Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wissenschaft'

Neues Leben 1263 – Die Stärkung der weiblichen Kraft in der Welt

Neues Leben 1263 – Die Stärkung der weiblichen Kraft in der Welt

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Während frühere Frauen ihre Zeit zu Hause mit Kochen und Kindererziehung verbrachten, sind sie heutzutage Premierministerinnen. Die weibliche Kraft wird im globalen Management weiter wachsen, um die schwindende Rolle der männlichen Kraft auszugleichen. In der Natur verkörpert die weibliche Kraft das Verlangen zu empfangen, und die männliche Kraft das Verlangen zu geben. Das Verlangen zu empfangen oder die Anziehungskraft der Schwerkraft stehen im Zentrum der Schöpfung. Sie ist jener Teil, der neues Leben gebiert, pflegt, kontrolliert, entwickelt und erzieht. Männliche und weibliche Kräfte müssen lernen, sich gegenseitig zu vervollständigen und zu ergänzen. Sie werden lernen, sich als menschliche Wesen über ihre eigene Natur und über das Geschlecht hinaus zu verbinden, so dass wahre Gleichheit und Ausgewogenheit erreicht werden kann. Wir werden lernen, uns gegenseitig zu geben und dadurch eine neue, höhere Stufe der spirituellen Entwicklung, als eine Einheit, erreichen. In dieser neuen Welt werden Verbindung, Frieden, Gemeinschaft, Teilen, gegenseitige Verantwortung, Einheit und Liebe herrschen.

[267821]

Aus KabTVs „Neues Leben 1263 – Die Stärkung der weiblichen Kraft in der Welt“ 08/07/2020

Neues Leben 1262 – Eine globale Kultur

Neues Leben 1262 – Eine globale Kultur

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Die Geschichte bewegt uns auf eine gemeinsame globale Kultur zu, in der wir wie ein Mann in einem Herzen sein werden. Wir werden uns gegenseitig unterstützen und vorrangig auf Verbindung wert legen. Einzig das menschliche Ego entzweit uns. Wir werden lernen, die böse Neigung im menschlichen Ego, das herrschen und sich auf dem Ruin anderer aufbauen will, zu beschränken. Alle Einrichtungen, die Menschen mit Gewalt einschränken, wie Polizei, Armee, Gerichte und Gefängnisse, werden überflüssig werden. Wir werden uns über das Ego erheben und uns mit anderen jenseits unserer animalischen Kriege ums Überleben verbinden. Die daraus resultierenden Gewinne werden dabei die Verluste wettmachen. Wir haben keine andere Wahl, denn die Natur zwingt uns, uns in diese Richtung zu bewegen. Wir werden erkennen, dass es unmöglich ist, aus eigener Kraft gut zueinander zu sein, und wir werden gemeinsam die Natur anflehen, unsere Herzen zu öffnen.

Unser kollektives Verlangen und unsere gemeinsamen Bemühungen uns zu verbinden, werden die Forderung nach der positiven Kraft der Natur hervorrufen. Die ganze Welt wird wie ein großes Haus und eine einzige Familie sein. Wir werden mit der Natur in Harmonie und ohne Angst in einem himmlischen Paradies leben.

[267669]

Aus KabTVs „Neues Leben 1262 – Eine globale Kultur“, 08.07.2020

 

Neues Leben 1261 – Virtuelle Verbindungen

Neues Leben 1261 – Virtuelle Verbindungen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Im Vergleich zu anderen Begegnungsformen bietet die virtuelle Plattform eine nützlichere, praktischere, zugänglichere, bequemere und greifbarere Gemeinschaftserfahrung. Sie kostet weniger und belastet die Umwelt weniger. Auch Emotionen lassen sich virtuell besser ausdrücken, da die Menschen besser geschützt und dadurch engagierter sind. Wir können uns virtuell wie in einer Familie treffen, spielen, singen, agieren und sogar gemeinsam essen. Es gibt keinerlei Einschränkungen, wie wir online unsere Herzen miteinander verbinden können.

Während sich Kinder weiterhin für kurze Zeit physisch versammeln, um gemeinsam Sport zu treiben, werden die innigen Gedanken und Gefühle, die wir virtuell füreinander entwickeln, im Großen und Ganzen alle physischen Interaktionen, die wir hätten haben können, kompensieren. Wir werden in eine neue, klare, unverdorbene Dimension des Lebens ohne Grenzen oder Begrenzungen eintreten, wo wir einander durch eine „innere Sicht“ spüren und das Wesen der anderen in einer absolut perfekten Welt kennen lernen.

[267472]

Aus KabTVs „New Life 1261 – Virtual Connections“, 06/06/2020

Neues Leben 1260 – Eine Welt ohne Grenzen

Neues Leben 1260 – Eine Welt ohne Grenzen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Grenzen sind dynamisch und relativ. Wir verschieben sie von Generation zu Generation und wollen möglichst wenige gegenseitige Verpflichtungen. Schon bald werden sich die Grenzen zwischen den einzelnen Nationen auflösen. Der Mensch will sich, so wie er ist, akzeptiert fühlen, ohne jeglichen Druck oder Erwartungen von außen. Der heutige Mensch möchte spüren, dass er nicht durch seinen Körper begrenzt ist. Wir wollen uns keiner Begrenzung oder Form der Kontrolle unterwerfen, die unsere Freiheit einschränkt.

