Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wissenschaft'

Unsere imaginäre Wirklichkeit wird durch zwei Mechanismen erschaffen


Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe Ihre Unterrichte für Kinder angeschaut, worin Sie erklärten, dass alles um uns herum eine imaginäre Welt (Olam Dimioni) ist. In diesem Unterricht und anderen Vorträgen, die Sie zu diesem Thema gaben, gelangen die Menschen irgendwann immer an einen Punkt der Verwirrung und bringen die Frage auf: „Bedeutet dies also, dass ich mir was auch immer vorstellen kann? Warum erscheint dann diese Welt noch immer körperlich und warum bleiben meine Fantasien immer nur Fantasien?“

Meine Antwort: Der Mensch hat zwei Mechanismen, um die imaginäre Wirklichkeit zu erschaffen. Einen, der sich jenseits unseres Bewusstseins befindet. Er ist tiefer und verantwortlich für die Erschaffung des Bildes der Welt, das wir „Wirklichkeit“ nennen. Der zweite Mechanismus zur Erschaffung von Bildern befindet sich innerhalb unseres Bewusstseins und ist vordergründiger. Das ist der, den wir alle kennen und wir benutzen ihn, wenn wir unsere Fantasien erschaffen.

Wir sind nur fähig, den zweiten Mechanismus zu kontrollieren, den ersten grundlegenden jedoch nicht. Das ist so, weil er schon in uns zu formen und zu arbeiten beginnt, bevor wir ein Ich-Bewusstsein erreicht haben. Daher wird die Arbeit dieses Mechanismus nicht von unserem Bewusstsein registriert und erscheint uns einfach als das normale gewohnte Bild der Wirklichkeit.

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Ist das Bermudadreieck Mythos oder Realität?


Zwei Fragen, die ich über ungewöhnliche Phänomene und Wissenschaft erhielt:

Frage: Letzens habe ich ein Programm über die Geheimnisse des Bermudadreiecks gesehen. Eine Erklärung der Wissenschaftler für das plötzliche Verschwinden von Schiffen und Flugzeugen in diesem Gebiet ist, dass es dort einen Zugang zu einer Parallelwelt gäbe. Ich weiß von der Kabbala, dass alle Welten im Inneren des Menschen sind. Somit verstehe ich, dass die Wissenschaftler über eine völlig andere Welt sprechen, die definitiv nicht im Inneren des Menschen ist, sondern vermutlich außerhalb. Doch wie erklären sie diese ungewöhnlichen Phänomene? Gibt es eine kabbalistische Erklärung für dieses Geheimnis, warum Objekte verschwinden?

Meine Antwort: Es gibt nichts „Geheimes“ in der Welt. Das Programm, das Sie sahen, schlachtet einfach einen Mythos aus. Unsere Welt und alle spirituellen Welten sind die Wahrnehmung des Lichts innerhalb des Verlangens. Unsere Welt ist die Wahrnehmung einer Mikrodosis Licht in einem mikroskopisch kleinen Verlangen. Mehr darüber erfahren Sie in Punkt 34 im Vorwort zum Buch Sohar.

Frage: Ich bin verwirrt, weil Sie in einigen Ihrer Unterrichte erklärten, dass Dinge wie Kreise in Feldern oder archäologische Funde (praktisch eine unumstrittene Tatsache, selbst wenn es nicht von jemandem bestätigt wurde) trügerisch sind. Ein anderes Mal haben Sie allerdings von Wissenschaftlern beobachtete Ergebnisse angeführt. Wie kommt es, dass sie manchmal wissenschaftliche Argumente in einem positiven Licht präsentieren und in anderen Fällen in einem negativen und sagen, dass wir dem keine Aufmerksamkeit schenken sollen?

Meine Antwort: Die Kabbala heißt Dinge willkommen, die aus Erfahrung oder ausschliesslich wissenschaftlicher Forschung gewonnen wurden. Dies scheidet den Rest aus, weil er Menschen irreführt und sie vom Ziel abbringt – der wahren Erlangung der Natur.

