Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Leiden'

Der Mensch wird erwachen und sich selbst in einer neuen Welt wiederfinden


Leiden treibt den Menschen in die Richtung, in eine höhere Dimension einzutreten und aus diesem kranken, verzerrten Traum aufzuwachen, in dem er sich selbst als in einer zerbrochenen Wirklichkeit existierend sieht.

Er kann zurückschauen und verstehen, dass er sich selbst wehgetan hat, wenn er anderen Schaden zufügte. Wenn er doch gewusst hätte, was er jetzt weiß!

Er schaut zurück und sieht, dass die Teile der Wirklichkeit, die ihm fremd erschienen und die er nur ausnutzen wollte, ihm in Wirklichkeit nahe waren und noch wichtiger, als Teile von sich selbst ansieht.

Er wird erkennen, dass der Teil, den er als sein eigenes „Ich“ wahrgenommen hatte, überhaupt nicht wichtig ist. Denn die Kraft des Verlangens, die sich in seinen äußeren Teilen enthüllt, ist viele Male mächtiger und sie werden ihm zum Allerwichtigsten.

Er erkennt, dass alles eine Täuschung war und dass er, indem er alles, was ihn umgibt, hasst und ausnutzt, nur sich selbst geschadet hat. Alles war ein großer Fehler.

Diese Enthüllungen helfen ihm voranzuschreiten, bis er mit dem gesamten, sich ihm enthüllenden Universum völlige Ausgeglichenheit erlangt und er beginnt, sich selbst damit zu identifizieren.

Indem er erkennt, dass er zu diesem weiten Universum gehört und dass das Universum zu ihm gehört, enthüllt er die Höhere Kraft, die alles erfüllt.

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Die Verwirklichung der Nächstenliebe wird uns vor Zerstörung retten


Zwei Fragen, die ich über den Zweck der Schläge, die wir vom Schöpfer bekommen, erhalten habe:

Frage: Warum brauchen wir all diese Schläge, wenn es gar nicht offensichtlich ist, dass sie mit der Verbindung unter den Menschen und der Liebe zum Nächsten etwas zu tun haben?

Meine Antwort: Dies ist nur für diejenigen nicht offensichtlich, die noch nicht entdeckt haben, dass es zwischen ihnen und den Menschen auf der ganzen Welt eine Verbindung gibt. Nur 0,1% aller Menschen auf der Erde sagen, dass die jetzige Krise dazu da ist, die Verbindung unter den Menschen aufzudecken. Alle anderen sind sich der Tatsache noch nicht bewusst, dass speziell die menschlichen Beziehungen die Wirtschaft, den Ausbruch von Epidemien, Tsunamis, Erdbeben und andere Katastrophen der Natur beeinflussen.

Wenn jedoch der Zusammenhang zwischen unseren Beziehungen und unserem Leiden offensichtlich wird, dann haben die Menschen keine andere Wahl, als ihre egoistische Beziehungen zu verwerfen.

Frage: Warum versetzt uns der Schöpfer dann nicht die endgültigen Schläge, damit wir Seinen Plan verwirklichen können?

Meine Antwort: Es gibt keinen Zweifel darüber, dass, wenn wir uns darüber klar wären, dass die Tsunamis, Erdbeben und der Zerfall der finanziellen Institutionen durch unser Verhalten geschehen, wir uns aus Notwendigkeit ändern würden. Wir würden die notwendigen Schritte nur darum unternehmen, um uns vor der Zerstörung zu retten und nicht aus dem eigentlichen Zweck, um die Großartigkeit des Gebens und die Liebe zum Nächsten zu verwirklichen.

Es wäre eher eine tierische Flucht vor dem Tod und nicht eine freie Wahl, die man trifft, um sich über seine Natur zu erheben, um dem Schöpfer gleich zu werden, obwohl der Schöpfer uns doch von Beginn an so hätte erschaffen können.

Damit wir den Schöpfungsplan erfüllen können, müssen wir eine schrittweise Entwicklung durchmachen, die uns zur Erkenntnis der Großartigkeit des Gebens und der Liebe für den Nächsten bringt.

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Baal HaSulam Artikel: Die Freiheit

Wir benötigen nur das Lebensnotwendige

Eine Frage, die ich erhielt: Nehmen wir an, ein Schicksalsschlag ist über mich hereingebrochen. Ich wurde aus meiner Arbeit entlassen – ich fühle mich schrecklich. Soll ich mich immer noch an den Schöpfer heften?

