Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wir schwimmen in einem Meer von Informationen – wie Croutons in der Suppenschüssel


Wir existieren in einem Meer an Informationen. Darin schwimmen wir wie die Croutons in einer Schüssel Suppe. Alles und jeder befinden sich in der Suppe. Hier existiert keine Zeit, und darum macht es nichts, ob Sie den Unterricht Live oder aus dem Archiv anschauen – alles befindet sich in diesem Meer an Information, einschließlich Abraham, Rashbi, Moses, der Ari und Baal HaSulam. Ob Sie nun in „Echtzeit“ an der Lektion teilnehmen oder nicht, es ist nur ein psychologisches Gefühl von jemandem, der noch nicht die Grenzen dieser Welt durchbrochen hat.

Wenn jemand z.B. nicht weiß, dass die Lektion nicht in Echtzeit gehalten wird, dann schaut er sie so an, als würde sie dies. Das kommt daher, da die Information nicht alt wird. Und es macht nichts, zu welcher Tages- oder Nachtzeit wir studieren, weil alles, was wir studieren, sofort ins gesamte Universam eindringt und dort enthüllt wird.

Diese Information wurde noch nie jemanden enthüllt, und erst jetzt wurde sie publik gemacht mit der Hilfe einer vereinigten Gruppe. Diese Kraft existiert bereits in dem Feld, welches von uns gefüllt werden muss – im gesamten Raum der Welt der Unendlichkeit. Und wir füllen ihn. Und die restliche Menschheit besteht auch in dieser Information, weil sie im gleichen Bereich besteht, dem wir unsere Information hinzufügen.

Wir tun dies, weil nach dieser Einengung nur eine dünne strahlende Linie von der Unendlichkeit in diese Welt eindringt – ins Zentrum des Universums. Alles außer dieser dünnen Linie ist Leerraum, und wir füllen diesen Raum mit der Arbeit, die wir tun.

Aus diesem Grunde existieren die sensorische und rationale Information bereits, die wir aus diesem Raum herausholen. Und alle Menschen, ohne Rücksicht auf ihren Ort, oder ob sie wollen oder nicht, drehen sich um sie herum, in Harmonie mit ihr.

Es gibt davon ein gutes Beispiel in der Natur. Haben Sie jemals einen Vogelschwarm in der Luft gesehen und plötzlich drehen sich alle Vögel gemeinsam um? Woher wissen sie, dass sie umdrehen müssen? Weil sie ihre Information von einer Stelle bekommen. Die gleiche für jeden Teil in der Natur. Physiker entdecken ebenfalls, dass sich das Anziehungskraftfeld sofort ausdehnt und dass elementare Teilchen andere sofort über irgendwelche Veränderungen informieren. Alles, was wir lernen, besteht bereits „um uns herum“ – so stimmen Sie sich einfach ein und füllen Sie sich!

Darum gibt es keine Zeit und macht es keinen Unterschied, wann Sie die Lektion anschauen. Sie kommen mit der spirituellen Information in Kontakt, die bereits in diesem Raum enthüllt wurde, und diese Information besteht dort für Sie.

(Aus meiner Lektion vom 27. Juni 2008)

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Internet ist einfach ein Schritt in die Richtung, unsere wahre Verbindung…
Der Ursprung der Kabbala
Archiv der Kabbala Unterrichte

So lesen Sie die Tora richtig!


Hier ist eine Anleitung, wie man die Kapitelzusammenfassungen der Tora liest, die auf diesem Blog gepostet werden:

Die Tora legt die Grundlagen der Theorie und Praxis des Erreichens eines spirituellen Lebens aus. Weder Adam noch Abraham empfingen die vollständige Methode, um den Schöpfer zu erreichen – nur Moses. Alle anderen Texte sind Kommentare, das heißt, andere Erklärungsweisen zur Erreichung des Schöpfers oder Beschreibungen Seiner teilweisen Erreichung.

Tora stammt von den Worten Or (Licht) und Ora’a (Anweisungen). Sie ist in der Sprache der Zweige geschrieben, welche spirituelle Kräfte mit den Dingen benennt, die sie in unserer Welt erzeugen. Selbst wenn wir also denken, dass sie unsere Welt beschreibt, beschreibt sie tatsächlich spirituelle Kräfte, denn in der spirituellen Welt sind sie nur Kräfte ohne Materie.

Warum brauchen wir diese Beschreibungen der Höheren Welt?

1. Durch das Lesen werden wir den Einfluss des korrigierenden Lichts (Or Makif) auf uns ziehen.
2. Nachdem wir uns selbst durch das Licht korrigiert haben, werden wir von Ihm in dem Grad erfüllt, wie wir korrigiert sind.

Wenn es diese Methode nicht gäbe, würden wir für immer auf dem tierischen Level der Existenz bleiben. Wir wären nicht in der Lage, den Level der Unendlichkeit, Perfektion und Gleichheit mit dem Schöpfer zu erreichen.