Die Menschheit hat eine Stufe der Entwicklung erreicht, auf der sie die Grenzen der Materie und des materiellen Begehrens überwinden und wahre, spirituelle Freiheit in einer grenzenlosen Dimension empfinden muss.

[267424]

Aus KabTVs „Neues Leben 1260 – Eine Welt ohne Grenzen“, 06.7.2020

Neues Leben 1259 – Eine Welt ganz ohne Geld

Neues Leben 1259 – Eine Welt ganz ohne Geld

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Wenn Geld seinen Wert verliert, wird die Natur selbst für jede Anstrengung, die zur Gesellschaft beiträgt, mit “ emotionalen Münzen“ bezahlen. Der Lohn der Natur sind unvergängliche Münzen der Seele. Die Seele bezeichnet die innere Anstrengung, die ein Mensch zugunsten der Gesellschaft investiert. Über die Erfüllung der Bedürfnisse der physischen Existenz hinaus hat ein Mensch das Verlangen, die Seele durch eine Beziehung zur Gesellschaft und zur Natur zu entwickeln. Die Natur „führt darüber Buch“, wie viel jeder Bürger gegeben und was er erhalten hat. Erst später offenbart sich ein höherer Lohn, und der Mensch wird noch mehr geben wollen. Sozialvermögen wird für einen Menschen wertvoll sein, und er wird es aufrechterhalten, um die Zugehörigkeit zur ewigen Natur zu erwerben. Vor der Natur kann man nichts verbergen oder sie belügen. Entsprechend der Aufrichtigkeit unserer Herzen, liegt ein Leben im Paradies vor uns!

[267315]

Aus KabTVs „Neues Leben 1259 – Eine Welt ohne Geld“, 01.07.2020

Wie ist das Leben entstanden?

Frage: „Biologie“ bedeutet im Griechischen „Lehre über das Leben“. Diese Wissenschaft hat keine Ahnung, wie das Leben auf der Erde entstanden ist. Wissen Sie, wie das Leben entstanden ist und was es ist?

Antwort: Das Leben ist eine besondere Form des Bewusstseins. Es ist aus einem ursprünglichen Verlangen entstanden. Diese Kraft des Verlangens entwickelte sich allmählich so weit, dass sie sich in ihren unterschiedlichen Metamorphosen entfaltete und teilweise zu sterben begann.

Frage: Es gibt also eine Kraft, die ein Verlangen nach Leben geschaffen hat. Woher kam dann der Tod?

Antwort: Ein Verlangen, das nicht verwirklicht wird oder nicht ausgeführt werden kann, fühlt sich wie Sterben an. Das heißt, der Tod ist der Mangel an Wunscherfüllung. Wenn es sich gefüllt hat, dann spürt man Leben.

In der Wissenschaft der Kabbala wird gesagt – „die Kraft des Lichts schafft das Verlangen und erfüllt es“. Unter dem Einfluss von Licht verändert sich das Verlangen ständig. Das Licht ist primär, das Verlangen ist sekundär.

Frage: Kann das im Grunde genommen alles untersucht werden?

Antwort: Natürlich, es gibt hier keine Geheimnisse.

Aus der TV-Sendung „die Zeit nach dem Koronavirus“, 14.05.2020

[269266]

Neues Leben 1257 – Wie Ideen sich ausbreiten

New Life 1257 – Wie Ideen sich ausbreiten

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Alles in allem stellt die Natur ein Verlangen zu empfangen dar, das sich wie ein Virus von einem Menschen auf den anderen überträgt. Wir empfangen und absorbieren Ideen, Gedanken und Gene voneinander. Die Natur ist daran interessiert, dass wir uns gegenseitig Ideen und Gedanken übermitteln, so dass wir einen einzigen, in sich geschlossenen, verbundenen, integralen Mechanismus erreichen. Die Natur pflanzt Gedanken und Ideen in unsere Köpfe ein, doch müssen wir die altruistische, integrale Idee selbst erreichen, indem wir sie einander gegenüberstellen und frei wählen können. Die altruistische Idee besagt, dass alle gleich und ineinander eingeschlossen, wie ein Mensch mit einem Herzen sind. 

Sie kann sich jedoch nur schwer verbreiten, weil sie Ego-feindlich ist. Wir müssen daher ein Umfeld schaffen, ein Netzwerk von Menschen, die miteinander verbunden sind, damit sich die Idee ausbreiten kann. Die Weisheit der Kabbala kann uns den Weg zu einer kontinuierlichen Entwicklung und zur Vermeidung von Schlägen wie der Coronavirus-Epidemie weisen.

