vorsagen müsse)handelt, (und dadurch solle das Gebot erfüllt werden),sind sie aber tatsächlich nur (die Gebote, d.h. die Ratschläge) für die Korrektur des Herzens (den Wünschen des Menschen) bestimmt, denn der Schöpfer fordert von uns die Korrektur aller Herzen und versteht darin alle verborgenen (egoistischen) Erwartungen (Absichten).
Ibn Esra, „Jesod Mora“, S. 8

Die Absicht ist das gespiegelte Licht

Derjenige, der den Unterricht hört, ohne ihn zu verstehen, muss noch mehr als die anderen an die Absicht denken.

In der Absicht ist alles klar, man braucht nichts zu erklären; sie muss für sich selbst geklärt werden! Kläre ganz genau, was du erreichen willst.

Auch wenn deine Wünsche dem Spirituellen nicht passen – während des Studiums wird das höhere Licht dich beeinflussen, und allmählich stimmt es dich richtig ein. Wichtig ist, dass du versuchst, deine Absichten zu analysieren.

Unsere Anstrengungen liegen nicht im Studium, nicht im Verstehen, sondern in der Absicht: Wozu studiere ich, warum, was will ich davon haben. Und wenn auch alle deine inneren Berechnungen falsch sind, ist das nicht so wichtig. Wenn du die Absicht ausrichtest, wird das Licht auf sie einwirken.

Denn das Licht wirkt nicht auf das Verlangen, sondern nur auf die Absicht ein (um die egoistische Absicht in die altruistische umzuwandeln); es kommt von oben durch die Welten, schon gekleidet in die Absichten, in das reflektierte Licht.

Deshalb kannst du das höhere Licht nicht empfangen, wenn du auch das gespiegelte Licht nicht schaffst; das gespiegelte Licht heißt – die Absicht.

Wir haben deshalb keine Wahl: alles hängt nur davon ab, wie wir die Absichten ausrichten. Auch wenn sie falsch sind – wie bei einem Säugling, der noch nichts versteht -, ist das unwichtig. Die Hauptsache ist, dass das höhere Licht etwas zu korrigieren hat!

Aus einem Unterricht über „Bejt Schaar HaKawanot“, 02.12.2010

Das Boot unserer Absichten

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn mir während des Sohar-Lesens misslingt, mich in der Absicht aufzuhalten, und ich in diesem Moment überhaupt nicht verstehe, wofür es notwendig ist, dann bohre ich doch „das Loch im Boot“?

Meine Antwort: Vor allem soll ich klären, ob ich überhaupt „das Boot“ benötige, ob ich im Begriff, etwas zu erreichen, bin oder nicht?

„Das Boot“ ist die Gesamtheit unserer Absichten. Und die Wünsche ohne Absichten stellen ein Loch dar.

Die Absichten, die wir über die Wünsche erschaffen können, bauen uns „das Boot“ auf, den Anfang (Rosch) der Stufe, den Schirm und das widergespiegelte Licht, das spirituelle Gefäß/Kli. Somit ist das Kli nicht der Wunsch selbst, sondern die Absichten über ihm.

Die Wünsche selbst sind unwichtig. Das Wichtigste ist die Absicht, die ich über dem Wunsch aufbauen kann.

Die Frage: Welche Verantwortung habe ich gegenüber der Gruppe?

Die Antwort: Wenn ich mich bemühe, an das Ziel zu denken, dann bürge ich dadurch für die Freunde, dass sie auch an das Ziel denken werden.

Wenn ich unser „Boot“ mit meinen Absichten behüte, wenn ich will, dass wir es in Form des vollständigen Kli – mit dem Schirm und dem widergespiegelten Licht aufbauen, wenn ich mit dem ganzen Herzen dafür sorge, dass die Freunde auch daran denken, dann halte ich sie in der Absicht fest.

Es ist eben die Bürgschaft . Wofür bürge ich? Dass meine Freunde ständig das Ziel verfolgen.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 24.11.2010