Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Abhängigkeit'

Gordon Browns Appell an das Gewissen der Banken wird kein Gehör finden


In den Nachrichten (Number10.gov.uk): Ein Auszug aus der Rede des britischen Premierministers Gordon Brown in der St. Pauls Kathedrale am 31. März 2009: „Die meisten Menschen, die hart gearbeitet haben, um ihr Unternehmen oder ihren Laden aufzubauen, verstehen, was es bedeutet, ein verantwortungsvolles Risiko einzugehen. Sie verstehen aber nicht, warum ein Unternehmen Versagen belohnt oder wie manche Leute unsagbar reich geworden sind, indem sie das Geld anderer Leute falsch angelegt haben. Unsere Aufgabe heute ist es, den Finanzmärkten die Werte näher zu bringen, die in Familien und bei Geschäftsleuten überall im Land gelten.“

Mein Kommentar: Die Banker werden diese Worte nicht verstehen. Und das ist der Grund:

Unser Egoismus durchläuft eine graduelle Entwicklung von den körperlichen Bedürfnissen (Nahrung, Sexualität, und Unterkunft) zu sozialen Bedürfnissen, die sich unter dem Einfluss der Gesellschaft entwickeln (Wohlstand, Macht, Ruhm, Wissen). Bei manchen Menschen ist ein Bedürfnis vorherrschend. Ein solcher Mensch kann die anderen Bedürfnisse nicht verstehen. So kann z.B. jemand, der sich auf der Ebene des „Wohlstands “ befindet, nicht von höheren Bedürfnissen, wie Macht, Ruhm oder Wissen angezogen werden. So sind die Banker.

Politiker hingegen, sind auf einer etwas höheren Ebene. Sie streben nach „Macht“ und „Ruhm“ und sind bereit diese mit Geld zu kaufen. Banker hingegen sind bereit für Geld alles aufzugeben. Daher wird Browns Aufruf an sie einfach überhört werden.

Was sollten wir stattdessen tun? Wir sollten ein Erziehungssystem aufbauen und so den Einfluss der Gesellschaft nutzten. Dies wird die Entwicklung der Menschen beschleunigen, da die Gesellschaft Einfluss auf die sozialen Bedürfnisse hat und bestimmt, welche wichtiger und welche weniger wichtig sind.

Die praktischen Schritte, die wir machen müssen, bestehen darin, die Öffentlichkeit unter Nutzung aller Medienkanäle, die neue globale Welt zu lehren. Die Menschen müssen das Konzept der globalen gegenseitigen Abhängigkeit verstehen lernen, wo jeder Mensch vom anderen abhängig ist. Das ist das Gesetz der Natur, und wir müssen damit beginnen, es auf uns selbst anzuwenden. Wir können die Umsetzung dieses Gesetzes nicht umgehen. Durch seine Umsetzung werden wir in allen Aspekten des Lebens einen Nutzen spüren.

Eine Milliarde hungriger Menschen sind eine Sicherheitsfrage, warnt der Direktor des UN Welternährungsprogramms

News Bericht (aus Spiegel Online): Ralf Südhoff, Deutschland-Chef des Welternährungsprogramms der UNO, geißelt im SPIEGEL-ONLINE-Interview das kurzsichtige Denken der westlichen Politik. „Die Finanzkrise ist als Wirtschaftskrise noch gar nicht angekommen. Trotzdem wird schon jetzt kaum noch über die Hungernden, die Opfer von HIV und Aids et cetera in der Dritten Welt geredet. Das ist eine reale Gefahr, wenn bald eine Milliarde Menschen Hunger leiden.“

Mein Kommentar: Die Obrigkeiten haben Angst, dass hungrige Menschen vor ihrer Haustür auftauchen könnten! Wahrscheinlich wird Afrika während der Krise völlig vergessen. Letztendlich kann nur ein Bewusstsein von einem gemeinsamen „Körper“ (oder System) und eine Vorstellung von unserem eindeutigen, gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis, die Menschheit zwingen, an die Dritte Welt zu denken.

Eine Frage, die ich erhielt: Was wird während der jetzigen globalen Krise mit der Landwirtschaft passieren?

Meine Antwort: Sie wird ebenfalls eine Krise erleben.

