Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Popularisierung der Kabbala

Kommentar: Der bekannte Kabbalist Berg zieht Menschen durch allerlei Mythen an. Er bietet ihnen sozusagen eine „Süßigkeit“ an, also das, was sie sich wünschen.

Antwort: Ich denke, dass Berg viel zur Popularisierung der Kabbala beigetragen hat. Ich kenne ihn persönlich. Natürlich ist die Kabbala bei ihm keine authentische Kabbala. Vielmehr hat er sie vom Sockel der dunklen Mächte auf einen leicht verständlichen Weg heruntergebrochen, der den Menschen im Leben helfen kann, etwas Angenehmes zu tun.

Natürlich hat er, wie jeder Amerikaner, daraus ein leichtes, aber auch ein großes Geschäft gemacht. Er hat aus einer dunklen, geheimnisvollen Kraft, aus einer Geheimlehre, die etwas Düsteres und Bedrohliches hat, eine „Madonna“ gemacht. Das ist bedeutsam.

Man sieht, wie der Schöpfer für jeden seinen Nutzen findet und die Kabbala nach und nach den Menschen näherbringt. Ich bin dazu nicht in der Lage. Ich bin von Natur aus Wissenschaftler, Methodiker, Lehrer und Organisator. Er ist es nicht. Sein Beruf ist Versicherungsvertreter. Und er ist wirklich ein Vertreter. Er hat das Richtige getan.

Heute ist das Wort „Kabbala“ nicht mehr unheimlich, geheimnisvoll oder beängstigend. Es wurde den Menschen schon immer beigebracht, dass man sich vor ihr in Acht nehmen sollte. Berg hat daraus etwas sehr Gutes gemacht. Besser gesagt, nicht er hat es getan, sondern der Schöpfer durch ihn. So hat er die Idee vermittelt: „Habt keine Angst vor der Kabbala.“

Wir erklären weiter, dass die Kabbala über Liebe, Gleichheit und Verbindung zwischen uns spricht, in der sich der Schöpfer, die höhere Welt, das höhere Leben – ewig, vollkommen- offenbart.

Das heißt, wir verkaufen in diesem Leben nichts: Komm, zahle, kaufe, und es wird gut. Vielmehr sagen wir: Komm, lerne, dich zu verändern und erreiche alles von selbst – kostenlos. Der Mensch hat keine Angst mehr und denkt nicht, dass wir ihn täuschen, denn die einschüchternde Maske der Kabbala ist weg.  

Frage: Sind Sie gegen die „Süßigkeiten“, die das Wahre überschatten?  

Antwort: Natürlich. Ich verstehe, wie sehr sie in der Welt gewirkt haben. Nach ihnen ist die Einstellung zur Kabbala völlig anders. Natürlich sind das alles Lügen. Was soll man machen? So lernen wir. Wenn wir als Kinder mit Spielsachen spielen, ist das nicht ernst? Doch durch das Spielen werden wir ernsthafte Menschen. So durchläuft die Menschheit verschiedene Entwicklungsstufen.

Man sollte nichts ablehnen. Für alles gibt es einen Platz in der Welt. Man muss es nur richtig anwenden. Ich bin der Meinung, dass Berg seine Mission erfüllt hat.

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Aus dem Gespräch: „Mein Telefon klingelte.“ KGB, Mossad, Madonna“

 

Israel ist das Herz der ganzen Welt

Im Sohar steht geschrieben: „Der Schöpfer machte Israel zum Herzen der ganzen Welt. Somit ist Israel unter den anderen Völkern wie das Herz unter den Organen. So wie die Organe des Körpers ohne das Herz nicht für einen Moment in der Welt existieren können, so können auch die Völker ohne Israel nicht in der Welt existieren.“

Es scheint, dass es Völker gibt, die so weit vom Volk Israel entfernt leben, dass sie keine Verbindung zu ihm haben und doch existieren sie. Es geht nicht um die schlichte Existenz, sondern um einen tieferen Sinn – darum, dass die Verbindung zum Zentrum der Welt, zum Schöpfer, für andere Völker einzig über Israel möglich ist.