[266991]

Aus KabTVs „Neues Leben 1257 – Wie sich Ideen ausbreiten, 24.06.2020

 

Neues Leben 1256 – Die Evolution des Bewusstseins

Neues Leben 1256 – Die Evolution des Bewusstseins

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Gemäß der Weisheit der Kabbala ist die Kraft, die die Menschheit entwickelt, der Egoismus. Der „Motor“, der sich in der Natur befindet, entwickelt das Bewusstsein der unbelebten, pflanzlichen, belebten und sogar menschliche Stufe, um integral zu werden. Der Bewusstseinssprung, der vor uns liegt, besteht darin, dass wir beginnen, uns an die Natur anzupassen und die Wirklichkeit nicht durch das Ego zu sehen. Seiner Natur entsprechend will der Mensch nicht mit der ganzen Wirklichkeit verbunden sein, weil ihn dies verpflichtet und er hingegen frei sein will.

Die Konflikte in unserem Leben entstehen dadurch, dass Menschen sich gegenseitig beherrschen wollen. Durch Leiden entwickelt sich das menschliche Bewusstsein. Die Menschheit muss einen Zustand erreichen, in dem alle mit Liebe verbunden sind; ideale Kommunikation bedeutet Liebe. In einer Beziehung, in der jeder den anderen fühlt und dessen Wünsche erfüllt, ist man vollständig miteinander verbunden. Eine vollkommene Bewusstseinsentwicklung bedeutet, dass man das Herz des anderen fühlt und erfüllt, und umgekehrt.

[266848]

Aus KabTVs „Neues Leben 1256 – Die Evolution des Bewusstseins“, 24.06.2020

Neues Leben 1254 – Die Entwicklung der Beschäftigung, Teil 1

Neues Leben 1254 – Die Entwicklung der Beschäftigung, Teil 1

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Die Prinzipien der neuen Welt werden von Tag zu Tag deutlicher. Unsere Einstellung zur Wirtschaft und zum Leben im Allgemeinen hat sich geändert. Schlussendlich werden wir zu einem weltweit einheitlichen Unternehmen. Die Beschäftigten werden lernen, als ein einheitliches System miteinander in Beziehung zu treten; sie werden sich offen füreinander, voneinander abhängig und miteinander verbunden fühlen, helfen und sich beteiligen wollen.

Entsprechend dem Gesetz der Integration, werden wir zum Wohle der Menschheit damit aufhören, Dinge zu produzieren, wenn es andere Unternehmen gibt, die dasselbe besser machen. Es wird nicht mehr der persönliche Nutzen im Vordergrund, sondern vielmehr alles im Dienste der Allgemeinheit stehen.

Als nächster Schritt wird ein Produktionsstopp von unnötigen und nutzlosen Dingen auf der Welt erfolgen. Wir werden uns mit der Maximierung der Effizienz für die Gesellschaft als Ganzes befassen. Die Notwendigkeit des Wandels wird von der Natur, die über uns steht, ausgehen und uns zur vollständigen Integration führen.

[266707]

Aus KabTVs „Neues Leben 1254 – Die Entwicklung der Beschäftigung, Teil 1“, 22.06.2020

 

Neues Leben 1253 – Einwanderung nach Israel zur Zeit des Coronavirus

 

Neues Leben 1253 – Einwanderung nach Israel zur Zeit des Coronavirus

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Zur Zeit des Coronavirus denken Juden natürlich über eine Einwanderung nach Israel nach, weil sie sich im Ausland nicht sicher fühlen und die Geschäftswelt zusammenbricht. Juden befinden sich, auch was die Erziehung der Kinder betrifft, in Israel an sicherer Stelle. Die Nation ist jedem Juden in der Welt verpflichtet, so wie es Eltern in Bezug auf ihre Kinder sind. Alle sind hier zu Hause. Sie haben keine andere Zukunft. Juden werden in jeder Nation der ganzen Welt immer Fremde sein. Der Staat muss sich auf die reibungslose Aufnahme der Juden vorbereiten, und nicht, wie es in früheren Einwanderungswellen geschehen ist. Was jedoch fehlt, ist eine Erziehung in Liebe, eine Erziehung, die anerkennt, dass wir alle eine einzige Nation sind, trotz der Spaltungen und Unterschiede zwischen uns. Wir müssen zur Doktrin der Liebe und dem Grundsatz: „Du sollst deinen Freund lieben wie dich selbst“ (Levitikus 19,18) zurückkehren, damit wir einander nicht verachten und kritisieren.

Das Coronavirus lädt zum Öffnen einer neuen Seite in der Geschichte ein. Es zeigt, dass es an uns liegt, liebevoll miteinander zu kommunizieren. Durch eine gute Aufnahme der Einwanderer werden alle hier friedlich leben, und wir werden weltweit ein Vorbild sein. Dann werden sich die Menschen, die aus dem Ausland hierher einwandern, wie in die Hände einer fürsorglichen Mutter gehüllt fühlen.

[266358]

Aus KabTVs „Neues Leben 1253 – Einwanderung nach Israel zur Zeit des Coronavirus“, 15.06.2020