Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Abschwung'

Hören wir auf, mit geschlossenen Augen herumzulaufen

Eine Frage, die ich erhielt: Wie können die Menschen den Zusammenhang zwischen der sich entwickelnden Krise und der Lösung – welche die Kabbala ist, begreifen? Es könnten eine Menge Tragödien nötig sein, damit sie es verstehen.

Meine Antwort: Wir sind bemüht, ihren Weg zu verkürzen. Alles hängt von uns ab und Baal HaSulam schreibt, dass die Massenverbreitung der Kabbala „Das Horn des Messias“ genannt wird. Die aufkommenden Verlangen werden die Menschheit durch Dick und Dünn lenken und Myriaden von Zuständen durchlaufen lassen, auf der Suche nach einer Antwort, einschließlich Nazi-Regimen und Kriegen. Die Menschen wollen noch immer die Krise zudecken und wünschen sich, dass sie „verschwindet“. Die Menschheit schließt ihre Augen wie ein kleines Kind und sagt: „Ich sehe keine Probleme, es gibt keine.“ Das ist unsere erste natürliche Reaktion.

Das Leiden wird sich verschärfen, während wir den Abschwung des Industriewachstums und das Einfrieren von Vermögen durch die Finanzinstitute sehen. Vorher müssen wir die Weisheit der Kabbala überall verbreiten, um die Menschheit davon abzuhalten, einen Weg zu beschreiten, der mit Sicherheit in einen Abgrund führt – und erst danach zum Ziel.

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Die egoistische Natur des Menschen ist die wahre Ursache für die Krise


In den Nachrichten (aus The Epoch Times): „Gordon Brown: der G8-Gipfel soll das Wachstum ankurbeln“ – Die Welt muss sich des Ausmasses des Abschwungs bewusst werden und Anstrengungen unternehmen, um in den von der Rezession gebeutelten Ländern die Wirtschaft wieder anzukurbeln, so der britische Premierminister Gordon Brown am Vorabend des Gipfels gegenüber der Nachrichtenagentur Reuter. Im Vorfeld des 3-tägigen Gipfels in Italien war viel darüber spekuliert worden, ob China und Russland den US-Dollar als Reservewährung loswerden wollen.

Mein Kommentar: Die Krise ist nicht finanzieller, ökologischer oder sonstiger Art. Sie ist globaler Art und betrifft die gesamte menschliche Zivilisation auf allen Ebenen der Existenz. Wir müssen daher das Problem betrachten, das an der Wurzel der Krise liegt und allen gemeinsam ist: unsere egoistische Natur. Der gegenseitige Hass resultiert aus diesem Egoismus. Dies macht uns der Natur entgegengesetzt und wir bekommen es in Form einer allgemeinen globalen Krise zu spüren. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem wir dazu bereit sind unsere Natur zu ändern, werden wir weiter leiden.

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Wenn gute Nachrichten alles andere als gut sind


In den Nachrichten (übersetzt aus Rabkor.ru): Gute Nachrichten sind Mangelware geworden. Nachrichten werden produziert und vorsätzlich verbreitet. Regierungen aller Länder haben Milliarden von Dollars ausgegeben, nicht um einbrechende Märkte zurückzugewinnen, sondern um gute Nachrichten zu produzieren.

Die Märkte deuten dies als ein Investment, das die Märkte nach oben führt und folglich die nächste „Finanzblase“ erzeugt, die das Geld aus den effektiven Bereichen heraussaugt. Politiker halten schöne Reden darüber, wie sie den wirtschaftlichen Abschwung bekämpfen und produzieren gute Nachrichten, jedoch sind sie nicht imstande, die Krise zu überwinden.

Mein Kommentar: Die Lügen unserer Welt werden offenbar werden, zusammen mit der Notwendigkeit, sie zu zerstören und die dem Egoismus entgegengesetzte Eigenschaft zu erlangen – die Eigenschaft des Gebens und der wohlwollenden Verbindung. Wir können uns nur dann vom Bösen losreißen, wenn wir es als böse erkennen, aber es muss schwer und offensichtlich sein. Demzufolge warten noch größere Finanzblasen auf uns!