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Wissenschaftliche Theorien können die Existenz Gottes nicht beweisen


News Report (übersetzt von smi.marketgid.com): „Polnischer Priester beweist die Existenz G-ttes.“ Der 72 jährige Priester und Mathematiker Michael Heller wurde mit dem weltgrößten Wissenschaftspreis für seine Arbeit, welche indirekt die Existenz von
G-tt beweist, ausgezeichnet. Pater Hellers Theorie beinhaltet nicht nur einen Beweis der Existenz G-ttes, sondern verwirft auch Zweifel an der Existenz der körperlichen Welt um uns.

Pater Heller hat eine komplexe Formel entwickelt, die imstande ist, durch mathematische Berechnung alles zu erklären, sogar den Zufall. Davor führten deutsche Forscher eine Reihe mathematischer Berechnungen durch, welche aufzeigten, dass die Wahrscheinlichkeit für G-ttes Existenz bei 62% liegt.

Meine Antwort: Wie üblich präsentieren die Massenmedien fehlerhafte Informationen, infolge mangelhaften Verstehens vom Gegenstand: Eine Theorie kann nicht als Beweis dienen. Der Beweis kann nur durch eine klare Empfindung kommen, wie auch durch die Fähigkeit diese Empfindung zu wiederholen und sie mit dem, was andere wahrnehmen, zu vergleichen. Anders gesagt, er muss sich an die Regel halten „Ein Richter hat nicht mehr als das, was seine Augen sehen können.“

Nur die Weisheit der Kabbala befähigt die Menschen, die Höhere Welt und den Schöpfer mit solch einer Klarheit zu enthüllen. Denn die Kabbala schafft neue Eigenschaften im Menschen, die den Eigenschaften des Schöpfers gleich sind, und dann nimmt er den Schöpfer innerhalb dieser Eigenschaften wahr, gemäß dem Gesetz der Gleichheit der Form.

Alles andere ist wie ein Versteckspiel in einem dunklen Raum – anstatt auf klare Empfindungen zu vertrauen, spielen die Leute mit Zahlen herum und philosophieren, indem sie weltliche Logik verwenden.

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Werde zuerst ein Wissenschaftler, dann kannst Du gegen die Wissenschaft sprechen


Eine Frage, die ich erhielt: Vor vier Jahren hatte ich einen enormen Durst nach der Wissenschaft und Wissen. Ich sah so viel Bedeutung in diesen Dingen, dass ich mein Leben diesen Dingen verschrieb und ein Doktorand mit dem Schwerpunkt Umweltrecht wurde. Doch seitdem ich 2006 die Kabbala gefunden habe, veränderten sich meine materiellen Werte schrittweise hin zu spirituellen. Der Kongress 2008 in Israel spielte dabei eine Hauptrolle. Ich sehe in der Kabbala eine große spirituelle Bedeutung und sie wurde zu meinem wahren Ziel. Doch was soll ich mit meiner physischen Wissenschaft machen? Ich bin daran nicht mehr interessiert, da ich jetzt weiß, dass ich meiner Umgebung Harmonie bringen kann, indem ich nur mich selbst verändere.

Ich habe jetzt ein Problem: Ich bin unfähig, meine Dissertation zur Umwelt so abzuschließen, wie ich das gerne würde – mit der Integration von kabbalistischen Elementen, da rechtskräftige Wissenschaftler der Ansicht sind, dass umweltbedingte Probleme nur durch die Entwicklung von gesetzlichen Regulierungen und Programmen, wie z.B. die Reduktion von Karbonemissionen usw., gelöst werden können. Ich kann jedoch bereits sehen, dass diese Hilfsmittel ineffektiv und zwecklos sein werden. Ich fühle, dass ich, anstatt an meiner Wissenschaft zu arbeiten, lieber an der Übersetzung von kabbalistischen Texten arbeiten würde, und gerne etwas Richtiges machen würde, wie für die Massenmedien zu schreiben und auf andere Arten zu verbreiten.

Meine Frage ist also: Sollte ich weiter „auf richtige Weise“ an meiner Dissertation schreiben, einfach um einen Doktortitel zu erhalten oder sollte ich aus dem Doktorandenprogramm ausscheiden?