Da die Völker unbewusst diese Verbindung über Israel suchen und sie nicht finden, führt dies zu Hass gegen das Volk Israel. So entsteht Antisemitismus. Die Menschen verstehen nicht, woher ihr Hass kommt. In der Tat liegt die innere Ursache, das Gefühl darin, dass sie durch Israel, von dem sie sich ihre Seelen erfüllen könnten, nicht als Zentrum in der Welt finden.

Deshalb geben sie dem Volk Israel die Schuld und meinen, wenn sie es beseitigen, können sie ihr Dasein irgendwie selbst in Ordnung bringen. Das wird jedoch nicht funktionieren.

Israel muss das Herz der ganzen Welt sein, also das Zentrum der Verbindung, durch das alle Völker der Welt miteinander und mit dem Schöpfer verbunden sind. Die Verbindung der ganzen Welt mit dem Schöpfer erfolgt durch Israel. Daraus folgt, dass Israel für alle Völker der Welt ein Gebet erheben muss, indem es ihre Verlangen als seine eigenen wahrnimmt.

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Aus der Lektion zum Thema „Tag des Gedenkens an die Katastrophe und des Heldentums“.

 

Eine Welt, in der es unmöglich ist, müde zu werden

Bemerkung: Sie beschreiben die spirituelle Welt so schön, dass ein unheimlicher Neid auf die von Ihnen geschilderten Erfahrungen aufkommt und Sie hervorheben dabei, dass sie das Beste und Spannendste ist.

Antwort: Du hast keine Ahnung, wie es funktioniert! Es funktioniert in Wirklichkeit im Inneren! Diese Höhen, diese Tiefen! Es ist, als ob du fliegst und unter Wasser tauchst, in eine Grotte schwimmst und dort neue Geheimnisse entdeckst.

Bist du neidisch? Das ist eine sehr gute Eigenschaft! Sie hilft dir, voranzukommen.

Bemerkung: Sie beschreiben diese Empfindungen so lebhaft!

Antwort: Deshalb bezeichnet man dieses Licht auch als „Taamim“ – “ Geschmäcker“. Du kannst dir sie gar nicht vorstellen!

Es ist so eine Fülle, mit so leuchtenden Farben, mit Milliarden von allen möglichen Schattierungen, die es in unserer Welt nicht gibt. Und jede Schattierung unterscheidet sich deutlich von der anderen, selbst wenn sie nebeneinander liegen. Es ist ein solches Gefühl, ein solches Spiel, ein solches Innenleben, mit solchen Farben und Emotionen!

Und du wirst nicht müde davon – das ist das Interessante daran. Wie viel kann man in unserer Welt aushalten? Der Körper wird von äußeren Einflüssen müde. Aber wenn die Fülle von innen kommt, hält sie dich in Schwung und belebt dich immer wieder neu. Ich empfehle es dir eindringlich.

Frage: Dringen Sie innerhalb dieses Systems durch irgendwelche Buchstaben ein?

Antwort: Es gibt keine Buchstaben. Wenn du die Buchstaben ansiehst, dringst du ins Innere ein und rufst den Einfluss der spirituellen Kräfte auf dich herbei, die vermeintlich hinter den Buchstaben stehen. Aber es gibt keine Buchstaben. Sie werden in deinem Hinterkopf gezeichnet, aber in Wirklichkeit sind es Kräfte, die dich beeinflussen. Und dein Verlangen arbeitet bereits mit diesen Kräften zusammen.

Du bist nicht hier. Du hast es so gemacht, dass auf der einen Seite dein Verlangen steht und auf der anderen Seite eine Kraft, die auf es wirkt. Und du nimmst alles so wahr, ohne irgendwelche Puffer-Systeme, aus denen du etwas herauslesen, verstehen oder nicht verstehen kannst. Es ist alles in deiner „Box“. Du musst sie nur beiseitelegen, denn sie blockiert dich.

