Erst die Eltern erziehen
Frage: Sie bringen oft das Beispiel ins Spiel, dass die integrale Gesellschaft ähnlich der idealen Familie ist. Jedem scheint klar zu sein, was eine ideale Familie ist. Aber während des Gesprächs wird deutlich, dass in den warmen, guten Familien etwa 20% der Menschen aufgewachsen sind und alle anderen nicht verstehen, was das ist. Wie baut man das Bild der perfekten Familie auf?
Meine Antwort: In jedem von uns ist im Unterbewusstsein so ein Bild abgespeichert: Eltern, Kinder, Großeltern. Die Natur hat in uns diesen Grundstein gelegt. Auch wenn es im Leben des Menschen so einen Zustand nicht gab, ist es möglich und auch angenehm, sich das vorzustellen.
Frage: Sollte man sich damit beschäftigen?
Meine Antwort: Ja natürlich, wir brauchen das dringend, weil sich heutzutage Ehepartner treffen, Kinder zur Welt bringen und nicht wissen, wie man mit ihnen umgeht. Wie kann das sein? Wenn es in ihrer Nähe Großmütter und Frauen gibt, die schon Kinder großgezogen haben, die ihre Erfahrungen gemacht haben, und anfangen, sich mit ihren Enkeln und sogar Urenkeln zu beschäftigen – ist das eine ganz andere Sache.
Früher, als wir in einer großen Familie lebten, in der Umgebung der Angehörigen, die all das schon hinter sich haben, hatten junge Leute keine unbegrenzte Macht über die Kinder, und deshalb waren die Beziehungen zu den Kindern wegen der älteren Generation ausgeglichen, durch die besondere Liebe der Großeltern zu ihren Enkelkindern.
Und heute, wenn die jungen Leute unter ständiger Spannung stehen, müssen sie die Kinder in den Kindergarten bringen, zur Arbeit hetzen, dann die Kinder abholen, schnell ins Bad und dann ins Bett „abschieben“ usw., am Ende erhalten wir eine schreckliche Gesellschaft – keine Erziehung, keine Wärme. Sehen Sie mal, was heute für Kinder geboren werden. Sie haben kein Gefühl für die Familie, für die Eltern, für niemanden, daher gehen sie aus dem Haus und sind leichter anderen Einflüssen ausgeliefert. Dies ist ein kompletter Zusammenbruch.
Also, zunächst einmal müssen wir uns mit der integralen Erziehung der Familie beschäftigen. Und es ist notwendig, mit der Erziehung der Eltern anzufangen, die die integrale Erziehung ihren Kindern übergeben. Nur dann kann man ihnen die Erlaubnis erteilen, Kinder zu bekommen. Es tut in der Seele weh, weil die Eltern absolut nicht wissen, wie man sich mit einem Neugeborenen verhalten soll. Früher waren um sie herum 20 Großmütter und Frauen mit Kindern, die ihnen alles erklärten und sie führten. Und heute – Nichts.
Auszug aus dem Gespräch über die integrale Erziehung, 29.02.2012





Heute ist die Hauptrichtung in unserer Verbreitung das Internet. Wir veranstalten runde Tische und andere ähnliche Veranstaltungen, geben eine Zeitung heraus, unterrichten weiterhin die Menschen in den Kursen – und führen dabei eine konsequente, möglichst breite und massive Arbeit im Netz durch.
Frage:
Anscheinend ist es nur natürlich, dass die Menschen heute nicht miteinander auskommen. Von der Seite der Natur wird die Möglicheit geboten, zu existieren und miteinander zu leben, vorausgesetzt, dass wir von Anfang an verstehen, ein Familienleben zu beginnen, um uns über die eigene Natur zu erheben. Und genau das hilft uns, Erfolg zu haben und bereitet uns auf den Weg in die ganz große Welt vor, welche sich vor uns eröffnet.
Frage:
Frage:
Integrale Erziehung – das ist ein sehr wichtiges Instrument, das in sich eine besondere, enthüllende Kraft enthält. Es ist die Kraft der Verbindung, welche uns von Problemen erlöst: von Hunger, Unsicherheit, Problemen mit Gesundheit, Kindern und von dem Zerfall der Familie. Ein Mensch besucht ein Seminar der integralen Erziehung, um zu lernen, wie alle seine Probleme gelöst werden können.
Man kann nicht davon sprechen, dass die Erziehung von Kindern sich verändert oder verschlechtert hat, weil diese als solche nie existierte.
Frage:
Eine Person sollte stets mit Bedacht handeln, denn jeden Moment, wie die Weisen sagen, kann sie die Waagschale nicht nur zu ihren Gunsten, sondern auch zugunsten der ganzen Welt neigen. Aber das bedeutet nicht, dass wir keine Fehler begehen können. Heute durchlaufen wir eine Vorbereitungsphase, und natürlich können wir Fehler machen.
RSS Feed abonnieren