News Bericht (Europäische Kommission): Die Europäische Kommission und die Weltbank haben eine neue Karte über die Reisezeit in Großstädte herausgebracht, die zeigt dass:

  • Die Stadtbevölkerung weltweit über 50% beträgt
  • 95% der Menschen auf nur 10% des Landes lebt

Mein Kommentar: Anders als in vergangenen Zeiten des Hungers, ist es nicht mehr möglich zu überleben, indem man ein eigenes Stück Land besitzt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wann wird der Hunger anfangen, uns zu beeinträchtigen?
Blog-post: Wie wird sich der Hunger auf die Weltbevölkerung auswirken?

Offener Brief an die G20: Wegbeschreibung aus der Krise


Ein offener Brief an die Führenden der G20 im Hinblick auf ihr Treffen am 2. April in London

Thema: Der Zustand der Welt

Liebe Führer der G20,

mein Name ist Michael Laitman, ich bin Professor für Ontologie, PhD in Philosophie und Kabbala sowie Master of Science in medizinischer Biokybernetik. Ich bin Gründer und Präsident von Bnei Baruch, eine in Israel gegründete internationale Organisation mit Zweigstellen in Nordamerika, Zentral- und Südamerika und Europa (Ost und West). Auf meiner Webseite www.kabbalah.info gebe ich einer Zuhörerschaft von 2 Millionen Menschen weltweit täglich kostenfreien Unterricht in Kabbala und Spiritualität. Der Unterricht wird simultan in sieben Sprachen übersetzt: Englisch, Spanisch, Hebräisch, Russisch, Französisch, Türkisch und Deutsch. Ich besitze auch den Fernsehkanal 66 beim israelischen Satelliten- und Fernsehprovider YES.

Ich schreibe Ihnen in ernster Sorge um die Zukunft der Welt. Der Grund, warum ich mich an Sie wende, liegt in meiner Überzeugung, dass Sie die einzigen sind, die eine sichere Welt garantieren können, in der alle Menschen ungeachtet ihrer Religion, Herkunft, Geschlecht oder Nationalität ein Leben in Frieden, Gesundheit und Unabhängigkeit führen können.

Ich möchte zunächst meine tiefsten Respekt und meine Bewunderung für Ihre Initiative zum Ausdruck bringen, durch die Sie sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene dafür einsetzen, diese mehrdimensionale Krise, der wir derzeit ausgeliefert sind, zu lösen. Wie Sie selber schon öfters in Ihren Ansprachen erwähnten, liegt die Einmaligkeit der heutigen Krise in der Globalisierung. Daher ist auch eine globale Lösung von Nöten. Doch bevor ich meinen Lösungsvorschlag präsentiere, möchte ich kurz auf die Ursachen der Krise eingehen.

Die Wurzel der Krise – das globale Ego

Wenn wir die Menschheitsgeschichte analysieren, wird offensichtlich, dass die Menschheit durch die Kraft des egoistischen Wunsches, welcher sich in uns seit Anbeginn der Zeit entwickelt, angetrieben wird. Mit der Entwicklung dieses Wunsches erfanden wir immer ausgefeiltere Methoden, ihn zu befriedigen.

Im 21. Jahrhundert aber änderten sich die Spielregeln. Wir wechselten von einer „persönlichen“ Entwicklung zu einem integralen System, in welchem alle Teile voneinander abhängig sind. Das Ego, welches unser Hauptantrieb war, wurde zu einem globalen Ego, welches uns alle in einem Teufelskreis verbindet. Von dem Moment an, als wir uns zu einem globalen und integralen System vereinten, wurden wie bei jedem anderen System in der Natur unsere Stärke und Zukunftsfähigkeit von dem gegenseitigen Verantwortungsgefühl aller Menschen abhängig.

Ein Problem wurde offensichtlich: Während unsere Beziehungen immer mehr in einander griffen, verhielten wir uns selbst aber nach wie vor egoistisch – daher die Krise.

Die Lösung – Bildung
Das geschlossene System der Zivilisation treibt uns dazu, die Wichtigkeit einer bewussten Beteiligung der gesamten Menschheit zu erkennen. Unsere gegenseitige Abhängigkeit nötigt uns dazu, dass wir alle dieses System verstehen und uns rücksichtsvoll den anderen gegenüber verhalten.