Meine Antwort: Das ist genau das, was der Welt heute zustößt – die Welt erhält Schicksalsschläge und es wird viele solcher Schicksalsschläge geben. Das alles ist notwendig, damit der Mensch einen Zustand erreicht, in dem er einwilligt, seinen Egoismus zurückzuweisen.

Indem er seinen Egoismus ausmerzt, entdeckt der Mensch, dass er vom Schöpfer nur ein wenig zu empfangen braucht – das was lebensnotwendig ist. Das gleicht den Zellen und den anderen Körperteilen, die zum Wohle des ganzen Körpers existieren und demzufolge spüren sie seine allgemeine Existenz. Ebenso fühlen wir das gemeinsame, ewige und perfekte Leben des unendlichen und unbegrenzten Universums.

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Blog-post: Bruce Lipton „Wir sind ein Ganzes“
Shamati #50: „Zwei Zustände“

Das Gute in dem erkennen, was schlecht zu sein scheint


Ein Mensch denkt immer, dass er recht hat. Er erwartet, dass ihm nur Gutes widerfährt und niemals Schlechtes. Heute betrachtet die gesamte Menschheit das Leben auf diese Weise. Die Welt leidet an einer Krise nach der anderen, immer mehr Probleme brechen über uns herein, doch niemand hält inne, um darüber nachzudenken, dass es für all das eine Absicht gibt. Jeder denkt, dass dies alles zufällige Ereignisse sind.

Mit anderen Worten, wir lernen nicht aus unserer Erfahrung. Wir sind uns dessen nicht bewusst, dass wir die Ursache für diese Ereignisse sind.

In unserem jetzigen Zustand wird dieses Problem mehr und mehr akut. Ab diesem Punkt ist der einzige Weg, wie wir vorankommen können, uns zu einem Ganzen zu verbinden.

Und das ist nur durch das Heranziehen der Höheren Kraft – des Schöpfers – möglich. Daher ist es so entscheidend, die Kenntnis, wie man die höhere Kraft der Natur gebraucht, zu verbreiten. Nur dann wird jeder Mensch fähig sein, über das Gute in dem, das zuerst schlecht erscheint, lernen zu können.

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Blog-post: Kabbala ist die Wissenschaft über die Korrektur der Welt

Lasst uns den Weg des Lichtes zusammen gehn

Eine Frage, die ich erhielt: Jemand, der keine Leere empfindet, wird nicht in der Lage sein, irgendetwas zu offenbaren. Die sich nahenden Schicksalsschläge werden den Leuten diese Leere geben. Gibt es einen anderen Weg?

Meine Antwort: Allerdings gibt es einen. Wir wissen, dass der Appetit während des Essens kommt oder indem man anderen beim Essen zusieht.

Warum ist das so? Zuallererst ist man durch die Meinung der Gesellschaft beeinflusst. Zweitens erklärt die Kabbala, dass das Verlangen von innen heraus kommt (von den Reshimot und der Awijut aus dem Kli) oder dass das Verlangen (Appetit) in einer Person von außerhalb wachgerufen wird (von der Umgebung, der Awijut vom Licht).

Wenn wir das Verlangen vom Licht empfangen („das Licht das verbessert“), werden wir auf dem korrektesten Weg zum Ziel gelangen.

Wenn wir daher die Ursache von sogar dem kleinsten Schicksalsschlag der Welt offenbaren, offenbaren wir durch das Verständnis seiner Ursache das Licht, das vom korrigierten Zustand zu uns kommt. Wir sehen dann den korrigierten Zustand und wie wundervoll er im Vergleich zu unserem gegenwärtigen Zustand ist. Das verlockt uns dazu, uns vorwärts auf das Ziel hin zu bewegen, und wir werden nicht länger gezwungen sein, durch Leiden nach vorne gestoßen zu werden.

Es gibt zwei Wege: den Weg des Lichts und den Weg des Leidens. Darum ist es notwendig, der Welt die Erklärung über das Leiden zu geben!

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Kabbalablog Artikel: „Licht“ – die kabbalistische Bedeutung

Tausende Jahre von Leiden haben uns nun zu einer Erkenntnis geführt

Jahrtausendelang existierte die Menschheit in dieser Welt und alle Wiedergeburten waren ausschließlich dazu da, um uns zu einer einzigen Erkenntnis zu bringen – dass das egoistische Verlangen, nach dessen Erfüllung wir ständig streben, dem wir uns jeden Moment des Lebens unterwerfen und für das wir immer wieder reinkarnieren, niemals erfüllt werden kann.