Meine Antwort: Ich schrieb meine Dissertation zu dem Thema „Kabbala als eine Methode zu irrationaler Erkenntnis“, obwohl ich persönliche finde, dass die Kabbala die rationalste Wissenschaft von allen ist. Ich musste etwas schreiben, womit ich persönlich nicht mit übereinstimmte, da ich meine Dissertation sonst nie hätte verteidigen können. Doch nachdem ich mein PhD erhalten hatte, gewann ich die Möglichkeit, von einer anderen Stufe aus zu sprechen, nämlich als Doktor der Philosophie. Wenn ich bei internationalen Foren und Interviews erscheine, verändert die Tatsache, dass ich einen Doktortitel habe, etwas im Bewusstsein der Leute. Deshalb denke ich, dass Sie Ihre Dissertation abschließen sollten.

Sie können nicht „gegen die Wissenschaft“ schreiben, während sie noch kein Wissenschaftler sind. Zuerst müssen Sie ein Wissenschaftler werden (einen Doktortitel haben) und dann werden Sie fähig sein, auf legitime Weise „gegen die Wissenschaft“ zu reden, und Ihre Sicht des Problems und dessen Lösung anzubieten. Machen Sie das Schritt für Schritt. Ihnen viel Glück, und ich würde gerne mit Ihnen an Ihrem Thema arbeiten!

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Artikel: Kabbala als eine moderne Wissenschaft

Die Wissenschaften sind der Weisheit der Kabbala untergeordnet

Ich erhielt etliche Fragen über die Herkunft der Wissenschaften. Hier ist eine Antwort:

„Wissenschaften, solche wie Theologie, Philosophie und Mathematik haben ihre Grundsätze und Ursprünge in ihr [der Kabbala]. Und darum sind diese Wissenschaften dieser Weisheit untergeordnet; und ihre Grundsätze und Regeln sind ihren [denen der Kabbala] Grundsätzen und Regeln untergeordnet; und deshalb ist ihre [die der Wissenschaften] Argumentationsweise ohne sie [Kabbala] mangelhaft.“
Raymundus Lullus, Raymundi Lulli Opera

Hier ist das lateinische Original:

„Scientiae recipiunt sua principia, amp; radices ab ista; vt Theologia, philosophia, mathematica. Et propterea namque istae scientiae sunt subalternatae huic sapientiae, amp; sua principia amp; regulae sunt subalternatae principiis eius, amp; regulis amp; ideo earum modus demonstrandi est imperfectus sine ista. amp; similiter post Theologiam amp; philosophiam omnes certae scientiae per istam quartam figuram aquiruntur“.
Raymundi Lullii Opera, 93f

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Blog-post: Die Wissenschaft wird sich der Wahrnehmungsmöglichkeiten der Kabbala bewusst
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Artikel: Kabbala als Wurzel aller Wissenschaften
Artikel: Die Wissenschaft der Kabbala und andere Wissenschaften

Die Wissenschaft wird sich der Wahrnehmungsmöglichkeiten der Kabbala bewusst


Ich hatte eine Begegnung mit Avi Blizovsky, dem Herausgeber der populärwissenschaftlichen Website Israels – Erudite.

Avi ist ein sehr bekannter wissenschaftlicher Schriftsteller. Wie viele Wissenschaftler, mit denen ich gesprochen habe, hatte er es in der ersten halben Stunde schwer, die Möglichkeit ins Auge zu fassen, dass man die Welt irgendwie anders als mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen kann. Diese Wahrnehmung (mit unseren fürnf Sinnen) ist für alle viel zu gewohnt und offensichtlich, gerade für Wissenschaftler.

Als wir jedoch weitersprachen, begann er zu verstehen, welche Art von Wissenschaft die Kabbala ist: eine, die die Welt in einer anderen Weise erkennt, nicht „innerhalb sich selbst“ – egoistisch, sondern „außerhalb von sich“ – altruistisch.

Er ist ein eifriger Anhänger von Darwin und ein Liebhaber aller Wissenschaften. Da wir in Bnei Baruch davon überzeugt sind, dass die Verbreitung der Kabbala die einzige Methode zur Korrektur der Welt ist, müssen wir weiterhin für solche Begegnungen sorgen und den Menschen geduldig erklären, dass Kabbala eine Wissenschaft über die Wahrnehmung der Wirklichkeit ohne die Einschränkungen des fleischlichen Körpers und der fünf Sinne ist.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Physik des Höheren Lichtes
Blog-post: Schöpfung und Evolution
Was ist Kabbala?