Daher setzt die Lösung der Krise eine Veränderung des Bewusstseins aller Menschen voraus. Jede Person muss erkennen, dass in einer globalisierten Welt das Schicksal des einzelnen in seiner Einstellung den anderen gegenüber liegt.

So wie wir ein Bildungssystem etabliert haben, das unsere Kinder auf das Leben vorbereitet, müssen wir nun ein globales System erschaffen, das erklärt, wie die Menschen ihr Leben in einer neuen globalisierten Welt leben sollen – entsprechend dem Prinzip aller Religionen „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Wenn wir so ein System etablieren, werden wir umgehend den Heilungsprozess der Gesellschaft spüren, denn wenn sich die Menschen der neuen Gesetze der Welt gewahr sind, werden sie sich zueinander auf neue Art und Weise verhalten, in Fürsorge.

Wir müssen die Wirtschaftssysteme und die politischen Systeme erneuern, denn alle anderen Systeme werden sich entsprechend unseres Bewusstseins der Verbundenheit bzw. unserer Vernetzung anpassen.

Wir sind mit einer facettenreichen globalen Krise konfrontiert. Daher benötigen wir eine globale Bildung, um richtig auf die diversen speziellen Krisen zu reagieren.

Der Arbeitplan

Weil die überwiegende Mehrheit der Menschen sich durch die öffentliche Meinung beeinflussen lässt, müssen wir, um den Fokus der Menschheit auf eine konstruktive Geisteshaltung zu verlagern und um ein neues Wertesystem zu erschaffen, die Kraft der Gesellschaft nutzen.

Daher schlage ich folgende Schritte vor:

  • Ein internationales unpolitisches Bildungszentrum zu etablieren, in dem sich berühmte Wissenschaftler der harten Wissenschaften und der politischen Wissenschaften der ganzen Welt versammeln. Diese Experten werden eine Vielfalt von erläuterndem Inhalt über den neuen Zustand der Welt entwickeln und mit den Medien zusammenarbeiten, um ihre Ansichten zu publizieren.
  • Eine Arbeitsgruppe bilden, die die Pläne zur Erhöhung des sozialen Bewusstseins auf der ganzen Welt fördern.
  • Bestimmen, dass jedes Medium Programme produziert, die die Menschen über unsere Vernetzung informieren und dies mindestens 30 Minuten täglich zur Hauptsendezeit.
  • Alle großen Werbeagenturen darüber in Kenntnis setzen, dass Werbungen, die einen negativen Effekt auf die Gesellschaft haben können, nicht im öffentlichen Radio und TV ausgestrahlt werden.
  • Zusätzlich sollten wir eine von den Regierungen unterstützte Kampagne starten, die aufklärende Informationen über das Ausmaß unserer Vernetzung bzw. Verbundenheit anbietet.
  • Jede Schule dazu verpflichten, in ihrem Lehrplan Hinweise zu den Regeln, die sich aus der neuen Gesellschaft ergeben, aufzunehmen. Damit einher sollte es einen täglichen Unterricht geben, in dem Studenten die menschlichen Beziehungen, die in einem globalisierten Zeitalter vorherrschen, diskutieren können.
  • Preise und andere finanzielle Zuwendungen für Produktionen in Literatur, Kunst, Kino, Theater und Journalismus entsprechend dem Ausmaß ihres Nutzens für die Gesellschaft vergeben.

Als Anführer der größten Länder könnten Sie die Institution einer globalen (Aus-)Bildung einführen, die die Welt so verzweifelt braucht.

Indem Sie das tun werden die Länder nicht nur ihre Sorge um die Menschheit beweisen sondern sie sogar vorantreiben.

Mit freundlichen Grüßen,

Michael Laitman

In den Nachrichten: Ist der Kommunismus der Weg aus der Krise?


In den Nachrichten (The Guardian): „Kommunismus: Eine brauchbare Alternative?“ An diesem Wochenende hat das Birkbeck College ein Symposium über die Idee des Kommunismus veranstaltet. Die Aufgabe ist jetzt, darüber nachzudenken, was die Konzepte von egalitärem Voluntarismus (Anmerkung: egalitär = auf Gleichheit bedacht; Voluntarismus = Lehre, dass der Wille über alles entscheidet), Selbstorganisation, gemeinsamer Besitz von gemeinsamen Produktionsmitteln, Abschaffung der in Klassen gegliederten Gesellschaft und Freiheit von der Staatsmacht heute bedeuten können.