Die Menschen haben sich dieser Erkenntnis über Generationen hinweg genähert und wurden immer wieder enttäuscht, weil sie feststellen mussten, dass jedes Mal, wenn sie etwas geniessen, der Genuss nach wenigen Momenten verschwindet. Diese Erfahrung macht jeder durch und in unserer Generation sind wir zu der Schlussfolgerung gekommen, dass es nichts mehr gibt, dem wir nachjagen können. Darum sind die Menschen deprimiert, es gibt Terrorismus, Scheidungen und allgemeine Ernüchterung. Und all dies kommt nur aus der Unfähigkeit, sich zu erfüllen.

Und heute entdecken wir etwas Zusätzliches – dass wir nicht durch unsere Verbindungen erfüllt werden können. Die unzureichende Verbindung unter uns erlaubt uns nicht, Handel oder Geschäfte miteinander abzumachen, und noch weniger unsere grundlegendsten Bedürfnisse zu erfüllen. Heute ist das Problem nicht nur der Mangel an Genuss, sondern uns fehlt das Notwendigste zum Überleben. Dazu hat uns unsere Entwicklung gebracht.

All dies zwingt uns nun festzustellen, dass es sich nicht lohnt, für den Egoismus zu arbeiten. Es führt uns nur zu Enttäuschungen und zur Frage: „Was ist der Sinn meines Lebens?“. Und wenn das nicht ausreicht, werden die Menschen durch größeres Leiden, wie Hungersnöte, zur richtigen Schlussfolgerung gelangen.

Wie dem auch sei, die Leere, die ein Mensch in seinem Verlangen nach Genuss fühlt, ist der Anfangspunkt seiner spirituellen Entwicklung.

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Blog-post: Fragen über den Pharao- unseren Egoismus (fortgeshritten)
Blog-post: Das Spiel des  Lebens hat neue Regeln
Leben aus der Kabbala,  Kappitel 8: „Die Struktur der Spiritualität. Trügerische Genüsse“

Wo befindest Du Dich in der menschlichen Pyramide?


Wir müssen die Menschen insbesondere von Amerika, Russland und Europa informieren, dass es eine Lösung für all unsere Probleme gibt. Warum?

Wie alles in der Natur hat auch die Menschheit die Struktur einer Pyramide mit einer leblosen, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Stufe. Die menschliche Stufe befindet sich an der Spitze der Pyramide und beeinflusst alle Stufen darunter. „Menschlich“ zu sein jedoch bedeutet, dass man den Schöpfungsgedanken und den Entwicklungsprozess versteht. Nur solch ein Mensch kann die gesamte Pyramide von oben nach unten beeinflussen.

Obwohl ein Mensch sich durch sein Erlangen und seine Wahrnehmung der Wirklichkeit bereits oben auf der Pyramide befindet, wird die Pyramide selbst durch diejenigen gesteuert, die sich noch ganz unten auf der leblosen Stufe befinden. Sie bringen die Pyramide durch ihre Reaktion von Unten nach Oben in Bewegung (durch die Erhebung von MAN). Doch werden diese Menschen allein durch das Leiden, dass sie in ihrem Leben verspüren beeinflusst, anstatt durch das Bewusstsein vom Zweck der Schöpfung oder einer Vision von der Zukunft.

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Blog-post: Unsere Verlangen werden durch Leiden geläutert
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Baal HaSulam Artikel: Das Wesen der Religion und ihr Ziel

Die Schweinegrippe versetzt der Wirtschaft einen weiteren Schlag

In den Nachrichten (The Washington Times): Die bereits von Produktionsrückgang, Zusammenbruch des Handels und der schlimmsten Finanzkrise seit der Großen Depression gebeutelte Weltwirtschaft, steht nun vor einem Ausbruch der Schweinegrippe, die eine Pandemie zu werden droht.

Laut Schätzungen der Weltbank vom vorigen Jahr, könnte eine Pandemie die weltweite Produktion um 4.8 % verringern. Ein „ernster“ Ausbruch, so die Weltbank, könnte in der Tourismusbranche, beim Transport und im Einzelhandel Verluste von 3 Milliarden Dollar verursachen, da die Produktivität sinken und das Fehlen am Arbeitsplatz zunehmen würde.