Seine Unerreichbarkeit im Geist eines Kabbalisten


Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagten, dass die Kabbala eine Wissenschaft ohne Axiome/Grundsätze ist. Doch Rabash sagt in Shamati, dass es nur Azmuto (den Unerreichbaren), Ein Sof und die Seelen gibt. Sind dies nicht Grundsätze, auf denen die Kabbala basiert? Alles andere kann doch von diesen Axiomen abgeleitet werden.

Mein Antwort: Nein, diese sind keine Grundsätze, sondern Aufdeckungen von Kabbalisten. Man kann einfach nicht verstehen, dass man sagen kann, dass Azmuto existiert, wenn es nicht erreichbar ist. Doch die Tatsache ist – man kann Seine Unerreichbarkeit eindeutig erreichen. Den Rest muss man selbst aufdecken.

Es gibt eine Regel in der Kabbala: Wir sprechen nur darüber, was wir erreicht haben. Wenn dann ein Kabbalist sagt, dass etwas unerreichbar ist, bedeutet das ein bestimmtes Erreichen. Das gilt für alle kabbalistischen Vorstellungen – alle diese kommen aus klaren Erkenntnissen und wissenschaftlichen Forschungen. Sie wurden in Gefühlen wahrgenommen, die man kontrollieren kann, und darauf basieren, auf welche Weise der Kabbalist diese Verbindungen durch Analyse und mentale Synthese erfasst. Dies geschieht jedoch nicht mit dem normalen Verstand. Kabbalisten entwickeln einen „nichtirdischen“ Verstand oder Gehirn, weil sich unser Verstand Seite an Seite mit unseren Verlangen entwickelt, um sicher zu stellen, dass sie sich verwirklichen.

Wenn sich unsere Verlangen auf der Ebene unserer Welt befinden, dann kann unser Verstand nie aus seinen Begrenzungen heraustreten, weil er von unseren Verlangen geschaffen wird. Darum muss man sich erst selbst korrigieren und später, wenn sich die Eigenschaften verändert haben, wird man klüger und erreicht einen Verstand, der nicht körperlich ist, sondern anders, höher – ein Geist, der Gegensätze als Ganzes begreift, der versteht, dass Zeit nicht existiert und dass Bewegung bedeutet, wenn man seine Eigenschaften jenen des Schöpfers angleicht.

Man erreicht dann eine vollkommen andere Weltanschauung (siehe auch Blog-Beiträge über die Wahrnehmung der spirituellen Wirklichkeit). Man enthüllt die Seelen und die lenkenden Kräfte und auch den Grund und den Zweck dieser Welt. Zusätzlich sieht man alles als ein einziges Bild, welches zwar ruht, sich aber dennoch in Richtung Enthüllung dieses Ruhezustandes bewegt.

Verwandtes Material:
Artikel von Baal HaSulam: „Analytischer Vergleich zwischen Kabbala und Philosophie“
Aus dem Artikel „Die Massen und das Individuum“: Die Urheber der Leiden
Blog-Post: Fragen über den Pharao-unseren Egoismus (fortgeschritten)
Shamati 3: Das Wesen der spirituellen Erkenntnis

Wie alt ist die Welt?


Fragen, die ich darüber erhielt, ob Kabbalisten je über das Alter der Welt und vergangene Zivilisationen geschrieben haben:

Frage: In vielen Unterrichten sagten Sie, dass unsere Welt etliche Millionen Jahre alt ist, wir gemäß dem hebräischen Kalender jedoch das Alter der Welt von dem Moment an beginnen zu zählen, als in einem Menschen, der Adam hieß, der Punkt im Herzen erwachte (von dem Moment an, in dem er entschied, dem Schöpfer ähnlich zu werden). Von welchen kabbalistischen Quellen haben Sie diese Information?