In den Nachrichten (The Independent): „Mark Steel: Karl Marx hatte also doch recht“ Verkaufszahlen von Marx’s Kapital sind auf dem höchsten Stand aller Zeiten.

Mein Kommentar: Globalisierung, Integration und gegenseitige Abhängigkeit, die sich jetzt in unserer Gesellschaft enthüllen, werden uns alle dazu zwingen, uns willentlich und global zu vereinen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wird der Kapitalismus die Finanzkrise überleben?
Blog-post: Die Gesellschaft der Zukunft
Blog-post: Baal HaSulam beschreibt die Lebensbedingungen in einer globalisierten Gesellschaft

Wird der G-20 Gipfel sich als nützlich erweisen?


Eine Frage, die ich erhielt: Am 2. April wird ein Gipfeltreffen der G-20 Führer stattfinden, um zu versuchen, die Welt aus der Krise herauszubringen. Was können sie tun?

Meine Antwort: Diese Leute können eine Menge tun, da sie die Möglichkeit haben, ihre Meinungen bekanntzumachen. Die Welt befindet sich in einer Krise und viele dieser Führer verstehen, dass es der Welt großen Schaden zufügen wird, wenn all diese Länder sich nur um sich selbst sorgen werden. Deshalb sollten Länder sich nicht voneinander trennen; sie müssen sich vereinen. Jedoch weiß niemand, wie das zu machen ist.

„Wir kommen zusammen, um etwas zu unternehmen, aber wir sind nicht fähig, irgendetwas zu tun“ – das ist es, was sie gerade allen demonstrieren. Sie erkennen, dass Länder sich nicht voneinander isolieren können, aber niemand weiß, wie dieses Dilemma zu lösen ist.

Sie werden mit Sicherheit etwas unternehmen, aber bei dem derzeitigen Kurs wird sich alles, was sie tun, als Versagen erweisen und niemand wird verstehen, wohin alles verschwunden ist. Es wird das gleiche passieren, wie mit Obamas Konjunkturplan.

Warum geschieht das? Weil sie unfähig sind, das globale Gesetz der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen uns – Arvut (gegenseitige Bürgschaft) – zu berücksichtigen. Dieses Gesetz erklärt, dass wir jetzt eine gute Verbindung untereinander schaffen müssen und das kann nur aus dem Verständnis kommen, dass jeder völlig vom anderen abhängig ist.

Zwanzig mächtige Leute werden zusammenkommen, alle von ihnen Führer von Nationen. Sie können nicht länger mit ihren Völkern herumspielen, indem sie sie anlügen und versuchen, sie zu beruhigen, weil das Aufstände, Hunger und den größten Aufruhr verursachen wird. Deshalb müssen sie der Welt etwas anbieten.

Jedoch sollten die Regelung und Harmonie nicht auf der körperlichen Ebene verwirklicht werden, sondern im Innern – der Ebene der Verbindung zwischen den Menschen. Dort fand der Bruch statt (das Zerbrechen der Seelen) und so entstand der Egoismus. Deshalb müssen wir dort die Korrektur machen. Deshalb müssen wir unseren jetzigen Zustand studieren und den Zustand, zu dem uns die Natur vorwärts treibt. Wir müssen lernen, wie wir in unserer neuen Welt leben sollen, genau wie wir das unseren Kindern beibringen.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Die Freiheit“, 13.03.2009)

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Führende Analysten erkennen nun: Die globale Krise verlangt eine globale Lösung


In den Nachrichten (aus dem Russischen Utro.ru) „Der Dollar wird abschwächen aber nicht aufgeben“ Die gegenwärtige Krise unterscheidet sich von den vorangegangenen, weil sie nicht zyklisch, sondern durch das System bedingt ist. Daher werden globale Veränderungen auf der Ebene der internationalen Finanz-, Wirtschafts- und Sozialsysteme die Folge sein. Die Globalisierung ist ein Faktor, der vorher nicht vorhanden war und der eine normale, lokale Krise in eine globale Krise verwandelt. Weil das Finanzsystem global geworden ist, sollte es nicht auf nationaler, sondern auf globaler Ebene reguliert werden.