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Aus dem Gespräch „Bei mir klingelte das Telefon. Ein Spiel des Lebens“

 

Vollkommener Glaube an den Schöpfer

Kommentar: „Die ganze Welt ist voll von Seiner Herrlichkeit “ dies stellt das grundlegende, unumstößliche und unveränderliche Gesetz dar, das besagt, dass der Schöpfer die gesamte Welt durchdringt, alles bewegt und lenkt. Es gibt nur eine Kraft, die in der ganzen Wirklichkeit wirkt, und es existiert nichts außer ihr.

Wir sollten diese Aussage als Axiom akzeptieren und als ein primäres Gesetz betrachten, das sich uns allmählich offenbart. In dem Maß, wie wir eine Verbindung mit der spirituellen Natur herstellen, offenbaren wir diese Wahrheit, dass die Erde voll von Seiner Herrlichkeit ist.

Zunächst müssen wir uns darauf einstellen, dass es unser Ziel ist, dieses Gesetz zu offenbaren. Alle Ereignisse unseres Lebens haben nur einen Grund: Alles, was uns in jedem Moment widerfährt, wird vom Schöpfer bestimmt und es gibt niemanden außer Ihm.

Man sagt, dass „die Erde voll von Seiner Herrlichkeit ist“, denn „Erde“ (Eretz) bedeutet Verlangen (Ratzon). Der Schöpfer erschafft dieses Verlangen und erneuert es Tag für Tag, jeden Augenblick. Daher sehen wir nichts anderes als die Handlungen des Schöpfers.

Wenn wir denken, dass jemand anderes als der Schöpfer etwas tut, dann ist das falsch.  Nur Er hat und wird alle Handlungen, die in unserem Leben stattfinden, verwirklichen. Dieses Prinzip, dieses Gesetz, muss in allen Aspekten unseres Lebens verankert sein, damit wir nichts anderes als den Schöpfer sehen und fühlen.

Alle unsere Wünsche sind auf jede erdenkliche Weise von der Gegenwart des Schöpfers erfüllt, und letztendlich empfinden wir nur Ihn. Es sollte nicht einmal für einen Moment einen Zweifel geben, dass wir etwas nicht vom Schöpfer empfangen haben, denn das ist unmöglich.

Wir befinden uns im Inneren des Schöpfers und offenbaren ausschließlich Ihn. Es gibt niemanden, nur den einen Schöpfer, der die gesamte Welt erfüllt. Wenn wir das vollständig realisieren, wird das als der vollkommene Glaube des Menschen an seinen Schöpfer angesehen.

Aus dem Unterricht zum Thema „Die ganze Welt ist voll Seiner Herrlichkeit“

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Einige Einblicke in die spirituelle Welt

Frage: Können Sie wenigstens in ein paar Worten schildern, was den Menschen in der spirituellen Welt erwartet?

Antwort: Es ist unmöglich, die Empfindungen der spirituellen Welt mit Worten zu beschreiben. Wie kann man einem Menschen, der ausschließlich durch seine irdischen Sinne wahrnimmt, das Gefühl der Unendlichkeit vermitteln, das Gefühl, des Aufstiegs, über die Zeit, wenn sich entgegengesetzte Pole, die Vergangenheit und die Gegenwart, sich in einem Punkt vereinen?

Es ist ein Raum, in dem man seinen Blickwinkel um einen Millimeter verändert und eine völlig andere Welt sieht. Ein Millimeter mehr – noch eine andere, neue Welt. Alles hängt von der Position in Bezug auf die Welt der Unendlichkeit ab. Man wählt einen eigenen Blickwinkel und sofort öffnet sich ein anderer Ausschnitt der unendlichen Wirklichkeit.

Es ist unmöglich zu erklären, denn diese Eindrücke enthalten nicht die visuellen Bilder, an die wir gewöhnt sind. Man kann einen Menschen in den grundlegenden Mechanismen der Spiritualität unterrichten, erklären wie der Übergang von einem Zustand in einen anderen erfolgt und welche Handlungen erforderlich sind, aber die Empfindungen, die er dabei erleben wird, sind schwer zu vermitteln – dazu muss er bereit sein, spirituelle Erfahrungen zu machen.