Meine Antwort: Baal HaSulam sagt in seinem Artikel „Die letzte Generation“, dass jeder Zeitabschnitt, der die Erde formte, 30 Millionen Jahre dauerte. Das zeigt, dass die Erde bereits seit Jahrmillionen existiert.

Baal HaSulam schreibt auch in seinen Briefen, dass Adam der erste Mensch war, der den Schöpfungsgedanken enthüllte. Offensichtlich hatte Adam Eltern und Verwandte und war in diesem Sinne nicht der erste Mensch, aber der erste Mensch, der den Schöpfer erlangte oder enthüllte. In jeder anderen Hinsicht entwickelte sich die Natur infolge der Reshimot, die zum Vorschein kamen und realisierten, angefangen vom unbelebten Level der Natur, zum vegetativen Level, weiter zum tierischen Level und dann zum menschlichen Level. Dies geschah Schritt für Schritt und oberflächlich betrachtet erschien es, genau wie Darwin dachte. Jedoch geschieht das nicht durch natürliche Auslese, sondern durch aufeinanderfolgende Enthüllung der Reshimot gemäß des Modells von HaVaYaH.

Frage: Lieber Rav, von dem, was ich in Ihren Unterrichten gehört habe, verstehe ich, dass Baal HaSulam ein Mann war, der Großes erreicht hat. In einem Ihrer Unterrichte sagten Sie, dass Baal HaSulam über die Entstehung der Erde und die zahlreichen Veränderungen schrieb, die während der flüssigen und festen Phasen geschahen, von denen jede 30 Millionen Jahre andauerte. Haben Kabbalisten je etwas von vergangenen Zivilisationen erwähnt?

Meine Antwort: Nein, denn sie sind an diesem einen Stückchen nicht interessiert. Kabbalisten richten ihre ganze Aufmerksamkeit nach oben, über diese Welt hinaus (zum Schöpfungsziel), anstatt zurück (in die Abgründe der Geschichte).

Es gibt keine intelligenten Zivilisationen außer der unsrigen. Diese Tatsache wird durch das Studium des Abstiegs des Lichts und des Kli aus der Welt der Unendlichkeit in unsere Welt, sehr klar. Wir existieren schon jetzt in der Welt der Unendlichkeit, doch unsere gestörten Sinne stellen dies als unsere Welt dar. Der Ari beginnt seine Enthüllung des Universums von dem Moment an, in dem es nur das Licht gibt und dann erscheint der Embryo des zukünftigen Geschöpfes. Das einzige, das von diesem Punkt innerhalb des Lichts hervorgeht, sind wir.

Verwandtes Material:
Blog-post: HaVaYaH – Die Entwicklungsstufen des Verlangens (für Fortgeschrittene)
Artikel: Materie und Form in der Wissenschaft Kabbala
Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Die Menge im Inneren


Ein Artikel, der in „The Economist“ erschien: „Ein Kampf von Ideen findet innerhalb Ihres Verstandes statt“ – Dass wir glauben, dass es einfacher ist, Probleme zu lösen, wenn mehrere Menschen an einer Aufgabe beteiligt sind, ist nichts weiter als gesunder Menschenverstand. Aber dieses Phänomen ist viel tiefer angelegt. Bitten Sie zwei Menschen, auf eine Frage zu antworten, wie z.B. „Wie viele Fenster hat ein Londoner Doppeldecker-Bus“ und bilden Sie aus ihren Antworten den Durchschnitt. Ihre kombinierten Annahmen werden gewöhnlich genauer sein, als wenn nur eine Person gefragt wurde. Fragen Sie eine Menge anstatt nur zwei Leute und der Durchschnitt ist häufig der Wahrheit sehr nahe. Dieses Phänomen wurde von James Surowiecki, einem Kolumnisten des New Yorker, der ein Buch darüber schrieb, „der Verstand der Menge“ genannt.