Mein Kommentar: Die Meinungen der führenden Analysten nähern sich mehr und mehr dem Standpunkt der Kabbala. Die Menschen müssen jedoch nach wie vor die Definition folgender Konzepte ausarbeiten: die Globalisierung, integrale Systeme, das Gesetz der vollkommenen gegenseitigen Abhängigkeit und der Verantwortung füreinander, die Bedingungen für eine Äquivalenz zur Natur, der Egoismus als Ursache für alles Übel und das Geben und die Liebe zu allen Wesen des Planeten als endgültiges Ziel der menschlichen Entwicklung. Für die Korrektur des Egoismus in unserer Welt gibt es ausschließlich die Methode der Kabbala.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Großbritanniens Premier Grodon Brown legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor
Blog-post: Nur ein Wandel unserer inneren Haltung kann uns aus der Rezession führen

Das modernde Russische Reich

Hier zwei Fragen, die ich zum gegenwärtigen Zustand der russischen Regierung erhielt:

Frage: Wie ist eine Einheit der russischen Regierung und des russischen Volkes möglich, wenn es nicht genügend Ressourcen gibt, um die ganze Bevölkerung zu versorgen?

Meine Antwort: Die Regierung sollte den Menschen das wahre System erklären, das in der Welt und in der Menschheit wirkt, die Globalität dieses Systems und die vollkommene gegenseitige Abhängigkeit aller Menschen. Sie muss dann über das allen Menschen gemeinsame Ziel sprechen – unserer gemeinsamen Aufgabe als menschliche Wesen. Sie muss auch erklären, dass wir dies nur gemeinsam erreichen können, indem wir den richtigen Weg gehen und an unserer eigenen Korrektur mitwirken; indem wir der Natur ähnlich werden, statt den Zustand der Liebe und des Gebens an den Nächsten auf dem Weg des Leidens zu erreichen.

Wenn Sie diese Botschaft an das russische Volk richten, werden Sie sehen, dass sie Sie besser verstehen werden als irgendjemand sonst. Das liegt daran, dass das russische Volk historisch gesehen, mehr gelitten hat, als jedes andere Volk.

Es sucht nach seinem Platz in der Welt, unter den anderen Nationen und hat ihn noch nicht gefunden. Deshalb wird das russische Volk Ihnen folgen. Sie müssen ihm aber die Wahrheit sagen, und ihr trotz aller Widrigkeiten treu bleiben. Sonst werden die Gegner dieser Idee Sie zerstören.

Eine Meinung eines Professors für internationale Angelegenheiten an der The New School, New York City.
Das modernde russische Reich“ (Auszüge):

Das Problem Russlands ist es, dass sich der Staat entwickelt, nicht aber die Gesellschaft. Die heutigen demokratischen Strukturen sind genauso unterentwickelt, wie sie es zur Zeit Peter des Großen waren. (…) Der Nutzen für die Menschen wird dem Nutzen des Landes geopfert. Und die Menschen selbst glauben, dass sie bereit sein müssen ihre Freiheiten für die Größe des Landes herzugeben.

Mit einer bemerkenswerten Beständigkeit, besteht (Russland) darauf seine globale Rolle, im Sinne einer einzigartigen und besonderen Nation, selbst zu definieren. Das Russland unter Putin fühlt, dass es sich Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen, ja Militanz leisten kann, weil es sich nach wie vor, vor dem trügerischen Westen schützen muss, der Russlands Niedergang anstrebt.

Das Symbol des „doppelten Adlers“, mit den nach Osten und Westen schauenden Köpfen – ursprünglich im Russland zur Zeit des byzantinischen Untergangs verwendet- wurde nach 1991erneut als Symbol des Staates eingesetzt.

Für Putin bleibt Moskau „das Dritte Rom“ für das es sich im Jahre 1472 erklärte. Die nicht so feinsinnige Idee hinter all dieser Byzanz – Nostalgie, ist die dass Russland nur im Gegensatz zum Westen existieren kann (und sollte), der einst das Byzantinische Reich hasste und heute Russland, den geistigen Erben, hasst. Wie Stalin glaubt jedoch auch Putin, dass Russland nur dann ein Mitglied im Club der mächtigsten Nationen der Welt sein kann, wenn es Härte zeigt. So folgt Putin tatsächlich der traditionellen Denkweise der meisten russischen Herrscher: Furcht ist Respekt gleichzustellen, oder übertrifft diesen sogar…. „ Ich beziehe mich auf Russlands Einschüchterung seiner unabhängigen Nachbarstaaten, auf die Benutzung von Öl und Gas als politisches Druckmittel,“ erklärt Condoleeza Rice.

