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Klärung der Zustände

Wir lernen, dass es verschiedene Handlungen seitens der Kelim (Gefäße) mithilfe des Schirms (Massach) und durch Klärungen gibt. Wenn wir das wahre Wesen dieser Handlungen tatsächlich klären, erkennen wir, dass es in erster Linie darum geht, sich bewusst zu machen, was mit uns geschieht, wer es bewirkt, warum es geschieht und was von uns erwartet wird.

Nachdem wir all diese Zustände geklärt haben, werden sie durch neue, bessere Zustände ersetzt. Das heißt: Der Mensch hat keine Macht über die Handlungen, der Schöpfer bewirkt sie. Doch der Mensch, der ein fühlendes Wesen ist, muss in seinen Empfindungen klären, was tatsächlich mit ihm geschieht. Sobald er diesen Zustand geklärt hat, geht dieser in einen anderen über. Klärt er den nächsten Zustand, wird auch dieser wiederum durch einen neuen ersetzt.

 

Die Klärung umfasst folgende Aspekte: Was empfindet man, wer hat diesen Zustand gesandt und zu welchem Zweck? Das nennt man die Arbeit an der Korrektur der Wahrnehmung..

In Wahrheit befindet  man sich bereits in einem korrigierten Zustand in der Welt der Unendlichkeit. Alles, was man tun muss, ist, die Unklarheit – den Schleier- in den Wahrnehmungssorganen zu beseitigen. Eigentlich muss man diese Wahrnehmungsorgane nicht einmal korrigieren. Entscheidend ist, dass man sich ständig bewusst macht, dass man sich in der Dunkelheit befindet – und dann beginnt sich diese Dunkelheit aufzuklären.

In dem Maß, in dem man erkennt, wie negativ der Zustand der Dunkelheit ist, offenbart man die „Achoraim“ (“Rückseite”, den Zustand der Verhüllung). Danach verwandelt sich die „Achoraim“ (die Verhüllung) in den Zustand „Panim“ (Vorderseite,Enthüllung). Das bedeutet, alle Handlungen bestehen ausschließlich in der inneren Anstrengung.

Man muss sich bemühen, einen Weg zu finden, mein „Ich“ und den Schöpfer zu einer Einheit zu verbinden. Wie Baal HaSulam in einem Brief auf Seite 64 schreibt: „Nur auf diesen Punkt muss ich meine Anstrengungen konzentrieren und meine Aufmerksamkeit immer stärker darauf richten.“Wenn man das tut, dann ist das genau die Handlung.“ Dadurch lichtet sich der Nebel immer mehr, bis man entdeckt, dass man sich bereits in seinem ursprünglichen, korrigierten Zustand befindet. Dann wird man erkennen, dass man sich schon immer im Zustand der endgültigen Korrektur (Gmar Tikun) befunden hat.

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Aus dem Unterricht zum Artikel von Rabash.

 

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