Auf jeder spirituellen Stufe kommt es zu einer außergewöhnlichen Erweiterung von Wissen und Gefühlen, die in unserer Welt keine Parallele hat. Es gibt keine Mittel, um diese Erfahrungen auszudrücken- weder durch Musik noch durch Farben.

Trotz der Bemühungen vieler Künstler insbesondere in den letzten Phasen der Malerei, wie dem Impressionismus, ist diese Strömung irgendwann stagniert und konnte sich nicht weiterentwickeln. Der Mensch hat keine ausreichenden Mittel, seine innere Welt vollständig auszudrücken.

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Aus einem Gespräch zum Thema „Verbreitung der Kabbala“

Um die Informationen in die Welt zu bringen

Frage: Ist es wichtig, dass Sie jeden Tag ein paar neue Informationen veröffentlichen?

Antwort: Ja, mein Lehrer Rabash hat sehr oft mit mir darüber gesprochen. Er betrachtete mich mit einem distanzierten, doppeldeutigen Blick und redete, redete, redete, da er das Bedürfnis hatte, etwas mitzuteilen.

Sprich dich aus! Diese Information in der Luft hängen zu lassen, durch jemanden hindurchzugehen, – ob man sie versteht oder sich dessen bewusst ist, spielt keine Rolle- sie gehen in die Welt und existieren dort. Denn später werden die Menschen davon angezogen, sie entdecken sie und es wird ihnen leichter fallen, sie zu offenbaren.

Frage: Ist es notwendig, über diese Informationen zu sprechen?

Antwort: „Aussprechen“ hat eine tiefere Bedeutung. Deshalb nennt man uns auch „sprechende Menschen, die sprechen“ („medaber“). Das ist unsere Stufe- das, was uns von den Tieren unterscheidet.

Kommentar: Aber wir sprechen auf einer physischen Ebene darüber.

Antwort: Das ist nicht entscheidend. Man drückt damit Informationen aus dem Inneren aus. Sprechen heißt, Bedeutungsblöcke in sich aufzubauen.

Frage: Was ist, wenn man einfach spricht, als würde man sitzen und mit sich selbst sprechen? Muss die Information unbedingt durch jemanden hindurchgehen?

Antwort: Es ist wünschenswert, dass sie durch jemanden hindurchgeht. Zum Beispiel war es für Baal HaSulam nicht genug, seine Gedanken nur mündlich zu übermitteln – er schrieb und verbrannte das Material, denn es hatte für ihn keine Bedeutung: Seine Informationen waren bereits in die Welt hinausgetragen worden, hatten ihre Wirkung entfaltet und die Welt existiert bereits mit ihnen.

Spirituelle Informationen sind nicht physisch, die man empfangen, komprimieren, verpacken, extrahieren und verarbeiten muss. Nein. Hier gibt es ganz andere Träger.

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Aus dem Gespräch „Mein Telefon hat geklingelt“. Spirituelle Informationen

Die Kraft des Himmelreichs neu annehmen

Rabash, Artikel 1991/ 06, „Was bedeutet „Die Hirten der Herde Abrahams und die Hirten der Herde Lots“ in der spirituellen Arbeit: Bei jedem Anfang ist der Mensch verpflichtet, von neuem zu beginnen, die Annahme des Himmels auf sich zu nehmen.

Zu jedem Zeitpunkt, auch wenn wir mit dem Schöpfer verbunden sind und fühlen, dass alles von Ihm gelenkt wird und von Ihm kommt, egal was: unbelebte, pflanzliche, tierische, menschliche Natur, so muss man sich daran erinnern, dass alle vier Formen der Natur in einem vierschichtigen Verlangen von HaWaYaH, auch bekannt als YudHej-WaW-Hej, wahrgenommen werden.

Infolgedessen wird das was man wahrnimmt, als vom Schöpfer kommend empfunden.

In allem, was einem widerfährt, muss man die „Lenkung des Himmelreichs“ annehmen, d.h. als direkt vom Schöpfer kommend: So wie man es wahrnimmt, wie es die Wahrnehmung der Welt erfüllt, wird es zu einem bestimmten Bild geformt, wie man sich dazu verhält.