„Das sich aus diesem Verhaltensmuster ergebende Bild ist das eines Russlands, das sich national immer autoritärer und auf internationaler Ebene immer aggressiver verhält,“ so Rice. (…) Wenn Moskaus Anti-Westen-Paranoia und die byzantinischen Fantasien die nächsten 15 bis 25 Jahre fortdauern, werden beide Kräfte China zugute kommen, der neuen globalen Supermacht, die den ganzen Fernen Osten und Sibirien vereinnahmt. Ein stark geschwächtes Russland wird dann auch den Nördlichen Kaukasus und die Wolga-Region an die wachsende muslimische Bevölkerung verlieren und Kaliningrad wird wieder einmal das deutsche Königsberg werden. Russland wird seine 11 Zeitzonen verlieren und keinerlei Anspruch mehr darauf haben, Großrussland zu sein.

Frage: Von welcher „guten alten Zeit „ sprechen Sie denn? Einer Welt ohne Selbstbestimmung, wo autokratische Regime bestimmen, was wir zu tun haben? Einer Welt in der die eigene Zukunft durch die Geburt bestimmt wird, ganz gleich wie hart man auch arbeitet? Es hat noch nie eine Welt gegeben, wo so viele Menschen die Freiheit der Wahl haben. Ist es eine perfekte Welt? Natürlich nicht. Wir müssen immer den menschlichen Faktor einkalkulieren, der per se nicht perfekt ist.

Meine Antwort: So sieht jeder heutzutage die Welt. Es ist unsere alte, vertraute und einfache Welt.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Russland könnte bei der globalen Einheit eine Vorreiterrolle spielen
Blog-post: Wer wird von der Wirtschaftskrise am meisten betroffen sein?

Der Schmetterlingseffekt und die Globale Krise

Die Wirtschaft ist eine Wissenschaft über die menschlichen Wechselbeziehungen, die in der offenbaren Form uns nicht geöffnet sind. Wir können uns schlecht in den eigenen Gefühlen orientieren, und in den Beziehungen zwischen uns noch weniger. Alle Wissenschaften untersuchen und öffnen uns die Welt auf drei Niveaus: leblosen, pflanzlichen- und tierischen. Und das Niveau „der Mensch“ können wir erst begreifen, wenn wir über dieses Niveaus hinaufsteigen «über uns». Es ist nur bei der Realisierung und Beachtung des Hauptnaturgesetzes «Liebe deinen Nächsten wie dich selbst» möglich.

Und die moderne Globalisierung verpflichtet uns dazu: wir sollen zu Einheit und Liebe (anstelle des Hasses und der Konkurrenz) kommen, um den Naturverwaltungskräften zu entsprechen. Wir werden in der globalen Krise solange feststecken, bis wir beginnen uns zu verändern, uns als ein Teil des Einheitssystems zu fühlen, in dem sich alles in der Harmonie, in allen Wünschen, Gedanken und Handlungen, befindet. Wie ist das zu verwirklichen? Dies erklärt uns die Wissenschaft der Kabbala.

Im Laufe von hunderttausenden Jahren ging unsere Entwicklung auf der Erdkugel nach dem individuellen Weg. Jeder Mensch entwickelte sich persönlich, und bei der Bildung von großen Menschenvereinigungen – Gemeinden, Städte, Staaten wogen sie sich, auf eine oder andere Art aus. Das menschliche Ego hat das globale Niveau noch nicht erreicht.

In unserer Entwicklung durchliefen wir einige Stufen: die Perioden der Sklaverei, des Feudalismus, des Kapitalismus, die postmoderne Periode. In jede dieser Epochen (Stufen) änderte sich die Verbindung zwischen den Menschen in ihrer Qualität. Wir setzten uns ins Netz der künstlichen Gesetze ein, die wir für die Regulierung der zwischenmenschlichen Beziehungen festlegten. Es fanden sich «die klugen Köpfe», die meinten, dass die Verbindung zwischen uns durch diverse Ordnungen verwirklicht werden sollten. Aber das waren Gesetze, die der Mensch erfand. Er erkannte entsprechend seinem Ego wie es gerade am sinnvollsten zu handeln war.