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Die Krise könnte bald ganze Nationen bankrott gehen lassen


In den Nachrichten (aus The World Socialist Website): „Europa sieht sich einer ständig wachsenden Rezession gegenüber“ Die Kosten der Rettungsaktionen und sich verringernden Steuereinnahmen durch den Abschwung haben zu einer Staatsverschuldungsspirale geführt, die kollektiv bereits 2,3 Prozent des BIP der 27 EU-Nationen erreicht hat. Die Regierungsschulden gemessen am BIP stiegen von 66 Prozent Ende 2007 auf 69,3 Prozent in der Euro-Zone und von 58,7 Prozent auf 61,3 Prozent in der EU … Gemäß der Zahlen der [holländischen Zeitung] NRC Handelsblad sind Italiens Regierungsschulden bereits höher als das BIP, Griechenland nähert sich dieser Zahl und Belgien, Frankreich, Deutschland, Portugal und Österreich übersteigen bereits 60 Prozent des BIP … Einige Staaten gingen bereits demütig zum IWF, einschließlich Ungarn, Serbien, Rumänien, Lettland und die Ukraine.

Mein Kommentar: Es liegen noch weitere unangenehme Überraschungen vor uns und wenn wir unsere Augen davor verschließen, werden wir uns selbst verletzen.

Weil die Leute das Heilmittel gegen die Krise nicht gefunden haben, ziehen sie es vor, sie zu ignorieren. Zwischenzeitlich jedoch breitet sich die Krankheit aus. Lasst uns alle Kräfte aufwenden, um es jedermann bekannt zu machen, dass es ein Heilmittel gibt, und indem wir es anwenden, können wir uns schnell heilen.

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Barak Obama: „Wir stecken zusammen drin“


In den Nachrichten (BBC News): „Obama ruft die G-20 zu gemeinsamen Handlungen auf“ US Präsident Barak Obama sagte, dass die Länder gemeinsam vorgehen müssen, um globales Wachstum anzuregen. „Wir stecken zusammen drin“, erklärte er.

Mein Kommentar: Das bedeutet, dass die Krise alle vereint und deshalb muss das jeder akzeptieren und das gleiche Anti-Krisen-Programm einsetzen. Das ist eine neue Interpretation von „gemeinsam handeln“!

In den Nachrichten (aus Herald Tribune): „Arbeitslosigkeit in den USA erreicht den Höchststand in 25 Jahren“ Der Abschwung, der im Gange ist, spiegelt eine fundamentale Umstrukturierung der Wirtschaft wider. In wichtigen Industrien – besonders der Produktion, Finanzdienstleistungen und dem Einzelhandel – haben viele Betriebe beschlossen, ganze Geschäftsbereiche aufzugeben.

Mein Kommentar: Die Welt wird in eine globale Welt umgestaltet, ob wir wollen oder nicht. Die tatsächliche Frage lautet, ob wir unseren Platz in dieser neuen Welt finden werden.

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Kommt eine neue Welle von globalen finanziellen Turbulenzen auf uns zu?


In den News (aus China Daily): „HKMA Chef hat zweite Welle eines finanziellen Abschwungs im Visier“. Der finanzielle Protektionismus könnte eines von drei Zeichen für eine zweite Welle globaler finanzieller Turbulenzen sein. „Die globale Wirtschaft erfährt gewaltige Schwierigkeiten“, sagte der Generaldirektor der Hong Kong Währungsbehörde Joseph Yam. Mit einem Anstieg des finanziellen Protektionismus, befürchtet Yam, dass Investoren sich weigern könnten, Finanzinstrumente zu kaufen, die durch andere Länder erstellt werden.

Mein Kommentar: Das ist eine instinktive Notwehr-Reaktion, aber diese wird niemandem helfen, der Krise zu entkommen. Tatsächlich wird es die Krise nur verschärfen, weil Trennung gegen das Gesetz der Natur geht, welches festlegt, dass sich die ganze Menschheit zu einem Ganzen vereinen muss, wie eine Familie.

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