Umwandler der materiellen Kraft in die spirituelle
Der Schöpfer füllt die Verbindung zwischen unseren Seelen aus. Und je näher du an die anderen Seelen herankommst, desto näher kommst du an den Schöpfer heran und kannst beginnen, Ihn (das Licht, das Geben, die Liebe) als denjenigen wahrzunehmen, der die Verbindung zwischen uns ausfüllt.
Dieses Verlangen in uns, sich mit den anderen Seelen zu verbinden, darf nicht kurzfristig, sondern muss nachhaltig sein und sich ständig verstärken.
Wenn es aus irgendeinem Anlass entbrennt und sich augenblicklich wieder beruhigt, ist es noch nicht genug. Man muss danach streben, dass diese Zustände andauern und sich häufen.
Es ist klar, dass der Mensch nicht fähig ist, das aus eigener Kraft zu tun, genau dafür ist ihm die Gruppe zur Hilfe gegeben worden. Denn der Mensch herrscht nicht über seine Verlangen.
Diese erneuern sich nach der vorgegebenen Kette der Informationsaufzeichnungen (Reshimot) und unter dem Einfluss der Umgebung – auf beiden Wegen gleichzeitig. Der Mensch entscheidet aber nichts für sich selbst.
Unser Fehler besteht darin, dass wir auf unser Ego hören, welches uns verfuehrt, sodass auf uns Gewalt ausgeuebt wird, es drängt uns in die falsche Richtung.
Die richtige Richtung bedeutet die Einwirkung auf sich selbst, jedoch nur durch die Umgebung. Nur durch die Umgebung, die Gruppe, kann ich auf meine Seele einwirken. Ich selbst bin nicht in der Lage, sie direkt zu erreichen.
Sie besteht in der Verbindung mit den anderen, und nur durch diese Verbindung kann ich indirekt auf mich selbst einwirken.
Kann ich meine Gene oder Chromosomen beeinflussen und irgendetwas mit meinen eigenen Händen in mir verändern? Natürlich nicht! Doch es gibt ein Gerät – die Gruppe, mit deren Hilfe ich das tun kann.
Und ich steuere dieses Gerät durch meine Einwirkung, durch die einfachen materiellen Handlungen wirke ich auf meine Umgebung ein.
Und sie kann ihrerseits bereits auf der spirituellen Ebene auf mich einwirken! Darin besteht das Wunder – die Möglichkeit, sich bis zur Angleichung an den Schöpfer zu verändern!
Ich beeinflusse andere Körper durch meine physischen Handlungen in dieser Welt – und sie sind in der Lage, mich, meine spirituellen Eigenschaften, sprich meine Seele, durch ihre Körper zu beeinflussen!
Ich selbst kann beim besten Willen meine Seele nicht beeinflussen. Das ist ein sehr einfacher Mechanismus. Sein Prinzip besteht darin, dass nur die Verbindung zwischen uns zur Enthüllung des Schöpfers führt!
Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 06.07.2010







Wer weiß heute nicht, was ein Gebet ist – es gibt es in allen Religionen, in allen Kulturen.
Das Gebet, die Bitte um die Korrektur ist unser natürlichster Wunsch, aber das Problem liegt darin, dass unser Herz nicht das will, was es eigentlich braucht. Und deshalb lesen wir die Artikel der Kabbalisten, um zu begreifen, was wir erreichen müssen, welche Bitte im Herz – denn unsere Wünsche sind verdorben.
Wir empfinden die Realität erst dann, wenn zwei Kräfte von oben kommen und auf etwas Gemeinsames zwischen ihnen beiden einwirken. Wenn sie Reshimot (Informationsgene) in Betrieb setzen können, sie in unserem Inneren öffnen können, dann gehen sie darin, und daraus entsteht unser Weltbild, unser Zustand – und dann empfinde ich alles. Wenn diese Kräfte aber nicht in der Lage sind, Reshimot zu erreichen, sie in Betrieb zu setzen, und nicht starten sie – dann empfinde ich die Realität nicht, sie existiert nicht für mich. Meine ganze Existenz, das ganze Weltbild, jeder Zustand, in dem ich mich selbst und die Umwelt empfinde, sind Reschimot, die aufgrund dieser zwei Kräfte – der rechten und der linken Kraft, des Erhaltens und des Gebens in Betrieb gesetzt werden. Und wie ein Roboter empfinde ich folglich die Realisierung des Reshimo in mir. Wenn diese Kräfte kein Reshimo starten, dann befinde ich mich in dieser Welt, worin über mich wie über ein Tier bestimmt wird, und ich habe keine Freiheit der Wahl. Auf diese Weise funktionieren alle meine Reinkarnationen, meine gesamte Geschichte, unsere ganze Entwicklung in dieser Welt. Zwei Kräfte wirken ununterbrochen auf Reshimot ein, und zeigen uns diesem Film des Lebens.
Unsere gesamte Wirklichkeit ist in einen für uns offenbarten und einen vor uns verborgenen Teil, von dem wir nichts wissen, unterteilt.
Das Licht wirkt nur dann auf unseren Wunsch, wenn der Wunsch ihm ähnlich ist. Dieses Ausmaß der Ähnlichkeit zwischen dem Wunsch und dem Licht bezeichnet man als Glauben. Wenn ich die kabbalistischen Quellen nur mit rein egoistischem Wunsch und Ziel lese, dann werden sie nicht auf mich einwirken. Der Punkt im Herzen ist ein zerbrochener Punkt, der den Menschen in die Spiritualität hochzieht, jedoch immer noch aus egoistischen Gründen, weil es ihm schlecht geht. Er erschafft das „Gute“ nicht und strebt noch kein Geben und keine Liebe an.
Eine Frage, die ich erhielt:
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