In unseren gegenwärtigen Beziehungen beginnen die Naturgesetze zu gelten, und wir setzen fort so zu leben, als wären diese Gesetze uns unbekannt. Wir enthüllten unser Ego, das heißt wir stiegen zu solchem Zustand hinauf, der eigentlich unser Endzustand ist. Aber wir verstehen immer noch nicht, dass jeder von uns die gesamte Masse in Bewegung bringen kann, und somit alle Naturniveaus beeinflusst, der sogenannte Schmetterlingseffekt. Sich in der global verbundenen Welt befindend, wie in einem kleinen Dorf, in dem jeder Einzelne von ganzem Kollektiv abhängig ist, also vom Flügelschlag des kleinen Schmetterlings, müssen wir uns an den Händen fassen!

Wenn wir fortsetzen nach den jetzigen Gesetzen zu leben, so wird es nicht funktionieren, es wird einfach keine Übereinstimmungen geben. «Wir sollen uns bis zu einem Zustand entwickeln, indem wir begreifen, dass wir wirklich alle miteinander verbunden sind», schreibt Baal HaSulam im Artikel „Der Frieden“.

Das Wirtschaftssystem ist nur das erste System, dass uns verbindet und die Krise zeigt, inwiefern wir uns alle in «einem Bündel» befinden. Bald werden wir auch andere Wechselbeziehungen und Abhängigkeiten entdecken. Wir entdecken, dass wir gemeinsame Krankheiten haben, das heißt, dass meine Gesundheit von der Gesundheit eines Anderen, womöglich einem Neuseeländer, abhängt. Daraufhin wird klar, dass der Schlüssel meines Lebens sich in den Händen von jedem Menschen auf der Welt befindet. Und er kann mit meinem Leben alles anstellen, was ihm in den Sinn kommt.

Wenn wir alle keine einheitliche Ganzheit darstellen, so werden wir entgegengesetzt den Naturgesetzen, und dieses Gegenteil wird von uns wie Leiden oder Krisen empfunden. Als Nächstes kann eine ökologische Krise kommen, oder plötzlich bricht eine Epidemie aus.

Wenn wir beginnen, an diese Abhängigkeit nur zu denken, ohne zu widersprechen und dies auch in der Masse der Menschen geschehen wird, so finden wir uns sofort in einem komfortablen Zustand, in Bezug auf die Natur wieder und werden ihren positiven Einfluss fühlen. Wir werden plötzlich fühlen, dass alles sich ändert. Und «die schwarzen Wolken» lösen sich plötzlich auf.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Gesellschaft der Zukunft
Blog-post: Die Lösung – Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)

Wie wird sich der Hunger auf die Weltbevölkerung auswirken?


Eine Frage, die ich erhielt: Wie wird sich der Hunger auf die Weltbevölkerung auswirken, wenn er sich über die ganze Welt verbreitet?

Meine Antwort: Die Theorie von Malthus besagt, dass die Weltbevölkerung seit jeher durch die natürliche Fruchtbarkeit eines Landes und die Entwicklung von Bio-Technologien bedingt war:

  • mit natürlicher Landwirtschaft – bis zu 10 Millionen Menschen
  • mit großflächiger Landwirtschaft – bis zu 100 Millionen Menschen
  • mit Intensivlandwirtschaft – bis zu 1 Milliarde

Aber alle Modelle, die ausdrücken, dass die Bevölkerung der Erde mit deren Fruchtbarkeit in Beziehung steht, setzen voraus, dass die Weltbevölkerung ein natürliches (egoistisches) System ist.

In der Vergangenheit hatte ein Vorgang, der in einem Teil der Welt stattfand, keinen signifikanten Einfluss auf die anderen Teile und schon gar nicht auf die Bevölkerung. Aber in dem Moment, wo die Weltbevölkerung ein kollektives Ganzes wurde, änderten sich die Gesetze des Systems. Heute wird trotz kultureller Unterschiede und physischer Distanzen, ein immanentes Phänomen der globalen, gegenseitigen Abhängigkeit aller Menschen sichtbar.

Wie wird das die Weltbevölkerung beeinflussen?