1. Die Sprache der Zweige (welche die Höheren Kräfte mit Hilfe ihrer Auswirkungen oder Zweige beschreibt) hat vier Modifikationen oder mit anderen Worten: es gibt vier Sprachen der Zweige:

2. Die Sprache von Tanach – historische Schilderungen, wie sie in den hier veröffentlichten Kapitelzusammenfassungen der Tora verwendet wurden;
3. Die Sprache von Halacha – Gesetze;
4. Die Sprache von Hagadot – Legenden;
Die Sprache der Kabbala – diese Sprache ist den spirituellen Wurzeln am nächsten und die genauste aller Sprachen. Mehr dazu in Baal HaSulams Artikel „Das Wesen der Wissenschaft Kabbala.“

Mein Rat: Wenn Sie die Tora lesen, beginnen Sie sich vorzustellen, dass sie über den Egoismus spricht, das Verlangen, das korrigiert werden muss, so dass es anstatt für das eigene Wohl, für das Wohl des Nächsten (oder den Schöpfer, was dasselbe ist) benutzt wird. Diese Korrektur passiert allmählich, stückweise. Alles teilt sich in die Kraft des Schenkens (den Schöpfer) und die Kraft des Empfangens (die Schöpfung) ein. Der Teil der Schöpfung, der korrigiert ist oder die Korrektur durchläuft, wird Israel genannt (Isra-El – direkt zum Schöpfer). Es gibt auch Teile, die Menschen, Herrscher, Sklaven (der Verlangen), Leiter (der Korrektur), Leviten, Kohens u.s.w. genannt werden. Testen Sie sich selbst und finden Sie heraus, inwieweit Sie in der Lage sind, hinter den „dramatischen“ Szenen, die Sie lesen, die Handlungen der Kräfte zu erkennen, die unsere Welt beherrschen.

 

 interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie

 

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Tora. Das Buch Genesis. Abschnitt Wajera
Blog-post: Die Tora. Das 5. Buch Mose. Kapitel Wa’etchanan
Blog-post: Die Tora. Das Buch Bamidbar. Abschnitt Behaalotcha
Blog-post: So verwenden Sie kabbalistische Quellentexte richtig!
Blog-post: Übermittlung der Tora – Übermittlung von Moses bis zu unseren Tagen
Blog-post: Warum das Studium der Kabbala gut für Sie ist
 

Die Tora. Das Buch Genesis. Abschnitt Wajera

Und der HERR erschien Abraham im Hain Mamre; dort saß er an der Tür seiner Hütte, da der Tag sehr heiß war. Und als er seine Augen erhob, sah er drei Männer vor ihm. Und er kochte für sie und sie aßen. Der Letzte sprach: Ich werde in einem Jahr wieder zu dir kommen; und dein Weib Sarah wird einen Sohn haben. Und Sarah lachte in sich hinein. Abraham ging und zeigte ihnen den Weg.

Und Gott sprach: „Groß ist die Sünde von Sodom und Gomorra“. Und Abraham sprach: „Wirst du die Gerechten zusammen mit den Sündern strafen? Vielleicht kannst du jenen um der 50 Gerechten willen, die sich dort befinden, vergeben?“ Und Gott antwortete: „Wenn ich 50 Gerechte innerhalb der Stadt finde, werde ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben.“ Und Abraham sagte: „Vielleicht werden 40 dort sein.“ Und Er sagte:“ Ich werde sie auch wegen 40 verschonen.“ „Und wenn dort nur 10 sind?“ „Ich werde sie um der 10 willen nicht zerstören.“ Und Gott ging und Abraham kehrte nach hause zurück.

Und zwei Engel kamen nach Sodom und Lot sah sie und sagte: „Verbringt die Nacht hier.“ Sie hatten sich noch nicht schlafen gelegt, als Leute aus Sodom das Haus umstellten und sagten: „Wo sind diese Menschen, die euch heute besucht haben?“ Und Lot kam zu ihnen heraus zum Eingang des Hauses und sagte: Begeht keine Sünden, Brüder!“ Doch sie versuchten die Türen aufzubrechen. Und Besucher streckten ihre Hände aus und brachten Lot ins Haus zurück und verschlossen die Tür. Und sie schlugen die Menschen beim Eingang mit Blindheit.

Und sie sagten zu Lot: „Bring alles, was du hast, aus der Stadt, denn wir werden diesen Ort zerstören.“ Doch er zögerte und die Engel nahmen ihn bei der Hand und brachten ihn aus der Stadt. Und sie sagten: „Rettet euch und seht nicht zurück!“ Und Gott zerstörte mit Schwefel und Feuer aus dem Himmel Sodom und Gomorra. Doch Lots Frau drehte sich um und erstarrte zur Salzsäule.

Und Lot zog in eine Höhle in den Bergen, zusammen mit seinen Töchtern. „Lass uns unseren Vater mit Wein betrunken machen und uns neben ihn legen. Wir wollen Nachkommen mit ihm zeugen.“ [Rest des Beitrags lesen →]