
Der Jahrestag von Baal HaSulam ist ein besonderer Tag des Gedenkens und der Dankbarkeit gegenüber einer besonderen und außergewöhnlich erhabenen Seele, die als Gesandter des Schöpfers in diese Welt herabgestiegen ist, um uns den Weg, den Eintritt in die höhere Welt zu eröffnen, damit wir dies bereits hier, noch in diesem Leben, erreichen können.
Baal HaSulam hat sehr viel dafür getan, eine Brücke zwischen unserem materiellen Gefäß und dem Spirituellen zu schlagen, die es uns ermöglicht, mit ihm und durch ihn mit dem Schöpfer in Verbindung zu treten. Er hat einen sehr langen und besonderen Weg beschritten, so wie einst Baal Shem Tov und Ari. Es steht nicht in unserer Macht, das einzuschätzen, was diese Seele vollbracht hat.
Letztendlich müssen wir dem Schöpfer dankbar sein, dass er uns eine solche Seele, eine so große Stütze, gesandt hat. Wenn wir aus den Büchern des Baal HaSulam lernen und uns mit seiner Hilfe dem Ziel nähern, müssen wir diesen außergewöhnlichen Menschen, dieses besondere Werkzeug, das eine Verbindung zwischen uns Unten und denen Oben herstellt, wertschätzen, ihm danken, ihn verehren und lieben.
Wir müssen stolz auf diese Ehre sein und noch mehr Verpflichtungen auf uns nehmen, um der Verbindung mit einer solchen Seele würdig zu sein. Wir sind nicht in der Lage, seinen Beitrag für uns und seine Kraft zu begreifen, aber dennoch müssen wir ihn lieben, so wie Kinder ihre Eltern lieben. So müssen auch wir uns dieser Seele nähern und uns an sie anhaften, die in unserer Zeit den Weg zum Schöpfer eröffnet hat. Ohne ihn hätten wir keinerlei Chance.
Es gab viele Kabbalisten, aber in unserer Zeit gibt es keine andere Methode, die es ermöglicht, den Schöpfer in der Praxis zu offenbaren und seine Partner und Helfer bei seiner Arbeit an der Schöpfung zu werden. Dank Baal HaSulam sind wir mit unseren kleinen Seelen in der Lage, zu seinem Aufstieg beizutragen und gemeinsam mit ihm auch zu unseren.
Wir wurden mit einem Eintritt in die höchste Welt gewürdigt, und die Entscheidung liegt in unseren Händen.
Noch vor zweihundert Jahren war es undenkbar, dass absolut weltliche Menschen wie wir, ohne jegliche Vorbereitung und Verbindung zur Tora, überhaupt eine Chance hätten, sich der Spiritualität anzunähern. Doch nun ist die Seele von Baal HaSulam gekommen und hat uns den Weg geebnet, und wir können diesen Tunnel nun allein dank unseres reinen Verlangens durchschreiten.
Das Wichtigste ist das Verlangen. Es spielt keine Rolle, dass ein Mensch im materiellen Sinne befleckt ist – in der Spiritualität wird dies nicht berücksichtigt. Wenn man auf die andere Seite des Schirms in die spirituelle Welt hinübergeht, sieht man den Menschen dort wie auf einem Röntgenbild: Man sieht weder Fleisch noch Fett – nur Knochen, also das Wesentliche. Und entsprechend dieser Essenz, entsprechend unserem Verlangen, werden wir in der Spiritualität aufgenommen.
Ich freue mich sehr, dass es um uns herum, in der Welt, bereits so viele Menschen gibt, die in ihrem inneren Wesen nach der Wahrheit streben und entsprechend ihrem Verlangen bereit sind, mit Hilfe der Methode von Baal HaSulam diesen Schritt zu machen und Vollkommenheit zu erlangen.
Der Schlüssel ist ganz einfach: Es ist unsere Verbindung. In dem Maße, in dem wir uns verbinden, kommen wir voran; wenn wir uns noch mehr verbinden, kommen wir noch weiter voran. Dieser Tunnel übt ständig Druck auf uns aus, presst uns zusammen und zwingt uns, uns immer mehr zu verbinden, bis wir so weit zusammenrücken, dass wir durch ein Nadelöhr passen.
Das Geheimnis des Erfolgs liegt allein in der Verbindung.
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Aus der Mahlzeit „Jahrestag von Baal HaSulam“