Das ganze Bild der Welt ist absichtlich von Ihm so erschaffen, dass man es genauso wahrnimmt. Man muss also jeden Moment diese Wahrnehmung selbst erneuern.

Deshalb bedeutet jede Annahme der Macht des Schöpfers durch den Menschen eine neue Stufe. Das heißt, er nimmt einen Teil des leeren Raumes, in dem die Lenkung des Schöpfers abwesend war und fügt den Schöpfer in diesen leeren Raum hinzu. Man füllt seine Gefühle, Wissen, Kräfte, Wünsche und Absichten mit Ihm. Das heißt, man fügt dem Bild der Weltwahrnehmung seine Quelle hinzu.

Es stellt sich heraus, dass man jetzt etwas Neues herausgefunden hat, etwas, das vorher nicht da war. Man hat diese Wahrnehmung hergenommen und zum Schöpfer gebracht. Man hat die Welt mit der Kraft des Schöpfers gefüllt. Es ist der Schöpfer, der im Bild dieser Welt ist und will, dass ein Mensch diese Welt so wahrnimmt und erlebt. Es gibt hier nichts, was nicht dem Schöpfer zugeschrieben werden kann.

Das bedeutet, dass man einen neuen Funken zur Heiligkeit erhoben hat, das heißt, man hat eine weitere Empfindung des Seins der Welt genommen und sie zum Schöpfer zurückgebracht. Die Arbeit besteht darin, ständig dem Schöpfer zu berichten, was man fühlt, wahrnimmt und denkt. Es geht dann alles innerhalb dieser Arbeit weiter.

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Aus dem Unterricht zum Thema „Arbeit im Verborgenen“

Egoismus mit Liebe überdecken

Frage: Es gibt Freunde, für die man ein Gefühl der Liebe empfindet und bereit ist, sich zu annullieren und sich um sie zu kümmern. Es gibt Freunde, für die man einen grundlosen Hass empfindet, den man selbst nicht versteht. Woher bekommt man die Kraft diesen Hass mit Liebe zu überdecken?

Antwort: Nur, indem man den Schöpfer bittet, einem zu zeigen, dass alles was man gegenüber anderen Menschen empfindet, von Ihm in einem geweckt wird.

Dann wir dman sehen das dieser Freund nichts damit zu tun hat. Der Schöpfer erweckt solche Gefühle gegenüber diesem Menschen, um einen zu erziehen.

Frage: Manchmal kommt es bei den Treffen im Zehner zu einer Art Verbindung und dann empfinde ich Liebe für diesen Freund, für den ich Hass empfunden habe, aber dann vergeht es wieder. Wie kann man diesen Zustand festhalten?

Antwort: Man braucht nichts festzuhalten! Dankt einfach dem Schöpfer dafür, dass er den Hass in Liebe zu diesem Menschen verwandelt hat. Bittet Ihn, die gleiche Liebe auch allen anderen im Zehner zu geben und dann allen Menschen auf der Welt. Es spielt keine Rolle an wen. Bittet darum, jeden auf dieselbe Weise zu behandeln.

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Aus der Lektion über Fragen und Antworten

Verantwortung für seine Seele

Frage: Wen sollte ich,abgesehen von meinem Zehner, als mir näherstehend betrachten und ihn wie mich selbst lieben? Es ist sehr schwierig zu wissen, wie man diejenigen behandeln soll, die uns in der materiellen Welt am nächsten stehen, z.B. unsere Familienmitglieder.

Antwort: Wir müssen alle unsere Verwandten und alle Menschen, die wir in der Welt erleben, als Bestandteile unseres Verlangens wahrnehmen und richtig auf sie reagieren.

Die Welt ist mein Spiegelbild. Wenn ich in ihr etwas Fehlerhaftes sehe, zeigt das nur, dass ich nicht korrigiert bin. Wenn ich korrigiert wäre, würde ich die Welt als vollkommen gut und gütig, in völliger Hingabe und Liebe sehen. Wenn man es anders sieht, dann deshalb, da es jeder urteilende Mensch aus seinem eigenen unkorrigierten Zustand, aus seinem Egoismus betrachtet. Das ist das Erste. Das Zweite, man muss seine Verwandten so behandeln, wie es in dieser Welt angemessen ist: Ehemann, Ehefrau, Kinder, Eltern und so weiter. Was man in dieser Welt für sie tun soll, muss ich erfüllen.