Mein Kommentar: Welche weiteren „ägyptischen Plagen“ hat die Natur für uns auf Lager, da wir weiterhin stur sind und einer Korrektur unseres Egoismus widerstreben? Wenn wir uns gegen das Gesetz der Natur wenden, werden wir nichts anderes als weitere „Plagen“ für unser Zuwiderhandeln zu erwarten haben.

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Blog-post: Wir haben alle die Grippe
Blog-post: Wir befinden uns alle im tiefen (Trink)-Wasser

Ein perfektes Leben wird für uns bereitgehalten

Frage: Kann man wirklich von den Menschen verlangen, nach Einheit zu streben, wenn sie kein Verlangen danach haben?

Antwort: Für Menschen, die im Moment noch durch Leiden Fortschritte machen, ist Vereinigung eine Rettungsmöglichkeit. Die Menschheit steht nun großem Unheil gegenüber, und die Menschen werden bereit sein, sich zu vereinigen, um die Situation zu retten.

Die Menschen wollen sich gut fühlen, aber zurzeit kommen sie nur dadurch voran, indem sie sich schlecht fühlen. Dieses Wohlgefühl werden sie erst durch Vereinigung und gegenseitiges Geben erreichen. Erst dann werden sie Erfüllung und Wohlgefühl empfinden.

Alles in der Natur strebt nach Vereinigung. Der menschliche Körper beispielsweise wird durch die Vereinigung seiner Teile geschaffen, wo alle Teile in Harmonie existieren und durch eine gemeinsame Garantie verbunden sind. Der Körper existiert und erreicht einen hohen Existenzgrad, weil jedes seiner Teile für eine spezielle Funktion verantwortlich ist, und die anderen Teile mit allem versorgt, was sie brauchen. Jede Zelle sorgt sich um den gesamten Organismus und alle seiner Teile.

So müssen sich auch die Menschen vereinen, da die Naturgesetze auf allen Ebenen gleich sind, sei es auf der leblosen, pflanzlichen, tierischen oder menschlichen Stufe. Auf der menschlichen Ebene jedoch müssen die Menschen dies bewusst ausführen, indem sie ihre Gesellschaft im Einvernehmen mit der gesamten Natur erschaffen. Darum ist die momentane Krise global und betrifft die gesamte Menschheit.

Indem man sich mit den anderen verbindet, erlangt man das wahre Leben. Verglichen damit, ist man im derzeitigen Zustand tot, wie ein Körper, dessen Teile getrennt sind und keine Verbindung untereinander haben. Wir haben ein perfektes Leben vor uns, doch in unserem jetzigen Zustand sehen wir dem Aussterben entgegen.

Es ist nun klar, dass die Alternative zur Einheit Weltkriege, Hunger, Epidemien und klimatische Anomalien sind. All dies könnte passieren, wenn die Menschheit sich nicht korrigieren kann. Wenn sich die Menschen jedoch vereinigen, wird sich die Situation sofort ändern. Viele sagen, dass unser Leiden aus Mangel an Verbindung herrührt, und wir können sehen, dass es so ist.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam’s Artikel „Ein Gebot“ )

 

Kabbala Akademie

 

Weshalb ist Kabbala das einzige Heilmittel für das Leiden?

Fragen, die ich über das Leiden erhielt:

Frage: Wenn die Kabbala das einzige Heilmittel ist, das den Grund für das Leiden des Menschen enthüllt und die Methode der Korrektur erbringt, weshalb haben dann die Kabbalisten sie solange verborgen?

Meine Antwort: Sie warteten darauf, dass der Egoismus reift.

Frage: Ist es wirklich wahr, dass uns nur die Kabbala von Depression heilen kann?

Meine Antwort: Das trifft auf jene Fälle zu, wo die Depression nicht eine Krankheit ist, sondern von einem mangelnden Sinn des Lebens herrührt.

Frage: Wir fühlen Schmerz und Leiden, um korrigiert zu werden. Wie steht es mit den Tieren? Leiden sie nicht auch?

Meine Antwort: Jeder leidet als Teil des gemeinsamen, erschaffenen Verlangens. Jedoch ist Korrektur nur im Teil des Verlangens möglich, das „Mensch“ genannt wird, weil dieser Teil ein Bewusstsein hat – den Sinn für seinen Nächsten (das Umfeld, die Gruppe, den Schöpfer).

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala ist  für die ganze Welt
Blog-post: Kabbala – das Heilmittel für jedes Leid
Blog-post: Menschliche Gesetze im Dschungel, Gesetz des Dschungels in der Zivilisation
Blog-post: Wann wird das Leid verschwinden ?