Unser Planet kann sogar 100 Milliarden Menschen ernähren, vorausgesetzt sie befolgen das System der gegenseitigen Verbindung, in dem sie leben. Wenn die Menschen die Gesetze der Natur befolgen und nur konsumieren was für ihre Existenz notwendig ist, in brüderlicher Verbindung untereinander, als Teile eines einzigen Organismus, werden sie nie eine demographische Krise befürchten müssen. Letzten Endes ist der einzige Grund all unserer Krisen unsere grausame Einstellung zueinander. Die Natur zerstört uns bis zu dem Grad, mit dem wir uns ihr entgegenstellen.

Nehmen wir als Beispiel Russland: Dort gibt es eine riesige Differenz zwischen der Stufe der wirtschaftlichen Entwicklung und wie die Bevölkerung sie benutzt. Grausamkeit, Bedeutungslosigkeit menschlichen Lebens, zahllose Gefängnisse und Konzentrationslager, Alkoholismus und ein Mangel an angemessenen medizinischen Leistungen sind entscheidende Faktoren für eine kurze Lebensspanne und eine hohe Sterberate.

In Ländern, die weniger entwickelt als Russland sind, ist die Lebensspanne länger, weil die Einstellung zu den Menschen barmherziger ist. In Russland ist es beinahe so, als wäre die Regierung selbst an der Zerstörung seiner eigenen Bürger interessiert! Wie sonst kann man die Förderung und Verbreitung der „Bier- und Wodka-Kultur“ wie auch des Drogenkonsums erklären? Jedoch ist die direkte Bekämpfung des Alkoholismus immer wirkungslos und vergrößert nur die Anzahl der Menschen im Gefängnis.

Die Haltung der Regierung und jeder Person gegenüber Mensch, Gesellschaft und Menschheit muss verändert werden. Das muss zu einem nationalen Gedankengut Russlands werden. Verlasst den Pfad, auf dem ihr versucht „Respekt zu erzwingen“ und „Frieden zu erzwingen“, und seid stattdessen ein Beispiel für Sympathie, Schenkung und Liebe für alle in der Welt. Das wird wohlverdienten Respekt und Ehre hervorrufen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wann wird der Hunger anfangen, uns zu beeinträchtigen?
Blog-post: Es braucht nur einen Funken des Höheren Lichtes, um die Welt zu korrigieren

Die heilende Wirkung von Katastrophen


News Report (übersetzt von gazeta.ru): Viele Länder, Russland eingeschlossen, erhielten einen Aufschwung an Tatkraft und Zuversicht während der Jahre des Rohstoff-Booms. Für diese Länder hat die finanzielle Instabilität, die sich rasch über die gesamte Welt ausgebreitet hat, gezeigt, wie alle in der Welt voneinander abhängig sind, und die Grenzen der wirtschaftlichen, und somit auch geopolitischen Möglichkeiten umrissen.
Idealerweise kann für mächtige Länder rund um die Welt, so auch Russland, die Finanzkrise zu einem Antrieb werden, die kollektiven Interessen, die Erforderlichkeit unterschiedlicher Handlungen und das Zurückweisen des Egoismus, zu erkennen, was allen Menschen dieser Welt gegenwärtig ohne Ausnahme innewohnt. Aber damit dies geschehen kann, müssen die Menschen ernsthaft wahrnehmen, dass sie sich vor einer bevorstehenden Katastrophe befinden. Unglücklicherweise sind sie sich dessen bisher nicht bewusst.

Mein Kommentar: Natürlich können wir sitzen und warten bis sich die Krise in eine Katastrophe verwandelt, und Nazi-Regimes sowie ein Weltkrieg in den entwickelten Ländern hervorgerufen werden. Dadurch wird die Menschheit unsere gemeinsame kollektive Abhängigkeit, und die Notwendigkeit, den Egoismus abzulehnen, erkennen. Dann werden sie nach einem Weg Ausschau halten, um die menschliche Natur zu korrigieren, und schließlich die Kabbala enthüllen. Jedoch ist dies der Weg des Leidens.

Der alternative Weg besteht darin, ist die Methode zur Korrektur des Egoismus heute in der ganzen Welt zu verbreiten und zu verwirklichen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wohin entwickelt sich die Welt – Nazismus oder Globale Einheit?