Jetzt hat ein Paar von Psychologen eine faszinierende Folgeerscheinung gefunden. Sie haben entdeckt, dass zwei Annahmen, die von der selben Person zu verschiedenen Zeiten getroffen werden, ebenfalls genauer sind als eine. Das ist sonderbar. Bis jetzt haben die Psychologen angenommen, dass, wenn Leute eine Annahme machen, sie die genaueste Annahme machen, die sie können. Bitten Sie sie, eine zweite Annahme zu machen, sollte diese definitionsgemäß weniger genau sein. Wenn das wahr gewesen wäre, würde die Mittelwertbildung der ersten und der zweiten Annahme die Genauigkeit vermindern. Aber Edward Vul vom Massachusetts Institute for Technology und Harold Pashler von der University of California, San Diego, haben in einer in der Zeitschrift Psychological Science gerade veröffentlichten Studie publiziert, dass der Durchschnitt der ersten und zweiten Annahmen tatsächlich besser ist als jede Annahme für sich.

Die zwei Forscher stellten 428 Menschen acht Fragen aus dem „CIA World Factbook“, zum Beispiel „Welcher Prozentsatz aller Flughäfen in der Welt liegt in den USA? “ Die Hälfte der Teilnehmer wurde unvorbereitet gebeten, eine zweite, davon verschiedene Annahme zu machen, sobald sie den anfänglichen Fragebogen vollendet hatten. Die andere Hälfte wurde gebeten, eine zweite Annahme drei Wochen später zu machen.

Dr. Vul und Dr. Pashler fanden, dass in beiden Fällen der Durchschnitt der zwei Annahmen besser war als jede Annahme für sich. Sie bemerkten auch, dass der Abstand zwischen der ersten und der zweiten Annahme bestimmte, wie genau das Durchschnittsergebnis war. Die sofort abgegebenen zweiten Annahmen verbesserten die Genauigkeit im Durchschnitt um 6.5 %; diejenigen, die nach drei Wochen gemacht wurden, verbesserten die Genauigkeit um 16 %.

Selbst das nach drei Wochen erzielte Resultat ist dabei nur ein Drittel mal so gut, wie der Verstand von mehreren verschiedenen Menschen. Aber dass es überhaupt so ist, bringt Fragen über „die Individualität“ innerhalb einer Person auf. Wenn sich Annahmen so fast auf die Realität zu bewegen können, wo kommen sie her?

Meine Anmerkung: Alles kommt aus dem allgemeinen Informationsfeld – der Welt-Seele. Wir sind alle in einem System verbunden und es macht keinen Unterschied, ob wir das begreifen oder nicht. Vorläufig sind wir in einem unbewussten Zustand in Bezug auf dieses System – einem Zustand, den die Kabbala „Schlafen“ nennt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Internet ist einfach ein Schritt in Richtung, unsere wahre…
Artikel: Synergie – Veränderung hin zu altruistischen sozialen Werten

Einige Zitate von Albert Einstein


Hier sind einige Zitate von Albert Einstein, die die Ähnlichkeit zwischen seinen Schlussfolgerungen und den in der Kabbala erklärten Grundsätzen offenbaren

– Der echte Wert des Menschen wird durch den Grad definiert, zu dem er sich vom Egoismus befreit hat und durch die Mittel, die er anwandte, dies zu erreichen.

– Eine Person fängt erst dann zu leben an, wenn sie es schafft, über sich selbst hinauszuwachsen.

– Derjenige, der unmittelbare Ergebnisse von seiner Arbeit sehen will, sollte Schuhmacher werden.

– Ein Mensch ist Teil eines Ganzen, von uns Universum genannt – ein Teil, begrenzt in Zeit und Raum. Er erfährt sich, seine Gedanken und Gefühle, als getrennt vom Rest der Welt – eine Art optische Wahnvorstellung des Bewusstseins. Diese Wahnvorstellung ist ein Gefängnis, das unsere persönlichen Wünsche und Zuneigungen auf einige wenige Personen, die uns am nächsten stehen, begrenzt. Unsere Aufgabe muss es sein, uns daraus zu befreien, indem wir den Kreis des Mitgefühls für andere erweitern, bis alle lebenden Wesen und die ganze Natur in ihrer Schönheit dazugehören. Niemand kann diese Aufgabe bis zum Ende erfüllen, aber gerade die Anstrengungen, dieses Ziel zu erreichen, sind ein Teil der Befreiung und ein Fundament für das innere Vertrauen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Würfelt Gott mit dem Universum?