Das ist sehr schwierig, vor allem wenn sie anfangen, Forderungen zu stellen, weil ich Kabbala studiere. Ich schränke sie ein, indem ich sage: „Das ist das, was ich tun kann, aber nicht mehr.“ Schließlich ist die Seele unser ewiger Bestandteil, ich kann sie nicht opfern, obwohl ich meine Eltern sehr liebe, die alles für mich getan haben.

Aber wenn ich das Beste für meine Seele tue, werde ich das Beste für sie tun. Wenn sie wüssten, wie großartig ich für meine Seele arbeite, würden sie mich bestimmt unterstützen.

Da sie es nicht wissen, nicht sehen und nicht verstehen, unterstützen sie es nicht. Was kann ich also tun? Der Schöpfer hat alles so geschaffen, dass ich ihnen auf der irdischen Stufe noch geben muss, was ich kann und nur ich bin für meine Seele verantwortlich.

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Aus dem Unterricht über „Fragen und Antworten“

Welten sind unsere besonderen, gegenseitigen Beziehungen

Das Gefühl der Verbindungen zwischen uns wird als Welt bezeichnet. Es gibt keine anderen Welten als solche. Wir sollten nicht denken, dass wir, wenn wir die spirituelle Leiter hinaufsteigen, das Erdgeschoss, den zweiten, den dritten Stock betreten – diese Stockwerke existieren nicht, sie sind alle in uns, wir bilden sie aus unseren Beziehungen zueinander.

Daher kommt das Wort „Welt“ von dem Wort „Neelam“ – verschwinden oder sich nähern. Das heißt, wir selbst erschaffen die Welten – unsere besonderen, gegenseitigen Beziehungen.

Wenn sie die Eigenschaften über dem Egoismus auf der ersten Stufe erreichen, beginnen wir uns in der Welt von Asya wahrzunehmen. Dies ist bereits eine spirituelle Welt, das heißt, ein Zustand, in dem wir geben und empfangen können, aber nicht wie in unserer Welt.

Es scheint uns, dass wir auch hier geben und empfangen. In Wirklichkeit empfangen wir nur die ganze Zeit, ohne geben zu können. Selbst wenn wir materiell etwas geben, verfolgen wir das Ziel zu empfangen. Wir können niemals etwas tun, was unserem ursprünglichen Verlangen entgegengesetzt ist. Deshalb muss alles auf der Stufe unserer Welt, in unserem gegenwärtigen Zustand, korrigiert werden. Das heißt, wir müssen Verbindungen untereinander herstellen, in denen wir uns ständig gegenseitig etwas geben wollen, sowohl in der Absicht als auch in der Handlung, um uns gegenseitig zu erfüllen, um das zu tun, was der andere sich wünscht.

Auf diese Weise werden wir einen Zustand erreichen, in dem die Beziehung zwischen uns beginnt, die nächste Welt zu formen, einen höheren Zustand, in dem es die Eigenschaft des Gebens gibt, die auf der ersten egoistischen Stufe, in uns entsteht und sich manifestiert.

Daher gibt es in jedem, der höher aufsteigt, mehr Egoismus. Darauf baut er seine Beziehungen zu anderen auf, indem er etwas gibt, und so nimmt er sich in einer immer höheren Welt wahr.

Er spürt, dass er in einer Eigenschaft des Gebens existiert, vielleicht nur 5-10 Prozent, aber es ist bereits eine Art Offenbarung des Schöpfers. So beginnt er den Sinn der Natur zu verstehen, ihr Entstehen, ihren Ursprung, ihre Entwicklung, die Metamorphosen, die er und diese Natur durchlaufen. So entwickeln wir uns.

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Aus der Lektion über „Vorbereitung auf den Kongress“